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Frei-Tag (WbzH Tag 110)

Heute war ein etwas besonderer Freitag, weil es der erste seit dem „Lockdown“ war, an dem beide Kinder vormittags weg waren und ich frei hatte. Allerdings hatte mein Mann auch frei und so verbrachten wir einen ganz entspannten, aber nicht sehr produktiven Vormittag zu Hause. Auch meine Wunschvorstellung, gemeinsam etwas zu unternehmen, scheiterte an der Frage, was. Ins Café wollten wir nicht und spazieren hatten wir uns für nachmittags mit den Kindern zusammen vorgenommen. Dafür holten wir gemeinsam die Kinder von Schule und Kindergarten ab und beide freuten sich sehr darüber.

Mittags hatte die Schnecke Klavierunterricht und gleich danach starteten wir zu unserem kleinen Trip in den benachbarten Ortsteil, wo ein neuer Waldspielplatz eröffnet worden war. Nach vielen Schneckentränen, weil sie auf gaaar keinen Fall spazieren gehen und sowieso nie mehr irgendwohin wollte (ihr Vorschlag: wir könnten ja einfach im Wohnzimmer herumlaufen und die Fenster dabei aufmachen), war sie die erste, die mit strahlenden Augen auf den Spielplatz rannte und diejenige, die wir kaum wieder dort weglocken konnten.

Alles in allem ein schöner Tag. Nach dem gestrigen auch dringend nötig.

Morgen ist die Maus auf einem Kindergeburtstag eingeladen – mal sehen, was der Rest der Bande in der Zeit macht.

Mädelstag (WbzH Tag 105)

Heute waren wir drei Mädels unter uns: Mein Mann hatte zum ersten Mal seit Corona ein Tennisturnier und war den ganzen Tag weg. Wir ließen alles entspannt angehen, besuchten meine Mutter zum Mittagessen und vor dem Heimfahren stand auch noch ein „Haustürbesuch“ bei meiner Oma an.

Zurück zu Hause mussten wir die Sachen für morgen rauslegen: kiloweise Schulsachen für die Maus (ich werde sie morgen wohl oder übel zur Schule fahren müssen, den Ranzen kann man keinem Kind für 2 km zumuten…) und taschenweise Zeug für den Kindergarten.

Die Schnecke freut sich dermaßen auf morgen – sie hat jedem sofort davon erzählt und wollte nicht nur mit mir zusammen die Sachen vorbereiten, sondern auch noch ihr „Outfit“ selbst wählen. Die Maus dagegen freut sich gar nicht, sondern ist eher besorgt. Wie immer, wenn etwas Neues ansteht. Und das passiert momentan ja ziemlich oft… Aber das wird schon. Vielleicht hilft da auch das Hinfahren ein bisschen, mal sehen.

Nichtmal ein Foto habe ich den ganzen Tag über gemacht – ich musste deswegen unseren „Sandmann-Apfel“ fotografieren, um hier ein Bild hochladen zu können… In dem Sinne: Gute Nacht!

Der Sommer kehrt zurück (WbzH Tag 98)

Heute war ein richtiger Sommer-Sonntag. Wir spätstückten auf der Terrasse und fingen dann an, den Pool, den wir schon wieder zu stark gechlort hatten, teilweise abzulassen. Dann machte ich mit der Maus zusammen Lasagne. Bis die fertig war, war der Pool auch wieder aufgefüllt. Wir haben eventuell den Übeltäter ausgemacht, der uns den Chlorwert immer hochtreibt und hoffen, dass wir das zukünftig besser hinbekommen.

Es war wirklich nett, wieder zu viert in unserem „Topf“ zu planschen, was für ein Luxus! Ich hoffe jedenfalls, dass wir diese und nächste Woche den Pool noch öfter nutzen können, was mit dem ganzen Nachmittagsprogramm gar nicht so leicht wird. Na mal sehen.

Nach dem Baden spielten wir noch Domino draußen – ich mag ja solche Spiele, die nicht ewig gehen, total gerne. Abends drehten wir draußen noch eine Runde, damit wir uns wenigstens ein bisschen bewegen und nun sollten die Kinder ins Bett – es ist eh schon wieder viel zu spät…

Morgen dann wieder Homeschooling und Homekindergarten nebst Homeoffice. Ich wünsche mir so langsam wirklich mal ein bisschen Zeit nur mit mir. Seit drei Monaten war immer jemand um mich, die Kinder, mein Mann. Ein Tag für mich allein, das wär’s…

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Mittwoch (WbzH Tag 94)

Heute war also Mittwoch. Trotz Schule und Arbeit komme ich momentan etwas durcheinander mit den Wochentagen – das liegt vermutlich an dem freien Montag…

Heute war ein anstrengender, unspektakulärer aber auch schöner Tag. Es war viel los in der Arbeit und zudem noch viel von den Urlaubsüberbleibseln zu verräumen und zu waschen. Das Schöne war aber: Nachmittags kam Oma zu Besuch. Mit Erdbeer-Tiramisu! :-) Sie wurde wie immer von der Schnecke beschlagnahmt und so hatte ich dann Zeit für die Maus, was auch immer ganz schön ist.

Morgen dann für mich schon wieder der letzte Arbeitstag dieser Woche, vielleicht einkaufen, vielleicht putzen, bestimmt nochmal waschen und nachmittags zum ersten Mal seit März wieder Keyboardunterricht vor Ort in der Musikschule.

Noch mehr Strand (WbzH Tag 85)

Der letzter Tag an der Ostsee.

Es ist ziemlich genau 25 Jahre her, seit ich zum letzten Mal Urlaub an der Ostsee gemacht habe. Damals mit meinen Eltern – mein Vater lebte noch – und meiner Oma. Die war an der Ostsee immer mit dabei. Wir hatten ein kleines aber feines Ferienhaus, das im Hinterhof der Vermieterfamilie stand und ich teilte mir mit meiner Oma ein Zimmer. Morgens gab es frische Milch vom Bauern nebenan – man stellte seine Kanne abends dort vor die Tür mit einem Markstück drauf (oder zwei?) und am nächsten Morgen konnte man die frisch gemolkene Milch ebenfalls vor der Tür abholen. Kontaktlos sozusagen.

Die Strandtage waren lang, wir fuhren mit dem Auto an einen großen Strand, an dem es auch Imbissbuden gab und viele Leute. Man ging einen langen Weg durch Dünen (jeder Eingang durch die Dünen war mit einem anderen Tierschild gekennzeichnet), bis man am Strand angelangt war. Ich ging ohne mit der Wimper zu zucken zum Schwimmen in die Ostsee, fast den ganzen Tag lang war ich im Wasser – es kam mir überhaupt nicht kalt vor. Dass da auch Quallen drin waren, fand ich zwar eklig, aber bei weitem nicht so schlimm wie heute. Die Tage, an denen wir Ausflüge machten (z.B. erinnere ich mich an Kopenhagen), waren ätzend, auch das weiß ich noch, deswegen verstehe ich meine Kinder und ihren Unmut, wenn es ans Thema „Ausflug machen“ geht. Aber ich verstehe mittlerweile eben auch meine Eltern, die einfach etwas Abwechslung bieten wollten. Genauso furchtbar waren für mich die Besuche in der „Aalkate“ – da gab es Aal satt für meine Eltern und ich ekelte mich vor allem außer den Kieler Sprotten aus Schokolade…

Der Vermieter hatte auch einen Sohn im meinem Alter. Wir spielten oft im Garten, Polo oder später auch Mini-Computerspielchen – ich hatte ein Fußballspiel und er Tennis. Irgendwann hatte ich auch einen Gameboy bekommen, aber den blockierte im Urlaub gerne mein Papa, um einen neuen Tetris-Rekord aufzustellen.

Manchmal nahm unser Vermieter uns auch mit auf sein Segelboot. Dann lag ich manchmal mit dem Vermietersohn auf den Holzplanken an Deck. So richtiges kann ich mich aber nur noch an den schlimmsten Segelturn erinnern, an dem am Ende alle außer dem Kapitän seekrank waren und obendrein froh, dass der Trip glimpflich ausgegangen war…

Wir waren immer drei Wochen an der Ostsee, eine lange Zeit. Manchmal hatte meine Mutter im Urlaub Geburtstag. Dann gab es Kuchen und wir saßen im Garten um einen großen runden Tisch, auf dem eine braune schaumstoffartige Tischdecke lag – ich sehe sie heute noch vor mir. Eine unbeschwerte, wunderschöne Zeit.

Ich freue mich umso mehr, dass ich nun auch mit meinen Kindern und meinem Mann einen wundervollen Urlaub an der Ostsee verbringen durfte. Und ich hoffe, dass die Erinnerungen sich genauso in die Herzen meiner Mädels einprägen werden, wie mir die Erinnerungen an meine Ostsee-Kindheit geblieben sind…

Urlaub auf Probe (WbzH Tag 71)

Nachdem mein Mann heute wegen seiner Kurzarbeit nochmal einen Tag frei hatte, haben nachmittags kurzerhand einen kleinen Ausflug zu einem Naturschutzgebiet ganz in der Nähe gemacht. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus, was für wunderschöne Ecken es hier im Umkreis von 30 oder 40 Autominuten gibt! Und das Wetter war perfekt – nicht zu sonnig, aber trocken.

Vielleicht haben wir uns in den 70 Tagen zu-viert-sein auch so aneinander gewöhnt, dass unser Paarwochenende wegen der fehlenden Kinder so gescheitert ist…

Heute starte ich offiziell unseren Urlaubscountdown. Nur noch 4 Mal schlafen!

Vatertag (WbzH Tag 67)

Heute war ein Bilderbuchtag, der mich geradezu entschädigt hat für den „dürftigen“ Muttertag. Quasi ein Vater- und Muttertag in einem. Morgens durfte ich ausschlafen, erst um halb 10 tapsten die Kinder ins Schlafzimmer, um mich zur Hilfe zu rufen für die Vorbereitungen. Danach brachten die Mädels ihrem Papa Basteleien, Frühstück und viele Küsschen ans Bett. Wir ließen den Vormittag gemütlich angehen, grillten mittags und sprangen nach einer kleinen Pause in unseren Pool. Nach einer Weile ließen wir die Kinder alleine im Pool planschen. Natürlich unter Aufsicht, aber wir saßen nicht mehr darin, sondern davor mit ner Tasse Kaffee und einem kleinen Kuchenrest. Was will man mehr?

Wir hatten aber noch eine Verabredung mit meinen Schwiegereltern. Davor drehten wir eine Spazierrunde in ihrer Nähe und kehrten dann bei ihnen ein auf einen sehr leckeren Wurstsalat.

So endet nun dieser perfekte Vatertag und morgen bringen wir die Kinder zum ersten Mal seit Corona zu meiner Mutter zum Übernachten. Ich freu mich so sehr auf die Zeit allein mit meinem Mann, dass sie sicher viel zu schnell vorbeigehen wird.

Wiedersehen macht Freude (WbzH Tag 66)

Heute war wirklich ein toller Tag. Mal ganz abgesehen davon, dass er das verlängerte Wochenende eingeläutet hat, gab es drei Mal Wiedersehen zu feiern. Das erste fand im Kindergarten statt. Dorthin brachten wir nachmittags den bemalten Stein der Schnecke, für die Steinschlange. Wir waren allein mit der Bezugserzieherin der Schnecke und ich saß mit ihr im Garten – natürlich auf Abstand – während Schnecke und Maus draußen im Hof spielen durften. Sie hatten so viel Spaß, Pfützen in Becher löffeln, Blättchen zerkrümeln, Erde reinmatschen – was man halt so macht. Es war wirklich toll.

Von dort ging es direkt zur besten Freundin der Maus, wo wir ein Sommerkleid für die Schnecke abholen wollten. Die Familie der Freundin nutzt die Corona-Lockerungen etwas intensiver als wir, zumal sie nur eine Tochter haben und sonst die „Isolation“ natürlich doppelt so hart ist wie bei uns. Zunehmend fühle ich mich aber unter Druck gesetzt, warum wir denn niemanden treffen, obwohl es erlaubt wäre. Im Endeffekt konnten die Mädels aber ein bisschen zusammen mit Kreide malen und die Maus machte noch einen großen Spaziergang alleine mit ihrer Freundin, bei dem sie sich wohl viel zu erzählen hatten. Auf jeden Fall war die Maus danach im Glück.

Zurück zu Hause gab es das dritte Wiedersehen: mit unserem Pool! Was für ein Spaß! Ich hoffe nur, dass uns dieser nicht vermiest wird, indem wir das mit der Wasserpflege nicht hinbekommen.

Digitaler Dienstag mit Überraschung (WbzH Tag 65)

Heute glühte unsere Internetleitung. Neben zwei Mal Homeoffice hatte die Maus erst um 10 Uhr eine Unterrichtseinheit per Videochat mit ihrer Klassenlehrerin, um Viertel vor zwölf digitalen Keyboardunterricht und nachmittags um 15 Uhr eine Ballett-Livesession. Zwischendrin gab ich mein bestes, auch noch zu arbeiten, zu kochen und den Wocheneinkauf zu erledigen.

Nach dem Ballett saßen wir dann alle bei einem Stückchen Kuchen zusammen auf der Terrasse. Wir witzelten über meine Unsportlichkeit und die „Gebrechen“ meines sportlichen Mannes und ich meinte noch, dass er mittlerweile wohl bereut, damals beim Online-Datingportal bei der Suchmaske kein Häkchen bei „sportlich“ gesetzt zu haben. Woraufhin er ganz ernst meinte: „Ich bereue gar nix!“ Hachz. Was für eine schöne Überraschung. Nicht, dass ich denke, er möchte mich eintauschen, aber er ist kein Mann, der ständig Liebesbekundungen von sich gibt. Da tut so ein Sätzchen besonders gut.

Eine noch größere Überraschung folgte danach: Wir entschlossen uns, angesichts der warmen Temperaturen in den nächsten Tagen unseren neuen Whirlpool aufzubauen. Jaaaa – ich hatte ja bereits davon berichtet, dass wir ihn gekauft haben. Nun wurde er aus dem Keller befreit und nach einer nicht ganz so schnellen Aufbauaktion (dank am Warmwasserhahn nicht ganz passendem Gartenschlauchanschluss) konnten wir den Abend zu viert planschender Weise ausklingen lassen. Verrückt!

Trainingslager (WbzH Tag 63)

Auch heute haben wir einen Ausflug gemacht. Diesmal ging es zu einem etwa 30 Minuten entfernten Walderlebnispfad. Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, wie viele tolle Ausflugsziele es in unserer unmittelbaren Umgebung gibt – und viele davon haben wir noch nie besucht! Aber wir arbeiten daran, alles kennenzulernen. Auch sozusagen als „Trainingslager“ für die Kinder, damit sie auf unserer Wohnmobilreise unsere Ausflüge gut durchhalten… :-)

Heute fielen mir wieder besonders viele Wohnmobile ins Auge. Das ist wie mit dem Schwangersein. Wenn man versucht, schwanger zu werden oder es ist, sieht man plötzlich nur noch Schwangere. So ist das bei mir auch, wenn ich ans Campen denke. Dann sehe ich Wohnmobile, Stellplätze, Reisende. Der Countdown läuft, nur noch zwei Wochen. Ich hoffe, dass Corona uns nicht nochmal einen Strich durch die Rechnung machen wird! Ich habe jedenfalls die letzten Abende mit der Suche nach Ausflugszielen in der Gegend um unsere gebuchten Campingplätze verbracht und meine Vorfreude steigt mit jedem gefundenen Programmpunkt.

Naturkunde live (WbzH Tag 62)

Heute war ein rundum gelungener Tag. Er startete mit gutgelaunten Kindern, ging über ein äußerst leckeres Mittagessen und gipfelte in einem Ausflug zu einem Rotwildpark, wo wir entgegen aller meiner Erwartungen tatsächlich mehrere Tiere sahen, die friedlich in der Abendsonne grasten. Wow!

Auf dem Rückweg kamen wir zum wiederholen Mal an einer „duftenden“ Stelle vorbei – Bärlauch. Ich, als bekennende Knoblauchhasserin, mag selbstredend auch keinen Bärlauch. Aber – der Gedanke, mit den Kindern etwas im Wald zu ernten und daheim zuzubereiten, gefiel mir so gut, dass ich die Kekstüte mit Zipverschluss, die wir zufällig dabei hatten, zur Aufbewahrung nutzte und wir eine handvoll Bärlauch mitnahmen.

Zu Hause zerhackten wir dann die Blätter und mischten sie mit Butter und Salz. Dazu ein frisches Weißbrot – mmmmh! Alle (natürlich außer der Schnecke) konnten kaum genug kriegen. Auch wenn ich mich im Nachhinein frage, ob mir ein Butterbrot mit Salz nicht genauso gut geschmeckt hätte, ohne die „Nachwehen“ des Bärlauchs. Knoblauchhasserin eben… Aber die Mädels fanden es spannend, also hat es sich gelohnt.

Was man so braucht (WbzH Tag 60)

Heute haben wir also die ehemalige Wohnung der Oma meines Mannes inspiziert und zwei große Klappboxen voll Zeug mitgenommen. Ein paar Gläser, Töpfe, Geschirrtücher, Handtücher. Ein paar Spielsachen, mit denen mein Mann schon gespielt hat – zum Teil vielleicht sogar mein Schwiegervater – aber auch die Mädels bei früheren Besuchen der Uroma. Ein beklemmendes Gefühl. Der Fotokalender an der Wand mit unseren Gesichtern drauf stand auf Dezember 2018. Da kam die Uroma ins Pflegeheim. Time flies, bald sind wir die Alten…

Gestern hatte ich schon Zeug bei meiner Tante abgeholt. Sie hat nach dem Tod meines Onkels ihren Schrebergarten verkauft – der Ort, an dem man ihn täglich finden konnte und wo sie jedes Wochenende verbrachten. Dort hatte sich auch ein ganzer Hausstand angesammelt, vielleicht auch mehrere Hausstände… Ich habe anstandshalber zwei riesige Taschen voll von den Sachen mitgenommen, aber davon brauchen wir eigentlich nicht wirklich etwas – genauso wie bei den Sachen der Schwiegeroma. Es fällt einfach schwer, alles als „Müll“ zu deklarieren – es steckt doch ein ganzes Leben dahinter.

Und weil der Kubikmeter Kram noch nicht genug ist, habe ich heute aus der Bücherei 10 Kinder-DVDs ausgeliehen. Für unsere Wohnmobil-Reise. So langsam habe ich verstanden, dass es bald losgeht, dass unser Ziel nicht Schweden sein wird, aber dass ich mich trotzdem drauf einlassen sollte, damit überhaupt Vorfreude aufkommt. Nun ist schonmal das Regenprogramm für die Kinder klar (wenn wir Glück haben, brauchen wir es auch gar nicht…) und wenn ich es geschickt anstelle, kann ich morgen vielleicht meinen Mann dazu überreden, beim Campingladen vorbeizufahren, weil wir noch ein paar Kleinigkeiten brauchen. Es wird langsam, ich spüre es.

Im Süden nix Neues (WbzH Tag 59)

Heute musste ich mich zum ersten Mal seit 59 Tagen zwingen, einen Blogeintrag zu schreiben. Ich hatte abends wieder ein Videochat-Date mit meinen Freundinnen und nun ist es spät und ich möchte eigentlich lieber „nur“ chillen. Also mal sehen, vielleicht endet mein Tagebuchbloggen auch in absehbarer Zeit, wirklich viele Neuigkeiten habe ich ja auch nicht zu berichten.

Heute Mittag nach dem Essen bin ich mit den Kindern zu meiner Mutter gefahren, zum ersten Mal seit Ostern. Die Vorfreude war riesig bei den Mädels und sie haben die Stunden bei Oma wirklich genossen – es gab leckere Muffins und die Mädels spielten unermüdlich. Wir überlegen nun, ob sie vor Pfingsten vielleicht nochmal dort übernachten könnten – wenn die Schule startet, ist ja eher wieder mehr Abstand angesagt.

Morgen steht der Wocheneinkauf auf dem Plan, den habe ich dem Besuch zuliebe verschoben. Und abends müssen wir in die ehemalige Wohnung der Oma meines Mannes. Die Wohnung wird nun „aufgelöst“, da die Oma mit ihren 99 Jahren nicht mehr aus dem Pflegeheim rauskommen wird und ein Mieter für die Wohnung gefunden wurde. Das wird sicher eine emotionale Aktion, insbesondere für meinen Schwiegervater, aber sicher auch für meinen Mann und auch für die Kinder und mich. Ich hoffe, wir kriegen das alles gut über die Bühne…

Mal Regen und mal Sonnenschein (WbzH Tag 57)

Der gestrige Ärger war heute zum Glück wieder verflogen. Was mit Sicherheit auch daran lag, dass meine Mutter vormittags mit der Schnecke spielte und diese dadurch gleich besser gelaunt war. Auch die Maus hatte gute Laune. Ihre Schulaufgaben liefen locker von der Hand und bei der Video-Klassenkonferenz war diesmal nicht nur ihre liebste Mitschülerin am Start (die beim letzten Mal technische Probleme hatte, wie wir mittlerweile wissen), sondern auch ihr heimlicher (oder uns gegenüber auch nicht mehr ganz so heimlicher) „Schwarm“. :-) Ich kann es kaum glauben, dass es schon soweit ist, aber mein 8-jähriges Mäuschen ist verknallt. Wenn sie von dem Jungen spricht, wird sie ganz verlegen und sie vermisst ihn wirklich sehr. Ich drücke ihr die Daumen, dass sie in einer Gruppe sind, wenn die Schule nach den Pfingstferien wieder beginnt, sonst sieht sie ihn vermutlich erst im nächsten Schuljahr wieder.

Da der Tag heute sehr verregnet war, blieben wir drin. Ich nähte ein paar weitere Schutzmasken, schonmal für den hoffentlich stattfindenden Urlaub, und statt einem Spaziergang spielten wir vor dem Abendessen alle vier in diversen Besetzungen ein paar Gesellschaftsspiele.

Morgen hat die Maus dann digitalen Keyboard- und Ballettunterricht, ein volles Programm. Überhaupt ist diese Woche so ungewohnt viel los, dass ich direkt den ersten Termin, den ich seit 8 Wochen oder so habe, versemmelt habe. Nun ja. Bestimmt habe ich bald wieder Gelegenheit, mich in der Terminplanung zu üben…

Alternativprogramm (WbzH Tag 49)

Heute wäre die Erstkommunion der Maus gewesen. Es gibt zwar Schlimmeres, als die Verschiebung dieses Ereignisses auf den Herbst (möglicherweise), aber trotzdem war es ein bisschen traurig für sie. Und wird uns insofern auch nochmal einholen, als wir schon ein Kommunionkleid gekauft hatten, das im Herbst vermutlich nicht mehr passt.

Die Alternative zur Kommunion war ein Ausflug in die Weinberge. Auch dorthin lockte uns ein Skulpturenpfad, am Ende wurden es aber tatsächlich gute 4 km, gefühlt nur bergauf. Ein Wunder, wie toll die Mädels die Strecke mitgelaufen sind – die Schnecke meckerte nur ein wenig zu Beginn und dann gegen Ende, als es sich wirklich zog. Die Maus sagte kein einziges negatives Wort und lief tapfer vorne mit. Vermutlich merkte sie die Distanz gar nicht, weil sie ununterbrochen mit Papa redete… Für ihre Leistung bekam sie dann zu Hause die Siegermedaille auf Mozzarella überreicht… :-)

Morgen ist dann wieder Montag. Die neuen Aufgaben muss die Maus sich am frühen Mittag in der Schule auf dem Lehrerparkplatz abholen. Und mir steht ein etwas doofer Termin bevor – seit längerem habe ich ein Loch in der Netzhaut am einen Auge, welches morgen evtl. gelasert werden muss. Dazu komme ich dann auch zum ersten Mal seit Corona in den Genuss, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, weil ich ja nach dem Eingriff nicht Auto fahren darf. Hm. Könnte ich drauf verzichten. Aber wir werden sehen, wie es wird.

Jedem das Seine (WbzH Tag 43)

Heute war meine Mutter zu Besuch, gestern meine Schwiegereltern. Ja, alle drei sind um die 70 – eine knapp drunter, zwei knapp drüber. Wir haben uns aber nun dazu entschlossen, wieder Kontakt zu unseren Eltern zu haben, da wir seit Wochen zu Hause sind, niemanden treffen und ich als einzige von uns vieren und auch nur ein Mal wöchentlich außerhalb der Hauptzeit (schon lange mit Maske) einkaufen gehe. Wir haben das Angebot der Musikschule ausgeschlagen, dass die Maus wieder vor Ort zum Einzelunterricht kommen darf, wir lassen die Kinder keine Freunde besuchen, wir gehen nicht in die Eisdiele und suchen uns gezielt möglichst einsame Orte für Spaziergänge oder Ausflüge. Und auch wenn man nie sicher sein kann – wir fühlen und momentan so sicher, wie wir es vielleicht im restlichen Jahr nicht mehr sein werden.

Und dann erzählen unsere Eltern vom Schuhkauf, vom Frisörtermin, vom Busfahren, vom Besuch des großen Marktes in der Innenstadt statt im Ortsteil, von geplanten Besuchen bei Bekannten, von fehlendem Verständnis für den Verzicht auf Individualsport. Jedem das Seine. Aber nicht mit Corona! Denn des einen Infektion kann auch die des anderen sein – man kann eben nicht frei Schnauze handeln, wenn man andere nicht gefährden will. Ich war beinahe schockiert, dass wir eigentlich die einzigen sind, die sich so komplett abschotten, nur um unsere Eltern treffen zu können und sie im Gegenzug jede kleine Lockerung direkt ausnutzen. Sehr sehr schwierig. Ich weiß nun gar nicht mehr, was wir machen sollen.

Ansonsten herrscht seit heute Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV. Da ich aber schon länger mit Maske einkaufe, war es für mich nicht ungewöhnlich, eine Maske beim Bäcker aufzusetzen. Im Gegenteil – es war sehr entspannt, weil nun quasi alle vermummt sind und keiner komisch beäugt wird. Die Schnecke fragte nachmittags etwas besorgt, ob sie nun beim Radfahren auch eine Maske bräuchte. Und die Maus würde nun gerne mal mit in den Supermarkt, um zu sehen, was da so los ist. Ich würde ihr den Wunsch zwar einerseits gerne erfüllen, andererseits ist es nicht nötig zu zweit einzukaufen (oder gar zu dritt, denn die Schnecke würde ja nicht alleine zu Hause bleiben), deswegen werde ich sie wohl noch etwas vertrösten…

Heute beim Abendessen habe ich der Schnecke dann verkündet, dass ich das nicht mehr packe, abends an ihrem Bett zu sitzen. Wenn ich bis 21:30 Uhr dort bin, anschließend die Schulaufgaben der Maus korrigiere und dann noch ein paar Minuten auf dem Sofa zur Ruhe kommen will, ist es ruck zuck viel zu spät. Und wenn ich erst kurz vor Mitternacht ins Bett gehe, lässt mein Körper mich nicht einschlafen, weil ich genau weiß, dass die Schnecke gegen halb 1 oder 1 nach mir ruft. Und ich durfte tatsächlich gehen. Sie zeigte sich zwar besorgt, ob ich dann nach ihr gucke, wenn was ist, aber ich durfte gehen! Also bitte die Daumen drücken, dass es nicht nur ein einmaliges Unterfangen war…

Sonntag (WbzH Tag 42)

Heute hatten wir einen tollen Sonntag. Äußerst sonnig und gemütlich. Die Kinder spielten ausgiebig miteinander, so dass ich direkt nach dem Essen noch einen Mundschutz für die Maus nähen konnte. Anschließend halfen mir die beiden, Muffins zu backen, denn zur Kaffeezeit hatten sich Oma und Opa angekündigt.

Um es kurz zu halten: Es war ein äußerst netter Nachmittag, wir hatten uns alle viel zu erzählen und konnten dies dank dem tollen Wetters und unserem neuen Sonnenschirm draußen mit Abstand auf zwei Tische verteilt tun.

Als der Besuch weg war, drehten wir noch eine Fahrradrunde. Dabei stellten wir fest, dass der Laden, zu dem unser „Hütchen-Parkplatz“ gehört, seit gestern wieder eingeschränkt geöffnet hat. Wir müssen also sehen, ob wir unseren Parcours so ohne weiteres nochmal aufbauen können. Aber immerhin konnten wir den Platz mehrere Wochen nutzen, nur für uns.

Morgen heißt es dann wieder Schule und Arbeit. Die Klassenlehrerin hat eine Video-Klassenkonferenz angekündigt – allerdings noch ohne konkreten Termin – und ich bin mindestens so gespannt wie die Maus wie das klappt. Und wer teilnehmen wird… Denn dem letzten Aufruf, eine Seite zu den Osterferien zu gestalten (und diese wurde als Ausdruck mit Kästchen, Ankreuzlisten, Worten zum Fortsetzen usw. geliefert, wie bei einem Freundebuch) mit der Bitte, die ausgefüllte Seite per Mail zurückzusenden, damit sie auf der digitalen Pinnwand gesammelt werden kann, kamen genau zwei Kinder nach. Von 23. Und wir sind nicht in einer sogenannten „Brennpunktschule“ – das hatte ich irgendwie anders erwartet.

Nun also Einschlafenbegleitung. Das kann länger dauern, denn die Schnecke hat heute bis halb 10 geschlafen. In meinem Bett natürlich. Aber immerhin halb 10! Wäre ich gestern nicht erst um 1 Uhr ins Bett gegangen, hätte ich richtig ausgeschlafen sein können…

Bettkantenbloggen und andere Gewohnheiten (WbzH Tag 39)

Seit Wochen blogge ich nun die Corona-Tagebucheinträge von der Bettkante der Schnecke aus. Das macht die Sache für mich nicht erträglicher – weder die Coronasituation, noch die gigantische Vergeudung meiner wenigen „Freizeit“, aber immerhin spare ich mir dadurch ein paar Minuten an einer anderen Stelle des Tages ein. Da wir nun jedoch langsam aber sicher auf die 50 Tage zu Hause zusteuern, sind mir die allgemeinen Beitragsüberschriften irgendwie zu unübersichtlich. Ich habe also beschlossen, für den Tag sprechendere Titel zu wählen, ergänzt um „WbzH“ (für „Wir bleiben zu Hause“) und den Tag.

Genauso habe ich begonnen zu hinterfragen, ob es Gewohnheiten in meinem Leben gibt, hinter denen ich nicht mehr stehe. Dinge, die ich nur tue, „weil es schon immer so war“. Strähnchen färben zum Beispiel. Früher bin ich gerne zum Frisör gegangen. Zwei Stunden Zeit für mich, verwöhnen lassen, einen Cappuccino trinken, Klatschblätter lesen, am liebsten Freitag Vormittag während die Kinder im Kindergarten waren. Seit der Einschulung der Maus artet es immer in Stress aus, denn der Frisörsalon öffnet um 9 Uhr, der Unterricht endet um 11:25 Uhr. Ergo habe ich 2,5 Stunden, obwohl ich mit Fahrtzeit und kleinem Puffer 3 Stunden bräuchte. Mal abgesehen davon, dass mir die Strähnchen auch nicht mehr so gefallen. Also der Beschluss: Beim Frisör gibt es vorerst nur noch Spitzen schneiden. Zwei Mal im Jahr, das reicht gut bei langen Haaren und schont obendrein den Geldbeutel.

Ich hadere zudem mit meiner Fremdsprachen-App. Genau seit 150 Tagen am Stück vertiefe ich in diesem Jahr meine Schwedisch-Kenntnisse, die ich mir letztes Jahr angeeignet habe. Jetzt wo ich weiß, dass unser Urlaub nicht stattfinden kann, könnte ich mir die Zeit auch sparen. Aber wie immer fällt es mir schwer, solche Routinen zu durchbrechen. Zumal ich mich innerlich nach wie vor nicht auf den Gedanken einlassen kann, dass Schweden dieses Jahr ausfällt. Und Italien im Sommer ziemlich sicher auch.

Ein neues Thema, das mir meine Zeit raubt, ist die Frage, ob wir in unserem Garten ein etwas größeres Planschbecken aufstellen wollen. Sonst hatten wir immer eins mit einem guten Meter Durchmesser, vielleicht 1,20 m. Wenn der Sommer aber wieder so heiß wird wie die letzten und wir vielleicht weder ans Meer noch ins Freibad können, wäre eine Abkühlung daheim schon nett. Jetzt haben wir aber einen winzigen Garten, vielleicht 2,5 Meter breit und 6 Meter tief, da kann man kein olympisches Becken einbauen. Wir tun uns momentan schwer mit der Frage, ob es ein „Tagesbecken“ sein soll wie unser Planschbecken – sprich: abends wird das Wasser zum Gießen verwendet – oder ein kleiner „Pool“, der dann gepflegt, gefiltert und womöglich mit Chemikalien versetzt werden muss. Dafür stünde er bereit, sobald wir rein wollen und man muss nicht morgens Wasser einlaufen lassen, damit es nachmittags warm ist und abends ewig mit dem Eimer das Wasser abschöpfen. Wir sammeln noch Pro und Contra, ich bin gespannt, wie unsere Entscheidung ausfällt.

Ausgefallen ist heute auch der 8. Zahn der Maus, ihr letzter Schneidezahn. Nun sieht sie wieder symmetrisch aus. ;-) Wie wir alle aussehen haben wir heute übrigens nach einer Idee der Maus gemalt. Jeder malte die anderen, wir haben uns prächtig amüsiert. Und warum die Schnecke mich mit einer Sprechblase gemalt hat, in der „Bla“ steht, kann ich mir überhaupt nicht erklären…

Morgen haben wir alle vier frei. Mal sehen, ob wir uns zu einem Outdoor-Ausflug aufraffen können…

Wir bleiben zu Hause – Tag 37

Wo fange ich an? Ich will hier ja die Corona-Zeit festhalten, deswegen die neuste Neuerung zuerst: ab nächster Woche ist es in Baden-Württemberg Pflicht, eine Schutzmaske zu tragen, wenn man einkauft oder den ÖPNV nutzt. Finde ich gut, muss ich aber nähtechnisch noch umsetzen, denn bisher habe ich nur zwei Masken genäht, was für meinen wöchentlichen Einkauf völlig ausreichend war. Wenn ich jetzt aber auch beim Bäcker eine Maske brauche, müssen noch ein paar mehr her. Vielleicht auch ein Exemplar für die Kinder, nicht dass wir auf die Schnelle mal eine brauchen und keine passende haben. Ich habe ja zum Glück ein paar Stoffstreifen gekauft, das sollte fürs erste reichen.

Zweitens: Alle meine Big Band Auftritte bis zu den Sommerferien wurden abgesagt. Konnte man sich ausrechnen, aber wenn es dann so schwarz auf weiß in einer Mail steht, findet man es dann doch wieder schade.

Und Punkt drei: Oma hat uns heute besucht. Wir haben das am Wochenende so beschlossen, nachdem klar war, dass wir nach den Ferien weiterhin alle vier zu Hause bleiben würden und somit die Gefahr einigermaßen überschaubar bleibt. Der Besuch tat allen Beteiligten sehr gut, v.a. der Schnecke und natürlich meiner Mutter, die seit den Einschränkungen noch einsamer ist. Wir konnten dank dem schönen Wetter den ganzen Nachmittag im Garten verbringen. Die Schnecke okkupierte Oma bis auf ein kurzes Kaffeeminütchen den restlichen Aufenthalt lang. Sie spielten Puppen – das macht keiner so gut und ausdauernd wie Oma. Die Zeit nutzte ich, um mich mal nur mit der Maus zu beschäftigen. Das kommt sonst viel zu kurz. Aber so hatten wir ein paar schöne Stunden zu zweit, ich fragte sie ihre Sammelfiguren ab (das liebt sie und auch dafür haben wir selten die Ruhe), spielten ein Würfelspiel und stellten gemeinsam ein paar Kleidungsstücke in der Online-Kleinanzeigenbörse ein. Mein großes Mädchen! ♡

Die beiden sahen heute zufällig auch besonders groß aus, die Zöpfchen-Locken – offen getragen – und dazu hübsche Paillettenshirts, zum Verlieben!

Als Oma abends ging, war die Schnecke sehr, sehr traurig. Und ich bin mir sicher, dass meine Mutter auch schweren Herzens gegangen ist, weil es einfach schwer fällt zu entscheiden, ob man sich trifft und es folglich viel zu selten ist.

Jetzt gibt’s Schokolade und eine seichte TV-Show, um ein bisschen auf andere Gedanken zu kommen. Und morgen ist dann auch schon wieder Einkaufstag. Mit Maske…

Wir bleiben zu Hause – Tag 33

Ein sehr schöner und entspannter Tag liegt hinter uns. Ein echter Ferien- und Urlaubstag mit ein bisschen Ausschlafen, leckerem Essen und einem sehr abwechslungsreichen Waldspaziergang ohne Murren und Knurren. Dies war wie durch ein Wunder möglich, weil ein Trimm-Dich-Pfad durch den Wald führte, dem die Kinder ganz gespannt folgten. Natürlich alles „kontaktlos“, nur mit Balancieren, Überspringen und vor den Schildern turnen. Und fast alleine im Wald waren wir obendrein, bei bestem Wetter. Was will man mehr.

Abends testete ich dann eine weitere Funktion meiner Nähmaschine, nämlich das Knöpfe annähen. Und ja – ich bin begeistert, auch das funktioniert! Wusste gar nicht, dass das „normale“ Maschinen können – so viel zu meinen bisherigen Nähkünsten.

Nun harren wir der Dinge die da kommen – die aktualisierte Corona-Verordnung von Baden-Württemberg soll heute am späten Abend noch veröffentlicht werden. Grundsätzlich interessiert es mich nicht so genau, denn die groben Punkte sind uns bekannt. Aber auf einen Punkt bin ich gespannt – die Frage, ob Musikschulen in irgendeiner Form darin erwähnt werden. Wir haben nämlich heute eine Nachricht bekommen, dass der Einzelunterricht in der Musikschule der Maus wieder startet und wundern uns sehr. Wir werden das Angebot aller Voraussicht nach auch ausschlagen, so lange die Maus nicht in die Schule geht, aber trotzdem würde ich gern wissen, ob das alles seine Richtigkeit hat…