II/22+6: Krankenhauswahl

Dass ich auch unser zweites Kind in einem Krankenhaus zur Welt bringen will, steht außer Frage. Was noch zu klären ist, ist die Frage nach dem Wo.

Die Geburt der Maus war in dem Krankenhaus, das von der Fahrtzeit her am nächsten zu uns liegt. Wir hatten uns nur dieses eine Krankenhaus angeschaut und waren gleich bei der Infoveranstaltung so begeistert, dass wir sicher waren: Das ist es.

Ich kann nun im Nachhinein auch sagen, dass ich mit der Geburt an für sich – trotz Einleitung – sehr zufrieden war. Alles lief aus meiner Sicht glatt, alle Ärzte und Hebammen, die mich betreuten, waren sehr nett und wirkten kompetent. Die Wöchnerinnenstation dagegen war nicht gerade das, was ich mir gewünscht hätte. Ich wurde mit meinen Fragen zum Thema Stillen alleine gelassen – schlimmer noch. Jede, die ich fragte, gab mir eine andere Antwort – ein Widerspruch nach dem anderen. Nachts wurde die Maus ständig aus meinem Zimmer gekarrt, um irgendwelche Untersuchungen durchzuführen. Und wenn sie mir dann zurückgebracht wurde, stand oft ein Fläschchen mit einem Rest Fertignahrung in ihrem Bettchen mit drin. Im Nachhinein also kein Wunder, dass wir einen etwas schwierigen Start mit dem Stillen hatten. Auch wenn ich nicht weiß, ob es ohne das „Zufüttern“ geklappt hätte, denn die Maus wog ja bei der Geburt rund 4,5 kg.

Nun ja. Dieses Krankenhaus hat jedenfalls ein entscheidendes Manko: Es gibt keine Kinderstation. Zwar gibt es einige Überwachungsterminals, jedoch ging es auch bei der Maus am zweiten Tag darum, ob sie in ein Kinderkrankenhaus verlegt werden müsse, weil sie zunächst Schwierigkeiten hatte, ihren Blutzuckerspiegel zu halten.

Diese Frage, die der Kinderarzt im Krankenhaus damals in meiner Anwesenheit aufgeworfen hatte, hat sich in mein Hirn gebrannt. Ich will auf keinen Fall von meinem Kind getrennt werden! Und mittlerweile weiß ich, dass die Chancen zusammen mit seinem Kind in ein anderes KH verlegt zu werden, bei uns in der Gegend fast gleich Null sind.

Daher werden mein Mann und ich heute Abend ein weiteres KH anschauen. Eines, bei dem die Kinderstation direkt angegliedert ist. Es ist viel größer als das andere, daher weiß ich noch nicht, was ich davon halten werde. Auch dort ist alles neu renoviert – die Räumlichkeiten werden von daher wohl keinen Minuspunkt geben.

Nun steht es also „Keine Kinderabteilung“ gegen „Die Geburt verlief super“. Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich nur falsch entscheiden kann. Wenn ich mich fürs „alte“ KH entscheide und dann mit dem Kind was nicht in Ordnung ist, werde ich mich ärgern. Und wenn ich mich für das „neue“ KH entscheide und dann bei der Geburt etwas nicht so prickelnd verläuft, werde ich mich ärgern (ohne zu wissen, ob es im anderen KH besser gelaufen wäre…). Seufz.

Erwähnte ich schonmal, dass ich Entscheidungen hasse?

Im übrigen habe ich auch diese Woche wieder Bauchbilder hochgeladen…

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