Fragerunde

Nachdem ich immer mal wieder von einer lieben Bloggerin für den einen oder anderen Award nominiert wurde – danke nochmal auch an dieser Stelle dafür!! -, ich aber die Weitergabe der Awards sträflich vernachlässigt habe, möchte ich es nun zumindest nachholen, die entsprechenden Fragen zu beantworten, denn ihr habt euch damit so viel Mühe gemacht und ich lese auch selbst gerne solche Frage-Antwort-Runden in anderen Blogs.
Ich antworte nun mal in der Reihenfolge, in der die Nominierungen eintrafen. :-)

Zunächst die Fragen von motzmama:

  1. Was hast du gedacht, als du dein Kind das erste Mal nach der Geburt gesehen hast?
    Als mir die Maus auf den Bauch gelegt wurde, dachte ich: „Wow, ganz schön schwer, so ein Neugeborenes!“ :-) Da wusste ich noch nicht, dass sie knapp 4,5 kg wiegt…

  2. Was würdest/hast du beim zweiten Kind anders machen/gemacht?
    Ich werde versuchen, noch weniger auf die „guten Ratschläge“ meines Umfeldes zu hören bzw. mich davon verrückt machen zu lassen.

  3. Was ist Luxus für dich?
    Zeit zu haben, in der ich Dinge „nur für mich“ machen kann, Zeit mit meinem Mann alleine, Ausschlafen.

  4. Egal ob zur Schwangerschaft, Geburt oder Erziehung – was war der beste Tipp?
    Der beste Tipp zum Thema Stillen (irgendwo online aufgeschnappt, nachdem mir niemand  aus dem Umfeld die Sorge nehmen konnte, ob das aus meiner damaligen Sicht „extreme“ Stillbedürfnis der Maus normal ist bzw. mir alle einredeten, das sei nicht normal): Die Parallelen zum Affen im Blick behalten – eine Affenmutter schaut auch nicht auf die Uhr, um zu sehen, ob ihr Kind nun vor zwei Stunden zuletzt gefüttert wurde oder erst vor einer… Dies konnte ich auch auf andere Lebensbereiche übertragen – ein Affenkind schläft auch bei seiner Mutter und nicht auf dem Baum nebenan, usw. Immer wenn mir jemand reinreden wollte, habe ich an die Affen-Sache gedacht und fühlte mich in meiner eigenen Meinung bestätigt… ;-)

  5. Egal ob zur Schwangerschaft, Geburt oder Erziehung – was war der unnötigste Tipp?
    Das würde den Umfang dieses Eintrags hier sprengen… Es waren klassische Tipps wie „Das Kind wird von der Brust allein nicht satt“, „Du musst das Kind nachts halt mal schreien lassen, dann schläft sie nach ein paar Nächten durch“, und und und. Da platzt mir heute noch die Hutschnur, wenn ich dran denke.

  6. Hast du deinem Kind Spielzeug von dir oder dem Papa weitervererbt? Wenn ja, welches?
    Bei unseren Eltern spielt die Maus ab und an mit dem von uns vererbten Spielzeug: Duplosteine, Bälle, Bücher, … Sowohl meine Schwiegereltern als auch meine Mutter haben fast alles aufgehoben, so dass die Spielzeug-Vorräte nahezu unerschöpflich sind. :-) Zu Hause gibt es aber so viel neues Spielzeug, dass wir kaum vererbte Dinge hier haben.

  7. Was bringt doch sofort zum Lächeln?
    Natürlich viele Situationen mit der Maus, alte Fotos oder Videos von ihr anzuschauen. Aber auch ein guter Comic mit schwarzem Humor…

  8. Welche Frisur hättest du gerne, traust dich aber nicht?
    Manchmal würde ich meine Haare gerne dunkler Färben (momentan sind sie natur-dunkelblond mit hellblonden Strähnchen)…

  9. Worum beneidest du dein Kind?
    Eigentlich um nichts. Kind sein ist auch nicht immer einfach! :-)

  10. Make up – ein must have oder geht es auch mal ohne?
    Es geht bei mir fast immer ohne. Ich nehme mir die Zeit einfach nicht – aber nicht erst seit ich Mutter bin – das war mir noch nie wichtig. Rötungen/Pickelchen abdecken muss reichen. Nur wenn ich ausgehe mache ich mir ein bisschen mehr Mühe mit dem Schminken.

  11. Was würdest du dich trauen, wenn du mutiger wärst?
    Meine Meinung nach außen hin öfter mal zu vertreten und nicht dem lieben Frieden Willen zu schweigen.

Nun kommen die Fragen von time4chocolate:

  1. Eine gute Fee erfüllt dir einen Wunsch, was wäre das?
    „Friede, Freude, Eierkuchen“ für meine Familie. Denn ich hasse nichts mehr als Änderungen, Unruhen, Krankheit, Traurigkeit im Kreise meiner Lieben.

  2. Wann bloggst du? Vormittags, Nachmittags oder lieber am Abend?
    Meistens blogge ich vormittags, weil ich nur da die Ruhe dazu habe. Zumindest jetzt, wo ich im Mutterschutz bin…

  3. Mit welchem Gericht kann man dich jagen?
    Saure Kutteln, Rindszunge oder Meeresfrüchte. Geht gar nicht!

  4. Welches Reise- oder Ausflugsziel steht für 2014 auf deinem Plan?
    Italien stand noch auf dem Plan, als ich diese Fragen hier bekam. :-) Mittlerweile sind die diesjährigen Urlaubsziele alle „abgearbeitet“. Anfang 2015 geht es – wenn alles gut geht – wieder mit unserer altbekannten Ski-Truppe nach Österreich in den Ski-/Winterurlaub.

  5. Tee oder Kaffee zum Frühstück?
    Warme Milch! :-) Im Urlaub auch gerne Kaffee. Tee zum Frühstück eigentlich nur, wenn es mir nicht gut geht.

  6. Wie lange bloggst du schon?
    Äh… Mal kurz nachschauen… Seit Juli 2010 – das sind gut 4 Jahre. Seitdem das Thema Familienplanung in mein Leben eingezogen ist.

  7. Was darf in deiner Küche nicht fehlen?
    Mein Kaffee-Vollautomat, mein kleines scharfes Messer mit Wellenschliff (ich hasse große Messer!), eine Spülmaschine und seit neustem meine Küchenmaschine, auf die ich den Pürierstabmotor aufstecken und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, kleinhäckseln kann. :-)

  8. Dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit und heute?
    In meiner Kindheit habe ich „Mary Poppins“ geliebt und war sehr traurig, als ich den letzten Band verschlungen hatte und es keinen Nachschub gab. Heute kann ich kein Lieblingsbuch benennen, da ich kaum lese. Wenn, dann sind es Biografien.

  9. Welches Auto fährst du?
    Einen VW Touran – unsere „Familienkutsche“.

  10. Wenn du Bundeskanzler/in wärst, was wäre deine erste Tat?
    Oh je… Politik… Dazu äußere ich mich lieber nicht. Wenn ich tatsächlich Bundeskanzlerin wäre, würde ich die Fee aus Frage Nr. 1 darum bitten, nicht mehr Bundeskanzlerin sein zu müssen…! ;-)

  11. Warum heißt dein Blog so wie er heißt?
    Als ich damals beschlossen habe, bloggen zu wollen, musste ein Name her. Dass etwas mit Schokolade in den Namen sollte, war schnell klar, da ich Schokolade liebe. Zunächst wollte ich einen anderen Namen – als ich ihn jedoch googelte, stellte ich fest, dass bereits eine Firma so hieß. Also kombinierte ich neu mit – äh ja – sagen wir mal einem Teil meines Namens, wie ich ihn als Kleinkind ausgesprochen habe. Oder so ähnlich…

Und nun last but not least die Fragen von suesserfratz:

  1. Was hast du als erstes gedacht, als du erfahren hast, dass du schwanger bist?
    Bei beiden Schwangerschaften war ich – obwohl ja jeweils geplant – zunächst ein wenig schockiert und habe erstmal gegrübelt, wie wohl alles weitergehen wird mit der Arbeit usw.

  2. Was ist für dich das schönste daran, schwanger zu sein?
    Die Spannung, wer denn da in meinem Bauch drin ist. Man spürt das Kind, sieht es schemenhaft im Ultraschall, aber die echte Gewissheit bekommt man eben erst zur Geburt. So ein bisschen Überraschungsei-Gefühl… :-)

  3. Was ist für dich das nervigste daran, schwanger zu sein?
    Die Zipperlein, die man so ansammelt. Am lästigsten diesmal ist das Sodbrennen und die häufige Übelkeit, die nun in den letzten Wochen der Schwangerschaft hin zum Glück nachgelassen hat.

  4. Was ist dein Lieblingsschwangerschaftsaccessoire?
    Das praktischste Accessoire vor allem jetzt zum Ende der Schwangerschaft sind auf jeden Fall meine Sneaker zum Reinschlüpfen, ganz ohne Schürsenkel.

  5. Was ist der Vorteil von Schwangerschaftsblogs gegenüber –büchern?
    Blogs „leben“, enthalten meist nicht nur die rosigen Seiten, sondern schildern, wie es wirklich ist. Außerdem kann man mit den Mit-Schwangeren mitfiebern und sich austauschen. Nur Vorteile also! :-)

  6. Weiß deine Familie von deinem Blog und wenn ja, was denkt sie darüber?
    Nein, niemand weiß hier von meinem Blog. Hoffe ich. Mein Blog ist quasi mein Tagebuch, daher will ich nicht, dass jemand davon erfährt.

  7. Was machst du gerne wenn du gerade mal nicht bloggst?
    Grundsätzlich: Saxophon spielen. Momentan aufgrund der fortgeschrittenen Schwangerschaft nicht. Aber hoffentlich bald wieder…

  8. Mit welchen 3 Adjektiven würdest du deinen Blog beschreiben?
    Unzensiert, ungeschönt, lebensnah. Oder so.

  9. Welche App/welches Tool würdest du dir für deinen Blog noch wünschen?
    Eine Reader-App, die immer zuverlässig funktioniert, denn momentan habe ich immer wieder Probleme, dass verschiedene Blogeinträge nicht in meinem WordPress-Reader auftauchen…

  10. Welcher Kommentar auf deinem Blog ist dir noch besonders in Erinnerung geblieben?
    Kein einzelner Kommentar, sondern die Fülle der Glückwunsch-Kommentare, als die Maus geboren wurde. Da war ich sehr gerührt, denn plötzlich meldeten sich so viele „stille Leser“ zu Wort, dass ich erst merkte, wie viele Leute mit mir mitgefiebert haben.

  11. Welchen Tipp würdest du anderen Bloggerinnen geben?
    Der einzige Tipp, den ich geben kann, ist, sich im Vorhinein zu überlegen, wie viel man von seiner Identität preisgeben möchte. Dies kann natürlich jeder für sich entscheiden, aber man sollte sich eben vorher Gedanken drüber machen. Aber dies gilt ja nicht nur für’s Bloggen, sondern für sämtliche Online-Bereiche. Ansonsten gibt es andere Blogger, die geeigneter sind, Tipps zum Bloggen zu geben! Ich schreibe hier nur Tagebuch, habe keine eigene Domain, will keine Werbepartner, ziele nicht auf viele Klicks ab, bin nicht besonders engagiert bzgl. der Fotos/grafischen Gestaltung hier usw…
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