Vater, Mutter, Kind.

9 Tage Urlaub an der italienischen Adriaküste liegen hinter uns. Daher ist es hier auch etwas still geworden, obwohl es viel zu schreiben gäbe. Es war ein schöner Urlaub, vor dem ich (wer hätte von mir auch etwas anderes erwartet) mir wieder viel zu viele Sorgen gemacht hatte, denn letztes Jahr waren wir genau am selben Ort. Wie würde die Autofahrt werden? Wie würde ich das alles in meinem aktuellen Zustand überstehen? Würde die Maus mit der Hotel-Situation zurecht kommen? Alles Punkte, die im Nachhinein so gut wie problemlos über die Bühne gingen.

Auf jeden Fall haben wir ein letztes Mal am Stück 9 Tage voller Dreisamkeit erlebt. Vater, Mutter, Kind. Auch wenn das Kind dies manchmal etwas erschwert hat, denn die Maus hat dieses Jahr schon am ersten Urlaubstag eine Phobie gegen das Meerwasser entwickelt, da darin ein wenig Seegras herumschwamm, das völlig abstoßend auf sie wirkte. Fortan konnten mein Mann und ich nur noch abwechselnd ins Meer, der andere blieb bei der lesenden Maus auf der Liege. Ja, lesend. Wie sonst. Sand war wieder recht uninteressant – allenfalls durfte Papa eine Murmelbahn bauen oder die Maus machte ein paar „Sandeiskugeln“ in die neuen Plastikwaffeln. Was sie dieses Jahr in den ersten Tagen mit viel Eifer gemacht hat, war Muscheln zu sammeln. Aber eben nur im trockenen Sand, denn im nassen Sand waren ja Seegras-Reste…

Das Hotel selbst hat die Maus super angenommen. Sie war glaube ich ziemlich glücklich, dass sie mit uns in einem Zimmer schlafen durfte (im eigenen großen Bett), nachdem dies ja zu Hause nicht mehr der Fall ist. Auch beim Essen hat sie prima durchgehalten, obwohl uns serviert wurde und man das ja zeitlich nicht so gut steuern kann, wie wenn man ein Buffet hat. Als kleines „Urlaubsschmankerl“ hat sie dann jeden Abend nach dem Essen ein neues Pixi-Buch bekommen (aus der „Conni“-Reihe und der „Ich habe einen Freund, der ist…“-Reihe). Das war für sie immer ein kleines Highlight und es war so süß, ihre strahlenden Augen zu sehen. Zumal sie sonst eigentlich nie nach etwas verlangt – weder wenn man an Süßigkeiten vorbeikommt, noch wenn man im Spielzeugladen ist. Da haben wir uns eben das als Überraschung für sie ausgedacht.

Der absolute Lieblingsort der Maus war aber auf jeden Fall das Spielzimmer im Hotel. Dort gab es so viele verschiedene Dinge zu entdecken, von neuen Spielelementen für die Spielküche, die es letztes Jahr schon gab, über Maltafeln, Magnet-Dart, Tischfußball in Kleinkind-Höhe, und und und. Einen Tag lang konnten wir wegen Regen gar nicht an den Strand – da verbrachte die Maus wirklich Stunden in diesem Raum und wurde nicht müde, dort zu spielen.

Einziges Manko an dem Urlaub war das unglaublich harte Bett, das dazu geführt hat, dass meine schwangerschaftsbedingt gelockerten Hüftgelenke dermaßen geschmerzt haben, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Und dann noch die Rückfahrt, die mit Pausen doch 10 Stunden gedauert hat, weil wir in ein paar Staus kamen… Das quittierte mein Bauch mit häufigem Spannen am Abend. Aber heute war es wieder besser (und der Arzttermin, den ich eh schon ausgemacht hatte, zeigte auch, dass alles in Butter ist).

So. Nun ist der Urlaub abgehakt. Von mir aus könnten sich die sommerlichen Temperaturen auch wieder verabschieden, das ist nicht so meins… 😉

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Ein Gedanke zu „Vater, Mutter, Kind.

  1. Pingback: Sommerurlaub mit Kindern | Schokolane's Blog

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