Schlagwort-Archive: Monatsbericht

2 3/4 Jahre Schnecke 

Dieses Quartal war etwas entspannter bzgl. Neuerrungenschaften als die letzten. 

Die Schnecke malt nun wie ein Weltmeister mit Buntstiften. Am liebsten in Malbüchern und noch lieber in jenen, mit eingedruckter Farbvorlage. Ich staune täglich, wie gut sie die Farben wählt. Die Linien werden zwar noch kräftig übermalt, aber trotzdem macht sie es richtig toll!

Außer Malen steht seit neustem Schaukeln hoch im Kurs. In der Baby- oder Korbschaukel kann es ihr gar nicht wild genug zugehen. Ein Wunder, wo sie bisher ein kleiner Schaukelmuffel war.

Auch die letzten Monate hat die Schnecke an der Sprache gefeilt. Sie verschluckt nun keine Anfangsbuchstaben oder -silben mehr, sagt z.B. korrekt „Schlümpfe spielen“ statt bisher „Lümpfe bielen“.

Kein Wunder, dass sie in letzter Zeit sehr viel weint und jammert. So viel neues zu verarbeiten. Sie wird oft wütend, weil sie Dinge alleine schaffen will, die einfach noch nicht klappen. Hoffentlich ist diese Phase bald abgehakt…

Die Schnecke ist nun 2 3/4 Jahre alt. Sie ist 93 cm groß, wiegt 14,2 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm.

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5,5 Jahre Maus

Wieder ist ein halbes Jahr vorbei. Ein halbes Jahr, in dem sich einiges getan hat, in dem wir aber auch wichtige, schwere Entscheidungen treffen mussten.

Die schönste Entwicklung ist auf jeden Fall, dass die Maus im letzten Halbjahr eine „beste Freundin“ gefunden hat. Sie sind im Kindergarten unzertrennlich und es ist toll anzusehen, wie die beiden miteinander umgehen. Wer hätte das gedacht, als ich mir vor zwei Jahren zu diesem Thema noch so viele Sorgen gemacht habe…
Trotzdem wird dieses Glück bald auf eine harte Probe gestellt, denn zu Beginn des Jahres mussten wir eine schwere Entscheidung treffen: Wird die Maus als „Kann-Kind“ eingeschult oder nicht? Die Freundin muss auf jeden Fall zur Schule. Wir haben uns nach langem Hin und Her aber dagegen entschieden und so werden wir sehen müssen, wie alle Beteiligten mit der Situation klarkommen.
Im Übrigen war das letzte halbe Jahr stark von Schlümpfen geprägt. Falls sich jemand fragt, wo „Schlumpfhausen“ liegt – es ist mittlerweile in unserem Haus. 🙂 Aber durch die Freundin der Maus sind auch „Bibi und Tina“ bei uns eingezogen, so dass hier fleißig alles verhext wird, was nicht niet- und nagelfest ist.

Die fürs Auge schönste Entwicklung ist, dass die Maus begonnen hat, „frei“ zu malen. Bisher hatte sie immer eine Zeitlang ein bestimmtes Motiv, das sie täglich, immer wieder malte. Erst waren es ihre berühmten „Schattenmäuse“, dann Igel und später „Fussel“. Nun malt sie Raumschiffe, Schlümpfe, Roboter – was ihr gerade in den Sinn kommt oder was gerade Thema ist. Sie ist dabei sehr detailverliebt bei der Formgebung – das Ausmalen ist ihr nicht so wichtig, da wird dann schonmal ein wenig „geschludert“. 🙂
Außerdem hat sie Lego ein bisschen für sich entdeckt. Sie schafft es u.a., ein 155-teiliges Raumschiff alleine mit Hilfe der Anleitung zusammenzubauen!

Im Alltag sehr geschickt ist die Tatsache, dass die Maus seit Neustem Groß- und Kleinbuchstaben lesen kann. Großbuchstaben gingen ja schon länger, aber nun liest sie schon ganze Textstellen vor, Wahnsinn. Mein großes Mäuschen.

Motorisch geht es langsam voran, aber immerhin vorwärts. Sie traut sich nun, ca. 50 cm herunterzuspringen, wenn man sie an den Händen hält. Und im Winterurlaub hat sie sich tatsächlich zu 4 Tagen Bambini-Skikurs überreden lassen. Den Schlümpfen sei Dank! (Es gab für jeden absolvierten Tag ein kleines legoähnliches Schlumpfgeschenk…) Und sie hat es zwar vorsichtig, aber dennoch sehr toll gemeistert.

Ach ja – und dann war da noch die erste Zeckenimpfung, bei der sie sooo tapfer war, dass ich es kaum glauben konnte.

Nun geht es auf die 6 zu!

Die Maus ist 5 1/2 Jahre alt. Sie ist 115 cm groß, wiegt 20 kg und hat einen Kopfumfang von 51,5 cm.

2 1/4 Jahre Schnecke

Wie viel sich doch in 3 Monaten tun kann! Vier neue Zähne hat das Quartal gebracht und somit ist das Milchgebiss der Schnecke komplett! 

Zu ihrem 2. Geburtstag bekam die Schnecke den Elefanten aus der „Sendung mit der Maus“ als Kuscheltier geschenkt. Seitdem ist er – „Effi“ – überall dabei, beim Schlafen, beim Spielen, in der Krippe. Große Liebe.

Sprachlich ging es auch wieder enorm vorwärts. Sie benutzt nun neben der Ich-Form auch die Du-Form immer wieder korrekt. Ihre Sätze beginnen oft mit „Ich dachte,…“, auch wenn danach etwas völlig unerwartetes kommt wie „Ich dachte, ich will essen“. 🙂 Sie kann nun „bl“ aussprechen und sagt „blau“ statt „glau“ oder „Blume“ statt „Glume“. Auch die Paprika heißt nun nicht mehr „Pakipa“. Fast schade um die netten Worte! 🙂 Sie kann alle Familienmitglieder mit Namen aufzählen und kennt immer schwierigere Worte (v.a. durch die Bücher der Maus…), z.B. „Puckloss“ (=Spukschloss) oder „Lumpfenland“ (=Schlumpfenland). Natürlich ist sie auch im Bann der Schlümpfe, wie die Maus. Sie rennt den ganzen Tag um die Kuschelschlumpfine herum und sagt: „Luffine, siehst du dasn Luffine? Luffine, magst du das, Luffine?“

Am liebsten beschäftigt sich die Schnecke derzeit mit Puzzeln und Wasserfarben malen. Täglich muss der Tisch zu einer Malstation umgebaut werden und sie malt inbrünstig mit Wasserfarben, bis das Papier durchgerieben ist. Ihre Lieblingspuzzles, darunter sogar ein 26-teiliges, kann sie mittlerweile ohne Hilfe lösen!

Auch in Puncto Selbermachen arbeitet die Schnecke an sich. Sie möchte nun immer beim Auftragen des Essens helfen und macht die sehr eifrig. Beim Zähneputzen will sie nun auch mit dem Becher und Wasser ausspülen. 

Unsere große kleine Schnecke ist nun 2 1/4 Jahre alt, ist 89 cm groß, wiegt 13,1 kg und hat einen Kopfumfang von 49,5 cm.

5 Jahre Maus

Die Maus ist 5!

Das letzte halbe Jahr hat so viele Veränderungen gebracht – gut, dass ich mir alles aufschreibe, sonst hätte ich das gar nicht bemerkt… 🙂

Allem voran: Die Maus braucht nun auch in der Nacht keine Windeln mehr! Kurz nachdem sie 4,5 Jahre alt war, wollte sie die Nachtwindel weglassen. Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt, damit so lange zu warten, bis sie es von sich aus will, denn wir hatten dadurch nur sehr selten „Unfälle“ in der Nacht.

Ein weiterer Meilenstein – wenn man ihre Vorgeschichte diesbezüglich kennt – ist die Tatsache, dass sie sich jetzt die Haare mit der Duschbrause waschen lässt. Kopf in den Nacken und alles läuft prima. Unglaublich, aber es hat tatsächlich rund 3 Jahre gedauert, bis sie das wieder zugelassen hat. Waschlappen und Becher ade!

Dann haben wir wieder einen Sommerurlaub in Italien verbracht, bei dem die Maus zu einer richtigen Wasserratte geworden ist. Seitdem traut sie sich, mit Schwimmflügeln alleine im Wasser zu stehen (auch im Schwimmbad) und wagt erste Paddelversuche. Ach ja – ihre „Frühstücks-Schnabeltasse“ konnten wir im Urlaub auch verabschieden. Dank der Ablenkung durch die schönen bunten Plastiktassen im Hotel trank die Maus ihre Frühstücksmilch dort nämlich aus der Tasse – so hatte sie zu Hause kein Argument mehr, warum es nicht mit einer normalen Tasse klappen sollte… 🙂

Die psychomotorische Therapie mussten kurz vor dem Geburtstag leider schweren Herzens beenden, da die Therapeutin keinen geeigneten Raum mehr findet. Jedoch haben wir gemeinsam festgestellt, dass die Maus in dem halben Jahr große Fortschritte gemacht hat und sind guter Dinge, dass es auch ohne geht. So traut sie sich nun z.B. Treppen im Wechselschritt hochzugehen, ohne sich am Geländer festzuhalten. Auch runter geht es im ohne Geländer, allerdings noch im Nachstellschritt. Und: Rutschen – die große Phobie der letzten Zeit – ist plötzlich zu einer ihrer liebsten Beschäftigungen geworden.

Jaaaa… Dann hat die Maus von heute auf morgen Pfeifen und Schnippen gelernt und gehört im Kindergarten (als „Kann-Kind“, das evtl. nächsten Sommer eingeschult wird) zu den „Großen“. Sie hat dort in den letzten Wochen viele neue Freunde gefunden, oder nennen wir es vielleicht lieber Bekanntschaften, denn so richtig Freunde mit häufigem privaten Treffen o.ä. sind sie nicht. Aber bestimmt wird auch das noch.

Wie es sich gehört für so viele Veränderungen war das letzte halbe Jahr geprägt von einer oft übellaunigen, zeitweise auch aufmüpfigen Maus, die eben testen muss, wo die Grenzen sind. Ich hoffe inständig, dass sich dies mal wieder für längere Zeit legt. Und am allermeisten hoffe ich, dass sie irgendwann aufhört, soooooo sehr zu trödeln, wie sie es seit geraumer Zeit tut. Das bringt mich nämlich immer wieder zur Weißglut…

Die Maus ist nun 112 cm groß, wiegt 19,2 kg und hat einen Kopfumfang von 51,5 cm.

2 Jahre Schnecke

Zwei Jahre ist die Schnecke nun alt!

Die größten Fortschritte im Monat vor ihrem zweiten Geburtstag hat die Schnecke beim Sprechen gemacht. Sie spricht immer wieder in der ersten Person von sich statt in der dritten, sagt „Mein Stift!“ oder „Ich essen!“ Besonders süß ist ihr aktueller Standardspruch, den sie täglich bei allem anbringt, das ihr nicht gefällt: „Nein, heute nicht!“ 🙂

Außerdem konnten wir etwa ab der Monatsmitte das PRE-Pulver aus dem Abendfläschchen komplett weglassen. Wie auch damals bei der Maus habe ich die Pulvermenge gaaanz langsam (innerhalb von fast 5 Monaten) reduziert. Wir hatten es ja nicht eilig. Und als ich es in diesem Monat dann mal ohne versuchte, hat die Schnecke ihre ca. 220 ml Wasser im Abendfläschchen auch so getrunken. Nun wird unser nächstes Ziel sein, die Wassermenge ein wenig zu reduzieren, damit die Windel morgens nicht mehr zum Bersten voll ist, aber auch das hat Zeit…

Und dann ist da noch der Mittagsschlaf. Bzw. ist er nicht mehr, zumindest nicht, wenn die Schnecke zu Hause ist. Da schläft sie seit geraumer Zeit nur noch im Auto. In der Krippe kann sie gelegentlich noch dazu bewogen werden, zu schlafen (etwa 45 Minuten), aber nicht immer. Großer Vorteil, wenn der Mittagsschlaf ausfällt: Die Schnecke schläft abends innerhalb Minuten ein. Wenn nicht, dann dauert es schonmal 30 Minuten und es ist erst gegen 21 Uhr „Zapfenstreich“.

Die Schnecke ist 87 cm groß, wiegt 12,2 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm. Ein wenig kleiner (ca. 3 cm) als ihre große Schwester es mit zwei war. Sollte die „Zwei-Jahres-Regel“ meiner Mutter stimmen („Man wird etwa doppelt so groß, wie man es mit zwei Jahren ist“), wird die Schnecke etwa 174 cm groß werden. Mal sehen. 🙂

23 Monate Schnecke

Man merkt, dass wir langsam auf den zweiten Geburtstag der Schnecke zusteuern – so richtig viel habe ich nämlich nicht zu berichten…

Der 23. Monat brachte der Schnecke – wie schon erwartet – den dritten und vierten Eckzahn. Nun haben wir nur noch „eine Runde Backenzähne“, mit den wir uns in (naher?) Zukunft quälen müssen…

Die Schnecke ist seit einiger Zeit wieder zugänglicher, auch Papa oder die Großeltern dürfen sich mal mit ihr beschäftigen, ohne dass sie ausflippt, weil Mama den Raum verlässt. Der Entwicklungsschub scheint also vollzogen zu sein.

Sprachlich hat sie weiter zugelegt, man versteht wirklich viel von dem, was sie sagt. Für uns irgendwie normal, da die Maus ja auch so ein „Sprachtalent“ war, aber wenn ich Gleichaltrige höre, dann merke ich erst, dass sich die Schnecke doch auch schon sehr gut mitteilen kann.

Sehr süß sind mittlerweile auch die Interaktionen zwischen den beiden Schwestern. Zumindest wenn sie sich nicht gegenseitig anschreien, versuchen zu hauen oder sich gegenseitig Sachen wegnehmen. Dann wünscht die Schnecke sich ein Lied und die Maus singt für sie, wenn es sein muss auch 100 Mal, mit den lustigsten ausgedachten Strophen. 🙂

Ach ja – abends vor dem Einschlafen kommt seit neustem der „Sampa“, nicht mehr der „Manne“… 🙂

Die Schnecke ist 23 Monate alt. Sie ist 87 cm groß, wiegt 12,2 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm.

Übrigens bin ich endlich in die Pötte gekommen und habe die letzten 4 Monatsberichte der Schnecke getippt (zurückdatiert). Also nicht wundern, wo das alles herkommt…

22 Monate Schnecke

Was für ein Monat! Die Schnecke war zum ersten Mal (bzw. zum ersten Mal außerhalb meines Bauches 🙂 ) in Italien am Meer. Leider ist die von uns erhoffte Begeisterung bzgl. des Meers ausgeblieben und der aktuelle Entwicklungsschub der Schnecke hat uns einen sehr anstrengenden Urlaub beschert. Kein Wort würde die Schnecke besser beschreiben, als „Klette“. Wo ich war, musste auch sie sein – auch im Bad oder auf der Toilette, keine Chance auf eine Verschnaufpause für Mama…

Was im Urlaub dagegen super funktioniert hat, war das nächtliche Schlafen. Nachdem wir daheim schon vor der Abfahrt in die Nachtflasche immer weniger Pre-Pulver gemischt hatten, kamen wir zum Urlaubsstart mit reinen Wasserfläschchen in der Nacht aus. Nach wenigen Tagen brauchte die Schnecke dann gar kein Nachtfläschchen mehr (nur noch das zum Einschlafen mit Pre-Nahrung) und schlief dann von 22:30 bis 8 Uhr durch. Aber dann, zurück zu Hause… ihr könnt es euch denken!

Leider hat der Urlaub uns auch einen „Rückfall“ mit der Verstopfung der Schnecke gebracht. Wir hatten es die letzten Monate super unter Kontrolle und das Medikament fast komplett abgesetzt. Nun fangen wir quasi von vorne an. Hm.

Ein Grund für das viele Quengeln in den letzten Wochen hat sich auch offenbart: Der 22. Monat brachte der Schnecke zwei Eckzähne. Die anderen beiden stehen auch schon in den Startlöchern.

Außerdem hat sie weiterhin fleißig sprechen geübt – sogar italienisch! Wenn sie zu den Angestellten „ciao“ oder „gratsche“ (grazie) sagte, schmolzen jedenfalls alle dahin… 🙂 Sie kann jetzt übrigens bis 9 zählen, das hat sie in einem der Kinderreime aufgeschnappt. Nach der 9 kommt bei ihr aber immer nochmal die 4. 🙂

Ach ja – was die Schnecke seit diesem Monat sehr gerne und erfolgreich macht, sind Holzpuzzles. Zu Beginn fiel es ihr noch schwer, die Teile an die richtigen Stellen zu setzen, aber mittlerweile ist sie ein kleiner Profi darin.

Die Schnecke ist nun 22 Monate alt. Sie ist 86 cm groß, wiegt 11,9 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm.

21 Monate Schnecke

Der 21. Lebensmonat der Schnecke liegt hinter uns und er brachte eine große Änderung mit sich: Die Schnecke hat sich nachts abgestillt! Nachdem wir letzten Monat mit den Pre-Fläschchen begonnen haben, wollte sie etwa einen Monat später auch die frühmorgendliche Stilleinheit nicht mehr haben. Seitdem trinkt sie zum Einschlafen etwa 200-220 ml Pre-Nahrung und irgendwann in der Nacht nochmal das gleiche.

Schon vor dem Abstillen, also etwa zur Monatsmitte, begann wiedermal eine sehr anstrengende Phase. Die Schnecke tut sich abends mit dem Einschlafen sehr schwer, braucht eine halbe Stunde, um zur Ruhe zu kommen. Dabei wuselt sie im Bett umher, redet vor sich hin und beschwert sich. Auch tagsüber ist sie oft schlecht gelaunt, weint sehr viel und fordert dauernd: „Mama Arm!“. Ich erinnere mich an diese Phrase der Maus als wäre es gestern gewesen, daher hoffe ich einfach mal darauf, dass es bald wieder besser wird…

Die Schnecke ist 21 Monate alt. Sie ist 85 cm groß, wiegt 11,8 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

20 Monate Schnecke

Ein weiterer „Sprachmonat“ liegt hinter uns. Die Schnecke plappert mittlerweile fast alles nach und sagt nun auch viele zusammengesetzte Worte, wie „Bade-wanne“ oder „Fuß-ball“. Dabei setzt sie zwischendrin immer ab, das klingt sehr nett. Sie sagt „Sackefon“ (Saxophon), wenn sie denkt, dass Mama ohne sie das Haus verlässt oder „Nein Sackefon“, wenn sie denkt, dass Mama daheim bleibt. Immer mehr Zwei- oder Dreiwortsätze sind dabei, wie z.B. „[Maus] komme!“ (die Maus kommt) oder „[Schnecke] kotze!“ (die Schnecke kocht – hahaha). Sie lobt auch gerne sich oder andere mit „Suppa!“ (super). Sehr nett finde ich auch „Futterbei“ (Fruchtbrei), „Taschenuli“ (Maultaschen, also quasi „Taschennudeln“ – hat sie selbst erfunden) und „Pakipa“ (Paprika).

Ein Wort, dass gegen Ende des Monats an Bedeutung hinzugewonnen hat, ist „Peck“ oder noch netter „Pecki“. Nachdem die Schnecke nämlich – ganz spontan und unverhofft – diesen Monat erfolgreich eine Nacht ohne mich bei Oma verbracht hat, habe ich beschlossen, mit dem nächtlichen Abstillen zu beginnen. Daher bekommt sie abends zum Einschlafen und ein Mal in der Nacht Pre-Nahrung statt der Brust. Danach verlangt sie noch eine Weile nach der Brust, schläft aber schnell ein. Am frühen Morgen stille ich sie aber noch ein Mal, das scheint sie sehr zu genießen.

Ansonsten arbeitet sie weiter an ihrer Selbstständigkeit, will vieles „leine“ (alleine) machen und hilft neuerdings voller Elan beim Auftragen des Abendessens von der Küche an den Tisch im Wohnzimmer.

Die Schnecke ist 20 Monate alt. Sie ist 83 cm groß, wiegt 11,3 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

4,5 Jahre Maus

Ein halbes Jahr ist mein letzter Bericht über die Maus her und obwohl ich eigentlich das Gefühl habe, sie ist noch „die alte“, sehe ich in meinen Aufschrieben, dass sich wieder einiges getan hat.

Vor allem in puncto Grobmotorik hat sich ein bisschen was verändert bzw. verbessert. Die Maus kann nun endlich einigermaßen hüpfen, mit beiden Beinen. Sie traut sich immer mehr zu, auch beim Klettern oder Rutschen. Wir haben seit geraumer Zeit diverse „Hilfsmaßnahmen“ am Start – Schuheinlagen wegen den Knick-Senk-Füßen, Psychomotorische Therapie wegen ihrer stark ausgeprägten Angst, Ballettuntericht für die „Basics“ der Bewegung. Das scheint ihr alles irgendwie zu helfen und man hat das Gefühl, dass langsam etwas in Gang kommt.

Kurz nach ihrem 4. Geburtstag konnte sie bereits einfache Worte in Großbuchstaben ohne Probleme lesen, ihren Namen schreiben sowieso. Das Interesse an Büchern und Lesen ist allerdings ein wenig verloren gegangen, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass ich es seit der Geburt der Schnecke einfach nicht mehr so oft in Ruhe anbieten kann.

Ihr Verhältnis zu anderen Kindern ist nach wie vor zurückhaltend, die „Hochphase“ um ihren Geburtstag herum ist wieder ein wenig eingeschlafen, so dass sie „privat“ (also außerhalb des Kindergartens) keine großartigen Ambitionen hat, andere Kinder zu treffen. Auch mit der Schnecke spielt sie zur Zeit nicht mehr so viel – wenn, dann wird nur sich gegenseitig geärgert, Spielzeug weggenommen und dergleichen. Wie das halt so ist.

Launemäßig hatten wir schon bessere Lebensabschnitte. Die Maus ist oft gereizt oder schlecht gelaunt, kann sich nicht lange selbst beschäftigen, trödelt unsäglich, meckert an allem herum. Unzählige Male musste ich mit irgendwelchen Verboten drohen, damit sie „in die Pötte“ kommt. Aber das gehört vermutlich zu dem Alter dazu…

Die nächtliche Windel ist im Übrigen nach wie vor unser Begleiter. Aber ich vertraue da ihrem Gefühl – tagsüber hat sie es auch von sich aus angeleiert und dann super gemacht. Und da morgens immer mal wieder etwas in der Windel ist, vermute ich, dass es einfach noch etwas Zeit braucht.

Einen ersten Berufswunsch hat die Maus nun übrigens auch – sie möchte Astronautin werden! Da ist sie sich ganz sicher. Na prima. Ich hoffe, sie findet vielleicht noch eine Alternative… 🙂

Die Maus ist nun 107 cm groß, wiegt 18,5 kg und hat einen Kopfumfang von 51 cm.

Für das nächste halbe Jahr wünsche ich mir, dass sie wieder mehr Kontakte zu anderen Kindern bekommt, weiter Mut hat, an ihren Schwächen in der Motorik zu arbeiten und dass sie ein so tolles Kind bleibt, wie sie es ist! 🙂

19 Monate Schnecke

Ein weiterer Monat ist ins Land gezogen und wieder hat die Schnecke vor allem sprachlich große Fortschritte gemacht. Sie kennt nun alle Farben und kann diese auch benennen (z.T. in „ihren“ Worten – z.B. „gebl“ (gelb), „gün“ (grün). Nur zu blau sagt sie immer „lila“ – wenn man ihr aber einen lila und einen blauen Stift zeigt und sie auffordert, den lilafarbenen zu nehmen, dann greift sie zum richtigen. Vermutlich kommt das Wort „blau“ einfach noch nicht über ihre Lippen. Sie kann alle möglichen Teile des Gesichts benennen – „Aage“ (Auge) „Mun“ (Mund), Nase, Backe, „Oi“ (Ohr). Seit Ende des Lebensmonats setzt sie immer wieder zwei Worte aneinander, z.B. „Zähne putze!“.

Am liebsten würde die Schnecke alles alleine essen, ohne Hilfe. Alles, was man mit der Gabel (oder natürlich den Händen) essen kann, klappt super. Der Löffel ist aber noch eine Herausforderung, weil sie ihn immer kurz vor dem Mund umdreht und alles rausläuft. Wenn sie dann etwas nicht schafft zu essen, wird sie wütend und möchte sich auch gar nicht helfen lassen, sondern schiebt den Teller weg, wirft Sachen zu Boden oder ihren Becher um.

Was sie aber von heute auf morgen ohne Schwierigkeiten hinbekommt, ist es, sämtliche Türen an ihrem „Schlüsselhaus“ aufzuschließen. Dabei finde selbst ich einige der Türen „fummelig“, weil man darauf achten muss, wie herum man den Schlüssel einsetzt.

Und hier noch die Maße: Die Schnecke ist 83 cm groß, wiegt 10,9 kg und hat einen Kopfumfang von 48 cm.

18 Monate Schnecke

[Später geht immer. Aber hier ist er…]

Der 18. Lebensmonat der Schnecke stand ganz im Zeichen der Sprache. Sie verwendet zunehmend auch Verben wie „mali“ (malen), „beiße“ (beißen) oder „butze!“ (putzen – wobei sie nebenbei den Besen schwingt). Wenn sie etwas Verbotenes tut, schimpft sie mit erhobenem Zeigefinger „DuDu!“ (das hat sie von Oma 😉 ). Sehr begeistert ist sie von der Großbaustelle („Telle“) vor unserem Haus und kommentiert täglich die „Bagga“ (Bagger) und „Männa“ (Männer bzw. Bauarbeiter). Nackte Haut bezeichnet sie als „Peck“ (Speck), weil ich mal spaßeshalber gesagt hab, das sei mein Speck, als sie auf meinen nackten Bauch geprustet hat. Nun fordert sie nachts immer „Peck“ ein, wenn sie an die Brust will *lach*, sehr nett – ich muss jedes Mal schmunzeln. Wenn die Schnecke irgendwo weggeht, wird nun aus eigener Initiative heraus gewunken und „Tüss-Tüss!“ (Tschüss) gesagt.

Wenn die Schnecke sich ärgert, wird sie ein kleiner Wutzwerg. Dann zwickt und beißt sie oder wirft sich auf den Bauch und schlägt absichtlich ihren Kopf auf den Boden. Ich hoffe, diese Eigenschaft flaut noch etwas ab in nächster Zeit, denn die Maus hat schon regelrecht Angst vor den „Angriffen“.

Die Eingewöhnung in der Krippe hat die Schnecke erfolgreich gemeistert – sie bleibt von ca. 8:30 Uhr bis 13 Uhr dort, einschließlich Mittagessen und Mittagsschlaf und wir freuen uns sehr, dass sie bis jetzt gerne hingeht.

Die aktuellen Maße der Schnecke mit eineinhalb Jahren: 82 cm, 10,8 kg und ein Kopfumfang von 48 cm.

17 Monate Schnecke

Fast hätte ich es nicht mehr vor dem nächsten Lebensmonat geschafft. Aber hier ist nun doch noch der Bericht zum 17. Lebensmonat.

Die Schnecke hat weiter an ihrem Vokabular gearbeitet. Sie sagt nun neuerdings „Bett“, „Bille“ (Brille), „Putze!“ (Putzen, Kehren), „Hopp, hopp, hopp“ (wenn sie auf etwas reiten will oder reitet), „Kotze!“ (Kochen 🙂 ), „Kacke“ (Geige doppel-:-) ), „Socke“, „Mütz“ (Mütze), „Bagge“ (Bagger), „Gucki“ (Gurke), „Batze“ (baden), „Appi“ (Apfel), „Wutz“ (Wurst), „Pok“ (Kopf), und noch vieles mehr. Zu niedich.

Der vierten Backenzahn kam durch und die Schnecke kann alleine Nase schneuzen (einschließlich Tuch halten, womit sie hier ihrer Schwester ca. 3 Jahre voraus ist… 😉 ). Sie macht wie ne Eins „gulli gulli“ (also Rollen) mit den Händen und setzt ohne Hilfe Duplo-Figuren auf die zugehörige Tiere. Sie kann alleine auf den Bobbycar auf- und von selbigem wieder ansteigen und auch das Lenken klappt immer besser.

Der wahrscheinlich einschneidendste Punkt ist allerdings wohl, dass am 1. März ihre Eingewöhnung in der Krippe begonnen hat. Sie hat sich entgegen allen unseren Erwartungen ganz gut eingefunden und wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Die Schnecke ist mit 17 Monaten 80 cm groß, wiegt 10,6 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

16 Monate Schnecke

Der 16. Lebensmonat der Schnecke stand ganz im Zeichen des Sprechenlernens. Sie hat nun schon einen respektablen Wortschatz und kann uns dadurch immer öfter direkte Hinweise darauf geben, was sie möchte.

Sie sagt nun „Bam“ (Baum), „Ball“, „Latte“ (Lampe), „Li“ (Licht), ihren Namen und den Namen ihrer Lieblingsschwester (seit neustem mit -i am Ende), „Oma“ (bzw. seit neustem „Omi“), „Opo“ (Opa), „Lat“ (Latz), „sitzi“ (sitzen), „Hasi“ (Hase), „Necke“ (Schnecke), „Mil“ (Milch), „weine“ (weinen), „Conni“ (selbige aus der Bücherreihe), „Wein“ (Schwein), „Hem“ (Hemd), „Pulli“, „Hossi“ (Hose), und „Tatze“ (Tasche). Dazu noch andere Wörter, die sie einfach nachplappert, ich aber nicht aufgeschrieben habe, da sie sie nicht von sich aus verwendet. Nachdem sie letzten Monat an viele Wörter ein „a“ angehängt hat (Balla, Manna), favorisierte sie diesen Monat offensichtlich das „i“ :-). Sie sagt „Ei-ei“ und streichelt dabei sich selbst oder andere über die Backe. Ihre Küsse gibt sie nun mit einem lauten Schmatz – davor „schnüffelte“ sie einem immer „nur“ in die Backe. Beides sehr süß.

Zum ersten Mal hat sie es alleine geschafft, aufs Sofa zu klettern. Nun muss ich noch mehr aufpassen, denn sie kann zwar alleine rückwärts runter, vergisst aber manchmal, dass sie auf dem Sofa sitzt und setzt sich mit dem Po ganz nah an die Kante…

Dann gab es noch einen weiteren Backenzahn und wir haben das abendliche Fläschchen zum Einschlafen endgültig eingeführt. Wenn ich die Schnecke abends ins Bett bringe, ist anschließend aber leider immernoch Stillen angesagt. Über den Mittagsschlaf bzw. die Schwierigkeiten, sie dazu zu bringen, schreiben ich vielleicht nochmal einen extra Beitrag…

Ach ja – in diesem Monat ist die Schnecke zum ersten Mal Schlitten gefahren – mit ihrer Schwester zusammen, von Papa gezogen. Sie fand es richtig toll und war ganz sauer, als die Maus mit Papa alleine weitergezogen ist, um den Hang hinunter zu fahren.

Die Schnecke ist nun 79 cm groß, wiegt 10,4 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

Im nächsten Monat wünsche ich mir – wie immer – Schlaf, Schlaf, Schlaf, denn die Nächte sind derzeit grausam.

15 Monate Schnecke

Wow, was für ein Monat! Die Schnecke hat in diesem Lebensmonat dermaßen viele Fortschritte gemacht, dass es mir vorkommt, es wäre mindestens ein Vierteljahr gewesen…

Allem voran ihre auffälligste Errungenschaft: Sie kann freihändig laufen! Und zwar mittlerweile in einem Affenzahn. Sie steht kaum still, ist immer in Bewegung, läuft den ganzen Tag herum. Durch den Flur, um den Tisch herum, egal. Krabbeln sieht man sie fast gar nicht mehr. Wenn sie doch mal das Gleichgewicht verliert (weil sie z.B. grundsätzlich nicht schaut, ob etwas auf dem Boden liegt, sondern über alles drüberstiefelt), plumpst sie sehr elegant auf Po oder Knie.

Aber auch wenn man die Ohren spitzt, merkt man, was sich zudem getan hat: Die Schnecke hat ihr Wort- und Geräusche-Repertoir immens erweitert. Sie beherrscht jetzt diverse neue Tiergeräusche, wie „Wauwau“, „I-ah“, „Mäh“, „Gi-ga“ (Gans, Vogel), „Kiki“ (Hahn), „Muh“, „Iiiih“ (Mäusefiepen). Sie sagt nun den Namen ihrer Schwester ganz korrekt, außerdem „Nee“ (Näschen), „Baby“, „Balla“ (Ball), „Manna“ (Mann), „Tella“ (Teller), „Pipi“, „Kacka“ und „Katze“. Und „Po-po“, jeweils mit kurzem „o“ – was „Spongebob“ heißen soll… Der Einfluss der großen Schwester auf ihr Vokabular ist unverkennbar! 😉 Ach so, das Wort „Ja“ benutzt sie nun mit richtiger Bedeutung. Frage ich z.B., ob sie eine Mandarine will, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Jaaa!“

Zudem brachte dieser Monat der Schnecke zwei Backenzähne und eine fiese Erkältung, die eigentlich die ganzen 4 Wochen anhielt. Dass es bei alledem um Mamas Schlaf nicht allzu rosig aussah, brauche ich wohl kaum zu erwähnen… Also bitte mehr Ruhe und Schlaf für Lebensmonat 16! Danke.

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 10,2 kg (Premiere – sie ist zweistellig!) und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

14 Monate Schnecke

Bevor die Schnecke 15 Monate alt wird, möchte ich doch schnell noch den 14. Monat im Bericht hier festhalten. Mann, Mann, meine Blogmoral war auch schon mal besser…

Der 14. Monat war wieder voller neuer „Errungenschaften“. Allen voran machte die Schnecke große Fortschritte beim Stehen und Laufen. Sie kann nun ganz lange frei stehen, in die Hocke gehen und sich wieder aufrichten. Anfang des Monats konnte sie ein paar freihändige Schritte auf eine Person zu machen und sich dann in deren Arme fallen lassen. Zum Ende des Monats schafft sie auch einzelne freie Schritte, ohne am Ende aufgefangen zu werden.

In diesem Monat kamen viele neue Worte bzw. Geräusche hinzu. Sie sagt nun: „Bei!“ (Brei, Essen), „Sa!“/“Sat!“/“Sasa!“ (Saft), „Katte!“ (Kaffee 🙂 ), „Ssss“ (Schlange), „Ti-ta-ta“ (Uhr) und den Namen ihrer Schwester fast richtig. Außerdem summt sie oft minutenlang beim Spielen oder Autofahren Kinderlieder vor sich hin. Ihr Lieblingslied ist dabei zur Zeit „Hänschen klein“.

Dann hatte dieser Monat drei Schneidezähne für uns im Gepäck, jetzt sind alle 8 da und wir warten auf die Backenzähne, denn das Zahnfleisch hinten ist schon ganz dick. Ach ja, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hatte die Schnecke auch noch. Nicht verwunderlich, dass unsere Nächte (und Tage…) auch im diesem Monat oft bescheiden waren.

Außerdem bekommt sie seit eineinhalb Wochen eine Medizin gegen ihren zu harten Stuhlgang. Endlich. Nach rund vier Monaten Quälerei. Aber das werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher erzählen.

Joa. Weiter geht’s. Natürlich wünsche ich mir wieder mehr Schlaf. Was sonst. 😉

Die Schnecke ist nun knapp 78 cm groß (erstmals im Stehen gemessen), wiegt 9,9 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

4 Jahre Maus

Längst überfällig ist der Quartalsbericht zum 4. Geburtstag der Maus. Nun kommt er aber endlich.

Das letzte Quartal lässt sich mit zwei Schlagworten ziemlich knapp und treffend wiedergeben: Selbstständigkeit und Sozialisation.

Letzteres will ich zuerst genauer darstellen, weil es uns als Eltern so unheimlich erleichtert zu sehen, dass nun alles einen „normalen Weg“ zu gehen scheint, nachdem wir noch vor einem halben Jahr sehr verunsichert waren aufgrund der absoluten Ablehnung anderer Kinder durch die Maus. Heute ist es fast, als wäre sie ein anderes Kind. Sie liebt ihre kleine Schwester sehr, knuddelt und ärgert sie tagtäglich, spielt mit ihr und sagt zu ihr: „Ich hab dich lieb, kleine Schnecke!“ Sie wollte von sich aus Kindergeburtstag feiern mit vier Mädchen aus dem Kindergarten. Und die Liste der potentiellen Gäste war so lang, dass sie am Ende nicht einmal alle ihre „Freundinnen“ einladen konnte. Zudem waren die ersten Kindergartenkinder zum „Playdate“ bei uns zu Hause – ich würde sagen, sie ist nun im Kindergarten angekommen. Nur noch selten klagt sie, dass sie keine Lust hat, hinzugehen – vor den Sommerferien hatten wir das täglich.

In Punkto Selbstständigkeit hat sich auch vieles getan. Zum einen ist sie tatsächlich seit dem Sommerurlaub tagsüber windelfrei. Auch das Ende der Kindergartenferien änderte nichts daran. Die Windel in der Nacht möchte sie noch haben und so lange sie es so will, bekommt sie eine. Denn wenn ich in diesem Bereich eine Erfahrung gemacht habe, dann dass die Maus von sich aus weiß, wann sie den nächsten Schritt gehen kann.

Sie kann seit geraumer Zeit alleine ins Auto ein- und aussteigen (man muss in unser Auto eher rein- und rausklettern, da es für ein Kind doch recht hoch ist), sich weitestgehend alleine anziehen, den Reißverschluss der Jacke ohne Hilfe zumachen, Laufrad fahren und manchmal sogar freihändig die Treppe vor dem Haus hochlaufen. Ja, ich weiß, mit 4 können das andere Kinder längst. Aber die Maus ist eben anders und wir sind glücklich, dass sie diese vielen Fortschritte in so kurzer Zeit gemacht hat.

Besonders schön finde ich, dass sie wieder mehr Zeit mit Malen verbringt. Sie hat im letzten Quartal zum ersten Mal ein Strichmännchen mit Körper gemalt – sprich die Arme und Beine kamen nicht aus dem Kopf heraus. Außerdem malt sie seit neustem „Spongebob“ und „Gary“ (für alle die ihn nicht kennen – das ist dessen Haustier-Schnecke…) und wir staunen jedes Mal aufs Neue, wie präzise sie das hinbekommt. Sogar die Streifen an Spongebobs Socken malt sie. 🙂 Und dann natürlich das Schreiben. Sie schreibt ja schon lange ihren Namen, aber in letzter Zeit möchte sie verschiedene Dinge schreiben und fordert einen auf, ihr die Worte zu buchstabieren, damit sie sie schreiben kann. Und sie bekommt es echt gut und lesbar hin, alles zu schreiben, was sie will – ohne dass ich ihr Buchstaben vormalen müsste.

Ich bin so gespannt, wie unser nächstes Jahr weiter verläuft. Die Maus ist schon so groß, verständig und geduldig. Man kann so gut mit ihr zusammen lachen, Quatsch machen, aber auch kuscheln! Ich freue mich sehr, ihre weiteren Fortschritte beobachten zu können.

Sie ist nun 104,5 cm groß, wiegt 17,4 kg und hat einen Kopfumfang von 51 cm.

Ach ja – und wie vor einem Jahr sind Igel bei der Maus immernoch das Größte. Aber Spongebob ist ihnen dicht auf den Fersen – vielleicht habe ich damit ja schon das Thema für ihre nächste Geburtstagstorte… 😉
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13 Monate Schnecke

Der 13. Lebensmonat der Schnecke war ein „Papa-Monat“. Dank seiner Elternzeit haben die beiden viel Zeit miteinander verbracht und der (verdiente) Lohn war, dass die Schnecke „Papa“ zu ihrem neuen Lieblingswort erkoren hat. „Mama“ kommt ihr nur selten über die Lippen, dafür „Iga!“ (Igel) und „Lala!“ (Liederbuch) umso öfter. Auch Tiere werden nun nachgemacht – der Affe mit „U-a-a!“, aber auch Krokodil oder Löwe, die beide „Uaaa!“ brüllen (erstes brüllt eigentlich nicht, das ist mir klar, resultiert aber aus einem Kinderbuch).

Auch motorisch ging es weiter voran. Die Schnecke steht nun immer wieder kurz freihändig da. An Möbeln läuft sie schon sehr souverän entlang. Dass sie vom Sofa oder Bett rückwärts runter muss, scheint sie nun ebenfalls verinnerlicht zu haben.

Dann gab es noch einen weiteren Zahn und jede Menge Geschrei. Aber letzteres ist ja bei der Schnecke leider keine Neuheit… Daher wünsche ich mir für den nächsten Monat ein bisschen mehr Stille und wieder ruhigere Nächte…

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 9,5 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

11 Monate Schnecke

Heute – etwas verspätet – der letzte Monatsbericht meines Babys. Ab nächsten Monat habe wir hier zwei Kleinkinder!

Der letzte Monat war motorisch wieder sehr aufregend. Die Schnecke lernte gleich zu Beginn, sich in den Stand hochzuziehen und zu krabbeln. Beides perfektionierte sie im Laufe der Wochen, so dass sie es nun tut, als hätte sie nie etwas anderes getan. Das Hinstellen wird an allem geübt, was ihr in die Quere kommt – Sofa, Stuhl, Spielzeug, sogar an der Terrassentür.

Anfangs musste ich natürlich immer hinterher sein, damit die Schnecke nicht ausrutscht oder umfällt. Mittlerweile ist das aber meist kein Problem mehr. Dennoch hat sie sich in den letzten Wochen mehr Beulen und blaue Flecken zugezogen als die Maus in ihren knapp 4 Lebensjahren. Sie ist einfach um einiges „mutiger“. Oder vielleicht auch „rabaukiger“. Wenn sie wütend ist, lässt sie sich gerne mal mit vollem Karacho aus dem Sitzen nach hinten fallen. Gut wenn man dahinter sitzt, schlecht wenn nicht. Aber sie nimmt ihre Beulen recht gelassen, ist schnell getröstet und lässt sich davon nicht abhalten, Dinge erneut auszuprobieren. Seit Kurzem macht sie auch Schritte, wenn man sie unter den Armen festhält. Diese sind riiiiesengroß und es sieht sehr lustig aus – voller Elan. 🙂

Man kann nun auch schon richtig mit ihr spielen. Sie hebt gerne Dinge auf und gibt sie ab mit einem „Daiii!“ – was wohl so viel heißen soll wie „Danke“. Außerdem liebt sie Versteck-Spiele, egal ob man ihr ein Tuch übers Gesicht legt oder man sich selbst versteckt, sie quietscht vor Freude. Auch mit der Maus spielt die Schnecke gerne und lacht sich scheckig, wenn diese Quatsch für sie macht oder sie kitzelt.

Wenn man die Schnecke dazu auffordert, zeigt sie auf Mund, Nase, Ohren und Augen des Gegenübers. Sehr gerne greift sie einem auch im Gesicht herum, zieht an der Lippe oder am Ohr, quetscht ein bisschen die Backe oder sticht einem ins Auge… 🙂 Sie nutzt auch jede Gelegenheit, mich am Bauchnabel zu kitzeln: Liege ich auf dem Boden, kommt sie an, schiebt mein Shirt hoch und steckt dann ihre Patschehand ganz schwungvoll in meinen Bauch hinein. Wenn ich dann so tue, als ob es kitzelt, kann sie nicht genug davon bekommen!

Essenstechnisch hat sich auch ein bisschen was verändert. Die Schnecke isst nun zum Frühstück meist Brot mit uns mit. Seit geraumer Zeit trinkt sie auch einen ganzen Becher (ca. 125 ml) Milch. Mittags isst sie oft recht spärlich, dafür verspachtelt sie nachmittags meist ohne Wenn und Aber den kompletten Getreide-Obst-Brei. Abends gibt es manchmal noch Getreide-Milch-Brei, immer öfter aber auch nur Brot mit Belag – je nach dem, was wir so essen. Unser größtes Problem ist derzeit, dass sie immer mit Verstopfung zu kämpfen hat. Ich habe schon Karotten und Reisflocken komplett von ihrem Speiseplan gestrichen, es mit Milchzucker und Pflaumensaft probiert. Aber so wirklich erfolgreich war das alles nicht.

Ansonsten waren wir in diesem Monat viel auf dem Spielplatz – mit einem Krabbelkind geht das einfach besser, als wenn das Kind nur im Sand robben kann. Außerdem kann sie auch in der Babyschaukel schaukeln und findet draußen sein insgesamt immer gut.

Die Schnecke ist nun 76 cm groß, wiegt 9,2 kg und hat einen Kopfumfang von 46 cm. Man merkt ihrer Gewichtskurve auf jeden Fall an, dass sie zur Zeit wuselt wie wild – auf und nieder immer wieder. Und nun: Endspurt bis zum 1. Geburtstag!

3 3/4 Jahre Maus

Der letzte Bericht, bevor die Maus schnurstracks auf die 4 zusteuert…

In diesem Quartal hat die Maus nicht viele, aber dennoch bedeutende Entwicklungsschritte gemacht. Zum Beispiel braucht sie tagsüber keine Windel mehr. Sie macht das sehr souverän und wir hatten auch keine „Pipi-Unfälle“ bisher. Da allerdings momentan Kindergartenferien sind, ist noch nicht absehbar, ob das eine endgültige Sache ist, da sie v.a. im Kindergarten nicht auf die Windel verzichten wollte.

Dann brach der letzte Milchzahn durch – nur eine Ecke, aber er ist da. Die nächste Zahngeschichte wird wohl der erste Wackelzahn sein, Wahnsinn…

Die wichtigste Veränderung brachte aber unser Sommerurlaub. Oder zumindest zeigte sie sich dort: Die Maus beginnt, sich mit der Schnecke zu beschäftigen. Auch wenn sie am Liebsten Quatsch mit ihr macht, wie gemeinsam Spielzeugkisten auskippen – ich bin froh, dass sie sie endlich überhaupt miteinbezieht. Auch insgesamt habe ich das Gefühl, dass sich dieses Quartal etwas in ihrem Sozialverhalten geändert hat, ein zaghafter Schritt, aber ich denke und hoffe, das ist nur der Anfang. 🙂

Die Maus ist nun also 3 Jahre und 9 Monate alt, ist 103 cm groß, wiegt 16,3 kg und hat einen Kopfumfang von 50,5 cm.