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Mein Ding.

Dieser Blog ist mein Tagebuch. Mein Ding. Mein Ventil. Ich habe die letzten Monate recherchiert und überlegt, ob und wie ich ihn vielleicht doch weiterführen könnte. Trotz großer Ansage und Abschiedsrede.

Das, was das Internet ausgespuckt hat an Hinweisen zum Thema Daten und deren Schutz, habe ich versucht umzusetzen soweit es meine bescheidenen Möglichkeiten zulassen. Eine Erklärung erstellen lassen (deren Inhalt ihr hoffentlich besser versteht als ich), keine Avatare mehr zeigen, keine Umsetzung der Smileys, keine Kommentare mehr zulassen. Wer mir etwas schreiben will, kann dies gerne per E-Mail tun – auf Wunsch lösche ich die E-Mail auch sofort nach dem Lesen aus dem Postfach (und wenn gewünscht auch aus meinem Gedächtnis ;-) ).

Wie bisherauch wird es keine Werbung und keine Kooperationen geben. Der einzige Grund, dass mein Blog wieder offen ist, ist ganz simpel: Es passiert bei uns einfach gerade so viel – ich kann das nicht für mich behalten, sonst platze ich. Schön, dass ihr wieder hier hergefunden habt!

(Ach ja – ich habe auch während der Blog „zu“ war hier ein bisschen weitergeschrieben. Wenn ihr also neugierig seid – blättert ein bisschen zurück.)

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DSGV…HÄ…?

Der gestrige Tag hatte es irgendwie in sich. Erst eine ganztägige Fortbildung, bei der mir sowieso schon der Kopf rauchte, dann eine Mail aus dem Kindergarten, dass ich das von mir vor Wochen angefragte Ziel unseres Sommerfests bitte buchen soll, obendrein Koordinationsschwierigkeiten der Einrichtung bzgl. Kindergartenfotograf mit der Bitte zwischen den Zeilen, ob das nicht auch ich machen könnte (yeah, Elternbeirat rocks! Ich wusste schon, warum ich das eigentlich nicht machen wollte…). Abends wollte ich dann online die in der Bücherei ausgeliehenen Medien verlängern und stellte fest, dass ein Buch beim letzten Mal nicht verlängert wurde, so dass schon seit knapp 4 Wochen Gebühren dafür auflaufen – das neue Buchungssystem verlängert vorbestellte Medien einfach nicht, ganz ohne Warnhinweis o.ä. – vielen Dank auch.

Und dann las ich mich gerade durch meine abonnierten Blogs, während mein Mann das „Zuckerberg-Verhör“ im TV guckte, als mir (wie passend!) ein aufgewühlter Blog-Artikel mit dem Thema DSGVO ins Auge sprang. Datenschutz, blabla, Blogger müssen tätig werden, Recht an seinen eigenen Daten, blabla, keine IP-Adresse speichern, keine Mailadressen, Verzeichnisse, Datenschutzerklärung, blabla. Ich verstehe nur Bahnhof.

Irgendwo lese ich dann, dass nur Firmen betroffen sind bzw. nur kommerziell genutzte Blogs, aber rechtsverbindlich sind diese ganzen Websites, auf denen das steht, natürlich nicht. Nun steh ich da mit meinem Mini-Blog, der keinen einzigen sponsored Post o.ä. enthält, aber trotz allem die Möglichkeit bietet, eine Email-Adresse dazulassen, um den Blog zu abonnieren oder um einen Kommentar abzugeben. Auch hier sollte doch die Möglichkeit für den Nutzer bestehen, wieder „vergessen zu werden“, wie es überall so schön steht. Oder? Also sind Blogs wie meiner doch auch betroffen?? Ich weiß es nicht.

Was ich weiß ist, dass ich keine Lust habe, Stress zu bekommen mit diesem Blog, denn Stress bietet mein „wahres Leben“ auch so schon genug. Was also tun? Vielleicht hat sich ja von euch schon jemand näher mit dem Thema befasst und mag dazu kommentieren, so lange es noch erlaubt ist…?

Ich warte nun noch ein bisschen ab, ob von WordPress selbst etwas kommt. Eine Möglichkeit, das Ganze easypeasy gesetzeskonform umzusetzen. Wenn nicht, dann wird ab Ende Mai die Abo- und Kommentarfunktion hier deaktiviert. Das sollte doch reichen, denn so könnte ja keiner mehr seine Daten an mich abgeben. Hm. Blog dicht machen wegen sowas fänd ich doof. Ist aber natürlich auch eine Option… :-(