46-Wochen-Schub

Na prima. Kaum war mal ne Zeit lang Ruhe im Karton, stecken wir nun mitten im nächsten Schub. Die Maus schreit, als gäbe es kein morgen. Sie will nicht alleine bleiben, sie will immer auf meinem Arm oder meinem Schoß sein, selbst wenn ich den Raum gar nicht verlasse. Muss ich sie dennoch mal absetzen, schreit sie sich die Seele aus dem Leib und dicke Tränen kullern. Gut, dass wir den Bondolino haben, darin ist ist plötzlich wieder zufrieden, obwohl sie in letzter Zeit so gar nicht mehr rein wollte.

Abends ist es noch schlimmer. Wir brauchen eine gefühlte Ewigkeit, bis sie schläft – im Bettchen liegend sowieso nicht und auf dem Arm auch nur schwer. Festhalten ist doof, kuscheln ist doof, aber alleine zum Schlafen hingelegt werden ist auch doof. Und so frage ich mich, wie viel Schmerz so ein Paar Ohren aushalten kann. Und das Ganze dann mehrmals bis mehrmals stündlich pro Nacht inklusive Stillen und Herumwuseln.

Bitte bitte lass uns die Ausnahme sein, bei der dieser Schub keine fünf Wochen anhält!

Noch drei Schübe umfasst „Oje, ich wachse!“. Noch drei Mal nachlesen, warum mein Kind so anstrengend ist. Und dann nie wieder ein anstrengendes Kind! Ja ok, ich höre schon auf mit den unrealistischen Träumereien… 😉

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