Archiv der Kategorie: Schnecke

2 3/4 Jahre Schnecke 

Dieses Quartal war etwas entspannter bzgl. Neuerrungenschaften als die letzten. 

Die Schnecke malt nun wie ein Weltmeister mit Buntstiften. Am liebsten in Malbüchern und noch lieber in jenen, mit eingedruckter Farbvorlage. Ich staune täglich, wie gut sie die Farben wählt. Die Linien werden zwar noch kräftig übermalt, aber trotzdem macht sie es richtig toll!

Außer Malen steht seit neustem Schaukeln hoch im Kurs. In der Baby- oder Korbschaukel kann es ihr gar nicht wild genug zugehen. Ein Wunder, wo sie bisher ein kleiner Schaukelmuffel war.

Auch die letzten Monate hat die Schnecke an der Sprache gefeilt. Sie verschluckt nun keine Anfangsbuchstaben oder -silben mehr, sagt z.B. korrekt „Schlümpfe spielen“ statt bisher „Lümpfe bielen“.

Kein Wunder, dass sie in letzter Zeit sehr viel weint und jammert. So viel neues zu verarbeiten. Sie wird oft wütend, weil sie Dinge alleine schaffen will, die einfach noch nicht klappen. Hoffentlich ist diese Phase bald abgehakt…

Die Schnecke ist nun 2 3/4 Jahre alt. Sie ist 93 cm groß, wiegt 14,2 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm.

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2,5 Jahre Schnecke 

Die bahnbrechendste Neuigkeit in diesem Quartal: Die Schnecke ist aus unserem Schlafzimmer ausgezogen! Nachdem die Kinder im Skiurlaub eine Woche lang im separaten Zimmer neben unserem geschlafen haben, machten wir am Abend der Rückkehr Nägel mit Köpfen und stellten das Bett der Schnecke ins Kinderzimmer zur Maus. Und: Nur wenige Tage nach ihrem „Umzug“ schlief die Schnecke nachts komplett durch!!!

In der Krippe erledigt sie fast täglich ihr großes Geschäft auf einem „Mini-Klo“ – auch in diesem Bereich tut sich also etwas. 

Außerdem ist ein weiter, sehr niedlicher Teil der Babysprache verloren gegangen: Die Schnecke kann nun „qu“ und „tsch“ richtig aussprechen. Somit ist der „Kuacksch“ nun echter „Quatsch“ und der „Tollpaksch“ ist auch Geschichte… 

Zudem kann die Schnecke immer mehr auswendig. Sämtliche Liedtexte aus unseren Liederbüchern singt sie schon lange mit. Nun kann sie aber mehrere gereimte Seiten aus unserem „Nulli und Priesemut ABC-Buch“ auswendig, auch andere Bücher zitiert sie in ihrer Art zu sprechen. Sehr nett anzuhören!

Zu guter Letzt läuft sie nun die Innentreppe bei uns alleine hoch (sie hält sich an den Streben fest) und zieht sich gelegentlich die Schuhe alleine an. Was will man mehr! 🙂

Die Schnecke ist 2 1/2 Jahre alt, ist 91 cm groß, wiegt 13,4 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm.

2 1/4 Jahre Schnecke

Wie viel sich doch in 3 Monaten tun kann! Vier neue Zähne hat das Quartal gebracht und somit ist das Milchgebiss der Schnecke komplett! 

Zu ihrem 2. Geburtstag bekam die Schnecke den Elefanten aus der „Sendung mit der Maus“ als Kuscheltier geschenkt. Seitdem ist er – „Effi“ – überall dabei, beim Schlafen, beim Spielen, in der Krippe. Große Liebe.

Sprachlich ging es auch wieder enorm vorwärts. Sie benutzt nun neben der Ich-Form auch die Du-Form immer wieder korrekt. Ihre Sätze beginnen oft mit „Ich dachte,…“, auch wenn danach etwas völlig unerwartetes kommt wie „Ich dachte, ich will essen“. 🙂 Sie kann nun „bl“ aussprechen und sagt „blau“ statt „glau“ oder „Blume“ statt „Glume“. Auch die Paprika heißt nun nicht mehr „Pakipa“. Fast schade um die netten Worte! 🙂 Sie kann alle Familienmitglieder mit Namen aufzählen und kennt immer schwierigere Worte (v.a. durch die Bücher der Maus…), z.B. „Puckloss“ (=Spukschloss) oder „Lumpfenland“ (=Schlumpfenland). Natürlich ist sie auch im Bann der Schlümpfe, wie die Maus. Sie rennt den ganzen Tag um die Kuschelschlumpfine herum und sagt: „Luffine, siehst du dasn Luffine? Luffine, magst du das, Luffine?“

Am liebsten beschäftigt sich die Schnecke derzeit mit Puzzeln und Wasserfarben malen. Täglich muss der Tisch zu einer Malstation umgebaut werden und sie malt inbrünstig mit Wasserfarben, bis das Papier durchgerieben ist. Ihre Lieblingspuzzles, darunter sogar ein 26-teiliges, kann sie mittlerweile ohne Hilfe lösen!

Auch in Puncto Selbermachen arbeitet die Schnecke an sich. Sie möchte nun immer beim Auftragen des Essens helfen und macht die sehr eifrig. Beim Zähneputzen will sie nun auch mit dem Becher und Wasser ausspülen. 

Unsere große kleine Schnecke ist nun 2 1/4 Jahre alt, ist 89 cm groß, wiegt 13,1 kg und hat einen Kopfumfang von 49,5 cm.

2 Jahre Schnecke

Zwei Jahre ist die Schnecke nun alt!

Die größten Fortschritte im Monat vor ihrem zweiten Geburtstag hat die Schnecke beim Sprechen gemacht. Sie spricht immer wieder in der ersten Person von sich statt in der dritten, sagt „Mein Stift!“ oder „Ich essen!“ Besonders süß ist ihr aktueller Standardspruch, den sie täglich bei allem anbringt, das ihr nicht gefällt: „Nein, heute nicht!“ 🙂

Außerdem konnten wir etwa ab der Monatsmitte das PRE-Pulver aus dem Abendfläschchen komplett weglassen. Wie auch damals bei der Maus habe ich die Pulvermenge gaaanz langsam (innerhalb von fast 5 Monaten) reduziert. Wir hatten es ja nicht eilig. Und als ich es in diesem Monat dann mal ohne versuchte, hat die Schnecke ihre ca. 220 ml Wasser im Abendfläschchen auch so getrunken. Nun wird unser nächstes Ziel sein, die Wassermenge ein wenig zu reduzieren, damit die Windel morgens nicht mehr zum Bersten voll ist, aber auch das hat Zeit…

Und dann ist da noch der Mittagsschlaf. Bzw. ist er nicht mehr, zumindest nicht, wenn die Schnecke zu Hause ist. Da schläft sie seit geraumer Zeit nur noch im Auto. In der Krippe kann sie gelegentlich noch dazu bewogen werden, zu schlafen (etwa 45 Minuten), aber nicht immer. Großer Vorteil, wenn der Mittagsschlaf ausfällt: Die Schnecke schläft abends innerhalb Minuten ein. Wenn nicht, dann dauert es schonmal 30 Minuten und es ist erst gegen 21 Uhr „Zapfenstreich“.

Die Schnecke ist 87 cm groß, wiegt 12,2 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm. Ein wenig kleiner (ca. 3 cm) als ihre große Schwester es mit zwei war. Sollte die „Zwei-Jahres-Regel“ meiner Mutter stimmen („Man wird etwa doppelt so groß, wie man es mit zwei Jahren ist“), wird die Schnecke etwa 174 cm groß werden. Mal sehen. 🙂

23 Monate Schnecke

Man merkt, dass wir langsam auf den zweiten Geburtstag der Schnecke zusteuern – so richtig viel habe ich nämlich nicht zu berichten…

Der 23. Monat brachte der Schnecke – wie schon erwartet – den dritten und vierten Eckzahn. Nun haben wir nur noch „eine Runde Backenzähne“, mit den wir uns in (naher?) Zukunft quälen müssen…

Die Schnecke ist seit einiger Zeit wieder zugänglicher, auch Papa oder die Großeltern dürfen sich mal mit ihr beschäftigen, ohne dass sie ausflippt, weil Mama den Raum verlässt. Der Entwicklungsschub scheint also vollzogen zu sein.

Sprachlich hat sie weiter zugelegt, man versteht wirklich viel von dem, was sie sagt. Für uns irgendwie normal, da die Maus ja auch so ein „Sprachtalent“ war, aber wenn ich Gleichaltrige höre, dann merke ich erst, dass sich die Schnecke doch auch schon sehr gut mitteilen kann.

Sehr süß sind mittlerweile auch die Interaktionen zwischen den beiden Schwestern. Zumindest wenn sie sich nicht gegenseitig anschreien, versuchen zu hauen oder sich gegenseitig Sachen wegnehmen. Dann wünscht die Schnecke sich ein Lied und die Maus singt für sie, wenn es sein muss auch 100 Mal, mit den lustigsten ausgedachten Strophen. 🙂

Ach ja – abends vor dem Einschlafen kommt seit neustem der „Sampa“, nicht mehr der „Manne“… 🙂

Die Schnecke ist 23 Monate alt. Sie ist 87 cm groß, wiegt 12,2 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm.

Übrigens bin ich endlich in die Pötte gekommen und habe die letzten 4 Monatsberichte der Schnecke getippt (zurückdatiert). Also nicht wundern, wo das alles herkommt…

Schnecken-Zahn Nr. 5 bis 16

Mir war, als hätte ich die letzten 2 oder 3 Zähne der Schnecke nicht „verbloggt“. Und dann musste ich gerade eben feststellen, dass ich bei Zahn Nr. 4 aufgehört hatte, die Updates hier hochzuladen… Aber: Nichts ist verloren, ich habe alle „Erscheinungsdaten“ der Zähne (wie es sich für eine ordentliche Beamtin gehört 🙂 ) feinsäuberlich notiert. Hier also der – plötzlich ziemlich volle – Zahnkalender der Schnecke:

Zahnkalender2_Arial_12

21 Monate Schnecke

Der 21. Lebensmonat der Schnecke liegt hinter uns und er brachte eine große Änderung mit sich: Die Schnecke hat sich nachts abgestillt! Nachdem wir letzten Monat mit den Pre-Fläschchen begonnen haben, wollte sie etwa einen Monat später auch die frühmorgendliche Stilleinheit nicht mehr haben. Seitdem trinkt sie zum Einschlafen etwa 200-220 ml Pre-Nahrung und irgendwann in der Nacht nochmal das gleiche.

Schon vor dem Abstillen, also etwa zur Monatsmitte, begann wiedermal eine sehr anstrengende Phase. Die Schnecke tut sich abends mit dem Einschlafen sehr schwer, braucht eine halbe Stunde, um zur Ruhe zu kommen. Dabei wuselt sie im Bett umher, redet vor sich hin und beschwert sich. Auch tagsüber ist sie oft schlecht gelaunt, weint sehr viel und fordert dauernd: „Mama Arm!“. Ich erinnere mich an diese Phrase der Maus als wäre es gestern gewesen, daher hoffe ich einfach mal darauf, dass es bald wieder besser wird…

Die Schnecke ist 21 Monate alt. Sie ist 85 cm groß, wiegt 11,8 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

20 Monate Schnecke

Ein weiterer „Sprachmonat“ liegt hinter uns. Die Schnecke plappert mittlerweile fast alles nach und sagt nun auch viele zusammengesetzte Worte, wie „Bade-wanne“ oder „Fuß-ball“. Dabei setzt sie zwischendrin immer ab, das klingt sehr nett. Sie sagt „Sackefon“ (Saxophon), wenn sie denkt, dass Mama ohne sie das Haus verlässt oder „Nein Sackefon“, wenn sie denkt, dass Mama daheim bleibt. Immer mehr Zwei- oder Dreiwortsätze sind dabei, wie z.B. „[Maus] komme!“ (die Maus kommt) oder „[Schnecke] kotze!“ (die Schnecke kocht – hahaha). Sie lobt auch gerne sich oder andere mit „Suppa!“ (super). Sehr nett finde ich auch „Futterbei“ (Fruchtbrei), „Taschenuli“ (Maultaschen, also quasi „Taschennudeln“ – hat sie selbst erfunden) und „Pakipa“ (Paprika).

Ein Wort, dass gegen Ende des Monats an Bedeutung hinzugewonnen hat, ist „Peck“ oder noch netter „Pecki“. Nachdem die Schnecke nämlich – ganz spontan und unverhofft – diesen Monat erfolgreich eine Nacht ohne mich bei Oma verbracht hat, habe ich beschlossen, mit dem nächtlichen Abstillen zu beginnen. Daher bekommt sie abends zum Einschlafen und ein Mal in der Nacht Pre-Nahrung statt der Brust. Danach verlangt sie noch eine Weile nach der Brust, schläft aber schnell ein. Am frühen Morgen stille ich sie aber noch ein Mal, das scheint sie sehr zu genießen.

Ansonsten arbeitet sie weiter an ihrer Selbstständigkeit, will vieles „leine“ (alleine) machen und hilft neuerdings voller Elan beim Auftragen des Abendessens von der Küche an den Tisch im Wohnzimmer.

Die Schnecke ist 20 Monate alt. Sie ist 83 cm groß, wiegt 11,3 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

19 Monate Schnecke

Ein weiterer Monat ist ins Land gezogen und wieder hat die Schnecke vor allem sprachlich große Fortschritte gemacht. Sie kennt nun alle Farben und kann diese auch benennen (z.T. in „ihren“ Worten – z.B. „gebl“ (gelb), „gün“ (grün). Nur zu blau sagt sie immer „lila“ – wenn man ihr aber einen lila und einen blauen Stift zeigt und sie auffordert, den lilafarbenen zu nehmen, dann greift sie zum richtigen. Vermutlich kommt das Wort „blau“ einfach noch nicht über ihre Lippen. Sie kann alle möglichen Teile des Gesichts benennen – „Aage“ (Auge) „Mun“ (Mund), Nase, Backe, „Oi“ (Ohr). Seit Ende des Lebensmonats setzt sie immer wieder zwei Worte aneinander, z.B. „Zähne putze!“.

Am liebsten würde die Schnecke alles alleine essen, ohne Hilfe. Alles, was man mit der Gabel (oder natürlich den Händen) essen kann, klappt super. Der Löffel ist aber noch eine Herausforderung, weil sie ihn immer kurz vor dem Mund umdreht und alles rausläuft. Wenn sie dann etwas nicht schafft zu essen, wird sie wütend und möchte sich auch gar nicht helfen lassen, sondern schiebt den Teller weg, wirft Sachen zu Boden oder ihren Becher um.

Was sie aber von heute auf morgen ohne Schwierigkeiten hinbekommt, ist es, sämtliche Türen an ihrem „Schlüsselhaus“ aufzuschließen. Dabei finde selbst ich einige der Türen „fummelig“, weil man darauf achten muss, wie herum man den Schlüssel einsetzt.

Und hier noch die Maße: Die Schnecke ist 83 cm groß, wiegt 10,9 kg und hat einen Kopfumfang von 48 cm.

18 Monate Schnecke

[Später geht immer. Aber hier ist er…]

Der 18. Lebensmonat der Schnecke stand ganz im Zeichen der Sprache. Sie verwendet zunehmend auch Verben wie „mali“ (malen), „beiße“ (beißen) oder „butze!“ (putzen – wobei sie nebenbei den Besen schwingt). Wenn sie etwas Verbotenes tut, schimpft sie mit erhobenem Zeigefinger „DuDu!“ (das hat sie von Oma 😉 ). Sehr begeistert ist sie von der Großbaustelle („Telle“) vor unserem Haus und kommentiert täglich die „Bagga“ (Bagger) und „Männa“ (Männer bzw. Bauarbeiter). Nackte Haut bezeichnet sie als „Peck“ (Speck), weil ich mal spaßeshalber gesagt hab, das sei mein Speck, als sie auf meinen nackten Bauch geprustet hat. Nun fordert sie nachts immer „Peck“ ein, wenn sie an die Brust will *lach*, sehr nett – ich muss jedes Mal schmunzeln. Wenn die Schnecke irgendwo weggeht, wird nun aus eigener Initiative heraus gewunken und „Tüss-Tüss!“ (Tschüss) gesagt.

Wenn die Schnecke sich ärgert, wird sie ein kleiner Wutzwerg. Dann zwickt und beißt sie oder wirft sich auf den Bauch und schlägt absichtlich ihren Kopf auf den Boden. Ich hoffe, diese Eigenschaft flaut noch etwas ab in nächster Zeit, denn die Maus hat schon regelrecht Angst vor den „Angriffen“.

Die Eingewöhnung in der Krippe hat die Schnecke erfolgreich gemeistert – sie bleibt von ca. 8:30 Uhr bis 13 Uhr dort, einschließlich Mittagessen und Mittagsschlaf und wir freuen uns sehr, dass sie bis jetzt gerne hingeht.

Die aktuellen Maße der Schnecke mit eineinhalb Jahren: 82 cm, 10,8 kg und ein Kopfumfang von 48 cm.

Eine Tasse Freiheit

Seit dem 1. März geht die Schnecke in die Krippe. Ihre Eingewöhnung übernahm – wie auch damals bei der Maus – meine Mutter. Das war auch gut so, denn die Bereitschaft der Schnecke, sich von mir zu trennen strebte zu dem Zeitpunkt gegen Null und mein bislang einzige Versuch, sie selbst hinzubringen, endete beinahe mit einem vorzeitigen Anruf aus der Krippe.

Aber entgegen aller unserer Erwartungen macht sich die Schnecke super in der Krippe. Sie erzählt täglich von der Erzieherin, den „Kinda“ oder dem „Beeeby“, das „weine“ und einen „Nulli“ bekam. Sie spielt mit den anderen, isst meistens gut mit und macht ohne zu Murren ihren Mittagsschlaf. Was muss ich daheim immer kämpfen, bis sie mittags ihre Augen schließt! Also alles prima. Ich warte innerlich aber irgendwie auf den „großen Schlag“ mit dem alles ganz übel wird… 😉

Ja. Seit Ostern ist die Eingewöhnung also quasi abgeschlossen. Zumindest was die Uhrzeiten anbelangt – ihre Bezugserzieherin ist momentan noch sehr wichtig für die Schnecke, daher war sie nach Ostern eine Woche wegen Urlaub selbiger zu Hause. Und diese Woche ging wegen Fieber erst Mittwoch los. Aber – ABER – heute ist DER Tag, an dem beide Kinder in der Betreuung sind und ich FREI habe!!! (Entschuldigt die vielen Großbuchstaben, aber sie sprudeln aus mir heraus!) Also packte ich mein Täschchen und brach auf in die Innenstadt, um eine Jacke für die Maus zu kaufen. Und Kaffee zu trinken, alleine, in der Sonne, in aller Ruhe mit Straßenmusik im Hintergrund.

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Es läuft. Ich bin unheimlich glücklich. So darf es bleiben!

17 Monate Schnecke

Fast hätte ich es nicht mehr vor dem nächsten Lebensmonat geschafft. Aber hier ist nun doch noch der Bericht zum 17. Lebensmonat.

Die Schnecke hat weiter an ihrem Vokabular gearbeitet. Sie sagt nun neuerdings „Bett“, „Bille“ (Brille), „Putze!“ (Putzen, Kehren), „Hopp, hopp, hopp“ (wenn sie auf etwas reiten will oder reitet), „Kotze!“ (Kochen 🙂 ), „Kacke“ (Geige doppel-:-) ), „Socke“, „Mütz“ (Mütze), „Bagge“ (Bagger), „Gucki“ (Gurke), „Batze“ (baden), „Appi“ (Apfel), „Wutz“ (Wurst), „Pok“ (Kopf), und noch vieles mehr. Zu niedich.

Der vierten Backenzahn kam durch und die Schnecke kann alleine Nase schneuzen (einschließlich Tuch halten, womit sie hier ihrer Schwester ca. 3 Jahre voraus ist… 😉 ). Sie macht wie ne Eins „gulli gulli“ (also Rollen) mit den Händen und setzt ohne Hilfe Duplo-Figuren auf die zugehörige Tiere. Sie kann alleine auf den Bobbycar auf- und von selbigem wieder ansteigen und auch das Lenken klappt immer besser.

Der wahrscheinlich einschneidendste Punkt ist allerdings wohl, dass am 1. März ihre Eingewöhnung in der Krippe begonnen hat. Sie hat sich entgegen allen unseren Erwartungen ganz gut eingefunden und wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Die Schnecke ist mit 17 Monaten 80 cm groß, wiegt 10,6 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

Letzte Male

Nun geht es plötzlich zappzarapp. Die Zeit der letzten Male beginnt, denn ab 1. März kommt die Schnecke in die Krippe. Das letzte Elterncafé war schon vorgestern, bald kommt noch die letzte Krabbelgruppe, der letzte Musikgarten, der letzte Freitag Vormittag allein mit der Schnecke.

Ich habe grundsätzlich ein gutes Gefühl, die Schnecke in dieser Einrichtung abzugeben. Wir kennen die Abläufe und die Erzieherinnen ja gut von der Zeit der Maus dort. Die Schnecke ist zudem recht selbstständig und auch nicht so zögerlich anderen Kindern gegenüber. Kurz gesagt: Sie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Das Durchsetzen hat sie im Zusammenleben mit der Maus schon ganz gut gelernt. Außerdem kann sie Laufen und ein paar „überlebenswichtige“ Worte wie „Pipi“, „Kacka“, „Tella“, „Weine“, „Aua“, „Eiei“ – das ist auch viel wert. 🙂

Morgen ist das Einstiegsgespräch in der Krippe. Und ich bekomme nun doch langsam wieder dieses flaue Gefühl im Magen… Wie wird es werden? Wird die Eingewöhnung reibungslos funktionieren? Wir haben eigentlich nur einen Monat Zeit, weil dann meine Mutter verreist (sie macht die Eingewöhnung mit der Schnecke). Wird die Schnecke jeden Morgen weinen? Sie ist da absolut der Typ für… Wird sie beim Essen klarkommen? Sie ist momentan relativ wählerisch bei der Konsistenz des Essens. Wird sie sich dem Ablauf des Krippentags anpassen können? Derzeit schläft sie mittags nur unter lautstarkem, anhaltenden Protest und das auch erst gegen 14 Uhr ein. Dort ist Schlafen eigentlich schon nach dem Essen um 12 Uhr angesagt. Wird sie viel krank sein? März ist kein optimaler Monat zum Einstieg, wie ich finde.

Fragen über Fragen. Einiges wird einfacher werden, einiges komplizierter. In ein paar Wochen werde ich schlauer sein.

15 Monate Schnecke

Wow, was für ein Monat! Die Schnecke hat in diesem Lebensmonat dermaßen viele Fortschritte gemacht, dass es mir vorkommt, es wäre mindestens ein Vierteljahr gewesen…

Allem voran ihre auffälligste Errungenschaft: Sie kann freihändig laufen! Und zwar mittlerweile in einem Affenzahn. Sie steht kaum still, ist immer in Bewegung, läuft den ganzen Tag herum. Durch den Flur, um den Tisch herum, egal. Krabbeln sieht man sie fast gar nicht mehr. Wenn sie doch mal das Gleichgewicht verliert (weil sie z.B. grundsätzlich nicht schaut, ob etwas auf dem Boden liegt, sondern über alles drüberstiefelt), plumpst sie sehr elegant auf Po oder Knie.

Aber auch wenn man die Ohren spitzt, merkt man, was sich zudem getan hat: Die Schnecke hat ihr Wort- und Geräusche-Repertoir immens erweitert. Sie beherrscht jetzt diverse neue Tiergeräusche, wie „Wauwau“, „I-ah“, „Mäh“, „Gi-ga“ (Gans, Vogel), „Kiki“ (Hahn), „Muh“, „Iiiih“ (Mäusefiepen). Sie sagt nun den Namen ihrer Schwester ganz korrekt, außerdem „Nee“ (Näschen), „Baby“, „Balla“ (Ball), „Manna“ (Mann), „Tella“ (Teller), „Pipi“, „Kacka“ und „Katze“. Und „Po-po“, jeweils mit kurzem „o“ – was „Spongebob“ heißen soll… Der Einfluss der großen Schwester auf ihr Vokabular ist unverkennbar! 😉 Ach so, das Wort „Ja“ benutzt sie nun mit richtiger Bedeutung. Frage ich z.B., ob sie eine Mandarine will, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Jaaa!“

Zudem brachte dieser Monat der Schnecke zwei Backenzähne und eine fiese Erkältung, die eigentlich die ganzen 4 Wochen anhielt. Dass es bei alledem um Mamas Schlaf nicht allzu rosig aussah, brauche ich wohl kaum zu erwähnen… Also bitte mehr Ruhe und Schlaf für Lebensmonat 16! Danke.

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 10,2 kg (Premiere – sie ist zweistellig!) und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

Frei!

Letztes Wochenende hat die Schnecke begonnen, so richtig frei zu laufen. Zunächst nur immer wieder ein paar Meter – heute ist es aber schon die Fortbewegungsart ihrer Wahl. Gekrabbelt wird kaum noch. Wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät, plumpst sie immer sehr elegant auf Po oder Knie, ganz gekonnt. Sie sieht ja so niedlich aus, wenn sie durchs Haus stapft! (Kennt ihr den Außerirdischen von „American Dad“..? ;-P)

Nur eine Sache werde ich wohl vermissen… Bisher war es oft so, dass ich – wenn ich z.B. in der Küche war und die Schnecke im Wohnzimmer – schon von Weitem hörte, dass die Schnecke krabbelnd auf dem Weg zu mir war. Nämlich weil sie oft einen harten Gegenstand in der Hand hielt und es immer lauter „klack-klack-klack“ machte. Nun stehe ich in der Küche, drehe mich um – und erschrecke, weil die Schnecke plötzlich hinter mir steht! ♥

14 Monate Schnecke

Bevor die Schnecke 15 Monate alt wird, möchte ich doch schnell noch den 14. Monat im Bericht hier festhalten. Mann, Mann, meine Blogmoral war auch schon mal besser…

Der 14. Monat war wieder voller neuer „Errungenschaften“. Allen voran machte die Schnecke große Fortschritte beim Stehen und Laufen. Sie kann nun ganz lange frei stehen, in die Hocke gehen und sich wieder aufrichten. Anfang des Monats konnte sie ein paar freihändige Schritte auf eine Person zu machen und sich dann in deren Arme fallen lassen. Zum Ende des Monats schafft sie auch einzelne freie Schritte, ohne am Ende aufgefangen zu werden.

In diesem Monat kamen viele neue Worte bzw. Geräusche hinzu. Sie sagt nun: „Bei!“ (Brei, Essen), „Sa!“/“Sat!“/“Sasa!“ (Saft), „Katte!“ (Kaffee 🙂 ), „Ssss“ (Schlange), „Ti-ta-ta“ (Uhr) und den Namen ihrer Schwester fast richtig. Außerdem summt sie oft minutenlang beim Spielen oder Autofahren Kinderlieder vor sich hin. Ihr Lieblingslied ist dabei zur Zeit „Hänschen klein“.

Dann hatte dieser Monat drei Schneidezähne für uns im Gepäck, jetzt sind alle 8 da und wir warten auf die Backenzähne, denn das Zahnfleisch hinten ist schon ganz dick. Ach ja, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hatte die Schnecke auch noch. Nicht verwunderlich, dass unsere Nächte (und Tage…) auch im diesem Monat oft bescheiden waren.

Außerdem bekommt sie seit eineinhalb Wochen eine Medizin gegen ihren zu harten Stuhlgang. Endlich. Nach rund vier Monaten Quälerei. Aber das werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher erzählen.

Joa. Weiter geht’s. Natürlich wünsche ich mir wieder mehr Schlaf. Was sonst. 😉

Die Schnecke ist nun knapp 78 cm groß (erstmals im Stehen gemessen), wiegt 9,9 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

13 Monate Schnecke

Der 13. Lebensmonat der Schnecke war ein „Papa-Monat“. Dank seiner Elternzeit haben die beiden viel Zeit miteinander verbracht und der (verdiente) Lohn war, dass die Schnecke „Papa“ zu ihrem neuen Lieblingswort erkoren hat. „Mama“ kommt ihr nur selten über die Lippen, dafür „Iga!“ (Igel) und „Lala!“ (Liederbuch) umso öfter. Auch Tiere werden nun nachgemacht – der Affe mit „U-a-a!“, aber auch Krokodil oder Löwe, die beide „Uaaa!“ brüllen (erstes brüllt eigentlich nicht, das ist mir klar, resultiert aber aus einem Kinderbuch).

Auch motorisch ging es weiter voran. Die Schnecke steht nun immer wieder kurz freihändig da. An Möbeln läuft sie schon sehr souverän entlang. Dass sie vom Sofa oder Bett rückwärts runter muss, scheint sie nun ebenfalls verinnerlicht zu haben.

Dann gab es noch einen weiteren Zahn und jede Menge Geschrei. Aber letzteres ist ja bei der Schnecke leider keine Neuheit… Daher wünsche ich mir für den nächsten Monat ein bisschen mehr Stille und wieder ruhigere Nächte…

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 9,5 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

Ige! Lala!

Es ist soweit, die Schnecke beginnt, sich verbal mit uns zu verständigen! Seit langem beherrscht sie ja das Wort „Nein!“ gepaart mit einem heftigen Kopfschütteln.

Vor einiger Zeit gesellte sich der „Iiiige!“ dazu (in höchsten Tönen gequietscht) – was „Igel“ heißen soll und nicht verwundert, da Igel seit einem Jahr ja die absolute Lieblingstiere der Maus sind, wir mittlerweile zahllose Igel in unserem Haus haben und die Maus ununterbrochen davon spricht.

Seit etwa einer Woche sagt die Schnecke immer „Lala!“, wenn sie aus dem Liederbuch vorgesungen haben will. Das ist so niedlich, denn sie liebt seit neustem das Liederbuch, so daas sie ständig und von jedem „Lala!“ einfordert. ♥

Ich bin gespannt, was als nächstes kommt!

12 Monate Schnecke

Das letzte Resümee im ersten Lebensjahr der Schnecke!

Auch dieser Monat brachte beachtliche motorische Fortschritte. Schaffte die Schnecke es anfangs nur mit Mühe, sich aus dem Stand wieder hinzusetzen, macht sie dies nun mit Leichtigkeit und gefühlte 1000 Mal am Tag. Zudem läuft sie am Sofa und anderen Möbelstücken entlang.

Aus sprachlicher Sicht haben sich lediglich ein paar weitere Buchstaben hinzugesellt. Sie sagt jetzt oft „Kakaka“, aber „Da“ oder „Daiiii“ ist immer noch ihre Haupt-Ausdrucksweise. Letzteres auch gerne, wenn sie „Kuckuck-da“ spielen möchte, das liebt sie sehr. Nicht zu toppen ist jedoch, wenn sie „telefoniert“. Sieht sie z.B. jemanden beim Einkaufen mit Handy am Ohr, nimmt sie sofort ihre Hand ans Ohr und ruft: „Alla!“ (Was natürlich „Hallo“ heißen soll.) Daheim sind sämtliche Kindertelefone (und leider nicht nur die…) ihr absolutes Lieblingsspielzeug.

In diesem Monat ist die Schnecke leider ein kleines Beißmonster geworden. Ich vermute, es hängt mit ihrem herannahenden neuen Zahn zusammen. Jedenfalls beißt sie mich ständig. Mal in die Schulter, in die Brust, aber gerne auch aus dem Schmusen heraus in meine Backe. Oder in den Bauch, denn die Schnecke liebt es, mir das Shirt hochzuschieben und auf meinem Bauch zu prusten, so niedlich! 🙂

Essenstechnisch war der Monat anstrengend. Oft fühlt es sich an, als würde die Schnecke nur wie ein Spatz essen. Vielleicht liegt es am Zahnen – ich hoffe, es wird bald wieder besser.

Unsere Kleine ist nun 77 cm groß, wiegt 9,3 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.