II/12+2: Listen, Listen, Listen

Zur Zeit bin ich eigentlich ständig mit dem Abhaken verschiedenster (imaginärer) Listen beschäftigt. Hätte man von mir auch nicht anders erwartet, so als Sternzeichen-Jungfrau und Beamtin…

Die erste Liste, nämlich die der Personen, die in die Schwangerschaft eingeweiht werden, wächst stetig. Gestern informierte die Maus höchstpersönlich meine Mutter, dass sie ein Geschwisterchen bekommen würde und dieses jetzt in Mamas Bauch sei. Meine Mutter blickte sichtlich verwirrt drein, verstand aber ziemlich schnell, dass die Maus sich so viele Detailinformationen nicht ausgedacht haben kann. Sie freute sich zunächst ein wenig verhalten, dann nachdem sie es verarbeitet hatte, aber noch etwas mehr. Am Wochenende sind die Uromas dran. Und nächste Woche vielleicht meine Chefs und Kollegen…

Dann setzt sich so langsam eine Liste in meinem Kopf zusammen, was den für Kind Nummer 2 noch alles zu klären/besorgen/ändern ist. Die Schlafsituation kann z.B. nicht so bleiben, wie es jetzt ist. Da das Baby dann neben mein Bett muss, müssen wir sehen, dass wir die Maus rechtzeitig in ihr Zimmer ausquartieren. Sie soll das ja nicht in Zusammenhang mit ihrem Geschwisterchen bringen. Ich hoffe sehr, dass das irgendwie klappt, denn vier Betten passen nicht in unser Schlafzimmer. Ob wir ein zweites Gitterbett kaufen oder der Maus gleich ein größeres, das ist auch noch nicht entschieden. Dann brauchen wir so ein Geschwister-Board für den Kinderwagen, am besten eines, auf dem man auch sitzen kann, denn die Maus ist ja bekanntermaßen ein wenig bequem. Und bestimmt fallen mir noch ein paar mehr Dinge ein, die wir angehen müssen…

Und zu guter Letzt gibt es noch die „Abschussliste“. Dinge, die quasi von Kind Nummer 2 „verdrängt“ werden. Momentan steht da eigentlich nur ein Eintrag und zwar mein Saxophonunterricht. Seit längerem ertappe ich mich dabei, dass ich mich aufraffen muss, hinzufahren und mich jedes Mal ärgere, wenn die Kids wieder nichts vorbereitet haben und ich meine Zeit doch auch mit wichtigeren Dingen hätte verbringen können. Dazu kommt, dass wir manchmal keinen Babysitter bräuchten, wenn ich nur zu meiner eigenen Probe, aber nicht zum Unterricht müsste. Dann könnte ich nämlich so lange daheim bleiben, bis mein Mann von der Arbeit zurück ist. Es führt quasi kein Weg dran vorbei, auch wenn es wahrscheinlich ein paar lange Gesichter gibt – der Unterricht muss weg…

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