1000 Fragen an mich selbst – Nr. 14

Und wieder ein paar Gedanken zu mir selbst. Und die Erkenntnis, dass es tatsächlich einen Fehler gibt, den ich mir auch nach Jahren nicht verzeihe. Alle anderen Teilnehmer findet ihr wie immer bei Johanna.

261: Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten? Am liebsten? Hmmm. Am häufigsten rede ich auf jeden Fall über die Kinder, denn meistens unterhalte ich mich mit anderen Mamas. Vielleicht unterhalte ich mich am liebsten über Anekdoten – bei den viel zu seltenen Treffen mit meinen Freundinnen. Und natürlich über brandheiße, streng geheime Neuigkeiten und Gerüchte. Letzteres vorzugsweise in der Arbeit… :-)
262: Kannst du leicht Fehler eingestehen? Mhhh. Nein. Nur sehr ungern, weil ich ungern welche mache.
263: Was möchtest du nie mehr tun? Ich möchte nie mehr in eine mündliche, schriftliche oder sonstwelche Prüfung gehen müssen. Das ist nix für meine Nerven. Und außerdem würde ich am liebsten auch nie mehr skifahren müssen. Aber daraus wird wohl nix – meinem Mann zuliebe…
264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise? Das variiert, meistens etwas zwischen gut gelaunt und schlecht gelaunt. ;-)
265: Sagst du immer die Wahrheit? So gut wie immer. Bis auf die kleinen Notlügen, die das Leben leichter machen. Aber generell mag ich die Wahrheit am liebsten.
266: Was bedeutet Musik für dich? Musik ist für mich ein Ventil zum Ablassen und Ausleben von Emotionen, ein Gefühl von Freiheit und ein unverzichtbares Gut. Puh. Sehr poetisch… ;-)
267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht? Nein. Da ich eher ungerne vor anderen weine, wäre das keine Option.
268: Arbeitest du gern im Team oder lieber allein? Kommt auf das Team an. Grundsätzlich bin ich eher ein Einzelkämpfer, da ich mich auf mich selbst am besten verlassen kann. Ich weiß es aber dennoch zu schätzen, Kollegen zu haben, mit denen man sich austauschen kann.
269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht? Nix tragisches, aber mich ärgert immer wieder mal ein „Fauxpas“, der sich bei unserem Umzug vor mittlerweile 9 Jahren ereignet hat. Die (wie sich im Nachhinein herausstellte völlig inkompetente) Umzugsfirma baute nämlich im Schweiße ihres Angesichts in meinem Büro einen 2,36 m hohen IKEA-Schrank auf. Dieser musste stehend montiert werden, da in Otto-Normalzimmer kein Platz zum Kippen übrig bleibt. Sehr schweißtreibend, hatte ich ein paar Jahre zuvor aber mit meinem Mann zusammen locker hinbekommen. So weit so gut. Die Firma hatte sich trotz Vorabbesichtigung unserer alten Wohnung total verkalkuliert mit dem Aufwand, so dass die Typen abends eh schon genervt waren, dass sie noch nicht fertig waren und das, obwohl irgendein Fußballspiel stattfand, das sie unbedingt sehen wollten. Dann passierte es: Sie vergaßen, die Rückwand des Schranks einzusetzen und nagelten sie stattdessen an die Wand (!), weil sie ihn sonst nochmal hätten komplett auseinander nehmen müssen (Schweiße des Angesichts und so…). Ich weiß nicht mehr, wer dazu sein OK gegeben hat, ich wurde jedenfalls vor vollendete Tatsachen gestellt und habe – wohl in einem Augenblick geistiger Umnachtung – keinen Aufstand gemacht. Nun hängt da diese Sperrplatte und ich spüre förmlich in meinem Hypochonder-Hirn, wie dahinter der Schimmel wächst. Augen auf beim Umzugsfirmenkauf! Unverzeihlich.

270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht? Da fällt mir nix dazu ein.
271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach? Ich denke nicht allzu viel über das Leben im Generellen nach – auch wenn ich viel über einzelne Situationen grüble. Aber was würde es mir auch bringen – und wie viel ist genug?
272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher? Ja, insbesondere fremden Leuten gegenüber. Das habe ich hier bereits mehrfach erwähnt.
273: Bist du autoritätsgläubig? Ich tue zumindest das, was eine mir übergeordnete Person – insbesondere ein Vorgesetzter – von mir verlangt. Das heißt aber nicht, dass ich alles gutheiße, was diese Person entscheidet.
274: Bist du gern allein? Ja, sehr gerne und in den letzten Jahren auch viel zu selten um etwas Kreatives mit dieser Zeit anzufangen.
275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt? Da fällt mir spontan mein Musikzimmer ein, das ich unbedingt haben wollte und auch bekommen habe. Nicht nur zum Musik zu machen, sondern auch um Platz für mein „Zeug“ zu haben.
276: Welchen guten Zweck förderst du? Ich habe keinen Spenden-Dauerauftrag, falls das gemeint ist. Ich bin in unserem Kindergarten Elternbeirätin und bin auch unabhängig davon immer bereit, Unterstützung zu bieten, wenn sie den Kindern zu Gute kommt.
277: Wie sieht dein Traumhaus aus? Im Großen und Ganzen so wie das Haus in dem wir wohnen. Nur manchmal wäre ein größeres Wohnzimmer nicht schlecht, z.B. wenn viele Gäste da sind.
278: Machst du leicht Versprechungen? Ich verspreche nichts, was ich nicht einzuhalten beabsichtige.
279: Wie weit gehst du für Geld? Nicht weiter, als ich es mit gutem Gewissen vertreten kann. Geld ist nicht alles.
280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist? Ja. Je mehr man mir etwas nahelegt, desto geringer die Chance, dass ich der Empfehlung folge. Auch wenn es anders vielleicht klüger wäre.

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