Unentspannt

Ich kann mich gar nicht mehr an die Zeit erinnern, als ich mal so richtig relaxed in den Tag hinein leben konnte. Seit Tagen, Wochen, Monaten stehe ich unter Strom.

Ich glaube so richtig begonnen hat es im letzten Winter, als wir so viel Schnee hatten, dass ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen zum Fenster heraus schaute, weil ich wusste, dass meine Mutter mit dem Auto zu uns unterwegs war. Dann begann die nervenaufreibende KiTa-Suche. Nun läuft die Eingewöhnung und wieder ist mir ganz flau im Magen, weil ich Angst habe, dass es der Maus irgendwann ganz plötzlich von heute auf morgen nicht mehr gefallen könnte. Gleichzeitig der Gedanke, wie wir das zu dritt „wuppen“ werden, wenn die Eingewöhnung abgeschlossen ist und meine Mutter nicht mehr jeden Morgen hier bei uns sein wird. Wie es in einem Jahr weiter geht, wenn die Maus nicht mehr in der Ganztagesbetreuung gehen wird, sondern in einen normalen Kindergarten. Ob ich das alles mit meinem aktuellen Arbeitsmodell vereinen kann. Und überhaupt.

Ich bin gänzlich unentspannt. Ich hasse es, nicht planen zu können, Dinge einfach so auf mich zukommen lassen zu müssen. Das war schon immer so, aber erst seit ich Mutter bin stehen so viele Veränderungen an, dass ich einfach nicht mehr zur Ruhe komme. Ich wünsche mir so sehr, einfach mal wieder durchatmen zu können, ganz ohne Angst vor dem Unberechenbaren.

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