Rückblick 2018 und Ausblick 2019

Dieses Jahr war (zumindest aus blogtechnischer Sicht) ein spezielles Jahr. Nachdem ich durch die „1000 Fragen an mich selbst“-Reihe im Frühling für meine Verhältnisse überdurchschnittlich viel gebloggt habe – 17 Wochen lang mindestens einen Beitrag pro Woche – kam Anfang Mai dann das abrupte Ende. Ich war mir zu diesem Zeitpunkt sicher: Das war’s. Die Wochen und Monate vergingen und in meinem Inneren arbeitete es immer mehr. Ich vermisste meinen Blog. Ich wollte nicht, dass die Inhalte „verloren gehen“. Viele Beiträge habe ich geschrieben, um Suchenden Hilfe zu bieten oder vielmehr Informationen, Hinweise darauf, dass dies oder jenes auch bei anderen schon vorgekommen ist. Ich habe also in unzähligen Recherchestunden versucht, meinen Blog der aktuellen Rechtslage anzupassen und wagte den Schritt zurück. Immernoch denke ich manchmal darüber nach, ob das eine gute Idee war, da dieses Thema für mich nicht ganz überschaubar ist. Aber tief in meinem Herzen höre ich ein Aufatmen. Es ist schön, wieder da zu sein.

Zunächst einige Fakten über meinen Blog:

  • Ziemlich genau 7.000 Aufrufe verzeichnete mein Blog im Jahr 2018. Das ist die Hälfte von der Zahl der Besucher in 2017. Gar kein schlechter Schnitt dafür, dass ich alle Leute weggejagt habe und der Blog 4 Monate offline war. :-)
  • Dafür gab es dieses Jahr 34 Beiträge! Fast drei Mal so viele wie 2017 und sogar ein paar mehr als 2016. Wenn ich das so sehe – es hätte ein neuer Rekord werden können!
  • In den Top 10 der Beiträge waren diesmal gleich drei aus 2018. Zwei aus der Fragen-Serie – was kein Wunder ist, da alle Teilnehmer bei „pinkepank“ verlinkt waren und daher entsprechend viele Klicks kamen – dann noch mein tränenreicher Abschied (auf Zeit) „Time to… ihr habt es vielleicht geahnt„. Auf Platz 1 unverändert steht der „75-Wochen-Schub“ der Maus von 2013, ebenso gleichbleibend Platz 2 für die „Bauchbilder„. Absteiger des Jahres ist die „Windelschnecke“ – nach mehreren Jahren auf Platz 3 nun abgerutscht nach sonstwo. Windelschnecken sind wohl out…
  • Neuigkeiten auch bei den Ländern, aus denen mein Blog geklickt wurde: Nach Deutschland, Österreich, USA, Schweiz und Spanien (gleiche Reihenfolge wie 2017) mischt nun plötzlich Hongkong mit. Ich kann nicht glauben, dass dies tatsächliche, absichtliche, zielgerichtete Zugriffe auf die Inhalte meines Blogs waren bzw. diese nicht nur via Hongkong erfolgt sind. Aber falls doch – und manchmal ist es ja lustiger, sich nicht so genau mit Hintergründen zu befassen – werfe ich ein „你好“ ins Internet (in der Hoffnung, selbiges lässt mich nicht im Stich und es heißt wirklich „Hallo“… :-) ). Schön dass ihr da seid – egal woher! :-)
  • Mein Lieblingspart hier wird wohl irgendwann aussterben, denn ein Großteil der Suchanfragen sind mittlerweile verschlüsselt. Trotzdem bleiben noch eine Handvoll, die ausreicht, um Tendenzen abzulesen. Zu meiner großen Überraschung ist in diesem Jahr das Thema „Zahndurchbruch“ auf Platz 1. Gut – wenn man die x verschieden formulierten Anfragen zum Thema Schwangerschaftstest aufaddiert, dann wohl eher Platz 2. Aber sehr interessant, zumal es die letzten Jahre immer anders aussah. Was mir dazu einfällt: Demnächst muss ich hier auch noch die bleibenden Zähne der Maus inkl. Thema Zahnfee nachdokumentieren… Weiterhin ist die Strickanleitung für einen Babyschal mit Schlitz sehr gefragt, was mich daran erinnert, dass ich dringend einen neuen Schal für die Maus brauche! Vielleicht einen Beitrag für 2019 wert…?!
    So wirklich was lustiges war dieses Jahr bei den Anfragen jedenfalls nicht dabei. Nur vielfach die Frage, was denn nun bei einem „leicht positiven“ Schwangerschaftstest los sei. Ich weiß es noch, als ob es gestern gewesen wäre, dass ich mir die Frage auch gestellt habe. Ob das Ergebnis vielleicht mangels Morgenurin oder durch zu langes Warten bis zum Ablesen verfälscht sein könnte. Nun ja – mein „kaum sichtbarer Strich“ ist mittlerweile 7 Jahre alt! :-)
  • Kommentare werden hier bis auf weiteres kein Thema mehr sein, da ich sie deaktiviert habe. Ich war aber sehr gerührt von den vielen Kommentaren und Nachrichten, die mich erreicht haben, als ich meinen Abschied angekündigt habe. Danke! Ihr wisst selbst, wen ich meine. ♡
  • Hier noch für’s Archiv die Links zu den Vorjahres-Abschlussberichte:
    2011
    2012
    2013
    2014
    2015
    2016
    2017

Mein persönliches Fazit für das Jahr 2018:

  • War das letzte Jahr noch O-Ton „ein Jahr im Alltagstrott“, bequem zu meistern, da beide Kinder im selben Kindergarten waren, änderte sich dies schlagartig mit der Einschulung der Maus im September. Seitdem ringen wir um Routine und feiern es, wenn wir endlich mal wieder Ferien haben. Aber: Es läuft in der Schule gut und auch die Schnecke hat diesen Umbruch super gemeistert und kommt auch ohne die große Schwester im Kindergarten klar. Was will man mehr?!
  • Am meisten freue ich mich darüber, schreiben zu können, dass es in unserer Beziehung – also die zwischen meinem Mann und mir :-) – momentan nichts zu beanstanden gibt. Das war letztes Jahr anders und ich mag anders nicht. Auf dass es auch 2019 so bleibt, wie es gerade ist!
  • Mit der Arbeit bin ich nach wie vor zufrieden. Aber wie auch im letzten Jahr schwebt das Damoklesschwert über uns und ich bin nicht sicher, ob nicht über kurz oder lang unangenehme organisatorische Änderungen anstehen.
  • Im Freundeskreis wurde 2018 kein einziges Kind geboren. Premiere seit 2011. Die „üblichen Verdächtigen“ sind wohl für’s erste „durch“.

Noch ein kurzer Ausblick auf das Jahr 2019:

  • 2019 wird emotional schwierig, das weiß ich jetzt schon. Mein Onkel macht derzeit eine Chemotherapie, allerdings ohne sonderlich große Hoffnungen auf einen guten Ausgang. Krebs ist ein Arsch. Die Oma meines Mannes ist seit ein paar Tagen im Pflegeheim und macht auch immer mehr Rückschritte – kein Wunder, sie ist 98. Und auch meine Oma ist mit 91 kein junger Hüpfer mehr und in letzter Zeit sehr viel schwächer als noch vor einem Jahr. Aber ich hoffe, wir schaffen das Jahr irgendwie. Alle zusammen.
  • Winterurlaub im Zillertal und Sommerurlaub an bewährter Stelle in Italien sind gebucht. Wie immer freue ich mich überhaupt nicht auf den Skiurlaub. Aber das ist ja nix Neues. Dafür freue ich mich auf ein großes Abenteuer, das wir für Pfingsten geplant haben: zwei Wochen mit dem Wohnmobil durch Schweden! Noch vor wenigen Monaten habe ich meiner Familie den Vogel gezeigt, wenn sie auch nur das Wort „Wohnmobil“ in den Mund genommen haben. Aber irgendwie habe ich mich selbst so in die Thematik hineingesteigert, dass ich plötzlich Feuer und Flamme für dieses Experiment bin…
  • Die Maus wird zum Ende des Schuljahres voraussichtlich zum zweiten Mal ihre beste Freundin verlieren, weil diese dann in die 3. Klasse kommt und damit die gemischte Eingangsklasse verlässt. Ich möchte noch gar nicht daran denken, weiß aber jetzt schon, dass viele harte Wochen mit vielen Tränen und schweren Herzen auf uns zukommen werden…
  • Die Schnecke wird hoffentlich ein paar Freundschaften im Kindergarten knüpfen – sie ist keine Einzelgängerin dort, hat aber bisher noch keine „festen Freunde“ gefunden. Aber sie hat ja mit ihren 4 Jahren auch noch Zeit.
  • Und nun zu den 2019er-Babys. *Trrrrommelwirbel* Ich freue mich wirklich sehr sehr sehr, verkünden zu können (nein, nicht ich!! :-) ), dass eine meiner besten Freundinnen schwanger ist! Sie musste uns durch ein blödes, wenig feinfühliges „Missgeschick“ meinerseits und einer schlechten Schauspielleistung ihrerseits ihre Schwangerschaft viel früher verraten, als sie es wollte, aber mittlerweile hat sie die 12. SSW erreicht und ich hüpfe vor Freude im Kreis. :-)

Und nun kann das Jahresende kommen. Danke für eure Nachrichten, eure Worte, eure Rückkehr hierher! Ich wünsche euch ein gesundes, glückliches und zufriedens Jahr 2019!

Werbeanzeigen