1000 Fragen an mich selbst – Nr.15

Und wieder Samstag. Mit dieser wöchentlichen Aktion von Johanna fällt mir einmal mehr auf, wie die Zeit rast. In dieser Ausgabe wurde mir besonders klar, wie gern ich etwas mehr Ordnung in mein Leben bringen würde, also im wahrsten Sinne des Wortes. Aufräumen, aussortieren, wegwerfen. All das, was mir so gar nicht liegt…

281: Malst du oft den Teufel an die Wand? Sagen wir es mal so: Ich neige stark dazu, mir bei ungewissen Dingen dem schlechtmöglichsten Ausgang vorzustellen. Das war schon früher bei Klassenarbeiten so, setzt sich aber auch heute noch in diversen Bereichen fort. Z.B. wenn ein Urlaub an einem mir unbekannten Ort ansteht o.ä. Der Vorteil ist, dass es meistens nicht so schlimm wird, wie befürchtet und man dann erleichtert sein kann. Der Nachteil ist natürlich, dass man sich (und sein Umfeld…) ganz unnötig verrückt macht.
282: Was schiebst du zu häufig auf? Putzen! Ausmisten! Solche Dinge…
283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen? Sie haben genauso ihre Daseinsberechtigung wie Menschen, ja!
284: Bist du dir deiner selbst bewusst? Öhm – ja…? Ich weiß, dass es mich gibt. Verstehe die Frage nicht.
285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich? Tatsächlich ganz klischeehaft meine Hochzeit und die Geburt unserer Mädels. Also drei unvergessliche Tage!
286: Was wagst du dir nicht einzugestehen? Wenn ich hier was schreiben würde, dann hätte ich es mir ja bereits eingestanden…
287: Bei welcher Filmszene musst du weinen? Och, ich kriege regelmäßig feuchte Augen, wenn es gefühlsmäßig „hoch hergeht“ in Filmen. Selbst wenn bloß Schlumpfine zu einem Lehmhaufen wird, muss ich heulen… ;-)
288: Welche gute Idee hattest du zuletzt? Nach einem Jahr Unzufriedenheit über meine getönte Haarfarbe, die trotz aller Versprechen meiner Frisörin doch jedes Mal einen Rotstich hatte, wieder zu den guten alten blonden Strähnchen zurückzukehren.

289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen? Nun ja – vielleicht alles, was ich hier auf meinem Blog schreibe…?
290: Verzeihst du anderen Menschen leicht? Nein. Ich bin mega nachtragend, auch wenn ich vordergründig verziehen habe, bleibt es in meinem Hinterkopf gespeichert.
291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr? Am Anfang der Beziehung mit meinem Mann war ich noch nicht ganz so ehrlich, wenn es um Dinge ging, die ich nicht mag. Fahrrad fahren. Ski fahren. All das hab ich meinem Mann zuliebe gemacht, nach dem Motto „Augen zu und durch“. Mittlerweile weiß er aber, wie viel Überwindung mich solche Aktionen kosten und ich mache auch keinen Hehl mehr draus.
292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben? Einen geliebten Menschen zu verlieren ist das schlimmste überhaupt. Erst recht, wenn dieser nicht in einem Alter ist, in dem man damit rechnen muss. Wenn ich mir eines wünschen könnte, dann dass ich solch ein Verlust nicht nochmal erleben muss.
293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“? Ja, definitiv. Manches will ich gar nicht so genau wissen, man hat genug belastendes, das man nicht ausblenden kann, da muss man nicht noch mehr an sich reißen.
294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer? Ich berücksichtige durchaus die Meinung anderer, wenn ich etwas entscheiden muss. Sei es, weil ich mir ihren Rat einholen oder weil ich niemanden vor den Kopf stoßen möchte.
295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer? Spontan wollte ich schreiben, dass ich ein Vergangenheitsträumer bin. Aber dann kam mir, dass das gar nicht wirklich stimmt, denn ich bin ein Meister der Verdrängung und habe viele Dinge in der Vergangenheit „ausgeblendet“. Aber als Zukunftsträumer würde ich mich auch nicht bezeichnen – ich bin kein Planer, der alle möglichen Vorsätze für die Zukunft passt. Vielleicht bin ich also ein Gegenwartsträumer. Oder noch besser: ein Gelegenheitsträumer. Mal in der Vergangenheit, mal in der Zukunft.
296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an? Nein, ich hasse Konfrontationen jeglicher Art und versuche, sie zu vermeiden.
297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? Ich bin nicht so ordentlich wie sie. Ihr fällt es sehr leicht, sich von Dingen zu trennen – mir leider gar nicht.
298: Wo bist du am liebsten? Daheim. Auf meinem Sofa.
299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? Ich kann nicht klagen… ;-)
300: Was ist dein Lieblingsdessert? Alles mit Schokolade!! Am besten dunkle, aber im Notfall geht auch Vollmilch. Und: lieber Kuchen als Eis!

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