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2,5 Jahre Schnecke 

Die bahnbrechendste Neuigkeit in diesem Quartal: Die Schnecke ist aus unserem Schlafzimmer ausgezogen! Nachdem die Kinder im Skiurlaub eine Woche lang im separaten Zimmer neben unserem geschlafen haben, machten wir am Abend der Rückkehr Nägel mit Köpfen und stellten das Bett der Schnecke ins Kinderzimmer zur Maus. Und: Nur wenige Tage nach ihrem „Umzug“ schlief die Schnecke nachts komplett durch!!!

In der Krippe erledigt sie fast täglich ihr großes Geschäft auf einem „Mini-Klo“ – auch in diesem Bereich tut sich also etwas. 

Außerdem ist ein weiter, sehr niedlicher Teil der Babysprache verloren gegangen: Die Schnecke kann nun „qu“ und „tsch“ richtig aussprechen. Somit ist der „Kuacksch“ nun echter „Quatsch“ und der „Tollpaksch“ ist auch Geschichte… 

Zudem kann die Schnecke immer mehr auswendig. Sämtliche Liedtexte aus unseren Liederbüchern singt sie schon lange mit. Nun kann sie aber mehrere gereimte Seiten aus unserem „Nulli und Priesemut ABC-Buch“ auswendig, auch andere Bücher zitiert sie in ihrer Art zu sprechen. Sehr nett anzuhören!

Zu guter Letzt läuft sie nun die Innentreppe bei uns alleine hoch (sie hält sich an den Streben fest) und zieht sich gelegentlich die Schuhe alleine an. Was will man mehr! 🙂

Die Schnecke ist 2 1/2 Jahre alt, ist 91 cm groß, wiegt 13,4 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm.

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15 Monate Schnecke

Wow, was für ein Monat! Die Schnecke hat in diesem Lebensmonat dermaßen viele Fortschritte gemacht, dass es mir vorkommt, es wäre mindestens ein Vierteljahr gewesen…

Allem voran ihre auffälligste Errungenschaft: Sie kann freihändig laufen! Und zwar mittlerweile in einem Affenzahn. Sie steht kaum still, ist immer in Bewegung, läuft den ganzen Tag herum. Durch den Flur, um den Tisch herum, egal. Krabbeln sieht man sie fast gar nicht mehr. Wenn sie doch mal das Gleichgewicht verliert (weil sie z.B. grundsätzlich nicht schaut, ob etwas auf dem Boden liegt, sondern über alles drüberstiefelt), plumpst sie sehr elegant auf Po oder Knie.

Aber auch wenn man die Ohren spitzt, merkt man, was sich zudem getan hat: Die Schnecke hat ihr Wort- und Geräusche-Repertoir immens erweitert. Sie beherrscht jetzt diverse neue Tiergeräusche, wie „Wauwau“, „I-ah“, „Mäh“, „Gi-ga“ (Gans, Vogel), „Kiki“ (Hahn), „Muh“, „Iiiih“ (Mäusefiepen). Sie sagt nun den Namen ihrer Schwester ganz korrekt, außerdem „Nee“ (Näschen), „Baby“, „Balla“ (Ball), „Manna“ (Mann), „Tella“ (Teller), „Pipi“, „Kacka“ und „Katze“. Und „Po-po“, jeweils mit kurzem „o“ – was „Spongebob“ heißen soll… Der Einfluss der großen Schwester auf ihr Vokabular ist unverkennbar! 😉 Ach so, das Wort „Ja“ benutzt sie nun mit richtiger Bedeutung. Frage ich z.B., ob sie eine Mandarine will, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Jaaa!“

Zudem brachte dieser Monat der Schnecke zwei Backenzähne und eine fiese Erkältung, die eigentlich die ganzen 4 Wochen anhielt. Dass es bei alledem um Mamas Schlaf nicht allzu rosig aussah, brauche ich wohl kaum zu erwähnen… Also bitte mehr Ruhe und Schlaf für Lebensmonat 16! Danke.

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 10,2 kg (Premiere – sie ist zweistellig!) und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

Frei!

Letztes Wochenende hat die Schnecke begonnen, so richtig frei zu laufen. Zunächst nur immer wieder ein paar Meter – heute ist es aber schon die Fortbewegungsart ihrer Wahl. Gekrabbelt wird kaum noch. Wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät, plumpst sie immer sehr elegant auf Po oder Knie, ganz gekonnt. Sie sieht ja so niedlich aus, wenn sie durchs Haus stapft! (Kennt ihr den Außerirdischen von „American Dad“..? ;-P)

Nur eine Sache werde ich wohl vermissen… Bisher war es oft so, dass ich – wenn ich z.B. in der Küche war und die Schnecke im Wohnzimmer – schon von Weitem hörte, dass die Schnecke krabbelnd auf dem Weg zu mir war. Nämlich weil sie oft einen harten Gegenstand in der Hand hielt und es immer lauter „klack-klack-klack“ machte. Nun stehe ich in der Küche, drehe mich um – und erschrecke, weil die Schnecke plötzlich hinter mir steht! ♥

14 Monate Schnecke

Bevor die Schnecke 15 Monate alt wird, möchte ich doch schnell noch den 14. Monat im Bericht hier festhalten. Mann, Mann, meine Blogmoral war auch schon mal besser…

Der 14. Monat war wieder voller neuer „Errungenschaften“. Allen voran machte die Schnecke große Fortschritte beim Stehen und Laufen. Sie kann nun ganz lange frei stehen, in die Hocke gehen und sich wieder aufrichten. Anfang des Monats konnte sie ein paar freihändige Schritte auf eine Person zu machen und sich dann in deren Arme fallen lassen. Zum Ende des Monats schafft sie auch einzelne freie Schritte, ohne am Ende aufgefangen zu werden.

In diesem Monat kamen viele neue Worte bzw. Geräusche hinzu. Sie sagt nun: „Bei!“ (Brei, Essen), „Sa!“/“Sat!“/“Sasa!“ (Saft), „Katte!“ (Kaffee 🙂 ), „Ssss“ (Schlange), „Ti-ta-ta“ (Uhr) und den Namen ihrer Schwester fast richtig. Außerdem summt sie oft minutenlang beim Spielen oder Autofahren Kinderlieder vor sich hin. Ihr Lieblingslied ist dabei zur Zeit „Hänschen klein“.

Dann hatte dieser Monat drei Schneidezähne für uns im Gepäck, jetzt sind alle 8 da und wir warten auf die Backenzähne, denn das Zahnfleisch hinten ist schon ganz dick. Ach ja, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hatte die Schnecke auch noch. Nicht verwunderlich, dass unsere Nächte (und Tage…) auch im diesem Monat oft bescheiden waren.

Außerdem bekommt sie seit eineinhalb Wochen eine Medizin gegen ihren zu harten Stuhlgang. Endlich. Nach rund vier Monaten Quälerei. Aber das werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher erzählen.

Joa. Weiter geht’s. Natürlich wünsche ich mir wieder mehr Schlaf. Was sonst. 😉

Die Schnecke ist nun knapp 78 cm groß (erstmals im Stehen gemessen), wiegt 9,9 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

13 Monate Schnecke

Der 13. Lebensmonat der Schnecke war ein „Papa-Monat“. Dank seiner Elternzeit haben die beiden viel Zeit miteinander verbracht und der (verdiente) Lohn war, dass die Schnecke „Papa“ zu ihrem neuen Lieblingswort erkoren hat. „Mama“ kommt ihr nur selten über die Lippen, dafür „Iga!“ (Igel) und „Lala!“ (Liederbuch) umso öfter. Auch Tiere werden nun nachgemacht – der Affe mit „U-a-a!“, aber auch Krokodil oder Löwe, die beide „Uaaa!“ brüllen (erstes brüllt eigentlich nicht, das ist mir klar, resultiert aber aus einem Kinderbuch).

Auch motorisch ging es weiter voran. Die Schnecke steht nun immer wieder kurz freihändig da. An Möbeln läuft sie schon sehr souverän entlang. Dass sie vom Sofa oder Bett rückwärts runter muss, scheint sie nun ebenfalls verinnerlicht zu haben.

Dann gab es noch einen weiteren Zahn und jede Menge Geschrei. Aber letzteres ist ja bei der Schnecke leider keine Neuheit… Daher wünsche ich mir für den nächsten Monat ein bisschen mehr Stille und wieder ruhigere Nächte…

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 9,5 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

12 Monate Schnecke

Das letzte Resümee im ersten Lebensjahr der Schnecke!

Auch dieser Monat brachte beachtliche motorische Fortschritte. Schaffte die Schnecke es anfangs nur mit Mühe, sich aus dem Stand wieder hinzusetzen, macht sie dies nun mit Leichtigkeit und gefühlte 1000 Mal am Tag. Zudem läuft sie am Sofa und anderen Möbelstücken entlang.

Aus sprachlicher Sicht haben sich lediglich ein paar weitere Buchstaben hinzugesellt. Sie sagt jetzt oft „Kakaka“, aber „Da“ oder „Daiiii“ ist immer noch ihre Haupt-Ausdrucksweise. Letzteres auch gerne, wenn sie „Kuckuck-da“ spielen möchte, das liebt sie sehr. Nicht zu toppen ist jedoch, wenn sie „telefoniert“. Sieht sie z.B. jemanden beim Einkaufen mit Handy am Ohr, nimmt sie sofort ihre Hand ans Ohr und ruft: „Alla!“ (Was natürlich „Hallo“ heißen soll.) Daheim sind sämtliche Kindertelefone (und leider nicht nur die…) ihr absolutes Lieblingsspielzeug.

In diesem Monat ist die Schnecke leider ein kleines Beißmonster geworden. Ich vermute, es hängt mit ihrem herannahenden neuen Zahn zusammen. Jedenfalls beißt sie mich ständig. Mal in die Schulter, in die Brust, aber gerne auch aus dem Schmusen heraus in meine Backe. Oder in den Bauch, denn die Schnecke liebt es, mir das Shirt hochzuschieben und auf meinem Bauch zu prusten, so niedlich! 🙂

Essenstechnisch war der Monat anstrengend. Oft fühlt es sich an, als würde die Schnecke nur wie ein Spatz essen. Vielleicht liegt es am Zahnen – ich hoffe, es wird bald wieder besser.

Unsere Kleine ist nun 77 cm groß, wiegt 9,3 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

Zeigt her eure Füße…

Seit dem Wochenende macht die Schnecke ihre ersten Schritte an Möbelstücken entlang. Zu diesem Anlass – und weil es langsam eh etwas kalt für Socken auf dem Spielplatz ist – hat sie heute ihr erstes Paar Schuhe bekommen. Äußerst schicke, wie ich finde.

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Größe 20 ist es – das ist auch der Grund, warum sie keine Schuhe von der Maus „vererbt“ bekommen hat, denn da diese erst so spät gelaufen ist, waren ihre ersten Schuhe in Größe 23. Nun kann sie sich also auf die Socken (äh nein, Schuhe… 😉 ) machen!

Das große Krabbeln

Samstag ging es tatsächlich los: die Schnecke krabbelt!

Sie spielte auf dem Boden, während ich noch den Rest es Mittagessens aß. Wie so oft in letzter Zeit gab sie unzufriedene Meckergeräusche von sich. Ich schaute also runter, was denn nun schon wieder los war und wunderte mich, warum ihre Unterschenkel so komisch zitterten. Bis ich realisierte: Sie krabbelt!

Heute, zwei Tage später, macht sie es schon wesentlich souveräner, ohne Zittern. Wenn es aber besonders schnell gehen soll, robbt sie nach wie vor.

Sehr intensiv übt sie auch das Aufstehen. Den ganzen Tag über zieht sie sich am Sofa in den Stand hoch, so dass man sie eigentlich keine Sekunde alleine lassen kann. Eine neue Erfahrung für uns, denn die Maus vermied stets „gefährliche“ Situationen, in denen sie hätte stürzen können. Was dann natürlich dazu führte, dass sie fast zwei war, bis sie sich traute, ohne stützende Hand zu gehen. Ich prophezeie an dieser Stelle mal, dass die Schnecke dies früher in Angriff nehmen wird…

24 Monate

Zwei Jahre ist die Maus nun alt. Der Vollständigkeit halber soll es also auch wieder einen (etwas verspäteten) Monatsbericht geben, auch wenn es gar nicht so viel zu sagen gibt.

Im 24. Monat wurde wieder hauptsächlich am Laufen gefeilt. Mittlerweile kann die Maus sich mit einem beachtlichen Tempo fortbewegen, wenn man mal bedenkt, dass sie erst seit zwei Monaten läuft. „Weglaufen“ ist nämlich gerade ein sehr beliebtes Spiel, das sie während einem „5-Minuten-Schwätzchen“ mit einer anderen Mama von deren Sohn abgeguckt hat… 🙂

Ebenfalls erwähnenswert – da vermutlich in jedem Kinderhaushalt anzutreffen – ist, dass die Maus nun Bobbycar fahren kann. Inklusive aufsteigen, absteigen, fahren, wenden und hupen. Hupen ging auch schon länger, aber alles andere hat sie nun heimlich, still und leise in der Krippe gelernt.

Seit Neustem badet die Maus nun alleine in der Badewanne. Nach ihrem „Wassertrauma“ sind wir ganz froh, dass das so gut klappt. Und wenn man selbst nicht mit rein muss, ist die „Aktion“ natürlich auch schneller erledigt. Allerdings mag die Maus sich beim Baden nicht hinsetzen – sie steht in der Wanne und hält sich ganz brav an dem Haltegriff fest, während ich sie einseife und abwasche. Nicht mit der Brause, mit der hat sie immernoch ein Problem, sondern mit einem Waschlappen. Aber auch das geht mittlerweile nach x Badevorgängen ganz gut von der Hand.

Was dagegen momentan ein größerer Krampf ist, ist das Schlafengehen. Mal wieder. Die Maus will immer „auuuufstehen, nicht schlaaafengehen!“, sobald man sie ins Bett legt. Mittags schläft sie trotz Nörgeln innerhalb weniger Minuten ein. Abends dauert es aber meist 45 Minuten, bis sie endlich schläft. Manchmal auch länger.

Die Maus ist nun 90 cm groß, hat einen Kopfumfang von 49,5 cm und wiegt 13 kg. Glaubt man meiner Mutter, gibt es eine „Faustregel“, dass das Kind in etwa so groß wird, wie es an seinem 2. Geburtstag ist. Ich selbst war mit 2 wohl auch 90 cm groß und bin nun tatsächlich knapp 1,80 m. Man darf gespannt sein.

Mein Wunsch für den nächsten Monat: Das Einschlafen muss dringend wieder besser werden! So langsam frage ich mich auch, ob vielleicht der Mittagsschlaf weiter verkürzt werden müsste, damit sie abends früher müde wird. Mal sehen.

 

23 Monate

23 Monate. Wow. Wir nähern uns der zwei.

In diesem Monat ist das Laufen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Unglaublich, wie schnell das geht, dass man sich nicht mehr vorstellen kann, wie es war, als der letzte Entwicklungsschritt noch nicht vollzogen war. Wie es war, als sie nicht laufen konnte. Als sie nicht krabbeln konnte. Und nicht sprechen…

Die Maus traut sich nun überall alleine zu laufen, ob zu Hause, bei Besuchen oder draußen. Sie ist zeitweise sogar ziemlich flink unterwegs, rennt nahezu durch die Zimmer. Nur selten stolpert sie dabei und landet auf den Knien. Auch in die Hocke gehen ist kein Problem, oder Dinge aus dem Stand vom Boden aufheben. Zum Ende des Monats forderte sie zum 1. Mal von sich aus, aus dem Kinderwagen raus zu dürfen, um selbst zu laufen.

In der Krippe ist sie gut angekommen. Nach knapp 3 Wochen Eingewöhnung lief alles wie selbstverständlich. Das Abgeben, das Essen, der Mittagsschlaf dort. Kein Weinen, welch Erleichterung für mein Mutterherz. 🙂 Zum Ende des Monats waren wir also nicht mehr auf Omas tägliche Unterstützung angewiesen. Wieder Erleichterung. Und auch die Fortschritte, die sie in der Krippe macht, sind beachtlich: Sie kann nun viel besser alleine aus einem Glas trinken und selber mit Löffel oder Gabel essen.

Außerdem zeigten sich der 12. und 13. Zahn, der erste Backenzahn oben rechts und der untere zweite Schneidezahn rechts.

Zu Beginn des Monats überraschte uns die Maus, indem sie plötzlich Gesichter malte. Wir nennen sie „Kartoffelköpfe“, denn so sehen sie aus, sie sind aber wirklich nett anzusehen und ganz deutlich zu erkennen. Außerdem kann sie nun Töne mit der Blockflöte und ihrem Plastik-Saxophon erzeugen. Mein Mädchen. 😉

Und zum Schluss des Monats hatte die Maus vermutlich auch noch das Drei-Tage-Fieber. Oder besser gesagt das Drei-Tage-Nicht-Fieber. Drei quengelige Tage, ohne Fieber, dafür mit Ausschlag im Anschluss ans Quengeln. Da der Ausschlag natürlich am Freitag Nachmittag auftrat, es der Maus sonst sehr gut ging und ich daher nicht in die Notaufnahme wollte, habe ich keine gesicherte Diagnose, aber Dr. Google gab mir Recht und so hoffe ich, dass es das tatsächlich in abgeschwächter Form war. Dann wären wir nämlich voraussichtlich ein für alle Mal „durch“ mit dem Drei-Tage-Fieber.

Die Maße diesen Monat: 89 cm, 12,6 kg und ein Kopfumfang von 49,25 cm.

Was wünsche ich mir für den nächsten Monat? Das Einschlafen klappt an den Krippentagen ganz gut, weil die Maus da früher Mittagsschlaf macht als daheim. Also wünsche ich mir, dass wir die Geburtstagsfeier seelisch und körperlich gut über die Bühne bekommen. 🙂

 

Es läuft.

Seit Montag läuft die Maus. Und läuft, und läuft… Sie traut sich nun auch frei durch alle Räume zu gehen, nicht nur zwischen zwei Punkten wie Mama und Sofa. Auch in „fremder“ Umgebung (bei Oma und Opa, in der Krippe). Und sie kann anhalten, sich bücken, Dinge aufheben und mit sich tragen. Dabei ist sie mindestens so stolz auf ihre neue Fähigkeit, wie wir es sind.

Und auch mit der Krippe läuft es gut. Heute wurde Oma gleich nach der Ankunft wieder weggeschickt, die Maus rief ihr nur „tschühüss“ hinterher und marschierte ohne sich umzudrehen in die Krippe rein. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt!

Außerdem überraschte sie uns gestern Abend, indem sie plötzlich alleine und ohne Hilfe ein Gesicht malte:

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Und es war kein Versehen, denn sie erzählte nebenher, dass sie „Kooopf, Auuuuge, noch ein Auuuuge…“ malen würde. Und das gleich drei Mal nacheinander. Ich bin begeistert.

22 Monate

Ein Monat im Zeichen des Laufenlernens liegt hinter uns. Zunächst in winzigen Schritten, zum Ende des Monats hin dann aber doch hopplahopp. Am letzten Tag des 22. Monats konnte die Maus freihändig mehrere Meter laufen, wenn sie ein Ziel hatte, auf das sie zusteuerte. Sie konnte auch vor dem Ziel (z.B. Sofa oder Mamas Arme) auch ohne Hilfe anhalten und umdrehen oder in die Hocke gehen. Vor dem Sofa drehte sie sich schwungvoll auf einem Bein um ihre eigene Achse und lies sich dann auf selbiges plumpsen.

Kurz vor unserem Sommerurlaub an der italienischen Adriaküste ließ sich der 10. Zahn blicken, so dass wir im Urlaub keine Zahnungsbeschwerden zu bekämpfen hatten. Die 10 Tage in Italien waren zwar wenig erholsam aber eben doch irgendwie Urlaub, da es ein ganz anderer Tagesablauf war als zu Hause. Dort verfiel sie in eine extreme „Tröstphase“ – sie will jedes Kind, das weint oder schreit (einschließlich sich selbst) getröööstet wissen. Die Maus vernachlässigte am Strand zwar ein wenig das Laufenlernen, arbeitete jedoch an ihrer Aussprache – bis wir wieder daheim waren, gingen „chen“, „sch“ und „st“ problemlos. Außerdem bildet sie nun oft ganze Sätze, wie „Das Tuch ist runtergefallen!“ und sogar „Alles Liebe zum Geburtstag!“ durfte ich mir von ihr wünschen lassen.

Ein weiteres wichtiges Ereignis fiel in diesen Monat: Die Aufnahme in die Krippe. Die ersten Tage der Eingewöhnung hat die Maus gut gemeistert, ich hoffe, es geht so weiter. Dies ist natürlich mein Wunsch für den nächsten Monat. Und dass sich vielleicht doch das abendliche Einschlafen verschnellert, jetzt wo das Laufen quasi komplettiert ist.

Maße: werden nachgereicht, ich bin noch nicht zum statistischen Teil gekommen. 🙂
88 cm groß, 12,6 kg und Kopfumfang 49 cm.

Krippe – Tag 3

Tag 3 der Eingewöhnung fand ohne mich (der Urlaub ist leider zu Ende) statt, dafür mit Oma. Die Dauer des Aufenthaltes wurde nicht verlängert, dafür lies sich die Maus freiwillig fast die gesamten eineinhalb Stunden von Frau L. bespaßen, während Oma im anderen Zimmer saß und „links liegen gelassen“ wurde.
An was es in der Krippe auf jeden Fall noch mangelt sind „echte“ Bücher. Die Babybücher mit einer Figur pro Seite hat die Maus in Sekundenschnelle durch, da vergeht die Zeit nicht allzu schnell. Heute hatte ich ihr zum Glück wohlweislich ein „Notfallbuch“ von zu Hause mitgegeben, sonst wäre es zäh geworden.
Nun denn. Morgen soll Oma dann mit Ankündigung für 20 Minuten rausgehen. Nur vor die Tür, aber halt weg. Ich bin jetzt schon aufgeregt!

Seit Samstag hat die Maus außerdem die „Laufwut“ gepackt. Sie kann mittlerweile prima frei durchs ganze Wohnzimmer gehen, abbremsen, stehenbleiben, auch Gegenstände tragen oder vom Boden aufheben. Ein riesiger Fortschritt, und das alles innerhalb von zwei Tagen. Mal sehen, wann sie sich auch draußen traut, meine Hand loszulassen. 🙂

Urlaub mit Kind – ein Paradoxon

Wir sind frisch zurück aus unserem 10-tägigen Urlaub an der italienischen Adria-Küste. Um hier keine Romane zu verfassen: Es war schön, meistens. Aber so richtig Urlaub ist anders. Ich nenne es also lieber „Tapetenwechsel“.
Dabei kann ich eigentlich gar nicht klagen, denn entgegen aller Befürchtungen verlief die Autofahrt trotz der fast 800 km erstaunlich ruhig. Auch dass wir eine kleine Leseratte haben anstatt einem Kind mit Bewegungsdrang, war in einem winzigen Hotelzimmer sowie am Strand, an dem man sich sonnentechnisch ja doch besser unter dem Schirm aufhalten sollte, von Vorteil. Unser größtes Problem kam eigentlich nur beim Essen auf. Denn die Maus wollte meist nicht essen, obwohl es extra Kindergerichte gab (z.B. Reis mit Tomatensauce). Zu viel Trubel im Speisesaal und obendrein noch unser eigenes Verschulden, der Maus ein Mal zur Beschäftigung während wir gegessen haben „Sendung mit der Maus“-Clips auf dem Handy zu zeigen. Was ab dem nächsten Tag dazu führte, dass sie es immer gucken wollte. Und zwar in Dauerschleife, auch während dem Essen. Jeder Versuch, sie davon abzuhalten, endete in einem spektakulären Trotzanfall mitten im Speisesaal. Prima. Auf jeden Fall haben wir dazugelernt für’s nächste Mal.

Neuste Eigenschaften der Maus:

Sie kann „chen“ und „sch“/“st“ korrekt aussprechen, z.B. „Eichhörnchen“ statt bisher „Eicha“ und “ Stern“ statt bisher „Dern“.

Weint ein Baby, will sie es unbedingt „trööösten“ und beruhigt sich nur, wenn man ihr versichert, dass dessen Eltern es trösten.

Beim Laufen hat die Maus im Urlaub einen kleinen Rückschritt gemacht, sie muss nun hier zu Hause in gewohnter Umgebung erst wieder Mut fassen, freihändig zu gehen.

Ich könnte noch so viel schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Auch wenn ich im Urlaub an so manchem Tag ziemlich geladen war, erscheint es mir im Nachhinein alles gar nicht mehr so schlimm, so dass ich den Urlaub in guter Erinnerung behalten werde.

21 Monate

Zugegebener Maßen ein wenig verspätet kommt mein Bericht zum 21. Lebensmonat. Dieser ist so ratz-fatz an uns vorbeigegangen, dass es nicht einmal großartig viel Neues zu berichten gibt.

Die Maus hat in diesem Monat weiter das Laufen geübt. Sie sagt „Maus selber laufen!“ und möchte dann, dass man sich drei Meter vor’s Sofa setzt und sie zwischen Person und Sofa hin und her laufen kann. An der Hand geht sie mittlerweile sehr sicher, alleine traut sie sich aber nur in gewohnter Umgebung, in der sie weiß, wo sie sich im Fall des Falles festhalten kann. Seit einer Woche etwa kann sie auch mit lediglich einer helfenden Hand Treppen laufen. Auf der anderen Seite hält sie sich dann am Geländer bzw. an den Metallstreben fest.

Wir bekamen auch einen kleinen Einblick, wie es mit einem trotzenden Kind so ist, denn die Maus hatte zwischendurch eine kleine Trotzphase, in der sie ständige ihre Meinung änderte, so dass was man auch tat falsch war: „Ins Kinderzimmer gehen!“ – „Neeeein, nicht Kinderzimmer, ins Wohnzimmer gehen!“ – „Neeeein, ins Kinderzimmer…“ und so weiter. Zum Ende des Monats lies dies wieder nach, jedoch lässt sich die Maus nach wie vor nicht mehr von Papa ins Bett bringen.

Auch insgesamt hat sich die Einschlafsituation kaum verbessert. Zwar schläft sie nun mittags wieder im Hellen ein, dies dauert aber gerne 10 Minuten. Zeitweise schlief sie immer mit den Knien unter den Bauch angezogen – was doch ziemlich unbequem aussah, ihr aber wohl doch bequem war. Abends brauchen wir nach wie vor mindestens 30 Minuten ab dem Ausschalten des Lichtes bis die Maus schläft, eine recht nervenaufreibende Angelegenheit, vor allem für mich, weil sie ja um ihr Leben schreit, wenn Papa es versucht sie ins Bett zu bringen. Also haben wir dies nun auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, so ist es für alle Beteiligten leichter zu verarbeiten.

Essenstechnisch hat es sich in den letzten Wochen gezeigt, dass die Maus nachmittags am liebsten keinen Getreide-Obst-Brei mehr möchte. Sie will lieber Obst essen oder mal ein paar Reiswaffeln oder Kekse. Oder was sonst so da ist. Da sie morgens und abends sowieso Brot isst, brauchen wir das Getreide vom Nachmittag auch nicht unbedingt, also lassen wir das jetzt sein.

Selbst die Maße der Maus haben sich nicht verändert – sie ist 87 cm groß, wiegt 12,1 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm.

Und ja – ich habe wieder einen Wunsch für den nächsten Monat! Ich wünsche mir eine Besserung der Einschlafsituation! Kürzer. Oder am besten kürzer und auch wieder mit Papa. Das wär’s.

20 Monate

Heute ist die Maus 20 Monate alt. Und dieser Monat hat uns einen großen Schritt weitergebracht was das Laufen betrifft. Kurz nachdem ich den letzten Monatsbericht veröffentlicht hatte, stellte sich die Maus aus dem Bärenstand alleine auf, ohne sich an etwas hochzuziehen. Natürlich fand auch dieser erste Versuch auf dem Sofa statt – sie fällt wohl gerne weich. Dann begann sie, zwischen zwei Personen hin und her zu laufen und sich am Ende der Strecke jeweils in die Arme fallen zu lassen. Zunächst waren dies 2-3 Schritte, zur Monatsmitte dann 5-6. Sie kann eigentlich sogar das ganze Zimmer durchqueren, Kurven laufen, stehen bleiben, weiterlaufen – aber sie traut es sich nur, wenn jemand direkt schützend um sie herum steht. Vielleicht spielt der Kopf bei Kindern, die beim Laufenlernen schon etwas älter sind, doch eine größere Rolle als bei ganz Kleinen, die einfach drauf loslaufen. Oder mein Kind ist einfach ein vorsichtiger Typ. Wie Mama und Papa es auch waren.
Bedingt durch die tolle neue Fähigkeit schläft die Maus auch ein wenig schwerer ein als zuvor. Abends kann es gerne mal 30 oder mehr Minuten dauern und Mittags müssen wir nun wieder den Raum komplett abdunkeln, damit die Kleine zur Ruhe kommt.

Zum Ende des Monats gelang es der Maus außerdem, absichtlich nur ein Auge zu schließen. Davor hat sie immer beide zugekniffen, wenn sie einen beim Zuzwinkern nachmachen wollte…

Passend zu ihren motorischen Fortschritten hat die Maus diesen Monat das Ballspielen für sich entdeckt. Sie rollt, wirft, kickt, schleudert ihren kleinen grünen Ball sehr gerne durch das Wohnzimmer und krabbelt ihm in rasanten Tempo hinterher, um ihn wieder einzusammeln. Vor dem großen Wasserball sowie jeglichen Luftballons hat sie aber immernoch ein wenig Angst.

Auch sprachlich geht es immer weiter vorwärts. Die Maus erzählt laut, viel und gerne, sie kann sich mittlerweile sehr gut mit uns verständigen, so dass man meistens weiß, was sie möchte und es nur selten Geschrei gibt, weil wir nicht verstehen, was sie will. Tatsächlich hat sie nun sogar ein paar englische Wörter aufgeschnappt, da sie ein Bilderbuch mit englischen Bezeichnungen geschenkt bekommen hat. „Apple“ war im Übrigen ihr erstes englisches Wort – und dies bezog sich auf einen Obst-Apfel, nicht auf das Unternehmen (das will ich, als alter Windows-und-auf-keinen-Fall-Apple-Befürworter, hier ganz deutlich klarstellen! 😉 ).

Die Maße: werden mal wieder nachgereicht, da ich nicht weiß, ob ich heute noch dazukomme, zu wiegen und zu messen 87 cm groß, 12,3 kg schwer, Kopfumfang 49 cm.

Es geht vorwärts.

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Die Maus macht ihre ersten freihändigen Schritte! Begonnen hat sie am Sonntag, zwischen Mama und Papa hin und her zu laufen und sich jeweils in die Arme des anderen plumpsen zu lassen. Sie hat riesen Spaß daran und freut sich ganz offensichtlich sehr, dass ihr das gelingt.

Mittlerweile ist sie auch schon viel mutiger geworden und lässt einfach los, wenn sie irgendwo steht oder läuft los, wenn Papa zur Tür herein kommt – egal ob sie gerade auf dem Sofa steht und runterplumpsen könnte… Von daher ist nun für ein paar Tage eine Sonderportion Vorsicht bei den Mausbespaßern angesagt, bis sie sicherer in ihrem „Laufelement“ ist. 🙂

Auf!

Gestern ist es passiert: Die Maus hat sich aus dem Bärenstand ganz ohne Hilfe freihändig hingestellt! Und das mal wieder auf dem Sofa, damit sie im Fall des Falles weich fällt. 🙂 So stand sie sichtlich begeistert mehrere Sekunden da, bevor sie sich auf den Po plumpsen ließ. Heute nach Aufforderungen meinerseits das selbe Spiel nocheinmal, diesmal blieb sie sogar noch länger stehen als gestern. Hurra! 🙂

19 Monate

Die Zeit rast momentan irgendwie noch schneller als in den Monaten zuvor. Nun liegt das „Bergfest“ zum zweiten Geburtstag bereits einen Monat hinter uns und die Maus ist 19 Monate alt.

Der 19. Monat brachte zwei neue Zähne – ein Backen- und ein Scheidezahn. Mit den neu gewonnenen Zähnen hat sich die Maus leider angewöhnt, sämtliche Schnuller zu „killen“, so dass sie nun tagsüber gar keinen Schnuller bekommt und wir auch schon damit liebäugeln, ihr keinen Nacht-Schnuller mehr anzubieten. Denn tagsüber hat sie schnell und ohne Probleme verstanden und akzeptiert, dass es keinen Schnuller mehr gibt, weil sie in alle ein Loch gebissen hat und wir die verbliebenen Schnuller „aufsparen“ müssen für die Nacht. Falls es nachts also auch so einfach wäre, wäre es nun gar kein schlechter Zeitpunkt, das Kapitel „Nuuula“ ad acta zu legen. Mal sehen, wie lange sie den letzten Schnuller noch unversehrt lässt.

Sprachlich macht sie ständig weitere Fortschritte. Ihre Sätze werden immer länger und richtiger und seit ein paar Tagen antwortet sie auf manche Frage tatsächlich mit „Ja!“. Denn während „Nein“ schon ganz am Anfang in ihr Repertoir aufgenommen wurde, war das „Ja“ für sie wohl weniger wichtig. 🙂 Klar, dass das erste „Ja“ mit Essen zu tun hatte… Ich fragte: „Magst du Mozzarella haben?“ Die Maus antwortete: „Ja!!“
Tatsächlich kann die Maus sogar schon bis zwölf zählen. Ich musste auch staunen, als sie es zum ersten Mal vorgeführt hat. Sie vergisst dabei oft die „drei“ (vielleicht weil sie der „zwei“ so ähnelt?!?), aber für eineinhalb Jahre finde ich es doch erstaunlich. Wer sich fragt: Warum eigentlich bis zwölf und nicht bis zehn? Ich denke, das liegt daran, dass sämtliche Buntstiftpackungen in unserem Haushalt zwölf Stifte beinhalten und alle Maus-Bespaßer mit ihr zusammen immer nachgezählt haben, ob wieder alle Stifte in die Packung aufgeräumt wurden. 🙂

Bewegungstechnisch hat sie erwartungsgemäß wieder nur ein kleiner Fortschritt eingestellt. Und zwar läuft die Maus nun zum einen recht sicher an einer Hand. Und zum anderen probiert sie immer wieder, aus dem Bärenstand aufzustehen, ohne sich an etwas festzuhalten. Wie immer übt sie dies auf dem Sofa (sie fällt gern weich – ein Weichei ganz wie Mama… *g*). Mal sehen, wann es ihr zum erstem Mal auf dem Boden gelingt.

Bezüglich Essen und Schlafverhalten hat sich nichts geändert. Die Maus schläft nach wie vor – wenn sie nicht gerade zahnt oder krank ist – gut durch. Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich und erleichtert über diese Entwicklung!

Heute ist die Maus immernoch 87 cm groß (zum ersten Mal im Stehen gemessen), wiegt immernoch 11,8 kg und hat einen Kopfumfang von ca. 49 cm. Bis zum nächsten Monatsbericht bin ich jedenfalls wunschlos glücklich. Zum ersten Mal seit 19 Monaten… 😉

18 Monate

Eineinhalb Jahre. Die Zeit rast. Und die Maus macht weiterhin fleißig Fortschritte.

Der 18. Monat war wieder hauptsächlich ein „Sprachmonat“. Die Maus redet sooo viel und man kann richtig gut verstehen, was sie möchte. Wenn man ohne sie unterwegs war und nach Hause kommt (z.B. Papa nach der Arbeit oder wenn Oma morgens kommt), berichtet sie, was sie erlebt hat. Meist ist es als „Außenstehender“ etwas schwierig zu verstehen, weil sie alles durcheinander erzählt. Wenn aber der Erwachsene, der dabei war, nochmal erzählt, was so los war, wird klar, dass sie genau das Richtige berichtet hat.
Zudem interessiert sie sich enorm für neue Worte. Sie kann mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Vögeln in unserem Garten bestimmen (Amsel, Meise, Taube, Elster, …) und sogar Blumen kann sie (besser als mein Mann *grins*) auseinanderhalten (Rose, Gänseblümchen, Löwenzahn, Primel, Osterglocke und sogar Gerbera…). Ich höre und staune. Vieles davon hat Oma ihr beigebracht, so dass auch ich immer wieder überrascht bin. Sie nimmt Sachen total schnell auf, da muss man richtig vorsichtig sein. Neulich sagte ich beim Anschnallen im Auto – weil wir es eilig hatten – „zickezacke“ und sie ergänzte mit „Hühnerkacke“… Muahahaaa! Keine Ahnung, wo sie das aufgeschnappt hat. Vermutlich von mir. Da müssen wir uns nun ein wenig am Riemen reißen, was man in Gegenwart der Maus so von sich gibt.

Beim Laufen haben wir keine allzu großen Fortschritte erzielt, aber immerhin läuft die Maus seit ein paar Tagen auch an einer Hand. Ich bin geduldig mit ihr, auch wenn es wieder mal extrem schwer ist, die Gelassenheit zu bewahren bei all den „besorgten“ Kommentaren in meinem Umfeld. Aber sie hat bis jetzt alles „von alleine“ gelernt, warum nicht auch das. Und ich sehe ja, dass sie mit Sprechen beschäftigt ist und „keine Zeit“ zum Laufenlernen hat.

Gleich zu Beginn des Monats kam tatsächlich der erste Backenzahn der Maus durch – unten links. Jetzt ist es unten rechts ganz dick, so dass wahrscheinlich vor den zweiten unteren Schneidezähnen noch ein zweiter Backenzahn „fällig“ wird. Also genießen wir am besten noch schnell die einigermaßen ruhigen Nächte.
Diese sind nämlich ziemlich erträglich, die Maus schläft abends auch besser ein, meist schläft sie um 20:30 Uhr. Damit das nicht noch weiter nach hinten rutscht, muss ich sie nachmittags nach eineinhalb Stunden Mittagsschlaf wecken. Sie darf von 12:30 Uhr bis 14 Uhr schlafen, dann öffne ich die Zimmertür und „lärme“ im Zimmer nebendran ein wenig rum, bis sie wach ist. Mache ich das nicht, ist sie nach 21 Uhr noch wach, das wollen wir nicht. In der Nacht wacht sie unterschiedlich oft auf, manchmal braucht sie mich nicht ein einziges Mal, manchmal ganz oft. Ihr Schlaf ist einfach noch nicht ganz zuverlässig, aber tausendmal besser als noch vor ein paar Monaten. Dass sie morgens um 7 Uhr aufwacht, hat sie nun schon lange beibehalten und passt auch sehr gut in unseren normalen Tagesablauf.

Essenstechnisch „spachtelt“ sie immernoch wie ein Weltmeister. Ihr schmeckt einfach alles und am besten viel davon. Wenn Mama und Papa etwas anderes als sie auf dem Teller haben, ist das inakzeptabel und es wird mit einem „Haben!“ vehement eingefordert. Die Maus bekommt nun oft von unserem Essen ab, aber meistens püriere ich es doch ein wenig, weil sie halt nur den einen Backenzahn hat, sonst schluckt sie alles am Stück runter, das finde ich nicht so gut. Den Nachmittagsbrei löffelt sie oft sogar zur Hälfte selbst – mittlerweile landet auch ein beachtlicher Teil des Breis tatsächlich in ihrem Mund. 🙂 Nur das Trinken aus dem Becher oder Glas verweigert sie. Sie nippt zwar ab und zu dran und hat dann auch Spaß dran, aber so richtig viel Flüssigkeit bekommt man dadurch nicht in sie hinein. So nutzen wir halt weiterhin den Trinklernbecher. Irgendwann wird sie schon aus dem Glas trinken wollen, wie die Großen auch.

Ja, das war der 18. Monat. Die Maus ist 87 cm groß, wiegt 11,8 kg und hat einen Kopfumfang von gut 48,5 cm.

Für den nächsten Monat wünsche ich mir, dass der Einstieg in die Kinderbetreuung gut gelingt und die Maus nicht allzu lange braucht, bis sie alleine dort bleiben möchte.