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5 Jahre Maus

Die Maus ist 5!

Das letzte halbe Jahr hat so viele Veränderungen gebracht – gut, dass ich mir alles aufschreibe, sonst hätte ich das gar nicht bemerkt… 🙂

Allem voran: Die Maus braucht nun auch in der Nacht keine Windeln mehr! Kurz nachdem sie 4,5 Jahre alt war, wollte sie die Nachtwindel weglassen. Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt, damit so lange zu warten, bis sie es von sich aus will, denn wir hatten dadurch nur sehr selten „Unfälle“ in der Nacht.

Ein weiterer Meilenstein – wenn man ihre Vorgeschichte diesbezüglich kennt – ist die Tatsache, dass sie sich jetzt die Haare mit der Duschbrause waschen lässt. Kopf in den Nacken und alles läuft prima. Unglaublich, aber es hat tatsächlich rund 3 Jahre gedauert, bis sie das wieder zugelassen hat. Waschlappen und Becher ade!

Dann haben wir wieder einen Sommerurlaub in Italien verbracht, bei dem die Maus zu einer richtigen Wasserratte geworden ist. Seitdem traut sie sich, mit Schwimmflügeln alleine im Wasser zu stehen (auch im Schwimmbad) und wagt erste Paddelversuche. Ach ja – ihre „Frühstücks-Schnabeltasse“ konnten wir im Urlaub auch verabschieden. Dank der Ablenkung durch die schönen bunten Plastiktassen im Hotel trank die Maus ihre Frühstücksmilch dort nämlich aus der Tasse – so hatte sie zu Hause kein Argument mehr, warum es nicht mit einer normalen Tasse klappen sollte… 🙂

Die psychomotorische Therapie mussten kurz vor dem Geburtstag leider schweren Herzens beenden, da die Therapeutin keinen geeigneten Raum mehr findet. Jedoch haben wir gemeinsam festgestellt, dass die Maus in dem halben Jahr große Fortschritte gemacht hat und sind guter Dinge, dass es auch ohne geht. So traut sie sich nun z.B. Treppen im Wechselschritt hochzugehen, ohne sich am Geländer festzuhalten. Auch runter geht es im ohne Geländer, allerdings noch im Nachstellschritt. Und: Rutschen – die große Phobie der letzten Zeit – ist plötzlich zu einer ihrer liebsten Beschäftigungen geworden.

Jaaaa… Dann hat die Maus von heute auf morgen Pfeifen und Schnippen gelernt und gehört im Kindergarten (als „Kann-Kind“, das evtl. nächsten Sommer eingeschult wird) zu den „Großen“. Sie hat dort in den letzten Wochen viele neue Freunde gefunden, oder nennen wir es vielleicht lieber Bekanntschaften, denn so richtig Freunde mit häufigem privaten Treffen o.ä. sind sie nicht. Aber bestimmt wird auch das noch.

Wie es sich gehört für so viele Veränderungen war das letzte halbe Jahr geprägt von einer oft übellaunigen, zeitweise auch aufmüpfigen Maus, die eben testen muss, wo die Grenzen sind. Ich hoffe inständig, dass sich dies mal wieder für längere Zeit legt. Und am allermeisten hoffe ich, dass sie irgendwann aufhört, soooooo sehr zu trödeln, wie sie es seit geraumer Zeit tut. Das bringt mich nämlich immer wieder zur Weißglut…

Die Maus ist nun 112 cm groß, wiegt 19,2 kg und hat einen Kopfumfang von 51,5 cm.

2 Jahre Schnecke

Zwei Jahre ist die Schnecke nun alt!

Die größten Fortschritte im Monat vor ihrem zweiten Geburtstag hat die Schnecke beim Sprechen gemacht. Sie spricht immer wieder in der ersten Person von sich statt in der dritten, sagt „Mein Stift!“ oder „Ich essen!“ Besonders süß ist ihr aktueller Standardspruch, den sie täglich bei allem anbringt, das ihr nicht gefällt: „Nein, heute nicht!“ 🙂

Außerdem konnten wir etwa ab der Monatsmitte das PRE-Pulver aus dem Abendfläschchen komplett weglassen. Wie auch damals bei der Maus habe ich die Pulvermenge gaaanz langsam (innerhalb von fast 5 Monaten) reduziert. Wir hatten es ja nicht eilig. Und als ich es in diesem Monat dann mal ohne versuchte, hat die Schnecke ihre ca. 220 ml Wasser im Abendfläschchen auch so getrunken. Nun wird unser nächstes Ziel sein, die Wassermenge ein wenig zu reduzieren, damit die Windel morgens nicht mehr zum Bersten voll ist, aber auch das hat Zeit…

Und dann ist da noch der Mittagsschlaf. Bzw. ist er nicht mehr, zumindest nicht, wenn die Schnecke zu Hause ist. Da schläft sie seit geraumer Zeit nur noch im Auto. In der Krippe kann sie gelegentlich noch dazu bewogen werden, zu schlafen (etwa 45 Minuten), aber nicht immer. Großer Vorteil, wenn der Mittagsschlaf ausfällt: Die Schnecke schläft abends innerhalb Minuten ein. Wenn nicht, dann dauert es schonmal 30 Minuten und es ist erst gegen 21 Uhr „Zapfenstreich“.

Die Schnecke ist 87 cm groß, wiegt 12,2 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm. Ein wenig kleiner (ca. 3 cm) als ihre große Schwester es mit zwei war. Sollte die „Zwei-Jahres-Regel“ meiner Mutter stimmen („Man wird etwa doppelt so groß, wie man es mit zwei Jahren ist“), wird die Schnecke etwa 174 cm groß werden. Mal sehen. 🙂

Frei!

Letztes Wochenende hat die Schnecke begonnen, so richtig frei zu laufen. Zunächst nur immer wieder ein paar Meter – heute ist es aber schon die Fortbewegungsart ihrer Wahl. Gekrabbelt wird kaum noch. Wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät, plumpst sie immer sehr elegant auf Po oder Knie, ganz gekonnt. Sie sieht ja so niedlich aus, wenn sie durchs Haus stapft! (Kennt ihr den Außerirdischen von „American Dad“..? ;-P)

Nur eine Sache werde ich wohl vermissen… Bisher war es oft so, dass ich – wenn ich z.B. in der Küche war und die Schnecke im Wohnzimmer – schon von Weitem hörte, dass die Schnecke krabbelnd auf dem Weg zu mir war. Nämlich weil sie oft einen harten Gegenstand in der Hand hielt und es immer lauter „klack-klack-klack“ machte. Nun stehe ich in der Küche, drehe mich um – und erschrecke, weil die Schnecke plötzlich hinter mir steht! ♥

14 Monate Schnecke

Bevor die Schnecke 15 Monate alt wird, möchte ich doch schnell noch den 14. Monat im Bericht hier festhalten. Mann, Mann, meine Blogmoral war auch schon mal besser…

Der 14. Monat war wieder voller neuer „Errungenschaften“. Allen voran machte die Schnecke große Fortschritte beim Stehen und Laufen. Sie kann nun ganz lange frei stehen, in die Hocke gehen und sich wieder aufrichten. Anfang des Monats konnte sie ein paar freihändige Schritte auf eine Person zu machen und sich dann in deren Arme fallen lassen. Zum Ende des Monats schafft sie auch einzelne freie Schritte, ohne am Ende aufgefangen zu werden.

In diesem Monat kamen viele neue Worte bzw. Geräusche hinzu. Sie sagt nun: „Bei!“ (Brei, Essen), „Sa!“/“Sat!“/“Sasa!“ (Saft), „Katte!“ (Kaffee 🙂 ), „Ssss“ (Schlange), „Ti-ta-ta“ (Uhr) und den Namen ihrer Schwester fast richtig. Außerdem summt sie oft minutenlang beim Spielen oder Autofahren Kinderlieder vor sich hin. Ihr Lieblingslied ist dabei zur Zeit „Hänschen klein“.

Dann hatte dieser Monat drei Schneidezähne für uns im Gepäck, jetzt sind alle 8 da und wir warten auf die Backenzähne, denn das Zahnfleisch hinten ist schon ganz dick. Ach ja, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hatte die Schnecke auch noch. Nicht verwunderlich, dass unsere Nächte (und Tage…) auch im diesem Monat oft bescheiden waren.

Außerdem bekommt sie seit eineinhalb Wochen eine Medizin gegen ihren zu harten Stuhlgang. Endlich. Nach rund vier Monaten Quälerei. Aber das werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher erzählen.

Joa. Weiter geht’s. Natürlich wünsche ich mir wieder mehr Schlaf. Was sonst. 😉

Die Schnecke ist nun knapp 78 cm groß (erstmals im Stehen gemessen), wiegt 9,9 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

13 Monate Schnecke

Der 13. Lebensmonat der Schnecke war ein „Papa-Monat“. Dank seiner Elternzeit haben die beiden viel Zeit miteinander verbracht und der (verdiente) Lohn war, dass die Schnecke „Papa“ zu ihrem neuen Lieblingswort erkoren hat. „Mama“ kommt ihr nur selten über die Lippen, dafür „Iga!“ (Igel) und „Lala!“ (Liederbuch) umso öfter. Auch Tiere werden nun nachgemacht – der Affe mit „U-a-a!“, aber auch Krokodil oder Löwe, die beide „Uaaa!“ brüllen (erstes brüllt eigentlich nicht, das ist mir klar, resultiert aber aus einem Kinderbuch).

Auch motorisch ging es weiter voran. Die Schnecke steht nun immer wieder kurz freihändig da. An Möbeln läuft sie schon sehr souverän entlang. Dass sie vom Sofa oder Bett rückwärts runter muss, scheint sie nun ebenfalls verinnerlicht zu haben.

Dann gab es noch einen weiteren Zahn und jede Menge Geschrei. Aber letzteres ist ja bei der Schnecke leider keine Neuheit… Daher wünsche ich mir für den nächsten Monat ein bisschen mehr Stille und wieder ruhigere Nächte…

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 9,5 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

Ige! Lala!

Es ist soweit, die Schnecke beginnt, sich verbal mit uns zu verständigen! Seit langem beherrscht sie ja das Wort „Nein!“ gepaart mit einem heftigen Kopfschütteln.

Vor einiger Zeit gesellte sich der „Iiiige!“ dazu (in höchsten Tönen gequietscht) – was „Igel“ heißen soll und nicht verwundert, da Igel seit einem Jahr ja die absolute Lieblingstiere der Maus sind, wir mittlerweile zahllose Igel in unserem Haus haben und die Maus ununterbrochen davon spricht.

Seit etwa einer Woche sagt die Schnecke immer „Lala!“, wenn sie aus dem Liederbuch vorgesungen haben will. Das ist so niedlich, denn sie liebt seit neustem das Liederbuch, so daas sie ständig und von jedem „Lala!“ einfordert. ♥

Ich bin gespannt, was als nächstes kommt!

12 Monate Schnecke

Das letzte Resümee im ersten Lebensjahr der Schnecke!

Auch dieser Monat brachte beachtliche motorische Fortschritte. Schaffte die Schnecke es anfangs nur mit Mühe, sich aus dem Stand wieder hinzusetzen, macht sie dies nun mit Leichtigkeit und gefühlte 1000 Mal am Tag. Zudem läuft sie am Sofa und anderen Möbelstücken entlang.

Aus sprachlicher Sicht haben sich lediglich ein paar weitere Buchstaben hinzugesellt. Sie sagt jetzt oft „Kakaka“, aber „Da“ oder „Daiiii“ ist immer noch ihre Haupt-Ausdrucksweise. Letzteres auch gerne, wenn sie „Kuckuck-da“ spielen möchte, das liebt sie sehr. Nicht zu toppen ist jedoch, wenn sie „telefoniert“. Sieht sie z.B. jemanden beim Einkaufen mit Handy am Ohr, nimmt sie sofort ihre Hand ans Ohr und ruft: „Alla!“ (Was natürlich „Hallo“ heißen soll.) Daheim sind sämtliche Kindertelefone (und leider nicht nur die…) ihr absolutes Lieblingsspielzeug.

In diesem Monat ist die Schnecke leider ein kleines Beißmonster geworden. Ich vermute, es hängt mit ihrem herannahenden neuen Zahn zusammen. Jedenfalls beißt sie mich ständig. Mal in die Schulter, in die Brust, aber gerne auch aus dem Schmusen heraus in meine Backe. Oder in den Bauch, denn die Schnecke liebt es, mir das Shirt hochzuschieben und auf meinem Bauch zu prusten, so niedlich! 🙂

Essenstechnisch war der Monat anstrengend. Oft fühlt es sich an, als würde die Schnecke nur wie ein Spatz essen. Vielleicht liegt es am Zahnen – ich hoffe, es wird bald wieder besser.

Unsere Kleine ist nun 77 cm groß, wiegt 9,3 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

Zeigt her eure Füße…

Seit dem Wochenende macht die Schnecke ihre ersten Schritte an Möbelstücken entlang. Zu diesem Anlass – und weil es langsam eh etwas kalt für Socken auf dem Spielplatz ist – hat sie heute ihr erstes Paar Schuhe bekommen. Äußerst schicke, wie ich finde.

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Größe 20 ist es – das ist auch der Grund, warum sie keine Schuhe von der Maus „vererbt“ bekommen hat, denn da diese erst so spät gelaufen ist, waren ihre ersten Schuhe in Größe 23. Nun kann sie sich also auf die Socken (äh nein, Schuhe… 😉 ) machen!

11 Monate Schnecke

Heute – etwas verspätet – der letzte Monatsbericht meines Babys. Ab nächsten Monat habe wir hier zwei Kleinkinder!

Der letzte Monat war motorisch wieder sehr aufregend. Die Schnecke lernte gleich zu Beginn, sich in den Stand hochzuziehen und zu krabbeln. Beides perfektionierte sie im Laufe der Wochen, so dass sie es nun tut, als hätte sie nie etwas anderes getan. Das Hinstellen wird an allem geübt, was ihr in die Quere kommt – Sofa, Stuhl, Spielzeug, sogar an der Terrassentür.

Anfangs musste ich natürlich immer hinterher sein, damit die Schnecke nicht ausrutscht oder umfällt. Mittlerweile ist das aber meist kein Problem mehr. Dennoch hat sie sich in den letzten Wochen mehr Beulen und blaue Flecken zugezogen als die Maus in ihren knapp 4 Lebensjahren. Sie ist einfach um einiges „mutiger“. Oder vielleicht auch „rabaukiger“. Wenn sie wütend ist, lässt sie sich gerne mal mit vollem Karacho aus dem Sitzen nach hinten fallen. Gut wenn man dahinter sitzt, schlecht wenn nicht. Aber sie nimmt ihre Beulen recht gelassen, ist schnell getröstet und lässt sich davon nicht abhalten, Dinge erneut auszuprobieren. Seit Kurzem macht sie auch Schritte, wenn man sie unter den Armen festhält. Diese sind riiiiesengroß und es sieht sehr lustig aus – voller Elan. 🙂

Man kann nun auch schon richtig mit ihr spielen. Sie hebt gerne Dinge auf und gibt sie ab mit einem „Daiii!“ – was wohl so viel heißen soll wie „Danke“. Außerdem liebt sie Versteck-Spiele, egal ob man ihr ein Tuch übers Gesicht legt oder man sich selbst versteckt, sie quietscht vor Freude. Auch mit der Maus spielt die Schnecke gerne und lacht sich scheckig, wenn diese Quatsch für sie macht oder sie kitzelt.

Wenn man die Schnecke dazu auffordert, zeigt sie auf Mund, Nase, Ohren und Augen des Gegenübers. Sehr gerne greift sie einem auch im Gesicht herum, zieht an der Lippe oder am Ohr, quetscht ein bisschen die Backe oder sticht einem ins Auge… 🙂 Sie nutzt auch jede Gelegenheit, mich am Bauchnabel zu kitzeln: Liege ich auf dem Boden, kommt sie an, schiebt mein Shirt hoch und steckt dann ihre Patschehand ganz schwungvoll in meinen Bauch hinein. Wenn ich dann so tue, als ob es kitzelt, kann sie nicht genug davon bekommen!

Essenstechnisch hat sich auch ein bisschen was verändert. Die Schnecke isst nun zum Frühstück meist Brot mit uns mit. Seit geraumer Zeit trinkt sie auch einen ganzen Becher (ca. 125 ml) Milch. Mittags isst sie oft recht spärlich, dafür verspachtelt sie nachmittags meist ohne Wenn und Aber den kompletten Getreide-Obst-Brei. Abends gibt es manchmal noch Getreide-Milch-Brei, immer öfter aber auch nur Brot mit Belag – je nach dem, was wir so essen. Unser größtes Problem ist derzeit, dass sie immer mit Verstopfung zu kämpfen hat. Ich habe schon Karotten und Reisflocken komplett von ihrem Speiseplan gestrichen, es mit Milchzucker und Pflaumensaft probiert. Aber so wirklich erfolgreich war das alles nicht.

Ansonsten waren wir in diesem Monat viel auf dem Spielplatz – mit einem Krabbelkind geht das einfach besser, als wenn das Kind nur im Sand robben kann. Außerdem kann sie auch in der Babyschaukel schaukeln und findet draußen sein insgesamt immer gut.

Die Schnecke ist nun 76 cm groß, wiegt 9,2 kg und hat einen Kopfumfang von 46 cm. Man merkt ihrer Gewichtskurve auf jeden Fall an, dass sie zur Zeit wuselt wie wild – auf und nieder immer wieder. Und nun: Endspurt bis zum 1. Geburtstag!

Das große Krabbeln

Samstag ging es tatsächlich los: die Schnecke krabbelt!

Sie spielte auf dem Boden, während ich noch den Rest es Mittagessens aß. Wie so oft in letzter Zeit gab sie unzufriedene Meckergeräusche von sich. Ich schaute also runter, was denn nun schon wieder los war und wunderte mich, warum ihre Unterschenkel so komisch zitterten. Bis ich realisierte: Sie krabbelt!

Heute, zwei Tage später, macht sie es schon wesentlich souveräner, ohne Zittern. Wenn es aber besonders schnell gehen soll, robbt sie nach wie vor.

Sehr intensiv übt sie auch das Aufstehen. Den ganzen Tag über zieht sie sich am Sofa in den Stand hoch, so dass man sie eigentlich keine Sekunde alleine lassen kann. Eine neue Erfahrung für uns, denn die Maus vermied stets „gefährliche“ Situationen, in denen sie hätte stürzen können. Was dann natürlich dazu führte, dass sie fast zwei war, bis sie sich traute, ohne stützende Hand zu gehen. Ich prophezeie an dieser Stelle mal, dass die Schnecke dies früher in Angriff nehmen wird…

3 3/4 Jahre Maus

Der letzte Bericht, bevor die Maus schnurstracks auf die 4 zusteuert…

In diesem Quartal hat die Maus nicht viele, aber dennoch bedeutende Entwicklungsschritte gemacht. Zum Beispiel braucht sie tagsüber keine Windel mehr. Sie macht das sehr souverän und wir hatten auch keine „Pipi-Unfälle“ bisher. Da allerdings momentan Kindergartenferien sind, ist noch nicht absehbar, ob das eine endgültige Sache ist, da sie v.a. im Kindergarten nicht auf die Windel verzichten wollte.

Dann brach der letzte Milchzahn durch – nur eine Ecke, aber er ist da. Die nächste Zahngeschichte wird wohl der erste Wackelzahn sein, Wahnsinn…

Die wichtigste Veränderung brachte aber unser Sommerurlaub. Oder zumindest zeigte sie sich dort: Die Maus beginnt, sich mit der Schnecke zu beschäftigen. Auch wenn sie am Liebsten Quatsch mit ihr macht, wie gemeinsam Spielzeugkisten auskippen – ich bin froh, dass sie sie endlich überhaupt miteinbezieht. Auch insgesamt habe ich das Gefühl, dass sich dieses Quartal etwas in ihrem Sozialverhalten geändert hat, ein zaghafter Schritt, aber ich denke und hoffe, das ist nur der Anfang. 🙂

Die Maus ist nun also 3 Jahre und 9 Monate alt, ist 103 cm groß, wiegt 16,3 kg und hat einen Kopfumfang von 50,5 cm.

10 Monate Schnecke

Wieder liegt ein aufregender Lebensmonat der Schnecke hinter uns.

Sie robbt mittlerweile wie ein Blitz und kann nun ohne Hilfe sitzen. Auch winken kann sie – ein sehr niedliches „Baby-Feature“. 🙂 Außerdem zeigt sie mit dem Zeigefinger an, wo sie hingebracht werden will, was sie haben möchte, oder zu wem sie auf den Arm will. Klatschen würde sie wohl gern können, denn wenn es mal gelingt, freut sie sich sehr. Aber so richtig klappt es noch nicht.

Wenn die Schnecke Verstecken spielen will, sagt sie „Dadaaa!“. Am liebsten versteckt sie sich dann hinter einem Buch oder Vorhang und lacht sich scheckig, wenn man sie „findet“.

Auch zwei neue Zähne bescherte uns der 10. Monat – die oberen vorderen Schneidezähne.

So viel Neues. Entsprechend unentspannt waren unsere Tage und Nächte zu Hause und im Sommerurlaub. Ihre Lautstärke beim Schreien, aber auch ihre Ausdauer bei selbigem (z.B. während der Fahrt) sind nach wie vor beachtlich.

Die Schnecke ist nun 10 Monate alt, ist 76 cm groß, wiegt 8,8 kg und hat einen Kopfumfang von 46 cm.

Neue Perspektiven

Seit knapp einer Woche kann die Schnecke nun alleine sitzen. Sie konnte es ja schon recht lange mit Abstützen auf einer Hand, aber jetzt geht es eben freihändig.

Diese neue Errungenschaft haben wir gestern gleich zur „Sandkasten-Premiere“ genutzt. Die Schnecke war recht angetan vom Sand, wischte, strampelte, bohrte darin herum. Sogar in der Windel konnte ich abends noch Sand finden… 🙂 Nun kann der Urlaub kommen und wenn das Wetter es nicht zu gut mit uns meint, ist es vielleicht auch nicht zu warm um viel Zeit draußen auf Spielplätzen zu verbringen.

Mama? Mama!

Bei der Schnecke bin ich derzeit sehr gefragt. Am liebsten möchte sie nur bei mir sein, auf meinem Schoß, auf meinem Arm, neben mir liegend – egal. Hauptsache Mama. Wenn jemand anderes (Papa, Oma,…) sie auf den Arm nimmt und es mit Ablenkungsmanöver geschickt anstellt, bleibt sie auch bei dieser Person. Sobald sie mich aber hört oder sieht, zeigt ihr kleines Zeigefingerchen in meine Richtung und sie will zu mir. Wird ihrem Wunsch nicht nachgegangen, schreit sie los. Abends wacht sie nach ein oder zwei Stunden wieder auf, will dann am liebsten gar nicht mehr von meiner Brust weg.

Bestimmt liegt es daran, dass zur Zeit viele Änderungen auf sie hereinprasseln. Seit gestern kann sie frei sitzen. Davor hat sie sich immer mit einer Hand abgestützt, jetzt hat sie endlich beide Hände zum Spielen frei. Toll, dass das noch vor unserem Urlaub geklappt hat, das eröffnet „beschäftigungstechnisch“ ein paar neue Möglichkeiten. 🙂 Mal sehen, wann es den letzten Klick zum Krabbeln macht – daran übt sie nämlich auch fleißig.

Schnecken-Zahn Nr. 3 und neue Features

Fast wollte ich schreiben: „Genauso unbemerkt wie bei der großen Schwester hatte die Schnecke plötzlich einen neuen Zahn.“ Stimmt aber nicht. Denn eigentlich hat er uns im Rückblick ziemlich zugesetzt. Schlaflose Nächte, knatschige Tage, viel Weinen. Wahrscheinlich lag nicht alles am neuen Zahn, aber sicher war er mit schuld. Der „Übeltäter“ ist der vordere Schneidezahn oben rechts. Und der linke steht auch schon in den Startlöchern. Nun knirscht sie vor lauter Verwunderung, was da neues im Mund ist, mit den Scheidezähnchen, dass sich mir die Zähennägel hochrollen…
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Was sicher mit zur allgemeinen Unruhe beigetragen hat, sind verschiedene neue „Features“, die von heute auf morgen plötzlich auftauchten: Seit gestern winkt die Schnecke. Schon länger liebt sie die winkende „Solar-Queen“ auf dem Fensterbrett der Oma. Gestern hat die Schnecke dann zurückgewunken. Und heute dem Papa und dem Krabbel-Besuch zum Abschied. Ich denke, das wird jetzt ins „Repertoir“ aufgenommen. 🙂 Außerdem hat sich die Schecke schon mehrmals aus ihrem seitlichen Liegen fast aufrecht hingesetzt – daran schein sie also neben dem Krabbeln-üben auch zu arbeiten. Fleißiges Kind! 🙂

9 Monate Schnecke

Einer der anstrengendsten Lebensmonate der Schnecke liegt hinter uns. Vom Anfang bis zum Ende gab es jede Menge Gequengel, Geschrei, Auf-den-Arm-wollen aber dort dann zappeln wie ein Fisch auf dem Trockenen und viele Nächte mit eher kurzen Schlafeinheiten und Dauerstillen…

Das alles hat aber natürlich einen Grund: Jede Menge Fortschritte!

So hat die Schnecke z.B robben gelernt. Zunächst war es ein sehr angestrengtes vorwärts Ziehen mit den Armen, aber zum Ende des Monats lief alles sehr flüssig und flink. Also Zeit, den Vierfüßlerstand zu üben, einschließlich vor- und zurückwippen. Und dann saß sie vor ein paar Tagen plötzlich da. Sie hatte sich aus ihrer seitlichen „Römer-Liegeposition“, die sie fast immer einnimmt, um beide Hände zum Erkunden frei zu haben, hochgeschoben.

Auch sprachlich hat sich einiges getan. Sie sagte erst „nanana“, dann „mamamam“ und zum Ende des Monats gibt sie v.a. „dadada“ und „neineinein“ von sich. Sehr süß.

Es scheint auch kein Ende des Entwicklungsschubs in Sicht zu sein. Wenn die Schnecke einschlafen soll, kommt sie oft schwer zur Ruhe, zappelt beim Stillen mit Po und Beinen, reißt sich mit der Hand fast das Ohr ab, ich kann sie kaum halten, so unruhig ist sie.  Wenn das so weiter geht, kann sie morgen krabbeln und übermorgen laufen… 😉

Die Schnecke ist nun 75 cm groß, wiegt 9 kg und hat einen Kopfumfang von 45,5 cm.

Für den nächsten Monat wünsche ich mir etwas Ruhe und dass ich die Schnecke wieder öfter ohne Theater ablegen kann…

Hopplahopp

Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass die Schnecke begonnen hat, zu robben. Ich freute mich sehr, als es endlich klappte, denn die Tage und Wochen davor war sie sehr weinerlich und anstrengend. Auch nachts. Die letzten Nächte waren wieder ziemlich doof. Ich fragte mich, ob es daran liegt, dass es so warm ist. Aber – was tut die Schnecke auf einmal? Sie will krabbeln! Seit gestern bewegt sie sich sehr lustig vorwärts, eine Mischung aus Robben und Krabbeln: Sie stellt sich in den Vierfüßlerstand, greift dann mit dem Arm nach vorne, lässt sich auf den Bauch gleiten und robbt mit dem restlichen Körper hinterher. Sehr nett, beschert ihr aber wieder eine große Portion Unsicherheit und mir damit wieder ein dauernöliges, dauer-auf-den-Arm-wollendes, nachts dauerstillendes Baby. Seufz. Hoffentlich kann sie es bald richtig.

Dann die Maus. Auch sie überraschte uns mal wieder. Gestern Abend malte sie – momentan hat sie nämlich das Malen sowie „Von-Punkt-zu-Punkt“-Verbinden für sich entdeckt. Ich stand in der Küche und hörte meinen Mann plötzlich sagen: „Und jetzt schreib noch deinen Namen auf die Rückseite!“ Ich schmunzelte in mich hinein, weil er immer mal wieder „testet“, ob sie nicht vielleicht schon lesen kann, indem er ihr „Fangfragen“ stellt. Netter Versuch, dachte ich noch. Der nächste Satz, den er sagte, hatte ich aber nicht erwartet: „DAS MUSST DU MAL DER MAMA ZEIGEN!“ Mir war sofort klar, was passiert war und ich eilte ins Zimmer: Die Maus hatte ihren Namen in Großbuchstaben auf ein Blatt geschrieben! Natürlich etwas krakelig, aber super gut erkennbar. Mein Mann und ich starrten uns sprachlos an – keiner von uns hatte je mit ihr schreiben geübt oder ihr bewusst vorgemacht, wie man ihren Namen schreibt. Wahnsinn. Unser Mäuschen wird groß.

Auf und davon

Schon während meiner Schwangerschaft mit der Schnecke hatte ich das Gefühl, die Kleine sei recht aktiv. Sie strampelte oft wie wild in meinem Bauch herum, auch noch gegen Ende der Schwangerschaft. Und dabei ging sie mit Mama alles andere als zimperlich um… 😉

Kaum war sie geboren, setze sich das fort. Sie zippelte und zappelte und wenn sie scheinbar still auf meinem Schoß saß, kreiselten zumindest Hände und Füße um die Gelenke herum.

Seit sie sich drehen kann, erfordert es ganzen Körpereinsatz, um sie zu wickeln, denn ständig dreht sie sich und will irgendwelche Gegenstände erreichen. Ohne Spielzeug zur Ablenkung wäre Wickeln momentan schier unmöglich.

Seit Freitag robbt die Schnecke nun. Es strengt sie noch ziemlich an, da ihre Technik noch etwas ungeschickt ist. Aber sie kommt überall hin, wo sie will (wobei sie das auch zuvor schon mit Winden und Umherrollen geschafft hat). Irgendwie sagten alle – mein Mann und mich eingeschlossen: „Wooow, sie robbt schon! Kein Wunder, sie ist ja viel quirliger, als die Maus.“ Aber: Quatsch mit Soße! Ein Blick in meine Aufschriebe ergab: Die Schnecke hat auf den Tag genau (!) im selben Alter zu robben begonnen! So viel zum Thema Erinnerung.

Heute stand die Schnecke dann plötzlich für mehrere Sekunden im Vierfüßlerstand. Sie bleibt also fleißig, was man auch an ihrem momentan recht unentspannten Dasein bemerkt. Ich frage mich schon, ob der aktuelle Schub jemals wieder aufhört…

8 Monate Schnecke

Der letzte Monat stand ganz im Zeichen der Fortbewegung. Die Schnecke perfektionierte das Umherrollen so, dass sie gezielt alles erreichen kann. Sie wendet und windet sich so lange, bis sie am Objekt ihrer Begierde angekommen ist. Dabei dreht sie sich trotz rasender Geschwindigkeit so geschickt und kontrolliert, dass sie sich fast nie den Kopf am Boden stößt. Sie wuselt auch nicht nur auf dem Boden umher: Wickeln ist ein richtiger Kampf geworden, denn auch dabei will die Schnecke am liebsten auf dem Bauch liegen….

Essenstechnisch war der Anfang des Monats toll, denn die Schnecke aß auf einmal ohne Probleme, ohne Prusten und mit weit aufgesperrtem Schnäbelchen. Gegen Ende des Monats wurde es wieder schwieriger, aber immer noch um Längen besser als in den Vormonaten. Gestillt wird nur noch nachts, morgens und am Abend zum Einschlafen.

Mama ist nach wie vor sehr gefragt. Oft möchte die Schnecke nicht abgelegt werden, was mir immer wieder Rückenschmerzen beschert, denn 9 kg ist quasi ein Sprudel-Sixpack, den ich fast den ganzen Tag aufm Arm habe… Wenn sich jemand anbietet, mir die Schnecke abzunehmen, dann geht das meist nicht gut. Sofort wird eine Schnute gezogen und wenn sie dann nicht sofort zurück zu mir darf, wird geschrien was das Zeug hält. Auch auf Papas und Omas Arm ist sie nur zufrieden, wenn ich nicht in Sichtweite bin. Da die Schnecke derzeit aber vermutlich am Robben oder Krabbeln „laboriert“, ist dies auch verständlich. Genauso wie ihre meist recht unruhigen Nächte. Sie ist einfach etwas durch den Wind.

Was diesen Monat plötzlich weg war, ist ihre bis dahin stets herausguckende Zunge. Nun schnullt sie nicht mehr an der herausgestreckten Zunge (was sooo goldig aussah!), sondern hat oft die Finger im Mund. Vielleicht liegt es daran, dass ihre beiden Zähne unten ein bisschen gewachsen sind und jetzt dabei stören.

Die Schnecke ist 71 cm groß, wiegt 9,2 kg und hat einen Kopfumfang von 46 cm.

Für den nächsten Monat wünsche ich mir wieder bessere Nächte und gerne auch wieder mehr Möglichkeiten, die Schnecke abzulegen…

Quartett komplett

Sonntag Abend haben wir mit vereinten Kräften den Hochstuhl aufgebaut, den die Schnecke zu Ostern bekommen hat. Mama gab Anweisungen aus der Gebrauchsanweisung wieder, Papa hielt die Teile und die Maus schraubte mit dem Inbusschlüssel wie ein Profi (ja – „Inbus“, nicht „Imbus“! Ich habe extra gegoogelt, weil ich der Worterkennung nicht glauben wollte…;-) ) .

Langer Rede kurzer Sinn: Seitdem sitzt die Schnecke während dem Essen mit uns am Tisch. Jaja, sie kann noch nicht alleine sitzen, blibb blabb blubb, aber wenn sie neben uns liegen soll gibt es Terror. Und sie beim Essen ständig auf dem Schoß zu halten wird so langsam mühsam, denn sie greift einem ständig ins Essen oder ins Messer (welches man einhändig eh nur äußerst dürftig benutzen kann…). Also 5-10 Minuten Hochstuhl.

So. Zu viert sitzen wir nun da.

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Und mir geht das Herz auf. Und die Schnecke quietscht jedes Mal vor Vergnügen über ihren neuen Platz.