1000 Fragen an mich selbst – Nr. 17

So. Schnell die Nr. 17 hinterher, bevor ich wieder keine Lust mehr zum Bloggen habe… Die restlichen Teilnehmer gibt’s wie immer bei Johanna.

321: Was gibt dem Leben Sinn? Also meinem Leben gibt es definitiv Sinn, Kinder zu haben. Davor ist es einfach nur so vor sich „hingedümpelt“ und hat mich immer wieder in Phasen tiefer Melancholie verschleppt.
322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst? Da fällt mir nichts besonders weitreichendes ein. Mein Lieblingskünstler spielt im nächsten Sommer in meiner Heimatstadt in einer mega Location, in der ich schon immer mal (irgend)ein Konzert besuchen wollte. Das wären sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe gewesen. Stattdessen fahren wir nun genau in der Nacht in den Sommerurlaub. Hätte ich das mal früher gewusst… ;-)
323: Wie alt fühlst du dich? Älter als ich es bin! Morgens auch gerne mal wie 80. Obwohl ich ja wiederum nicht weiß, wie man sich mit 80 fühlt…
324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Mich! Zum Glück wieder mit Strähnchen statt komischem rotbraun (das nie rotbraun sein sollte).
325: Kannst du gut zuhören? Ja, das kann ich und mach ich auch gerne.
326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? Zu häufig? Da fällt mir nichts ein. Vielleicht die Frage, ob ich Kinder will. Meine Kollegen haben mich damit ziemlich genervt, bevor es „soweit“ war. Aber ansonsten wüsste ich keine Frage, die mir dauernd gestellt wird.
327: Ist alles möglich? Es ist vieles möglich, wenn man sich entsprechend anstrengt. Ich habe z.B. zweieinhalb Jahre lang jeden Tag Saxophon geübt und dafür ne 1 im Musik-Abi kassiert, obwohl ich das Instrument davor nicht gespielt habe. Es geht so einiges. Aber alles? Ich glaube, für manche Dimge braucht man zusätzlich ein bisschen Glück, Fügung, was auch immer.
328: Hängst du an Traditionen? Ja! Ich liebe Traditionen und es ist mir wichtig, sie an meine Kinder weiterzugeben.
329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken? Nein. Die sind in den letzten Jahren zum Glück nur noch selten da und früher, als sie mich mehr beschäftigt haben, habe ich sie auch für mich behalten.
330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus? Wie mein Mann! :-)
331: Wonach sehnst du dich? Ich sehne mich nach Zeit, um die Dinge zu erledigen, die mir am Herzen liegen, jedoch des Alltags wegen immer aufgeschoben werden müssen. Und nach einem ganz entspannten Strandurlaub, bei dem ich auf meiner Liege lesen oder Kreuzworträtsel machen kann. Das war schon lang nicht mehr. Aber ich glaube, wir sind wieder ganz nah dran, die Mädels sind schon sooo groß… ♡
332: Bist du mutig? Nein. Ich bin äußerst feige und tue höchstens mal mutig, um den Kindern die Angst.zu nehmen.
333: Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit? Hmmm, sehr philosophische Frage. Wahrscheinlich ja, einfach, weil Ort und Zeit wo/wann etwas passiert, sich in Gedanken untrennbar mit dem Ereignis verknüpfen. Wäre es wo anders / wann anders passiert, wäre das dann eben der richtige Ort und die richtige Zeit gewesen. Insofern ist die Aussage wahr und falsch zugleich.
334: Wofür bist du dir zu schade? Ich bin mir zu schade, meine kostbare Freizeit ausschließlich mit Putzen zu verbringen. Daher lieber das nötigste machen, so weit dass man sich wohlfühlt und die restliche Zeit genießen…

335: Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten? Ich bin zwar gerne mal allein, aber ein ganzes Jahr ist sehr lange. In meiner ersten Elternzeit bzw. im ersten Jahr davon war ich viel alleine und es war ziemlich bedrückend, so dass ich am Ende schon danach gelächzt habe, mal kurz zum Bäcker zu gehen oder auf der Straße ein bekanntes Gesicht zu treffen. Seitdem verstehe ich auch viel besser, wie hart das Alleinsein für alte Menschen ist. Also: Nein! Eine Woche alleine wäre super, vielleicht auch zwei. Aber dann reicht es auch!
336: Wann warst du zuletzt stolz auf dich? Als ich neulich in einem Anfall von Arbeitseifer sogar noch Vorhänge gewaschen habe. Siehe Frage 334… ;-)
337: Bist du noch die Gleiche wie früher? Ja und nein. Ich bin nach wie vor albern, schüchtern, höflich, was mich so alles ausmacht. Aber das Muttersein hat auch neue Facetten aus mir herausgeholt.
338: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst? Durch Zufall. Sie wurde mir angeboten, obwohl mein Studium in einem ganz anderen Bereich war. Da ich aber mein Studium inhaltlich ganz furchtbar fand und ich mich privat sowieso mehr für das interessiert habe, was später mein Job wurde, hat es einfach so sein sollen.
339: Welche schlechten Angewohnheiten hast du? Nägelkauen. Ich finde es furchtbar, aber die Phasen, in denen ich mich beherrschen kann, sind leider nur sehr kurz…
340: Verfolgst du deinen eigenen Weg? Schon. Ich nehme dabei aber durchaus Rücksicht auf mein Umfeld und passe den Weg entsprechend an.

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