On-off-Betreuung

Hatte ich mich zu Beginn des Jahres noch so sehr auf die Montagsbetreuung unserer Maus gefreut, war sie ab der KiTa-Zusage mehr Last als Vergnügen. Zumal ich mit jedem Besuch dort mehr negative Punkte fand, die mir Bauchschmerzen verursachten bei dem Gedanken, die Maus irgendwann alleine dort zu lassen. Das mag nun nach „Klammermutti“ klingen, aber ich rede davon, dass Kinder alleine auf dem Wickeltisch liegen gelassen oder ein Mädchen in der Toilette vergessen wurde. Dass die hygienischen Verhältnisse beim Essen recht dürftig waren und die Temperaturen im Betreuungsraum mehrfach nur mit Jacke zu ertragen waren. Keine Ahnung, wie ich diese Umstände beim Schnuppertermin übersehen konnte, aber zu dem Zeitpunkt damals hatte ich mir so sehr gewünscht, dass diese Einrichtung für uns in Frage kommt, dass ich unbewusst beide Augen zugedrückt habe.

Nun denn. Nicht zuletzt dank eurer Kommentare habe ich den Mut gehabt, zu meiner Entscheidung zu stehen und die Maus nicht mehr dort hinzubringen. Verständlicher Weise war es nämlich nicht erwünscht, dass die Maus noch allzu oft in Begleitung kommt, so dass mein ursprünglicher „Plan B“, die Betreuung als Spielgruppe zu nutzen, nicht zum Zuge kam.

Als ich die endgültige Abschiedsmail geschrieben hatte, fiel eine riesen Last von mir, was mir noch einmal zeigte, wie ungut mein Gefühl bei der Sache doch war. Nun hoffe ich, dass wir – und vor allem die Maus – ganz unvoreingenommen an das Projekt KiTa rangehen können. Im Übrigen haben wir in zwei Wochen unseren Infotermin dort, ich bin schon sehr gespannt.

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