Time to… – ihr habt es vielleicht geahnt…

Die letzten Tage und Wochen habe ich mir wirklich viele Gedanken über meinen Blog gemacht, wie es hier weitergeht mit der DSGVO. Nun steht mein Entschluss – es geht hier nicht weiter. Spätestens am 25. Mai, zum Inkrafttreten der Verordnung, werde ich meinen Blog nach 8 Jahren vom Netz nehmen.

Sind wir mal ehrlich: Ohne die Fragenaktion würde hier kaum noch etwas passieren. Sporadische Beiträge, wenn mein Gewissen mich mal wieder plagt. Was mich dazu immer wieder bewegt hat, war die Tatsache, dass ich diesen Blog tatsächlich für mich als „Nachschlagewerk“ nutze, um zu sehen, wann die Kinder welche „Features“ dazubekommen haben. Aber die Mädels sind ja mittlerweile in einem Alter, in dem nicht dauernd etwas erwähnenswertes passiert und der Gedanke daran, die „Pflicht“ loszuwerden, alles hier niederzuschreiben, gefällt mir immer besser, je länger ich darüber nachdenke.

Auch zu wissen, dass es ein paar Leute gibt, die hier schon lange mitlesen, hat mir das Abschied nehmen erschwert, zumal ich es selbst doof finde, wenn ein Blog, dem ich folge, dicht macht. Als wenn eine Soap zu Ende geht. Aber: alles hat seine Zeit. Vielen Dank an alle Leser, die tapfer dageblieben sind trotz so mancher „Durststrecke“ hier! Ich weiß, dass ich spätestens an Silvester wieder an euch und an meinen Blog denken werde, wenn mir der Jahresrückblick unter den Nägeln brennt, es aber keine Plattform mehr dafür gibt…

Dies ist er nun. Mein letzter Blogbeitrag. Macht’s gut, es war schön hier! ♡

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1000 Fragen an mich selbst – Nr. 17

So. Schnell die Nr. 17 hinterher, bevor ich wieder keine Lust mehr zum Bloggen habe… Die restlichen Teilnehmer gibt’s wie immer bei Johanna.

321: Was gibt dem Leben Sinn? Also meinem Leben gibt es definitiv Sinn, Kinder zu haben. Davor ist es einfach nur so vor sich „hingedümpelt“ und hat mich immer wieder in Phasen tiefer Melancholie verschleppt.
322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst? Da fällt mir nichts besonders weitreichendes ein. Mein Lieblingskünstler spielt im nächsten Sommer in meiner Heimatstadt in einer mega Location, in der ich schon immer mal (irgend)ein Konzert besuchen wollte. Das wären sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe gewesen. Stattdessen fahren wir nun genau in der Nacht in den Sommerurlaub. Hätte ich das mal früher gewusst… 😉
323: Wie alt fühlst du dich? Älter als ich es bin! Morgens auch gerne mal wie 80. Obwohl ich ja wiederum nicht weiß, wie man sich mit 80 fühlt…
324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Mich! Zum Glück wieder mit Strähnchen statt komischem rotbraun (das nie rotbraun sein sollte).
325: Kannst du gut zuhören? Ja, das kann ich und mach ich auch gerne.
326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? Zu häufig? Da fällt mir nichts ein. Vielleicht die Frage, ob ich Kinder will. Meine Kollegen haben mich damit ziemlich genervt, bevor es „soweit“ war. Aber ansonsten wüsste ich keine Frage, die mir dauernd gestellt wird.
327: Ist alles möglich? Es ist vieles möglich, wenn man sich entsprechend anstrengt. Ich habe z.B. zweieinhalb Jahre lang jeden Tag Saxophon geübt und dafür ne 1 im Musik-Abi kassiert, obwohl ich das Instrument davor nicht gespielt habe. Es geht so einiges. Aber alles? Ich glaube, für manche Dimge braucht man zusätzlich ein bisschen Glück, Fügung, was auch immer.
328: Hängst du an Traditionen? Ja! Ich liebe Traditionen und es ist mir wichtig, sie an meine Kinder weiterzugeben.
329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken? Nein. Die sind in den letzten Jahren zum Glück nur noch selten da und früher, als sie mich mehr beschäftigt haben, habe ich sie auch für mich behalten.
330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus? Wie mein Mann! 🙂
331: Wonach sehnst du dich? Ich sehne mich nach Zeit, um die Dinge zu erledigen, die mir am Herzen liegen, jedoch des Alltags wegen immer aufgeschoben werden müssen. Und nach einem ganz entspannten Strandurlaub, bei dem ich auf meiner Liege lesen oder Kreuzworträtsel machen kann. Das war schon lang nicht mehr. Aber ich glaube, wir sind wieder ganz nah dran, die Mädels sind schon sooo groß… ♡
332: Bist du mutig? Nein. Ich bin äußerst feige und tue höchstens mal mutig, um den Kindern die Angst.zu nehmen.
333: Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit? Hmmm, sehr philosophische Frage. Wahrscheinlich ja, einfach, weil Ort und Zeit wo/wann etwas passiert, sich in Gedanken untrennbar mit dem Ereignis verknüpfen. Wäre es wo anders / wann anders passiert, wäre das dann eben der richtige Ort und die richtige Zeit gewesen. Insofern ist die Aussage wahr und falsch zugleich.
334: Wofür bist du dir zu schade? Ich bin mir zu schade, meine kostbare Freizeit ausschließlich mit Putzen zu verbringen. Daher lieber das nötigste machen, so weit dass man sich wohlfühlt und die restliche Zeit genießen…

335: Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten? Ich bin zwar gerne mal allein, aber ein ganzes Jahr ist sehr lange. In meiner ersten Elternzeit bzw. im ersten Jahr davon war ich viel alleine und es war ziemlich bedrückend, so dass ich am Ende schon danach gelächzt habe, mal kurz zum Bäcker zu gehen oder auf der Straße ein bekanntes Gesicht zu treffen. Seitdem verstehe ich auch viel besser, wie hart das Alleinsein für alte Menschen ist. Also: Nein! Eine Woche alleine wäre super, vielleicht auch zwei. Aber dann reicht es auch!
336: Wann warst du zuletzt stolz auf dich? Als ich neulich in einem Anfall von Arbeitseifer sogar noch Vorhänge gewaschen habe. Siehe Frage 334… 😉
337: Bist du noch die Gleiche wie früher? Ja und nein. Ich bin nach wie vor albern, schüchtern, höflich, was mich so alles ausmacht. Aber das Muttersein hat auch neue Facetten aus mir herausgeholt.
338: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst? Durch Zufall. Sie wurde mir angeboten, obwohl mein Studium in einem ganz anderen Bereich war. Da ich aber mein Studium inhaltlich ganz furchtbar fand und ich mich privat sowieso mehr für das interessiert habe, was später mein Job wurde, hat es einfach so sein sollen.
339: Welche schlechten Angewohnheiten hast du? Nägelkauen. Ich finde es furchtbar, aber die Phasen, in denen ich mich beherrschen kann, sind leider nur sehr kurz…
340: Verfolgst du deinen eigenen Weg? Schon. Ich nehme dabei aber durchaus Rücksicht auf mein Umfeld und passe den Weg entsprechend an.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 16

Diese Woche hat mich das Grübeln über die DSGVO ausgebremst. Ich blogge ja mittlerweile eigentlich höchst selten (bis auf diese Fragenaktion von Johanna) und ich habe eigentlich weder Lust noch Zeit, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Daher spukt in meinem Kopf immer öfter der Gedanke „dichtmachen“ herum, so dass der Anreiz, bei dieser Aktion am Ball zu bleiben, deutlich geschrumpft ist. Aber ich habe noch nix entschieden, daher geht es nun doch erstmal weiter hier…

301: Worin bist du ein Naturtalent? In nix so richtig. Ich sagte es bereits und manchmal ärgert mich das.
302: Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert? Die Maus, definitiv! Schritt für Schritt entwickelt sie sich dorthin, wo Gleichaltrige vor ein, zwei Jahren vielleicht schon waren. All meine Sorgen von damals in Luft aufgelöst.
303: In welcher Situation warst du unfair? Ich bin meinen Kindern gegenüber manchmal unfair, wenn ich zu genervt bin und dann meine Autorität raushängen lasse. Aber das kommt zum Glück nur selten vor.
304: Fühlst du dich fit? Fit im Sinne von sportlich fit: Nein! Meine Kondition ist quasi nicht vorhanden, ebenso eine vernünftige Muskulatur. Aber hey – im Alltag fällt das kaum auf.
305: Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt? Ja. Auch wenn das ein Thema ist, mit dem ich mich äußerst ungerne beschäftige.
306: Von welchem Buch warst du enttäuscht? Da fällt mir kein konkretes ein. Ich lese in letzter Zeit nicht viel. Ich bin aber ab und zu von Kinderbüchern enttäuscht, die ich in meiner Kindheit selbst gelesen und super gefunden habe. Wenn ich die dann rauskrame und meinen Kindern präsentieren will, frage ich mich immer wieder, was ich früher daran gefunden habe…
307: Welchen Grund hatte dein letzter Umzug? Unsere damalige Wohnung wurde wegen Eigenbedarf gekündigt. In dem Moment sehr ärgerlich, aus heutiger Sicht das beste, was uns passieren konnte, denn so hatten wir unser Häuschen bevor die Immobilienlage so angespannt wurde.
308: Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken? Manchmal, ja. Aber oft sehe ich auch Nuancen dazwischen.
309: Was fühlst du, wenn du verliebt bist? Ein Glücksgefühl, das den ganzen Körper durchströmt.
310: Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken? Ja! Vor allem zu essen! Ich bin ein Vielfraß. 😉
311: Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste? Oh je, da stehen tausend Dinge drauf. Sehr viele alltägliche, wie putzen, einkaufen, Steuererklärung und der ganze Quark. Deswegen werde ich wohl zu einer ganzen Reihe meiner To-Dos überhaupt nie kommen. Kleiderschrank ausmisten. Alte VHS digitalisieren. Wieder mehr Musik machen. Ach, ich könnte unendlich viele offene Punkte aufzählen.
312: Hegst du oft Zweifel? Zweifel sind mein ständiger Begleiter.
313: Womit bist du unzufrieden?
314: Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug? Seit über 6 Jahren gar nicht mehr! Aber ansonsten ein etwas aufgeregtes, aber nicht ängstliches Gefühl.
315: Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“? Ja. Auch wenn ich diese Mentalität eigentlich nicht mag und ungerecht finde, denn für mich bedeutet diese Redensart, dass man gewisse Anliegen durch Beziehungen schneller vorantreiben kann, als „Otto Normalverbraucher“.
316: Bist du schon mal schikaniert worden? Nicht wirklich. In der Schule gab es ein paar Leute, die es versucht haben, aber irgendwie kamen sie damit nicht durch und suchten sich dann andere „Opfer“ aus.
317: Wie spontan bist du? Och – wenn ein passender Vorschlag kommt, der in meinen vollen Terminkalender passt, bin ich auch mal spontan… 🙂
318: Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos? Meine Kinder, meine Familie. Das ist ja irgendwie auch eine Selbstverständlichkeit.

319: In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle? Hm. Schuldfgefühle ist so ein hartes Wort. Vielleicht in abgeschwächter Form eines „schlechten Gewissens“ meiner Mutter gegenüber, wenn sie phasenweise besonders oft als Babysitter einspringen muss und dies auch immer, ohne Murren, tut. Siehe Frage 318.
320: Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft? Ich habe zwei Freundinnen, mit denen ich seit 17 Jahren befreundet bin. Also seit der 2. Klasse, hab ich hier auch schonmal beantwortet.

1000 Fragen an mich selbst – Nr.15

Und wieder Samstag. Mit dieser wöchentlichen Aktion von Johanna fällt mir einmal mehr auf, wie die Zeit rast. In dieser Ausgabe wurde mir besonders klar, wie gern ich etwas mehr Ordnung in mein Leben bringen würde, also im wahrsten Sinne des Wortes. Aufräumen, aussortieren, wegwerfen. All das, was mir so gar nicht liegt…

281: Malst du oft den Teufel an die Wand? Sagen wir es mal so: Ich neige stark dazu, mir bei ungewissen Dingen dem schlechtmöglichsten Ausgang vorzustellen. Das war schon früher bei Klassenarbeiten so, setzt sich aber auch heute noch in diversen Bereichen fort. Z.B. wenn ein Urlaub an einem mir unbekannten Ort ansteht o.ä. Der Vorteil ist, dass es meistens nicht so schlimm wird, wie befürchtet und man dann erleichtert sein kann. Der Nachteil ist natürlich, dass man sich (und sein Umfeld…) ganz unnötig verrückt macht.
282: Was schiebst du zu häufig auf? Putzen! Ausmisten! Solche Dinge…
283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen? Sie haben genauso ihre Daseinsberechtigung wie Menschen, ja!
284: Bist du dir deiner selbst bewusst? Öhm – ja…? Ich weiß, dass es mich gibt. Verstehe die Frage nicht.
285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich? Tatsächlich ganz klischeehaft meine Hochzeit und die Geburt unserer Mädels. Also drei unvergessliche Tage!
286: Was wagst du dir nicht einzugestehen? Wenn ich hier was schreiben würde, dann hätte ich es mir ja bereits eingestanden…
287: Bei welcher Filmszene musst du weinen? Och, ich kriege regelmäßig feuchte Augen, wenn es gefühlsmäßig „hoch hergeht“ in Filmen. Selbst wenn bloß Schlumpfine zu einem Lehmhaufen wird, muss ich heulen… 😉
288: Welche gute Idee hattest du zuletzt? Nach einem Jahr Unzufriedenheit über meine getönte Haarfarbe, die trotz aller Versprechen meiner Frisörin doch jedes Mal einen Rotstich hatte, wieder zu den guten alten blonden Strähnchen zurückzukehren.

289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen? Nun ja – vielleicht alles, was ich hier auf meinem Blog schreibe…?
290: Verzeihst du anderen Menschen leicht? Nein. Ich bin mega nachtragend, auch wenn ich vordergründig verziehen habe, bleibt es in meinem Hinterkopf gespeichert.
291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr? Am Anfang der Beziehung mit meinem Mann war ich noch nicht ganz so ehrlich, wenn es um Dinge ging, die ich nicht mag. Fahrrad fahren. Ski fahren. All das hab ich meinem Mann zuliebe gemacht, nach dem Motto „Augen zu und durch“. Mittlerweile weiß er aber, wie viel Überwindung mich solche Aktionen kosten und ich mache auch keinen Hehl mehr draus.
292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben? Einen geliebten Menschen zu verlieren ist das schlimmste überhaupt. Erst recht, wenn dieser nicht in einem Alter ist, in dem man damit rechnen muss. Wenn ich mir eines wünschen könnte, dann dass ich solch ein Verlust nicht nochmal erleben muss.
293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“? Ja, definitiv. Manches will ich gar nicht so genau wissen, man hat genug belastendes, das man nicht ausblenden kann, da muss man nicht noch mehr an sich reißen.
294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer? Ich berücksichtige durchaus die Meinung anderer, wenn ich etwas entscheiden muss. Sei es, weil ich mir ihren Rat einholen oder weil ich niemanden vor den Kopf stoßen möchte.
295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer? Spontan wollte ich schreiben, dass ich ein Vergangenheitsträumer bin. Aber dann kam mir, dass das gar nicht wirklich stimmt, denn ich bin ein Meister der Verdrängung und habe viele Dinge in der Vergangenheit „ausgeblendet“. Aber als Zukunftsträumer würde ich mich auch nicht bezeichnen – ich bin kein Planer, der alle möglichen Vorsätze für die Zukunft passt. Vielleicht bin ich also ein Gegenwartsträumer. Oder noch besser: ein Gelegenheitsträumer. Mal in der Vergangenheit, mal in der Zukunft.
296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an? Nein, ich hasse Konfrontationen jeglicher Art und versuche, sie zu vermeiden.
297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? Ich bin nicht so ordentlich wie sie. Ihr fällt es sehr leicht, sich von Dingen zu trennen – mir leider gar nicht.
298: Wo bist du am liebsten? Daheim. Auf meinem Sofa.
299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? Ich kann nicht klagen… 😉
300: Was ist dein Lieblingsdessert? Alles mit Schokolade!! Am besten dunkle, aber im Notfall geht auch Vollmilch. Und: lieber Kuchen als Eis!

DSGV…HÄ…?

Der gestrige Tag hatte es irgendwie in sich. Erst eine ganztägige Fortbildung, bei der mir sowieso schon der Kopf rauchte, dann eine Mail aus dem Kindergarten, dass ich das von mir vor Wochen angefragte Ziel unseres Sommerfests bitte buchen soll, obendrein Koordinationsschwierigkeiten der Einrichtung bzgl. Kindergartenfotograf mit der Bitte zwischen den Zeilen, ob das nicht auch ich machen könnte (yeah, Elternbeirat rocks! Ich wusste schon, warum ich das eigentlich nicht machen wollte…). Abends wollte ich dann online die in der Bücherei ausgeliehenen Medien verlängern und stellte fest, dass ein Buch beim letzten Mal nicht verlängert wurde, so dass schon seit knapp 4 Wochen Gebühren dafür auflaufen – das neue Buchungssystem verlängert vorbestellte Medien einfach nicht, ganz ohne Warnhinweis o.ä. – vielen Dank auch.

Und dann las ich mich gerade durch meine abonnierten Blogs, während mein Mann das „Zuckerberg-Verhör“ im TV guckte, als mir (wie passend!) ein aufgewühlter Blog-Artikel mit dem Thema DSGVO ins Auge sprang. Datenschutz, blabla, Blogger müssen tätig werden, Recht an seinen eigenen Daten, blabla, keine IP-Adresse speichern, keine Mailadressen, Verzeichnisse, Datenschutzerklärung, blabla. Ich verstehe nur Bahnhof.

Irgendwo lese ich dann, dass nur Firmen betroffen sind bzw. nur kommerziell genutzte Blogs, aber rechtsverbindlich sind diese ganzen Websites, auf denen das steht, natürlich nicht. Nun steh ich da mit meinem Mini-Blog, der keinen einzigen sponsored Post o.ä. enthält, aber trotz allem die Möglichkeit bietet, eine Email-Adresse dazulassen, um den Blog zu abonnieren oder um einen Kommentar abzugeben. Auch hier sollte doch die Möglichkeit für den Nutzer bestehen, wieder „vergessen zu werden“, wie es überall so schön steht. Oder? Also sind Blogs wie meiner doch auch betroffen?? Ich weiß es nicht.

Was ich weiß ist, dass ich keine Lust habe, Stress zu bekommen mit diesem Blog, denn Stress bietet mein „wahres Leben“ auch so schon genug. Was also tun? Vielleicht hat sich ja von euch schon jemand näher mit dem Thema befasst und mag dazu kommentieren, so lange es noch erlaubt ist…?

Ich warte nun noch ein bisschen ab, ob von WordPress selbst etwas kommt. Eine Möglichkeit, das Ganze easypeasy gesetzeskonform umzusetzen. Wenn nicht, dann wird ab Ende Mai die Abo- und Kommentarfunktion hier deaktiviert. Das sollte doch reichen, denn so könnte ja keiner mehr seine Daten an mich abgeben. Hm. Blog dicht machen wegen sowas fänd ich doof. Ist aber natürlich auch eine Option… 😦

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 14

Und wieder ein paar Gedanken zu mir selbst. Und die Erkenntnis, dass es tatsächlich einen Fehler gibt, den ich mir auch nach Jahren nicht verzeihe. Alle anderen Teilnehmer findet ihr wie immer bei Johanna.

261: Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten? Am liebsten? Hmmm. Am häufigsten rede ich auf jeden Fall über die Kinder, denn meistens unterhalte ich mich mit anderen Mamas. Vielleicht unterhalte ich mich am liebsten über Anekdoten – bei den viel zu seltenen Treffen mit meinen Freundinnen. Und natürlich über brandheiße, streng geheime Neuigkeiten und Gerüchte. Letzteres vorzugsweise in der Arbeit… 🙂
262: Kannst du leicht Fehler eingestehen? Mhhh. Nein. Nur sehr ungern, weil ich ungern welche mache.
263: Was möchtest du nie mehr tun? Ich möchte nie mehr in eine mündliche, schriftliche oder sonstwelche Prüfung gehen müssen. Das ist nix für meine Nerven. Und außerdem würde ich am liebsten auch nie mehr skifahren müssen. Aber daraus wird wohl nix – meinem Mann zuliebe…
264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise? Das variiert, meistens etwas zwischen gut gelaunt und schlecht gelaunt. 😉
265: Sagst du immer die Wahrheit? So gut wie immer. Bis auf die kleinen Notlügen, die das Leben leichter machen. Aber generell mag ich die Wahrheit am liebsten.
266: Was bedeutet Musik für dich? Musik ist für mich ein Ventil zum Ablassen und Ausleben von Emotionen, ein Gefühl von Freiheit und ein unverzichtbares Gut. Puh. Sehr poetisch… 😉
267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht? Nein. Da ich eher ungerne vor anderen weine, wäre das keine Option.
268: Arbeitest du gern im Team oder lieber allein? Kommt auf das Team an. Grundsätzlich bin ich eher ein Einzelkämpfer, da ich mich auf mich selbst am besten verlassen kann. Ich weiß es aber dennoch zu schätzen, Kollegen zu haben, mit denen man sich austauschen kann.
269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht? Nix tragisches, aber mich ärgert immer wieder mal ein „Fauxpas“, der sich bei unserem Umzug vor mittlerweile 9 Jahren ereignet hat. Die (wie sich im Nachhinein herausstellte völlig inkompetente) Umzugsfirma baute nämlich im Schweiße ihres Angesichts in meinem Büro einen 2,36 m hohen IKEA-Schrank auf. Dieser musste stehend montiert werden, da in Otto-Normalzimmer kein Platz zum Kippen übrig bleibt. Sehr schweißtreibend, hatte ich ein paar Jahre zuvor aber mit meinem Mann zusammen locker hinbekommen. So weit so gut. Die Firma hatte sich trotz Vorabbesichtigung unserer alten Wohnung total verkalkuliert mit dem Aufwand, so dass die Typen abends eh schon genervt waren, dass sie noch nicht fertig waren und das, obwohl irgendein Fußballspiel stattfand, das sie unbedingt sehen wollten. Dann passierte es: Sie vergaßen, die Rückwand des Schranks einzusetzen und nagelten sie stattdessen an die Wand (!), weil sie ihn sonst nochmal hätten komplett auseinander nehmen müssen (Schweiße des Angesichts und so…). Ich weiß nicht mehr, wer dazu sein OK gegeben hat, ich wurde jedenfalls vor vollendete Tatsachen gestellt und habe – wohl in einem Augenblick geistiger Umnachtung – keinen Aufstand gemacht. Nun hängt da diese Sperrplatte und ich spüre förmlich in meinem Hypochonder-Hirn, wie dahinter der Schimmel wächst. Augen auf beim Umzugsfirmenkauf! Unverzeihlich.

270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht? Da fällt mir nix dazu ein.
271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach? Ich denke nicht allzu viel über das Leben im Generellen nach – auch wenn ich viel über einzelne Situationen grüble. Aber was würde es mir auch bringen – und wie viel ist genug?
272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher? Ja, insbesondere fremden Leuten gegenüber. Das habe ich hier bereits mehrfach erwähnt.
273: Bist du autoritätsgläubig? Ich tue zumindest das, was eine mir übergeordnete Person – insbesondere ein Vorgesetzter – von mir verlangt. Das heißt aber nicht, dass ich alles gutheiße, was diese Person entscheidet.
274: Bist du gern allein? Ja, sehr gerne und in den letzten Jahren auch viel zu selten um etwas Kreatives mit dieser Zeit anzufangen.
275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt? Da fällt mir spontan mein Musikzimmer ein, das ich unbedingt haben wollte und auch bekommen habe. Nicht nur zum Musik zu machen, sondern auch um Platz für mein „Zeug“ zu haben.
276: Welchen guten Zweck förderst du? Ich habe keinen Spenden-Dauerauftrag, falls das gemeint ist. Ich bin in unserem Kindergarten Elternbeirätin und bin auch unabhängig davon immer bereit, Unterstützung zu bieten, wenn sie den Kindern zu Gute kommt.
277: Wie sieht dein Traumhaus aus? Im Großen und Ganzen so wie das Haus in dem wir wohnen. Nur manchmal wäre ein größeres Wohnzimmer nicht schlecht, z.B. wenn viele Gäste da sind.
278: Machst du leicht Versprechungen? Ich verspreche nichts, was ich nicht einzuhalten beabsichtige.
279: Wie weit gehst du für Geld? Nicht weiter, als ich es mit gutem Gewissen vertreten kann. Geld ist nicht alles.
280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist? Ja. Je mehr man mir etwas nahelegt, desto geringer die Chance, dass ich der Empfehlung folge. Auch wenn es anders vielleicht klüger wäre.

Frohe Ostern!

Gerade noch rechtzeitig waren wir heute Ostereier suchen im Garten, da fing es an zu tröpfeln und ein wunderschöner Regenbogen dekorierte den Himmel. Wiederum wenige Minuten später schüttete es „volle Möhre“ – was für ein Timing!

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest und dass ihr auch ein bisschen Sonne zum Eier suchen habt! 🙂

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 13

Hier kommt die nächste Ausgabe der Fragerunde von Johanna. Für mich die härteste bisher…
241: Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen? Nein. Ich tue alles aus freien Stücken, ohne jegliche Berufung.
242: Bist du nach etwas süchtig? Smartphone und Kaffee. Ich sagte es bereits.
243: Wessen Tod hat dich am meisten berührt? Natürlich war der frühe Tod meines Vaters der größte Einschnitt in meinem Leben. Damals war ich aber noch recht jung und habe versucht, möglichst wenig über die Situation nachzudenken, sie zu verdrängen. Seit ich „so richtig erwachsen“ bin, blieb ich lange Zeit glücklicherweise weitestgehend verschont vor dem Thema Sterben. Der Tod meines ehemaligen Chefs vor gut einem Jahr hat mich dann dafür volle Breitseite getroffen. Er war gerade in den Ruhestand gegangen und hatte in seinen jüngeren Jahren echt viel durch mit Krebs. Dann kam der Krebs plötzlich wieder und gewann den Kampf. Ich musste so viel an ihn denken. Ich hatte ihm doch auch einiges zu verdanken, wir hatten viele nette und lustige Momente in der Gruppe, die nach seinem Weggang nie wieder kamen. Ich musste an die Tränen in seinen Augen denken an seinem letzten Arbeitstag, weil er schon wusste, dass ihn statt Weltreise und Enkelkinder Krankenhaus und Tod erwarten würden. Ich weinte zum ersten Mal bei einer Beerdigung. Heftig und vor allen. Und muss immernoch weinen, wenn ich an ihn denke.
244: Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten? Wenn ich eine super Idee dafür hätte, sollte ich das vielleicht für mich behalten, sonst schnappt mir noch einer meinen Buchtitel vor der Nase weg… 😉
245: In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest? In vielen Dingen bin ich zufrieden mit mir selbst. Aber dann gibt es auch die Bereiche, in denen ich gerne anders wäre. Zum Beispiel wäre es toll, geduldiger, kreativer, weniger ängstlich zu sein.
246: Wann muss man eine Beziehung beenden? Es gibt sicher eine Vielzahl von Gründen. Gewalt. Vertrauensverlust. Wenn einer der Partner seine Bedürfnisse aufgrund des anderen Partners komplett verdrängen muss. Beispiel Kinderwunsch. Oder beide keinen gemeinsamen Nenner finden bei allen möglichen Themen des Lebens.
247: Wie wichtig ist dir deine Arbeit? Sie ist mir wichtig, weil ich meinen Lebensunterhalt dort verdiene und nette Kollegen habe. Aber sie kommt erst nach meiner Familie und meinen Hobbys…
248: Was würdest du gern gut beherrschen? Irgendetwas!! Nein, im Ernst. Dieses geht mir ziemlich nach. Ich kann vieles ein bisschen. Saxophon spielen, Stricken, Malen, Backen, Programmieren. Aber so richtig dolle und super locker flockig? Nix.
249: Glaubst du, dass Geld glücklich macht? Hab ich das nicht schon einmal hier beantwortet…? Ich glaube durchaus, dass es beim Glücklichsein hilft. Sicher kann man auch ohne glücklich oder mit unglücklich sein. Aber Glück mit ein bisschen Geld im Rücken – klingt doch verlockend…
250: Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden? Ja! Das war die beste Wahl meines Lebens.
251: In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut? Im Däumchen drehen. Sport ist Mord, auch das sagte ich bereits! Aber als Kind, da hab ich Rhythmische Sportgymnastilk gemacht. Und darin war ich – tadaaa: ganz ok! Siehe Frage 248…
252: Heuchelst du häufig Interesse? Gelegentlich. Vor allem, wenn ich mich mit einer Person unterhalte, die ich eigentlich mag, aber mit der ich im Augenblick so gar keine gemeinsamen Themen habe. Sonst kommt ja kein vernünftiges Gespräch zusammen…
253: Kannst du gut Geschichten erzählen? Naja, den Kindern schon. Den Freunden eine lustige Anekdote auch. Aber ansonsten bin ich kein großer Redner.
254: Wem gönnst du nur das Allerbeste? Puh – jedem, der es mir gönnt! 🙂 Auf jeden Fall aber meiner Mutter, sie hat es echt verdient.
255: Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst? Ich habe verpasst, die VHS-Kassetten mit selbst gefilmten Videos aus meiner Kindheit und Teeniezeit zur rechten Zeit zu digitalisieren. Mittlerweile ist unser VHS-DVD-Recorder kaputt und ich finde einen Teil der Videos auch nicht mehr. 😦
256: Kannst du dich gut ablenken? Meistens ja. Mit Kindern, Handy, TV, Rumwurschteln, Einkaufen. Offensichtlich kann ich mich besser ablenken, als bei der Sache bleiben…
257: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten? Im Jogginganzug. Den ich aber nur zu Hause trage, auch wenn er noch so bequem ist.
258: Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde? Als ich noch keine Kinder hatte, gab es einiges, wovon ich gesagt habe, dass es mir nie passieren würde. Ein schreiendes Kind im Supermarkt oder monatelang das Kind im Elternbett schlafen lassen. Um nur ein paar wenige Beispiele aufzuzählen.

259: Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören? Nein.
260: Wer nervt dich gelegentlich? Gelegentlich meine Launen. Oder die meiner Kinder. Oder die Dauerbaustelle in unserem Stadtteil. Es gibt vieles, über das ich mich aufregen kann…

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 12

Hm. Runde 12 kostet mich ein wenig Überwindung. Vielleicht weil ich zunehmend das Gefühl bekomme, dass manche Fragen sich wiederholen. Andererseits – ich WILL DIE 1000 SCHAFFEN! 🙂 Also weiter im Programm von Johanna

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick? Ich würde es vielleicht lieber „Sympathie auf den ersten Blick“ nennen. Ob daraus eine Freundschaft entstehen kann, muss die Zeit zeigen.
222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause? Siehe Frage Nr 197. Eine Pause ist für mich gleichbedeutend mit Zeit für mich selbst.
223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen? Hach. Ja. War ich mal. Aber andererseits entscheidet man irgendwie ja auch nicht selbst, ob man verliebt sein will oder nicht…
224: Steckst du Menschen in Schubladen? Ja, ich fürchte schon. Und so gut wie immer stellt sich im Laufe der Zeit heraus, dass ich sie zu Recht so „einsortiert“ habe. 😉
225: Welches Geräusch magst du? Das Geräusch einer mahlenden Kaffeemaschine, Meeresrauschen, Stille mit ein bisschen Wind und Vogelzwitschern, das Kichern und Lachen meiner Kinder – es gibt viele schöne Geräusche da draußen!
226: Wann warst du am glücklichsten? Eigentlich bin ich momenten gerade ziemlich glücklich und habe fast ein bisschen Angst, dies zu schreiben…
227: Mit wem bist du gern zusammen? Am liebsten mit meinem Mann und meinen Kindern, mit Freunden, mit der Familie.
228: Willst du immer alles erklären? Geht es darum, zu erklären, wie es zu diesem oder jenem Verhalten kam? Dann am besten schon, denn es sollte nichts ungeklärt im Raum stehen bleiben, sonst entstehen Missverständnisse und schlechte Laune. Oder geht es ums Erklären für die Kinder, Erklären von Anleitungen etc.? Dafür bin ich auch die richtige Person und habe Spaß daran, mich „dahinterzuklemmen“, um Erklärungen zu finden.
229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden? Regelmäßig überwinde – oder überspiele – ich meine Angst vor Wespen, Spinnen und ähnlichem Krabbelvieh, denn die Kinder sollen meine Abneigung diesbezüglich ja möglich nicht übernehmen. Also „ganz gechillt“ Glas drüber, Pappe drunter und raus damit…

230: Was war deine größte Jugendsünde? Oh je. Da muss ich nachdenken. Vermutlich der Kleidungsstil. Aber das lag ja nicht an mir persönlich, sondern an der Kleidung, die in den 90ern modern war…
231: Was willst du einfach nicht einsehen? Vieles was mir ungerecht erscheint, weil es für mich keine logische Erklärung gibt. Zum Beispiel ärgert mich mal wieder immens, dass ich die Kosten für meine Ortho-K-Linsen nicht (anteilig) erstattet bekomme, weil sie von der Beihilfe nicht als Sehhilfe akzeptiert werden. Dabei sehe ich damit besser als früher mit Brille, habe durch die Linsen seit 6 Jahren konstante Dioptrien (davor ging es stetig bergab). Außerdem sehe ich aktuell nicht ein, wieso der Arbeitgeber eine Leistungsbeurteilung mit Quotenregelung einführt, dann aber nur diejenigen gut beurteilt werden, bei denen es „nötig“ ist, weil eine Beförderung ansteht. Buh buh buh. Sehe ich nicht ein!
232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig? Von meiner Familie muss ich mir häufig anhören, wie ich mich als Kind verhalten habe, welche positiven und negativen Eigenschaften ich hatte. Meistens, weil gerade eine entsprechende Eigenschaft der Maus thematisiert wird. Hm. Ob das alles so stimmt, zweifle ich manchmal durchaus an.
233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben? Keinen. Alles hat seine Zeit. Ich genieße die Erinnerungen an die schönen Tage und hoffe, dass noch neue, schöne Erlebnisse dazu kommen.
234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld? Mehr Zeit. Für schöne Dinge.
235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können? Ja, manchmal schon. Auch diese Frage habe ich bereits beantwortet unter Nr. 142.
236: Kannst du gut deine Grenzen definieren? Ich denke schon. Und ich bin auch nicht der Typ, der ständig angespornt werden möchte, darüber hinauszugehen.
237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten? Gelegentlich beim Autofahren, wie das halt so ist mit spurwechselnden LKWs usw. Ist aber Gott sei Dank immer glimpflich ausgegangen.
238: Hast du einen Tick? Keinen körperlichen. Als Kind hatte ich ewig lang einen Zwinkertick, was sehr belastend für mich war.
239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme? Das kommt auf die Definition von Glück an. Für mich ist Glück eine Momentaufnahme, denn es kann im nächsten Moment schon wieder vorbei sein.
240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen? Mit meinen Liebsten, meiner Familie.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 11

Weiter geht es mit der Selbstreflexion, inspiriert von Johanna.

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn? Ich kenne ihre Namen, immerhin. Von vielen sogar die Vornamen, weil man sich mit den jüngeren duzt oder Pakete annimmt. Man hält mal ein Schwätzchen auf der Straße, aber mehr nicht. Mehr will ich auch gar nicht. Aber weniger wäre auch komisch in einer Gegend mit überwiegend kleinen Wohneinheiten oder Einfamilienhäusern. Obwohl – letztens hat ein benachbartes Paar uns zum Abendessen zu sich eingeladen, weil es sich so ergeben hatte. Und es wurde ein wirklich netter, langer Abend – die Kinder waren bei Oma und der Heimweg war ja überschaubar… 🙂
202: Hast du oft Glück? Ich würde sagen ja. Wenn ich mein Leben anschaue, gab es zwar ein paar unschöne Dinge, aber hey – insgesamt hab ich echt Glück gehabt! Ich wüsste nicht, was ich mehr vom Leben verlangen sollte, als das, was es mir bietet.
203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten? Hm. Mittlerweile unterscheide ich mich von allen ziemlich würde ich sagen. Das war zu unserer gemeinsamen Schulzeit noch einheitlicher. Aber so im Großen und Ganzen würde ich mich fast auf meine kinderlose Freundin festlegen, deren Tag mehr als 24 Stunden zu haben scheint. Sie geht vor der Arbeit ins Fitnessstudio, arbeitet Vollzeit, hat ein eigenes Pferd in einem ca. 30-40 Autominuten entfernten Stall, das sie fast komplett alleine versorgt, pflegt ihren Freundeskreis sehr intensiv, engagiert sich nebenbei noch ehrenamtlich und kommt dann auch noch immer wieder mal freiwillig bei uns vorbei, um mit den Kindern zu spielen. Ok, ihr Mann bekommt vielleicht nicht allzu viel von ihrer Zeit ab. Aber ansonsten bewundere ich ihren Antrieb. Da bin ich auf jeden Fall ganz anders gestrickt. Bequemer, unsozialer, fauler.
204: Was machst du anders als deine Eltern? Ich mache vieles so, wie es meine Eltern gemacht haben. Ich möchte aber versuchen, bei meinen Kindern möglichst wenig Leistungsdruck aufzubauen, denn das war in meiner Kindheit ein empfindliches Thema. Ach ja – und ich arbeite in Teilzeit, während meine Eltern immer Vollzeit gearbeitet haben. Ich bin gespannt, ob meine Mädels das später mal als gut oder schlecht empfinden werden, denn ich habe meine Mittage alleine zu Hause immer sehr genossen.
205: Was gibt dir neue Energie? Kaffee! Am besten in rauen Mengen!
206: Warst du in der Pubertät glücklich? Definitiv nein. Ich war oft sehr deprimiert, melancholisch, unglücklich verliebt, gelangweilt – das volle Programm. Hätte ich die Musik nicht als Ventil gehabt – wer weiß, wo das geendet hätte.
207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht? Vorletzte Woche als beide Kinder mehrere Tage lang 40 Grad Fieber hatten und die Schnecke mich in einer Nacht 11 Mal aufgeweckt und ins Kinderzimmer zitiert hat. Meine Erkenntnis dieser schlaflosen Woche war auf jeden Fall, dass ich nicht bereit für ein weiteres Baby wäre!
208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen? Für Tagträume bleibt mir keine Zeit…
209: Blickst du dich oft um? Ja, Schulterblick, jedes Mal beim Spurwechsel oder Abbiegen… Beim Spazieren nur wenn die Schnecke mal wieder bockt und nicht weitergehen will. 😉
210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich? Dass ich blogge. Das weiß eigentlich keiner. Es sei denn, jemand hätte mich daheim „ausgespäht“ oder mich beim Lesen erkannt, aber zumindest weiß ich nicht davon. Und das ist auch gut so, denn sonst könnte ich hier nicht mehr so „in Tagebuchform“ schreiben, wie ich das bisher oft tue.

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit? Wenn wir streiten – zum Glück ganz selten – dann über irgendetwas, was die Kinder betrifft. Aber ich hasse Streit.
212: Worauf freust du dich jeden Tag? Momentan auf meine Zeit abends auf dem Sofa wenn die Kinder endlich schlafen…
213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir? Keine und doch alle. Ich habe meine 4 besten Freundinnen beibehalten, insofern vermisse ich keine weil sie nicht mehr meine Freundin ist. Aber wir sehen uns teilweise nur 1x im Jahr und das ist der Punkt, an dem ich die Intensität unserer Freundschaft früher manchmal vermisse. Aber ich könnte es auh nicht anders organisieren, daher bin ich zufrieden, wie es ist.
214: Wie gehst du mit Stress um? Da bin ich leider kein Zen-Meister. Ich kann natürlich ein gewisses Maß an Stress aushalten, aber sobald ich keine Fingernägel mehr habe, weiß ich, dass es mal wieder zu viel wird.
215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist? Ja, sehr oft sogar. Nur Leute, die ich gut kenne und die ich für „ok“ befunden habe, bekommen mein wahres Ich zu Gesicht. Bei allen anderen bin ich viel zurückhaltender.
216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater? Ich denke am meisten gleichen wir uns in der Liebe zur Musik. Ansonsten war er – zumindest laut meiner Mutter – gerne mal anderen gegenüber nicht „forsch“ genug, um das zu bekommen, was er wollte. Und er hat seinen Ärger nicht nach außen getragen, sondern runtergeschluckt. Ich denke auf jeden Fall, mein Vater war mir vom Charakter her ähnlicher, als meine Mutter es ist.
217: Kann man Glück erzwingen? Erzwingen kann man es nicht. Mal kann sicher auf einiges hinarbeiten, was man als „Glück“ bezeichnet. Das höchste Glücksgut, Gesundheit, kann man aber nur geschenkt bekommen.
218: Welcher Streittyp bist du? Ich bin überhaupt kein Streittyp! Oder vielleicht der Typ „Streitvermeider“. Ich hasse es, Zeit mit Streit zu vergeuden, siehe auch Frage 211.
219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter? Munter klingt nach „Yeah, ich liebe es, früh aufzustehen!“ Das nicht! Aber ich bin kein Snooze-Tasten-Drücker. Ich stelle mir lieber den Wecker so spät wie möglich und springe beim ersten Klingler aus dem Bett als dass ich mir mehrmals den Schmerz des Gewecktwerdens antue…
220: Wie klingt dein Lachen? Wenn es aus tiefstem Herzen kommt, dann gerne mal „dreckig“. Ansonsten eher tief als hoch und eher unauffällig als wiehernd oder herausstechend. Zumindest höre ich mich so – wer weiß, was andere denken! 🙂

Na Logo!

Neulich fiel mir auf, dass ich hier noch gar nichts über den Besuch der Maus bei der Logopädin berichtet habe. Klar, ich hab einiges nicht verbloggt, was in den letzten Monaten passiert ist, aber zu diesem Thema möchte ich gerne ein paar Dinge aufschreiben, damit ich sie mir später mal wieder in Erinnerung rufen kann.

Mit dem Thema Lispeln wurden wir eigentlich erst bei der U9, also kurz nach dem 5. Geburtstag der Maus, konfrontiert. Mir war natürlich auch davor schon bewusst, dass sie lispelt, aber eigentlich war ich überzeugt davon, dass sich dies von alleine geben würde. Spätestens mit dem Zahnwechsel. So liest man es ja gerne und so sagte es mir auch mein Bauchgefühl.

Nun waren wir also zur U9 bei unserer sehr netten Kinderärztin, die wir obendrein auch noch „als Mutter“ aus dem Kindergarten kennen und sie empfahl uns, höchstens noch drei Monate abzuwarten, dann aber zur Logopädie zu gehen, falls sich ohne Einschreiten keine Verbesserung zeigen würden. Eigentlich überraschte mich das, denn ich hätte eher damit gerechnet, auf die mangelhafte Grobmotorik der Maus angesprochen zu werden, als auf ihr dezentes Lispeln.

Innerlich sträubte ich mich auch direkt gegen die Logopädie, da ich es – ähnlich wie das Thema Zahnspange – für eine Modeerscheinung halte. Zudem hatte ich Angst, die Maus könnte denken, etwas sei mit ihr nicht in Ordnung. Und da sie sich durchaus darüber bewusst ist, dass sie Gleichaltrigen körperlich unterlegen ist, wollte ich verhindern, dass die Sprache – ihre „Schokoladenseite“ – auch noch kritisiert wird.

Dann brachte die Kinderärztin aber das Argument ein, das bei mir zog: Sollte es sich doch nicht von alleine geben, müsste man die Logo-Termine zu einem Zeitpunkt absolvieren, in dem das Kind schon zur Schule geht und dies sei dann ein zusätzlicher zeitlicher und psychischer Stressfaktor.

Also starteten wir nach den Sommerferien mit einem 10er-Rezept bei einer Logopädin, bei der es der Maus auch echt Spaß machte. Die Treffen waren zunächst wöchentlich, schon bald aber nur noch alle 2 oder 3 Wochen, weil die Maus rasch große Fortschritte machte. Am Ende des sechsten Termins lobte die Logopädin die Maus im Gespräch mit mir, dass sie ja nun gar nicht mehr lispeln würde. Daraufhin musste ich ihr allerdings „den Zahn ziehen“, denn die Maus sprach ab Verlassen der Logopädie wie gewohnt, nur beim Üben oder eben bei der Logopädin selbst ließ sie die Zunge verschwinden.

Und dann zeigte mir die Maus ein Mal mehr, warum sie „irgendwie anders“ tickt als andere. Sie hatte das Gespräch mitgehört, obwohl sie abseits mit der Schnecke spielte und lispelte ab dem Tag nicht mehr. Kein einziges Mal. Ich kann mich schon gar nicht mehr dran erinnern, wie ihre Sprechweise vor einem halben Jahr noch klang. Wir kamen also noch zu einem 7. Termin, aber da war klar, dass sich das Problem für uns erledigt hat.

Die Maus. So ist sie halt.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 10

Heute gibt es schon zum 10. Mal die Fragerunde von Johanna. Ein bisschen stolz bin ich ja, dass ich noch dabei bin – bei meiner derzeitigen Blogmoral fast schon ein Wunder. Mein Fazit nach dem ersten Fünftel der Fragen: Mit am meisten Freude bereitet es mir, ein passendes Foto für die jeweilige Fragenrunde zu finden! Ein bisschen in der Erinnerung kramen und dann die Fotos auf der Festplatte durchstöbern – da kommt einem manch vergessenes Foto in die Quere. Sehr nett. Also weiter im Programm!
181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden? Grundsätzlich: Nein! Eigentlich ist alles schön so wie es ist! Jede Zeit hat ihr Für und Wider. Aber nichts desto trotz wünsche ich mich manchmal kurzfristig in eine andere Zeit. Wie z.B. heute Nacht, als mich die fiebernde Maus halbstündlich fragte, wann es endlich Morgen ist. Oder wenn die Kids am Wochenende in aller Frühe fit sind wie ein Turnschuh, während ich sie unter der Woche kaum aus den Betten kriege.
182: Wie egozentrisch bist du? Ich habe tatsächlich gerade die Definition von „Egozentrik“ gegoogelt, damit ich es nicht mit Egoismus gleichsetze. Egozentrik ist vielmehr die Unfähigkeit, sich in die Sichtweise anderer hineinzuversetzen. Und insofern würde ich sagen, ich bin überhaupt nicht egozentrisch. Ich sorge mich oft (viel zu) sehr um andere, weil ich die Situation ais ihrer Perspektive betrachte…
183: Wie entspannst du dich am liebsten? Am besten geht das im Sommerurlaub am Strand. Oder auf die Schnelle geht es auch daheim auf dem Sofa… 😉

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen? Ja. Tatsächlich schaffe ich es oft nicht, mich in ein Gespräch einzubringen, wenn mir die Leute nicht ganz so bekannt sind. Dann fühle ich mich gern mal ausgeschlossen, auch wenn ich gewisserweise selbst Schuld daran bin.
185: Worüber grübelst du häufig? Über Sorgen und Entscheidungen, die meine Kinder betreffen.
186: Wie siehst du die Zukunft? Ich wünsche mir eine unspektakuläre Zukunft, dass alles einfach „läuft“ und wir eine glückliche Familie bleiben.
187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen? Im Internet…
188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten? Der Maus! Wir sind quasi eins, sowohl optisch als auch im Inneren. Meinen Eltern oder Großeltern ähnle ich auf den ersten Blick gar nicht. Wenn ich aber Fotos aus der Jugend meiner Mutter anschaue, ist manchmal eine gewisse Ähnlichkeit zu entdecken.
189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende? Am häufigsten vor dem Fernseher. Aber wenn ich die Wahl hätte und auch morgens nicht früh raus müsste, dann gerne auch auswärts beim Essen oder mit Freunden!
190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben? Finanziell bin ich durch meinen Job relativ unabhängig. Aber im Hinblick auf Unterstützung bei der Betreuung meiner Mädels bin ich doch sehr angewiesen auf die Verfügbarkeit meiner Mutter…
191: Ergreifst du häufig die Initiative? Innerhalb der Familie und bei Freunden schon. Ansonsten eher nicht.
192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen? Ich selbst hatte „nur“ Fische. Aber mit dem Hund meiner damaligen besten Freundin hatte ich ein sehr inniges Verhältnis. Ich war zusammen mit ihrer Familie im Urlaub als ihr Vater nachkam und den Hund mitbrachte. Der Hund stammte aus schwierigen Verhältnissen und so mussten wir uns langsam sein Vertrauen erarbeiten. Es war schön für mich, „von Anfang an“ dabei gewesen zu sein und ich wurde von dem Hund auch wie ein Familienmitglied behandelt.
193: Hast du genug finanzielle Rücklagen? Wird sich zeigen. Aber für den Moment sollte es reichen.
194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst? Am liebsten ja. Aber wer weiß – äußere Faktoren zwingen einen ja gern zu Dingen, die man so nicht geplant hat. Womöglich müssen wir auch mal in eine seniorengerechte Wohnung umziehen, unsere Innentreppe ist (ab einem gewissen Alter) vermutlich recht mühsam zu bewältigen. Aber Umzüge sind nix für mich. Deswegen: bleiben, so lang es geht!
195: Reagierst du empfindlich auf Kritik? Naja. Kritikfähig ist nicht meine Stärke, weil ich normalerweise ziemlich perfektionistisch bin und es doch an meinem Ego kratzt, wenn jemand etwas an meinem Tun auszusetzen hat. Und Kritik durch Familienangehörige ist noch schlimmer, das will ich gar nicht hören, da fühle ich mich immer gleich angegriffen…
196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst? Nein. Zum Glück nicht.
197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst? Ich nehme mit jeden Mittwoch ca. 3 Stunden Zeit für meine Big Band-Probe. Die ist mir quasi heilig und wird nur gecancelled, wenn was mega dringendes mit dem Termin kollidiert. Ansonsten beschränkt sich die Zeit für mich meist auf 5 Minuten duschen wenn die Kids schlafen oder 5 Minuten Kaffee trinken bevor ich zum Abholen in den Kindergarten gehe.
198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht? Ich lache öfters über das was die Schnecke von sich gibt. Aber den letzten „Lachflash“, mit Tränen lachen und nicht mehr aufhören können, hatte ich vor ein paar Wochen in der Big Band. Was genau es war, weiß ich nicht mehr, aber da gibt es fast immer was zu lachen. 🙂
199: Glaubst du alles, was du denkst? Öhm… Diese Frage irritiert mich. Ich könnte ja auch denken: „Das glaub ich nie im Leben!“ Und dann würde ich eben diesen Gedanken glauben… 😉 Ich glaube aber nicht blind alles, was an mich herangetragen wird.
200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben? Tatsächlich unsere Hochzeit. Ich bin kein Partytyp (und mein Mann ebenso wenig). Deswegen haben wir im Vorfeld immer gescherzt, dass die Hochzeit sicher der schlimmste Tag in unserem Leben wird. Was dann aber kam, hat mich dermaßen überwältigt – so viele Vorbereitungen, die unsere Freunde und Familie getroffen haben, der eine oder andere Überraschungsgast und ganz viel gute Stimmung haben es wirklich zum „schönsten Tag“ werden lassen.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 9

Weiter geht’s! Die Wochen fliegen und mein Plan, hier zwischen den Fragerunden auch mal was anderes zu bloggen, klappt noch nicht so richtig. Aber ich hab ja noch ein paar Versuche, bis die 1000 Fragen durch sind… Die übrigen Teilnehmer gibt’s wie immer bei pinkepank.
161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp? Definitiv Team Hunde! Katzen sind mir zu unberechenbar. Früher war ich echt „close“ mit einigen Hunden, die Freundinnen gehört haben. Aber mittlerweile – keine Ahnung warum und wanndas passiert ist – hab ich eher Angst vor Hunden als das Bedürfnis, ihnen näher zu kommen.
162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest? Indem ich mich der Person öffne und auch „nett“ bin.
163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit? Beides würde ich sagen – ist es nicht irgendwo das selbe? Ich habe jedenfalls so gut wie immer Hunger und Appetit. 🙂

164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel? Vor dem Spiegel eigentlich nie. Aber manchmal spiegle ich mich in der Scheibe der Terrassentür wenn ich so vor mich hin tanze.
165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen? Ich kann schlecht auf andere zugehen und bin auch meist ungern unter mir fremden oder nicht allzu bekannten Leuten.
166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen? Öhm – keine Ahnung. Ich war noch nie ein Filmtyp, auch nicht in meiner Jugend.
167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss? Nein, nie. Es sei denn es ist eine Kindergeburtstagsparty, die um 18:30 Uhr endet. Aber hier ist wohl eher was anderes gemeint und für die nächtlichen Partys kann ich definitiv ein fettes Nein hinschreiben.
168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört? Den hier. Hach ❤.
169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor? Ja, eigentlich immer, wenn ich einen „offiziellen“ Anruf tätigen muss. Dann legich mir Unterlagen zurecht. Und meist auch Worte in meinem Kopf, denn ich bin kein großer Redner.
170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint? Das ist noch gar nicht so lange her und war vor meinem Mann.
171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag? Mit meinem Mann. Oder als mit Mann und Kindern, schön alle zusammen.
172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast? „Werdet alles, nur nicht Musiklehrer!“ war der Rat eines Musiklehrers in meinem Gymnasium, kurz vor dem Abi. Eigene Liebe zur Musik vs. Desinteresse der Schüler und so… Seine Worte haben mich tatsächlich in meiner Berufswahl beeinflusst und ich bin froh darüber.
173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst? Meer und italienisches Essen. Ich freue mich jetzt schon wieder darauf!
174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm? Am ehesten mag ich noch Männerdüfte, diese dürfen aber nicht zu süß sein. Ansonsten siehe Frage 154.
175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen? Meist ist es die Kritik meiner Mutter, die mich trifft. Die Kinder betreffend (Heute erst: „Die Mütze der Maus ist gaaar nicht warm!“) oder unser Haus („Ihr müsst uuuunbedingt den Thujabaum ersetzen!“). Ihre Kritik bringt mich oft auf die Palme und sorgt dafür, dass ich es aus Trotz nicht oder anders mache, selbst wenn mein ursprünglicher Plan ihrem Vorschlag entsprochen hätte.
176: Wie findest du dein Aussehen? Och ja. Mir reicht es so wie ich bin. Die Zeiten, in denen ich mich größer damit beschäftigt habe, sind vorbei.
177: Gehst du mit dir selbst freundlich um? Ich geb mir Mühe. Aber meistens bin ich eher streng und ungnädig mit mir.
178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen? Nur der „Schönheit wegen“ auf keinen Fall. Dazu wäre mir das Risiko einer solchen OP im Vergleich zum Nutzen einfach zu groß.
179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen? Es gibt glaube ich keinen Film, den ich fünf Mal gesehen habe. Kein Filmtyp, ich sagte es bereits. „Titanic“ habe ich glaube ich 3 Mal gesehen, weil ich damals „Leo“ so toll fand. Das einzige, was ich wirklich mehr als 5 Mal gesehen habe, ist die Weihnachtsfolge von „Familie Heinz Becker“, das war bei uns daheim quasi Tradition. Höhö. Aber ein Film im klassischen Sinne ist das ja nicht.
180: Füllst du gerne Tests aus? Also Tests, die mein Wissen abfragen, mag ich nicht. Ich mag keinen Erfolgsdruck. Und „Psychotests“ in Zeitschriften mache ich nur dann gerne, wenn ich den Antworten nicht direkt ansehen kann, zu welchem Ergebnis sie führen.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 8

Weiter geht’s mit Runde 8. Übrigens sind sämtliche Teilnehmer dieser Aktion bei Johanna verlinkt…

141. In welche Länder möchtest du noch reisen? Ich würde gerne mal nach Skandinavien reisen. Oder nach Irland. Da war ich schonmal als Kind, aber es war so schön, dass es nochmal einen Besuch wert wäre.
142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne? In letzter Zeit hätte ich mir öfters mal gewünscht, in die Zukunft sehen zu können, damit ich mir mit Entscheidungen, die meine Kinder betreffen, nicht so schwer tun müsste…
143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken? Zuletzt als ich die Maus neulich am Ende des Keyboardunterrichts wimmernd unter dem Keyboard sitzen vorfand. Warum auch immer. Jedenfalls kam es bei der Lehrerin vermutlich so an, als ob ich voll die „Drill-Mutter“ wäre und die Maus Angst vor mir hätte. Dabei ist sie selbst ihr größter Kritiker. Aber in der Situation wäre ich am liebsten auch unter’s Keyboard gekrochen… Zum Glück war es eine einmalige Aktion, seitdem geht die Maus wieder bestens gelaunt zum Unterricht.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune? Da gibt es viele, ich könnte kein einzelnes aufzählen.
145. Wie flexibel bist du? So flexibel wie ein Backstein. Aber manchmal kann ich trotz allem auch spontan sein… 😉
146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst? Manche behaupten ja, Popcorn mit Salz sei eine merkwürdige Kombination… 🙂
147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst? Mich aufregen, weil es in der Schlange nebenan schneller vorwärts geht. Immer.
148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos? Ohje, das weiß ich nicht. Vielleicht auf Fotos, da ist man selten von so nahem zu sehen wie im Spiegel… 😉
149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport? Weder noch! Haha! Na gut. Wenn ich mich etwas entscheiden müsste, dann eher für weniger Kalorien. Sport ist Mord.
150. Führst du oft Selbstgespräche? Nein, eher selten. Ich beschimpfe höchstens mal meinen Computer. Aber das ist ja nicht direkt ein Selbstgespräch… :-)))
151. Wofür wärst du gern berühmt? Wenn, dann als Musikerin. Aber eigentlich bin ich nicht der Typ, der gerne berühmt wäre.
152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden? Doof natürlich. Deswegen versuche ich, vorausschauend zu handeln und Abweisung zu verhindern, indem ich mich nicht in entsprechende Situationen manövriere.
153. Wen würdest du gern besser kennenlernen? Die Schnecke. Sie ist so anders als mein Mann und ich und ich bin gespannt, wie sie sich weiter entwickelt.
154. Duftest du immer gut? Ich mag kein Parfum. Weder an mir noch an anderen. Deswegen schwebt keine Duftwolke hinter mir her. Ich beschränke mich auf möglichst dezentes Deo.
155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Momentan 0-2 für Erwachsene und unzählige Kinderbücher.
156. Googelst du dich selbst? Ist schon vorgekommen, steht aber nicht auf meiner täglichen To-Do-Liste.
157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen? Da fällt mir nichts ein.
158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen? Mal ne Woche: ja. Dauerhaft? Nein! Dazu bin ich in meinem Lebensstil einfach schon zu „festgefahren“ und meine Freundinnen sicher auch.
159. Sprichst du mit Gegenständen? Ich beschimpfe sie gelegentlich, siehe Frage 150.
160. Was ist dein größtes Defizit? Was sich im Alltag am meisten auswirkt, ist wahrscheinlich mein mangelhaftes Selbstbewusstsein. Das erschwert mir so manches.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 7

Und wieder ein paar der 1000 Fragen von Johanna:

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Nein! Ich mag meine Arbeit zwar (meist), aber mein Privatleben geht immer vor.
122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Für die Werte, die sie mir in der Erziehung mitgegebe haben, dafür dass sie mich bei meinen musikalischen Interessen immer unterstützt haben, und und und. Ich habe mit meinen Eltern wirklich ein gutes Los gezogen.
123. Sagst du immer, was du denkst? Nein, oft behalte ich das für mich. Manchmal ist es klug, manchmal dumm. Aber des lieben Friedens wegen behalte ich vieles für mich.
124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust? Seit ich mein Smartphone habe: ja. Wenn die Kinder abends schlafen muss ich eben alles „nachholen“. Und da die Zeit dann sehr begrenzt ist, nutze ich TV und Handy meist parallel…
125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden? Siehe Frage 113.
126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro? Vermutlich etwas zu essen. Kuchen wär prima.
127. Verliebst du dich schnell? Nun ja – ich habe mich zum Glück lange nicht mehr verliebt! *höhö* Aber „damals als ich noch jung war“, da ging das meist sehr schnell und heftig. Wobei es auch andere, langgezogene Versionen gab… 😉
128. Woran denkst du, bevor du einschläfst? Meist schwirren mir die Pläne für den Folgetag durch den Kopf oder ich grüble noch über die Eregnisse des Tages. Wenn ich dadurch nicht einschlafen kann, versuche ich, an ein schönes Erlebnis zu denken, sonst drehen sich die Gedanken im Kreis.
129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag? Das Wochenende ist natürlich Favorit. Sonntag ist auf jeden Fall der gemütlichste Tag, da anders als Samstag kein Einkauf auf dem Plan steht. Doof daran ist nur, dass dann schon bald wieder Montag ist… 😉
130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen? Volle Punktzahl damals im Musik-Abi. Dafür habe ich hart gearbeitet und die passende Belohnung kassiert. Aber gebracht hat es mir im Nachhinein nichts als vielleicht ein bisschen Balsam fürs Ego…
131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen? Mit Michael Patrick Kelly. Siehe Frage 127 und so… 😉
132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt? Siehe Frage 131. Eine Jugendliebe bleibt irgendwo immer „gespeichert“.
133. Was ist dein Traumberuf? Ich bin Softwareentwicklerin und das kommt meinem Traumberuf schon recht nahe. Obwohl es nie DEN einen Traumberuf für mich gab.
134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? Nein, das lässt mein Stolz oft nicht zu. Und meine Perfektion. Auch wenn es irgendwie doof ist: mir iat es lieber, etwas bleibt liegen, als dass es nicht so gemacht wird, wie ich es gerne hätte…
135. Was kannst du nicht wegwerfen? Alles mögliche! Ich kann mich sehr schwer von Zeug trennen, da ich immer die Sorge habe, ich könnte es später noch brauchen. Sehr lästige Eigenschaft.
136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich? Twitter, Instagram und Nachrichten.
137. Sind die besten Dinge im Leben gratis? Schwere Frage. Ich glaube, wenig ist gratis. Zumindest braucht man meist auch für die kostenlosen Goodies ein „Zubehör“. Heute z.B. waren wir gratis im Schnee. Mit gekauftem Schlitten. Liebe ist gratis. Das ist vielleicht eines der wenigen „kostenlosen Dinge“.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen? Nein. Außer vielleicht mal die Schokolade der Kinder. Aber das war angesichts der temporären Schokomengen hier im Haus mehr Aufopferung als Diebstahl… 😉
139. Was kochst du, wenn du Gäste hast? Seit ich Kinder habe bekoche ich meine Gäste nicht mehr, sondern lade sie zum Kaffee ein. Also bebacke ich sie eher.
140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen? Nur eine Minute??? Dann vielleicht im Drogeriemarkt, da muss ich nix anprobieren, sondern kann wild alles in den Wagen werfen.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 6

Weiter geht’s mit Teil 6 der Fragen von Johanna:

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu? Ich bin von Sternzeichen Jungfrau, der Selbstbeherrschung, Perfektionismus, Bescheidenheit und übertriebenes Grübeln nachgesagt wird. Passt irgendwie schon zu mir. Aber ich bin kein Horoskop-Leser – denn ich bin der Meinung, wenn man dran glauben will, findet sich man sich in fast jeder Beschreibungen wieder.
102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank? Lila und schwarz, aber pastellrosa holt auf!
103. Holst du alles aus einem Tag heraus? Naja, alles was geht. Manchmal geht halt nicht allzu viel… 😉
104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig? Keine. Ich bin kein Filmegucker. Und für Soaps hab ich keine Zeit.
105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben? Ich bin eigentlich ganz froh, kein Kind mehr zu sein. Selbstbestimmung und so. Und Quatsch machen kann man ja auch als Erwachsener! 😉
106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten? Geht schon. Aber lieber Internetnutzung auf ein Minimum runterfahren als ganz drauf verzichten…
107. Wer kennt dich am besten? Oh je. Schwere Frage. Ich mich selbst! Ansonsten vermutlich meine Mutter und mein Mann.
108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten? Putzen!!
109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht? Ja, kommt vor. Ist doch normal, oder?
110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus? Idealerweise sind die Kinder bei Oma, ich kann bis mittags ausschlafen, mache mir einen schönen Tag mit meinem Mann, nachmittags gibts Kaffee und Kuchen (wichtig!!). Abends schaue ich eine TV-Sendung von Anfang bis Ende. So in etwa wäre der Tag schon ziemlich perfekt.

111. Bist du stolz auf dich? Kommt ab und zu vor. Heute aber nicht. Das Haus steht voller Reisetaschen, die ich seit unserer Rückkehr vor einer Woche noch nicht ausgepackt hab. Wäscheberge warten. Putzen wär auch mal wieder super, aber siehe Frage 108…
112. Welches nutzlose Talent besitzt du? Ich kann mit den Ohren wackeln!
113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast? Eine sehr tiefgründige Frage. Ich habe mit dem Tod meines Vaters nicht so richtig abgeschlossen. Vielleicht habe ich eines Tages den Mut, meiner Mutter die offenen Fragen zu stellen…
114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol? Ich trinke kaum Alkohol – weil ich keinen Mehrwert verspüre, wenn ich welchen trinke. Und es mir auch nicht fehlt, wenn ich keinen trinke. Außerdem mag ich keine betrunkenen Leute – vielleicht weil mein einer Onkel immer sehr ausfällig wird wenn er betrunken ist und mich das meine gesamte Jugend lang sehr gestört hat.
115. Welche Sachen machen dich froh? Kuchen. Gute Musik. Kinderfrei haben. Freunde treffen. Und oft sogar meine Kinder! ;-)))
116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut? Nein, heute tatsächlich nicht.
117. Welches Wort sagst du zu häufig?Wenn ich schreibe, mussich beim Korrekturlesen öfter mal ein „ja“ als Füllwort herauslöschen. Beim Sprechen ist mir nicht bewusst, dass ich ein „Lieblingswort“ habe.
118. Stehst du gern im Mittelpunkt?Nein! Im Gegenteil – ich vermeide es, so gut es geht.
119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen? Für’s Putzen (keine Lust…)! Für’s Saxophonüben (keine Zeit…)!
120. Sind Menschen von Natur aus gut? Nein, das glaube ich nicht. Tief in meinem Inneren misstraue ich allen Menschen und jeder, der mir begegnet, muss sich mein Vertrauen erst erkämpfen. Schon immer.

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 5

Unser Skiurlaub hat mich davon abgehalten, pünktlich dabei zu bleiben. Hier also quasi nachträglich Teil 5 der Fragerunde von Johanna:

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Nachdenken. Gedichte oder Songs schreiben. Und vielleicht verzweifeln.

82. Was hat dich früher froh gemacht? Treffen mit meinen Freundinnen. Sie machen mich immernoch froh, sind aber viel zu selten, weil jeder in eine andere Himmelsrichtung „ausgeflogen“ ist.
83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?Meistens in den Dingen, die neu in meinem Kleiderschrank sind. 🙂
84. Was liegt auf deinem Nachttisch? Oh je. Auf jeden Fall mein Wecker, ein Lippenpflegestift und eine Packung Taschentücher. Meistens aber noch jede Menge „Zeugs“, das ich nur kurz ablegen wollte, damit ich es bei Gelegenheit wegräume. Bücher, gefaltete Kleidungsstücke, leere Tüten – mal dies mal das. Und Staub.
85. Wie geduldig bist du? Nicht besonders. Weder mit mir noch mit anderen.
86. Wer ist dein gefallener Held? Über diese Frage habe ich lange nachgedacht. Aber nein – mir fällt keiner ein, den ich so bezeichnen würde.
87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst? Nein, definitv nicht. Nichtmal auf dem Laptop…
88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten? Zwei von meinen vier besten Freundinnen kenne ich gleich lang und am längsten – nämlich seit der 2. Klasse.
89. Meditierst du gerne? Früher habe ich öfters Entspannungsmeditationen gemacht. Ich mag das gerne, aber in meinem Alltag mit den Kindern ist momentan kein Platz dafür.
90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf? Mit Schokolade, einer lustigen TV-Sendung, Musik hören oder machen,…
91. Wie heißt dein Lieblingsbuch? Ich habe eigentlich kein Lieblingsbuch, da ich momentan außer Kinderbüchern wenig lese. Aber wenn ich etwas lese, dann Biografien. Am liebsten Autobiografien.
92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App? Wahrscheinlich mit meiner Mutter, weil wir uns oft über organisatorische Dinge schreiben – wer wann wo die Kinder abholt. Oder warum ihr Smartphone mal wieder diese oder jene Meldung ausgibt… 😉
93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein? Nein! Definitiv nein! Vor allem seit die Schnecke in mein Leben trat… Hihi…
94. Gibt es ein Gerücht über dich? Nicht dass ich wüsste. Bis auf dass meine Kollegen denken, dass ich als Teilzeitbeschäftigte nachmittags ein entspanntes Leben habe. Aber ein echtes Gerücht ist das ja eigentlich nicht.
95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest? Musik machen!!
96. Kannst du gut Auto fahren? Ja, das behaupte ich mal. Aber ich fahre nicht gerne, wenn die Straßen verschneit sind.
97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden? Schon. Weil ich ja eigentlich auch nett bin. ;-)))
98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht? Nichts. Ich bereue oder vermisse nichts.
99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst? Am liebsten gehe ich essen. Oder erst essen und dann zu einem „Event“ – Theater, Comedy, Musik – irgendwas nettes.
100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen? Zählt dazu auch die Straßenverkehrsordnung? Dann täglich… *wegduck* Ansonsten bin ich aber brav. 😉

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 4

Ich bin ein bisschen stolz auf mich: Ich habe es tatsächlich geschafft, zwischen den Fragerunden einen Blogbeitrag zu einem anderen Thema zu schreiben! Jetzt freue ich mich aber schon auf die nächsten 20 Fragen – alle anderen Teilnehmer gibt’s wieder bei Johanna.

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Hm. Ich bin mir nicht sicher. Ih bin in dem Glauben aufgezogen worden und habe es nicht hinterfragt. Von daher wäre es vielleicht richtiger zu sagen: Ich hoffe auf ein Leben nach dem Tod. Alles andere ist Spekulation für mich.
62. Auf wen bist du böse? Im Moment auf niemanden. 🙂
63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Früher täglich, mittlerweile fast gar nicht mehr. Ist mir zu unzuverlässig, wenn ich die Kinder nach der Arbeit abholen muss und zu umständlich und langwierig wenn ich mit den Kindern wo hin will.
64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Da steht wohl die Brustkrebserkrankung meiner Mutter vor drei Jahren an erster Stelle. Harte Zeiten. Aber umso erfreulicher, dass jetzt wieder alles gut ist.
65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich als Kind einen Berufswunsch hatte. Aber das was ich bin, hätte ich mir sicher als Kind nicht ausgedacht. Insofern ja und nein! 🙂
66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Momentan tanze ich höchstens zu Kinderliedern…
67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Zuverlässigkeit.
68. Was war deine größte Anschaffung? Definitiv unser Haus…
69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Selten. Aber kommt durchaus vor. Wobei ich der Meinung bin, dass ich relativ schnell einschätzen kann, ob ein Mensch zu mir passt (nicht nur als Partner, sondern auch „einfach so“) und dann weiß, ob eine zweite Chance überhaupt Sinn macht.
70. Hast du viele Freunde? Nein, nicht viele. Eine Handvoll. Dafür alle seit Jahrzehnten. ♡
71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? Zuletzt habe ich mich über das „Studierendenwerk“ aufgeregt. Ich war Studentin. Oder Student. Man kann es auch kompliziert machen.
72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Soeben wollte ich nein schreiben, aber das stimmt gar nicht! Ich war mal ganz kurz zu sehen bei einer Übertragung einer Konzerts (im Publikum).
73. Wann warst du zuletzt nervös? Anfang der Woche als ich mit komischen Beschwerden beim Zahnarzt war. Aber alles gut.
74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause. Meine Familie!
75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Ganz ehrlich? Ich würde oft am liebsten gar nicht wissen, was in der Welt los ist. Da man das aber als vernünftiger Erwachsener kaum bringen kann, schaue ich meist nach den Schlagzeilen der BILD, weil die immer alles zuerst wissen. Wenn es was wichtiges gibt, suche ich mir im Internet einen seriösen Artikel dazu… 😉
76. Welches Märchen magst du am liebsten? Sehr schwierige Frage. Die Klassiker von dem Gebrüdern Grimm, auch wenn manch fragwürdige Stelle dabei ist.
77. Was für eine Art Humor hast du? Einen sehr schwarzen Humor, gern auch unter der Gürtellinie. Was aber nur die wissen, die mich gut kennen.
78. Wie oft treibst du Sport? Nie!
79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Keine Ahnung. Ich glaube nicht. Ich bin recht unauffällig denke ich. Das müssten andere für mich beantworten.
80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Da nach Dingen gefragt ist, zähle ich keine Personen auf. Nicht verzichten kann ich auf mein Handy und auf mein Auto! Kaffee und Schokolade wäre auch schwer. Schon 4 Dinge. Ups. 😉

Als Scotty bei uns einzog…

Es war ein paar Tage vor Weihnachten, als ich die glorreiche (NICHT!) Idee hatte, zusammen mit Maus und Schnecke, nur mal kurz in dem mir vielfach empfohlenen Taschenladen vorbeizuschauen, um mir für einen groben Überblick Schulranzenprospekte geben zu lassen. Ok. Wer findet den Fehler?

Genau. Zusammen mit dem zukünftigen Schulkind „bloß mal gucken“ ist natürlich eine hirnrissige Idee. Als hätte ich nicht seit 6 Jahren Kinder. Jedenfalls zeigte uns der überaus nette Ladenbesitzer sein Sortiment. Während er gerade erklärte, welche Marken, Vorzüge und Nachteile es gibt, verkündete die Maus plötzlich: „Ich weiß sowieso schon, welchen Ranzen ich will!“

Sie zeigt auf einen Ranzen mit Eulenmotiv. Einer der wenigen Mädchenranzen ohne pink-rosa-flitter-glitter-Einhornprizessin. Ein klein wenig Erleichterung ereilte mich. Trotzdem wollte ich das nicht einfach so auf die Schnelle entscheiden, zumal so ein Ranzen keine Ausgabe aus der Kaffeekasse ist… Außerdem wollte ich mich online informieren, ob das nicht vielleicht ein „No-go-Modell“ ist, das man auf keinen Fall kaufen sollte oder ob ihm etwas wichtiges fehlt. Oder es nicht etwas hübschere Alternativen gibt, den so richtig 100 %ig schön fand ich ihn dann auch wieder nicht.

Glücklicherweise war der Ladenbesitzer der einzige nicht aufdringliche Verkäufer, den ich je getroffen habe und er redete auf die Maus ein, dass wir jederzeit diesen Ranzen nachbestellen könnten und wir auch im Frühjahr wiederkommen könnten. Dann lugte seine Frau plötzlich ums Eck und warf in den Raum, dass der Eulenranzen aber ein Vorjahresmodell sei und sie nur diesen einen noch da hätten.

Die Maus weinte natürlich los, weil sie uuuunbedingt die aller-allerletzte kleine Eule auf dieser Welt haben wollte. Denn auf dem Ranzen ist nicht nur eine große Eule mit (wie ich finde nicht so ganz gelungenen) Glubschaugen zu sehen, sondern auch „Scotty“, ihr süßes Baby.

Ich kürze es nun ab: Während ich vor einem Jahr noch ein Kind im Kindergarten belächelt habe, weil es nach Weihnachten schon seinen Schulranzen präsentierte, kauften wir nach mehreren Tagen Bedenkzeit zwei Tage vor Heiligabend den Ranzen für die Maus.

Warum? Weil er ihr gefallen muss und nicht mir. Weil sie ihre Vorlieben normalerweise nicht so schnell ändert. Weil ich keine Eulen-Alternative gefunden habe. Und weil ich mich dann am Ende auch ein bisschen in „Scotty“ verliebt habe…

Dies ist im Übrigen keine Werbung oder Empfehlung für eine bestimmte Schulranzenmarke! Der Ranzen ist vielleicht gut, vielleicht aber auch ein totaler Reinfall – das wird sich noch zeugen… Ich bekomme kein Geld für diesen Post und berichte einfach nur, wie es bei uns war. 🙂

1000 Fragen an mich selbst – Nr. 3

So. Runde 3. Dann bin ich auf dem Laufenden… Alle anderen Teilnehmer gibt es wie immer bei Johanna.

41. Trennst du deinen Müll? Ja und nein. Ich bin ein Biomüll-Verweigerer. Einfach, weil es so eine Sauerei in der Tonne gibt und man die ständig auswaschen muss. Aber wir produzieren auch wenig Biomüll, so dass das bisschen halt im Restmüll landet. Wenn wir mit unserer Skigruppe unterwegs sind bin ich allerdings als militante Mülltrennerin bekannt – man will ja nix extra zahlen müssen, nur weil einer Papier von Plastik nicht unterscheiden kann… 😉
42. Warst du gut in der Schule? Ja. Auch wenn ich ab der 5. Klasse den Spaß an der Schule recht schnell verloren hab, hat mein Ehrgeiz dafür gesorgt, dass ich immer ganz gut war.
43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? 5-10 Minuten inkl. Haare waschen. Für mich ist das verlorene Zeit, da ich dusche, wenn die Kinder schlafen. Daher beeile ich mich so gut es geht, damit ich schnell auf’s Sofa kann.
44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Spannende Frage.
45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? Unter der Woche um 6:40 Uhr. Am Wochenende schlafen die Kinder seit neustem auch mal bis 8 oder sogar 9 Uhr. Yeah! Aber ab Sommer ist das Lotterleben vorbei und ich hoffe sehr, dass mein Wecker trotz Schule nicht vor 6 Uhr klingeln muss…
46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Ja, ein Mal mit der Familie und ein Mal mit Freunden. Auch wenn ich meistens froh bin, wenn ich es hinter mir habe, gehört es doch dazu.
47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Null Mal. Facebook ist eines der wenigen Social Media-Gedönse, denen ich nicht beigetreten bin.
48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Das Wohnzimmer. Zumindest verbringe ich darin die meiste Zeit des Tages.
49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Heute – ein Kletterkrokodil im Indoorspielplatz… 😉 Ansonsten ist es schon länger her.
50. Was kannst du richtig gut? So richtig, richtig gut? Nichts. Ein bisschen gut Saxophon spielen, backen, handarbeiten (stricken, häkeln).
51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Einen Jungen, der über eine Freundin zeitweise in unsere „Clique“ mitgebracht wurde (es war nicht ihr Freund, sondern ein Kumpel). Ich war glaube ich 16 und er ein paar Jahre älter. Es blieb aber bei dem einen Kuss, da meine Mutter Stress machte und ich ihn nicht mehr treffen durfte…
52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Ich bin keine Leseratte und die einzigen Bücher, die mich beeindruckt haben, waren Bücher aus meiner Kindheit. „Mary Poppins“ und „Anne und der Flüstervogel“ zum Beispiel.
53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Das ideale Brautkleid war das, das ich zu meiner Hochzeit getragen habe! Klassisch aber schlicht. Würde ich jederzeit wieder aussuchen.
54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Wenn ich drinnen im Haus bin nicht. Draußen manchmal schon, aber weniger wegen der Dunkelheit als wegen den Leuten die so ihr Unwesen treiben. Aber als Kind wollte ich nie im Dunklen schlafen und hatte zum Einschlafen immer eine Nachttischlampe an.
55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Nur meinen Ehering und eine Armbanduhr, falls diese auch als Schmuck zählt.
56. Mögen Kinder dich? Ja, aus mir unerklärlichen Gründen habe ich eine „magische Anziehungskraft“ auf Kinder. Obwohl ich selbst keine mag. (Außer die eigenen natürlich…) Aber was soll man nach einem Tag in der Indoorhölle auch anderes schreiben. 😉
57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Hm. Ich schaue generell kaum Filme. Wenn, dann eher im Kino, weil ich zu Hause keinen einschalten würde.
58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Wenig mild. Hart wie das Leben. Außer im Umgang mit den Kindern vielleicht.
59. Schläfst du in der Regel gut? Ja. Gut schon. Nur zu wenig!
60. Was ist deine neueste Entdeckung? Meine neue Hybrid-Uhr – halb Smartwatch, halb analoge Uhr. Perfekt für mich.