Schlagwort-Archive: Sprache

2 3/4 Jahre Schnecke 

Dieses Quartal war etwas entspannter bzgl. Neuerrungenschaften als die letzten. 

Die Schnecke malt nun wie ein Weltmeister mit Buntstiften. Am liebsten in Malbüchern und noch lieber in jenen, mit eingedruckter Farbvorlage. Ich staune täglich, wie gut sie die Farben wählt. Die Linien werden zwar noch kräftig übermalt, aber trotzdem macht sie es richtig toll!

Außer Malen steht seit neustem Schaukeln hoch im Kurs. In der Baby- oder Korbschaukel kann es ihr gar nicht wild genug zugehen. Ein Wunder, wo sie bisher ein kleiner Schaukelmuffel war.

Auch die letzten Monate hat die Schnecke an der Sprache gefeilt. Sie verschluckt nun keine Anfangsbuchstaben oder -silben mehr, sagt z.B. korrekt „Schlümpfe spielen“ statt bisher „Lümpfe bielen“.

Kein Wunder, dass sie in letzter Zeit sehr viel weint und jammert. So viel neues zu verarbeiten. Sie wird oft wütend, weil sie Dinge alleine schaffen will, die einfach noch nicht klappen. Hoffentlich ist diese Phase bald abgehakt…

Die Schnecke ist nun 2 3/4 Jahre alt. Sie ist 93 cm groß, wiegt 14,2 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm.

Advertisements

2,5 Jahre Schnecke 

Die bahnbrechendste Neuigkeit in diesem Quartal: Die Schnecke ist aus unserem Schlafzimmer ausgezogen! Nachdem die Kinder im Skiurlaub eine Woche lang im separaten Zimmer neben unserem geschlafen haben, machten wir am Abend der Rückkehr Nägel mit Köpfen und stellten das Bett der Schnecke ins Kinderzimmer zur Maus. Und: Nur wenige Tage nach ihrem „Umzug“ schlief die Schnecke nachts komplett durch!!!

In der Krippe erledigt sie fast täglich ihr großes Geschäft auf einem „Mini-Klo“ – auch in diesem Bereich tut sich also etwas. 

Außerdem ist ein weiter, sehr niedlicher Teil der Babysprache verloren gegangen: Die Schnecke kann nun „qu“ und „tsch“ richtig aussprechen. Somit ist der „Kuacksch“ nun echter „Quatsch“ und der „Tollpaksch“ ist auch Geschichte… 

Zudem kann die Schnecke immer mehr auswendig. Sämtliche Liedtexte aus unseren Liederbüchern singt sie schon lange mit. Nun kann sie aber mehrere gereimte Seiten aus unserem „Nulli und Priesemut ABC-Buch“ auswendig, auch andere Bücher zitiert sie in ihrer Art zu sprechen. Sehr nett anzuhören!

Zu guter Letzt läuft sie nun die Innentreppe bei uns alleine hoch (sie hält sich an den Streben fest) und zieht sich gelegentlich die Schuhe alleine an. Was will man mehr! 🙂

Die Schnecke ist 2 1/2 Jahre alt, ist 91 cm groß, wiegt 13,4 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm.

2 1/4 Jahre Schnecke

Wie viel sich doch in 3 Monaten tun kann! Vier neue Zähne hat das Quartal gebracht und somit ist das Milchgebiss der Schnecke komplett! 

Zu ihrem 2. Geburtstag bekam die Schnecke den Elefanten aus der „Sendung mit der Maus“ als Kuscheltier geschenkt. Seitdem ist er – „Effi“ – überall dabei, beim Schlafen, beim Spielen, in der Krippe. Große Liebe.

Sprachlich ging es auch wieder enorm vorwärts. Sie benutzt nun neben der Ich-Form auch die Du-Form immer wieder korrekt. Ihre Sätze beginnen oft mit „Ich dachte,…“, auch wenn danach etwas völlig unerwartetes kommt wie „Ich dachte, ich will essen“. 🙂 Sie kann nun „bl“ aussprechen und sagt „blau“ statt „glau“ oder „Blume“ statt „Glume“. Auch die Paprika heißt nun nicht mehr „Pakipa“. Fast schade um die netten Worte! 🙂 Sie kann alle Familienmitglieder mit Namen aufzählen und kennt immer schwierigere Worte (v.a. durch die Bücher der Maus…), z.B. „Puckloss“ (=Spukschloss) oder „Lumpfenland“ (=Schlumpfenland). Natürlich ist sie auch im Bann der Schlümpfe, wie die Maus. Sie rennt den ganzen Tag um die Kuschelschlumpfine herum und sagt: „Luffine, siehst du dasn Luffine? Luffine, magst du das, Luffine?“

Am liebsten beschäftigt sich die Schnecke derzeit mit Puzzeln und Wasserfarben malen. Täglich muss der Tisch zu einer Malstation umgebaut werden und sie malt inbrünstig mit Wasserfarben, bis das Papier durchgerieben ist. Ihre Lieblingspuzzles, darunter sogar ein 26-teiliges, kann sie mittlerweile ohne Hilfe lösen!

Auch in Puncto Selbermachen arbeitet die Schnecke an sich. Sie möchte nun immer beim Auftragen des Essens helfen und macht die sehr eifrig. Beim Zähneputzen will sie nun auch mit dem Becher und Wasser ausspülen. 

Unsere große kleine Schnecke ist nun 2 1/4 Jahre alt, ist 89 cm groß, wiegt 13,1 kg und hat einen Kopfumfang von 49,5 cm.

23 Monate Schnecke

Man merkt, dass wir langsam auf den zweiten Geburtstag der Schnecke zusteuern – so richtig viel habe ich nämlich nicht zu berichten…

Der 23. Monat brachte der Schnecke – wie schon erwartet – den dritten und vierten Eckzahn. Nun haben wir nur noch „eine Runde Backenzähne“, mit den wir uns in (naher?) Zukunft quälen müssen…

Die Schnecke ist seit einiger Zeit wieder zugänglicher, auch Papa oder die Großeltern dürfen sich mal mit ihr beschäftigen, ohne dass sie ausflippt, weil Mama den Raum verlässt. Der Entwicklungsschub scheint also vollzogen zu sein.

Sprachlich hat sie weiter zugelegt, man versteht wirklich viel von dem, was sie sagt. Für uns irgendwie normal, da die Maus ja auch so ein „Sprachtalent“ war, aber wenn ich Gleichaltrige höre, dann merke ich erst, dass sich die Schnecke doch auch schon sehr gut mitteilen kann.

Sehr süß sind mittlerweile auch die Interaktionen zwischen den beiden Schwestern. Zumindest wenn sie sich nicht gegenseitig anschreien, versuchen zu hauen oder sich gegenseitig Sachen wegnehmen. Dann wünscht die Schnecke sich ein Lied und die Maus singt für sie, wenn es sein muss auch 100 Mal, mit den lustigsten ausgedachten Strophen. 🙂

Ach ja – abends vor dem Einschlafen kommt seit neustem der „Sampa“, nicht mehr der „Manne“… 🙂

Die Schnecke ist 23 Monate alt. Sie ist 87 cm groß, wiegt 12,2 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm.

Übrigens bin ich endlich in die Pötte gekommen und habe die letzten 4 Monatsberichte der Schnecke getippt (zurückdatiert). Also nicht wundern, wo das alles herkommt…

22 Monate Schnecke

Was für ein Monat! Die Schnecke war zum ersten Mal (bzw. zum ersten Mal außerhalb meines Bauches 🙂 ) in Italien am Meer. Leider ist die von uns erhoffte Begeisterung bzgl. des Meers ausgeblieben und der aktuelle Entwicklungsschub der Schnecke hat uns einen sehr anstrengenden Urlaub beschert. Kein Wort würde die Schnecke besser beschreiben, als „Klette“. Wo ich war, musste auch sie sein – auch im Bad oder auf der Toilette, keine Chance auf eine Verschnaufpause für Mama…

Was im Urlaub dagegen super funktioniert hat, war das nächtliche Schlafen. Nachdem wir daheim schon vor der Abfahrt in die Nachtflasche immer weniger Pre-Pulver gemischt hatten, kamen wir zum Urlaubsstart mit reinen Wasserfläschchen in der Nacht aus. Nach wenigen Tagen brauchte die Schnecke dann gar kein Nachtfläschchen mehr (nur noch das zum Einschlafen mit Pre-Nahrung) und schlief dann von 22:30 bis 8 Uhr durch. Aber dann, zurück zu Hause… ihr könnt es euch denken!

Leider hat der Urlaub uns auch einen „Rückfall“ mit der Verstopfung der Schnecke gebracht. Wir hatten es die letzten Monate super unter Kontrolle und das Medikament fast komplett abgesetzt. Nun fangen wir quasi von vorne an. Hm.

Ein Grund für das viele Quengeln in den letzten Wochen hat sich auch offenbart: Der 22. Monat brachte der Schnecke zwei Eckzähne. Die anderen beiden stehen auch schon in den Startlöchern.

Außerdem hat sie weiterhin fleißig sprechen geübt – sogar italienisch! Wenn sie zu den Angestellten „ciao“ oder „gratsche“ (grazie) sagte, schmolzen jedenfalls alle dahin… 🙂 Sie kann jetzt übrigens bis 9 zählen, das hat sie in einem der Kinderreime aufgeschnappt. Nach der 9 kommt bei ihr aber immer nochmal die 4. 🙂

Ach ja – was die Schnecke seit diesem Monat sehr gerne und erfolgreich macht, sind Holzpuzzles. Zu Beginn fiel es ihr noch schwer, die Teile an die richtigen Stellen zu setzen, aber mittlerweile ist sie ein kleiner Profi darin.

Die Schnecke ist nun 22 Monate alt. Sie ist 86 cm groß, wiegt 11,9 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm.

20 Monate Schnecke

Ein weiterer „Sprachmonat“ liegt hinter uns. Die Schnecke plappert mittlerweile fast alles nach und sagt nun auch viele zusammengesetzte Worte, wie „Bade-wanne“ oder „Fuß-ball“. Dabei setzt sie zwischendrin immer ab, das klingt sehr nett. Sie sagt „Sackefon“ (Saxophon), wenn sie denkt, dass Mama ohne sie das Haus verlässt oder „Nein Sackefon“, wenn sie denkt, dass Mama daheim bleibt. Immer mehr Zwei- oder Dreiwortsätze sind dabei, wie z.B. „[Maus] komme!“ (die Maus kommt) oder „[Schnecke] kotze!“ (die Schnecke kocht – hahaha). Sie lobt auch gerne sich oder andere mit „Suppa!“ (super). Sehr nett finde ich auch „Futterbei“ (Fruchtbrei), „Taschenuli“ (Maultaschen, also quasi „Taschennudeln“ – hat sie selbst erfunden) und „Pakipa“ (Paprika).

Ein Wort, dass gegen Ende des Monats an Bedeutung hinzugewonnen hat, ist „Peck“ oder noch netter „Pecki“. Nachdem die Schnecke nämlich – ganz spontan und unverhofft – diesen Monat erfolgreich eine Nacht ohne mich bei Oma verbracht hat, habe ich beschlossen, mit dem nächtlichen Abstillen zu beginnen. Daher bekommt sie abends zum Einschlafen und ein Mal in der Nacht Pre-Nahrung statt der Brust. Danach verlangt sie noch eine Weile nach der Brust, schläft aber schnell ein. Am frühen Morgen stille ich sie aber noch ein Mal, das scheint sie sehr zu genießen.

Ansonsten arbeitet sie weiter an ihrer Selbstständigkeit, will vieles „leine“ (alleine) machen und hilft neuerdings voller Elan beim Auftragen des Abendessens von der Küche an den Tisch im Wohnzimmer.

Die Schnecke ist 20 Monate alt. Sie ist 83 cm groß, wiegt 11,3 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

19 Monate Schnecke

Ein weiterer Monat ist ins Land gezogen und wieder hat die Schnecke vor allem sprachlich große Fortschritte gemacht. Sie kennt nun alle Farben und kann diese auch benennen (z.T. in „ihren“ Worten – z.B. „gebl“ (gelb), „gün“ (grün). Nur zu blau sagt sie immer „lila“ – wenn man ihr aber einen lila und einen blauen Stift zeigt und sie auffordert, den lilafarbenen zu nehmen, dann greift sie zum richtigen. Vermutlich kommt das Wort „blau“ einfach noch nicht über ihre Lippen. Sie kann alle möglichen Teile des Gesichts benennen – „Aage“ (Auge) „Mun“ (Mund), Nase, Backe, „Oi“ (Ohr). Seit Ende des Lebensmonats setzt sie immer wieder zwei Worte aneinander, z.B. „Zähne putze!“.

Am liebsten würde die Schnecke alles alleine essen, ohne Hilfe. Alles, was man mit der Gabel (oder natürlich den Händen) essen kann, klappt super. Der Löffel ist aber noch eine Herausforderung, weil sie ihn immer kurz vor dem Mund umdreht und alles rausläuft. Wenn sie dann etwas nicht schafft zu essen, wird sie wütend und möchte sich auch gar nicht helfen lassen, sondern schiebt den Teller weg, wirft Sachen zu Boden oder ihren Becher um.

Was sie aber von heute auf morgen ohne Schwierigkeiten hinbekommt, ist es, sämtliche Türen an ihrem „Schlüsselhaus“ aufzuschließen. Dabei finde selbst ich einige der Türen „fummelig“, weil man darauf achten muss, wie herum man den Schlüssel einsetzt.

Und hier noch die Maße: Die Schnecke ist 83 cm groß, wiegt 10,9 kg und hat einen Kopfumfang von 48 cm.

18 Monate Schnecke

[Später geht immer. Aber hier ist er…]

Der 18. Lebensmonat der Schnecke stand ganz im Zeichen der Sprache. Sie verwendet zunehmend auch Verben wie „mali“ (malen), „beiße“ (beißen) oder „butze!“ (putzen – wobei sie nebenbei den Besen schwingt). Wenn sie etwas Verbotenes tut, schimpft sie mit erhobenem Zeigefinger „DuDu!“ (das hat sie von Oma 😉 ). Sehr begeistert ist sie von der Großbaustelle („Telle“) vor unserem Haus und kommentiert täglich die „Bagga“ (Bagger) und „Männa“ (Männer bzw. Bauarbeiter). Nackte Haut bezeichnet sie als „Peck“ (Speck), weil ich mal spaßeshalber gesagt hab, das sei mein Speck, als sie auf meinen nackten Bauch geprustet hat. Nun fordert sie nachts immer „Peck“ ein, wenn sie an die Brust will *lach*, sehr nett – ich muss jedes Mal schmunzeln. Wenn die Schnecke irgendwo weggeht, wird nun aus eigener Initiative heraus gewunken und „Tüss-Tüss!“ (Tschüss) gesagt.

Wenn die Schnecke sich ärgert, wird sie ein kleiner Wutzwerg. Dann zwickt und beißt sie oder wirft sich auf den Bauch und schlägt absichtlich ihren Kopf auf den Boden. Ich hoffe, diese Eigenschaft flaut noch etwas ab in nächster Zeit, denn die Maus hat schon regelrecht Angst vor den „Angriffen“.

Die Eingewöhnung in der Krippe hat die Schnecke erfolgreich gemeistert – sie bleibt von ca. 8:30 Uhr bis 13 Uhr dort, einschließlich Mittagessen und Mittagsschlaf und wir freuen uns sehr, dass sie bis jetzt gerne hingeht.

Die aktuellen Maße der Schnecke mit eineinhalb Jahren: 82 cm, 10,8 kg und ein Kopfumfang von 48 cm.

17 Monate Schnecke

Fast hätte ich es nicht mehr vor dem nächsten Lebensmonat geschafft. Aber hier ist nun doch noch der Bericht zum 17. Lebensmonat.

Die Schnecke hat weiter an ihrem Vokabular gearbeitet. Sie sagt nun neuerdings „Bett“, „Bille“ (Brille), „Putze!“ (Putzen, Kehren), „Hopp, hopp, hopp“ (wenn sie auf etwas reiten will oder reitet), „Kotze!“ (Kochen 🙂 ), „Kacke“ (Geige doppel-:-) ), „Socke“, „Mütz“ (Mütze), „Bagge“ (Bagger), „Gucki“ (Gurke), „Batze“ (baden), „Appi“ (Apfel), „Wutz“ (Wurst), „Pok“ (Kopf), und noch vieles mehr. Zu niedich.

Der vierten Backenzahn kam durch und die Schnecke kann alleine Nase schneuzen (einschließlich Tuch halten, womit sie hier ihrer Schwester ca. 3 Jahre voraus ist… 😉 ). Sie macht wie ne Eins „gulli gulli“ (also Rollen) mit den Händen und setzt ohne Hilfe Duplo-Figuren auf die zugehörige Tiere. Sie kann alleine auf den Bobbycar auf- und von selbigem wieder ansteigen und auch das Lenken klappt immer besser.

Der wahrscheinlich einschneidendste Punkt ist allerdings wohl, dass am 1. März ihre Eingewöhnung in der Krippe begonnen hat. Sie hat sich entgegen allen unseren Erwartungen ganz gut eingefunden und wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Die Schnecke ist mit 17 Monaten 80 cm groß, wiegt 10,6 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

16 Monate Schnecke

Der 16. Lebensmonat der Schnecke stand ganz im Zeichen des Sprechenlernens. Sie hat nun schon einen respektablen Wortschatz und kann uns dadurch immer öfter direkte Hinweise darauf geben, was sie möchte.

Sie sagt nun „Bam“ (Baum), „Ball“, „Latte“ (Lampe), „Li“ (Licht), ihren Namen und den Namen ihrer Lieblingsschwester (seit neustem mit -i am Ende), „Oma“ (bzw. seit neustem „Omi“), „Opo“ (Opa), „Lat“ (Latz), „sitzi“ (sitzen), „Hasi“ (Hase), „Necke“ (Schnecke), „Mil“ (Milch), „weine“ (weinen), „Conni“ (selbige aus der Bücherreihe), „Wein“ (Schwein), „Hem“ (Hemd), „Pulli“, „Hossi“ (Hose), und „Tatze“ (Tasche). Dazu noch andere Wörter, die sie einfach nachplappert, ich aber nicht aufgeschrieben habe, da sie sie nicht von sich aus verwendet. Nachdem sie letzten Monat an viele Wörter ein „a“ angehängt hat (Balla, Manna), favorisierte sie diesen Monat offensichtlich das „i“ :-). Sie sagt „Ei-ei“ und streichelt dabei sich selbst oder andere über die Backe. Ihre Küsse gibt sie nun mit einem lauten Schmatz – davor „schnüffelte“ sie einem immer „nur“ in die Backe. Beides sehr süß.

Zum ersten Mal hat sie es alleine geschafft, aufs Sofa zu klettern. Nun muss ich noch mehr aufpassen, denn sie kann zwar alleine rückwärts runter, vergisst aber manchmal, dass sie auf dem Sofa sitzt und setzt sich mit dem Po ganz nah an die Kante…

Dann gab es noch einen weiteren Backenzahn und wir haben das abendliche Fläschchen zum Einschlafen endgültig eingeführt. Wenn ich die Schnecke abends ins Bett bringe, ist anschließend aber leider immernoch Stillen angesagt. Über den Mittagsschlaf bzw. die Schwierigkeiten, sie dazu zu bringen, schreiben ich vielleicht nochmal einen extra Beitrag…

Ach ja – in diesem Monat ist die Schnecke zum ersten Mal Schlitten gefahren – mit ihrer Schwester zusammen, von Papa gezogen. Sie fand es richtig toll und war ganz sauer, als die Maus mit Papa alleine weitergezogen ist, um den Hang hinunter zu fahren.

Die Schnecke ist nun 79 cm groß, wiegt 10,4 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

Im nächsten Monat wünsche ich mir – wie immer – Schlaf, Schlaf, Schlaf, denn die Nächte sind derzeit grausam.

15 Monate Schnecke

Wow, was für ein Monat! Die Schnecke hat in diesem Lebensmonat dermaßen viele Fortschritte gemacht, dass es mir vorkommt, es wäre mindestens ein Vierteljahr gewesen…

Allem voran ihre auffälligste Errungenschaft: Sie kann freihändig laufen! Und zwar mittlerweile in einem Affenzahn. Sie steht kaum still, ist immer in Bewegung, läuft den ganzen Tag herum. Durch den Flur, um den Tisch herum, egal. Krabbeln sieht man sie fast gar nicht mehr. Wenn sie doch mal das Gleichgewicht verliert (weil sie z.B. grundsätzlich nicht schaut, ob etwas auf dem Boden liegt, sondern über alles drüberstiefelt), plumpst sie sehr elegant auf Po oder Knie.

Aber auch wenn man die Ohren spitzt, merkt man, was sich zudem getan hat: Die Schnecke hat ihr Wort- und Geräusche-Repertoir immens erweitert. Sie beherrscht jetzt diverse neue Tiergeräusche, wie „Wauwau“, „I-ah“, „Mäh“, „Gi-ga“ (Gans, Vogel), „Kiki“ (Hahn), „Muh“, „Iiiih“ (Mäusefiepen). Sie sagt nun den Namen ihrer Schwester ganz korrekt, außerdem „Nee“ (Näschen), „Baby“, „Balla“ (Ball), „Manna“ (Mann), „Tella“ (Teller), „Pipi“, „Kacka“ und „Katze“. Und „Po-po“, jeweils mit kurzem „o“ – was „Spongebob“ heißen soll… Der Einfluss der großen Schwester auf ihr Vokabular ist unverkennbar! 😉 Ach so, das Wort „Ja“ benutzt sie nun mit richtiger Bedeutung. Frage ich z.B., ob sie eine Mandarine will, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Jaaa!“

Zudem brachte dieser Monat der Schnecke zwei Backenzähne und eine fiese Erkältung, die eigentlich die ganzen 4 Wochen anhielt. Dass es bei alledem um Mamas Schlaf nicht allzu rosig aussah, brauche ich wohl kaum zu erwähnen… Also bitte mehr Ruhe und Schlaf für Lebensmonat 16! Danke.

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 10,2 kg (Premiere – sie ist zweistellig!) und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

14 Monate Schnecke

Bevor die Schnecke 15 Monate alt wird, möchte ich doch schnell noch den 14. Monat im Bericht hier festhalten. Mann, Mann, meine Blogmoral war auch schon mal besser…

Der 14. Monat war wieder voller neuer „Errungenschaften“. Allen voran machte die Schnecke große Fortschritte beim Stehen und Laufen. Sie kann nun ganz lange frei stehen, in die Hocke gehen und sich wieder aufrichten. Anfang des Monats konnte sie ein paar freihändige Schritte auf eine Person zu machen und sich dann in deren Arme fallen lassen. Zum Ende des Monats schafft sie auch einzelne freie Schritte, ohne am Ende aufgefangen zu werden.

In diesem Monat kamen viele neue Worte bzw. Geräusche hinzu. Sie sagt nun: „Bei!“ (Brei, Essen), „Sa!“/“Sat!“/“Sasa!“ (Saft), „Katte!“ (Kaffee 🙂 ), „Ssss“ (Schlange), „Ti-ta-ta“ (Uhr) und den Namen ihrer Schwester fast richtig. Außerdem summt sie oft minutenlang beim Spielen oder Autofahren Kinderlieder vor sich hin. Ihr Lieblingslied ist dabei zur Zeit „Hänschen klein“.

Dann hatte dieser Monat drei Schneidezähne für uns im Gepäck, jetzt sind alle 8 da und wir warten auf die Backenzähne, denn das Zahnfleisch hinten ist schon ganz dick. Ach ja, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hatte die Schnecke auch noch. Nicht verwunderlich, dass unsere Nächte (und Tage…) auch im diesem Monat oft bescheiden waren.

Außerdem bekommt sie seit eineinhalb Wochen eine Medizin gegen ihren zu harten Stuhlgang. Endlich. Nach rund vier Monaten Quälerei. Aber das werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher erzählen.

Joa. Weiter geht’s. Natürlich wünsche ich mir wieder mehr Schlaf. Was sonst. 😉

Die Schnecke ist nun knapp 78 cm groß (erstmals im Stehen gemessen), wiegt 9,9 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

13 Monate Schnecke

Der 13. Lebensmonat der Schnecke war ein „Papa-Monat“. Dank seiner Elternzeit haben die beiden viel Zeit miteinander verbracht und der (verdiente) Lohn war, dass die Schnecke „Papa“ zu ihrem neuen Lieblingswort erkoren hat. „Mama“ kommt ihr nur selten über die Lippen, dafür „Iga!“ (Igel) und „Lala!“ (Liederbuch) umso öfter. Auch Tiere werden nun nachgemacht – der Affe mit „U-a-a!“, aber auch Krokodil oder Löwe, die beide „Uaaa!“ brüllen (erstes brüllt eigentlich nicht, das ist mir klar, resultiert aber aus einem Kinderbuch).

Auch motorisch ging es weiter voran. Die Schnecke steht nun immer wieder kurz freihändig da. An Möbeln läuft sie schon sehr souverän entlang. Dass sie vom Sofa oder Bett rückwärts runter muss, scheint sie nun ebenfalls verinnerlicht zu haben.

Dann gab es noch einen weiteren Zahn und jede Menge Geschrei. Aber letzteres ist ja bei der Schnecke leider keine Neuheit… Daher wünsche ich mir für den nächsten Monat ein bisschen mehr Stille und wieder ruhigere Nächte…

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 9,5 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

Ige! Lala!

Es ist soweit, die Schnecke beginnt, sich verbal mit uns zu verständigen! Seit langem beherrscht sie ja das Wort „Nein!“ gepaart mit einem heftigen Kopfschütteln.

Vor einiger Zeit gesellte sich der „Iiiige!“ dazu (in höchsten Tönen gequietscht) – was „Igel“ heißen soll und nicht verwundert, da Igel seit einem Jahr ja die absolute Lieblingstiere der Maus sind, wir mittlerweile zahllose Igel in unserem Haus haben und die Maus ununterbrochen davon spricht.

Seit etwa einer Woche sagt die Schnecke immer „Lala!“, wenn sie aus dem Liederbuch vorgesungen haben will. Das ist so niedlich, denn sie liebt seit neustem das Liederbuch, so daas sie ständig und von jedem „Lala!“ einfordert. ♥

Ich bin gespannt, was als nächstes kommt!

12 Monate Schnecke

Das letzte Resümee im ersten Lebensjahr der Schnecke!

Auch dieser Monat brachte beachtliche motorische Fortschritte. Schaffte die Schnecke es anfangs nur mit Mühe, sich aus dem Stand wieder hinzusetzen, macht sie dies nun mit Leichtigkeit und gefühlte 1000 Mal am Tag. Zudem läuft sie am Sofa und anderen Möbelstücken entlang.

Aus sprachlicher Sicht haben sich lediglich ein paar weitere Buchstaben hinzugesellt. Sie sagt jetzt oft „Kakaka“, aber „Da“ oder „Daiiii“ ist immer noch ihre Haupt-Ausdrucksweise. Letzteres auch gerne, wenn sie „Kuckuck-da“ spielen möchte, das liebt sie sehr. Nicht zu toppen ist jedoch, wenn sie „telefoniert“. Sieht sie z.B. jemanden beim Einkaufen mit Handy am Ohr, nimmt sie sofort ihre Hand ans Ohr und ruft: „Alla!“ (Was natürlich „Hallo“ heißen soll.) Daheim sind sämtliche Kindertelefone (und leider nicht nur die…) ihr absolutes Lieblingsspielzeug.

In diesem Monat ist die Schnecke leider ein kleines Beißmonster geworden. Ich vermute, es hängt mit ihrem herannahenden neuen Zahn zusammen. Jedenfalls beißt sie mich ständig. Mal in die Schulter, in die Brust, aber gerne auch aus dem Schmusen heraus in meine Backe. Oder in den Bauch, denn die Schnecke liebt es, mir das Shirt hochzuschieben und auf meinem Bauch zu prusten, so niedlich! 🙂

Essenstechnisch war der Monat anstrengend. Oft fühlt es sich an, als würde die Schnecke nur wie ein Spatz essen. Vielleicht liegt es am Zahnen – ich hoffe, es wird bald wieder besser.

Unsere Kleine ist nun 77 cm groß, wiegt 9,3 kg und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm.

9 Monate Schnecke

Einer der anstrengendsten Lebensmonate der Schnecke liegt hinter uns. Vom Anfang bis zum Ende gab es jede Menge Gequengel, Geschrei, Auf-den-Arm-wollen aber dort dann zappeln wie ein Fisch auf dem Trockenen und viele Nächte mit eher kurzen Schlafeinheiten und Dauerstillen…

Das alles hat aber natürlich einen Grund: Jede Menge Fortschritte!

So hat die Schnecke z.B robben gelernt. Zunächst war es ein sehr angestrengtes vorwärts Ziehen mit den Armen, aber zum Ende des Monats lief alles sehr flüssig und flink. Also Zeit, den Vierfüßlerstand zu üben, einschließlich vor- und zurückwippen. Und dann saß sie vor ein paar Tagen plötzlich da. Sie hatte sich aus ihrer seitlichen „Römer-Liegeposition“, die sie fast immer einnimmt, um beide Hände zum Erkunden frei zu haben, hochgeschoben.

Auch sprachlich hat sich einiges getan. Sie sagte erst „nanana“, dann „mamamam“ und zum Ende des Monats gibt sie v.a. „dadada“ und „neineinein“ von sich. Sehr süß.

Es scheint auch kein Ende des Entwicklungsschubs in Sicht zu sein. Wenn die Schnecke einschlafen soll, kommt sie oft schwer zur Ruhe, zappelt beim Stillen mit Po und Beinen, reißt sich mit der Hand fast das Ohr ab, ich kann sie kaum halten, so unruhig ist sie.  Wenn das so weiter geht, kann sie morgen krabbeln und übermorgen laufen… 😉

Die Schnecke ist nun 75 cm groß, wiegt 9 kg und hat einen Kopfumfang von 45,5 cm.

Für den nächsten Monat wünsche ich mir etwas Ruhe und dass ich die Schnecke wieder öfter ohne Theater ablegen kann…

Frühlingsaufwecken

Das ist es wohl, was die Schnecke derzeit tut. Den Frühling aufwecken. Oder die Nachbarn. Oder die Anwohner am anderen Ende der Stadt…

Nachdem sie sich vor ein paar Tagen gedreht hat wie ein Kreisel, hat sie dieses Thema zunächst abgehakt und dreht sich nur noch sporadisch. Dafür arbeitet sie jetzt an ihrer Artikulation. Sie quietscht so laut und schrill, dass einem die Ohren klingeln. Und seit vorgestern hat sie begonnen, Silben vor sich hin zu brabbeln: „Uauaua“, „Dadada“ und seit heute auch „Lalala“. So ungewohnt, diese neuen Geräusche – ich kann mich kaum daran satthören. 🙂

2 Monate Schnecke

Auch der zweite Lebensmonat der Schnecke ist an uns vorbeigerauscht. Ihre Hauptbeschäftigungen sind nach wie vor an der Brust trinken und schlafen, sie ist mittlerweile aber tagsüber recht viel wach und guckt sich alles an. Am liebsten das Mobile über dem Wickeltisch.

Seit Anfang des Monats lächelt sie uns an, wenn wir mit ihr sprechen, vor allem, wenn man einen spitzen Mund macht, das scheint ihr gut zu gefallen.

Gestillt wird nach wie vor nach Bedarf, tagsüber hat sich jedoch etwa ein zweite-Stunden-Abstand ergeben. Dafür sind die meisten Nächte super – oft darf ich 6 – 8 Stunden am Stück schlafen und manchmal ruft die Maus sogar vor der Schnecke… Nachmittags gibt es ebenfalls eine längere Schlafphase, so etwa zwei Stunden sind drin. Getrunken wird recht flott, 10 Minuten reichen der Schnecke oft zum satt werden – meist will sie auch nur eine Seite trinken. Wenn wir aber Zeit haben, genießt sie es (und ich auch!), an der Brust wegzudösen…

Sie „erzählt“ nun auch schon recht viel. Immer wieder sagt sie „heau!“ oder „agg!“, und auch sonst schaut sie einen mit großen Augen an und unterhält sich lautstark mit ihrem Gegenüber.

Motorisch ist die Schnecke recht fit im Vergleich zu ihrer Schwester. Sie kann ihren Kopf schon sehr gut halten wenn sie auf dem Bauch liegt. Und auch auf dem Arm muss man ihn nur noch ein bisschen stützen.
Tagsüber strampelt und fuchtelt die Schnecke wie wild, kein Wunder sind ihre Muskeln gut trainiert. 🙂

Bei all den Fortschritten ist klar, dass wir auch von dem einen oder anderen Schub heimgesucht wurden – mit ca. 6 und 8 Wochen. Letzterer hält uns immernoch auf Trab und sorgt gerne mal für abendliche Schreiphase…

Die Maße der Schnecke reiche ich nach – auf jeden Fall ist sie mittlerweile aus Größe 56 und 1er-Windeln herausgewachsen.
Edit: Sie ist 61 cm groß, wiegt 6,1 kg und hat einen Kopfumfang von 39,5 cm. Witzigerweise sind die Maße bis auf einen halben cm Kopfumfang (was auch als Messtoleranz gewertet werden kann :-)) identisch mit denen der Maus zum selben Zeitpunkt. Dabei hätte ich gedacht, dass sie etwas größer und leichter als die große Schwester ist. Aber von wegen! Gut, dass ich alles aufgeschrieben habe! 🙂

1 Monat Schnecke

Wie nicht anders zu erwarten ist der erste Lebensmonat der Schnecke wie der Wind an uns vorbeigerauscht.

Sie ist ein sehr „unauffälliges“ Baby, was sicherlich auch daran liegt, dass ich sie nach Bedarf stille und sie so eigentlich nie weint bzw. nur wenn das Stillen gerade nicht geht (z.B. im Auto bis sie einschläft).

Da beim zweiten Kind ja vieles nebenbei läuft bzw. man gewisse Fortschritte des Kindes gar nicht mehr so bemerkt, weil man es ja schon kennt, versuche ich, mich zu zwingen, auf Veränderungen zu achten. Daher nun der Versuch, diese Fortschritte aufzuzählen:

Die Schnecke schläft nach wie vor den größten Teil des Tages. Im Laufgitter ablegen lässt sie sich allerdings selten, ohne gleich wieder aufzuwachen. Dies gelingt höchsten um die Mittagszeit oder am Abend ab 21 Uhr. Nachts schläft sie spätestens ab Mitternacht nicht mehr im Beistellbett, sondern in meinem Bett. Dadurch sind die Nächte sehr ruhig, da sie „andocken“ kann, wann sie will und wir dann weiterschlafen. Insgesamt trinkt sie von 22 bis 7 Uhr vielleicht 4-5 Mal, ich kann es gar nicht so genau sagen. Allerdings sind die ersten zwei Schlafphasen recht lange, so 3-4 Stunden, das ist doch recht erholsam für mich.

Da komme ich gleich zum nächsten Punkt: Das Clusterfeeding bzw. Dauerstillen hat sich in die frühen Abendstunden vorverlegt. Manchmal fällt es auch ganz aus – insgesamt geht es aber höchstens noch vielleicht zwei Stunden, das ist schon ein Fortschritt im Vergleich zum Anfang. Was leider etwas mehr geworden ist, ist das Spucken. Die Schnecke spuckt eigentlich ständig. Sobald man sie ablegt, ist 5 Minuten später alles vollgespuckt. Spucktuch, Strampler, wenn man Pech hat auch man selber.

Mittlerweile folgt sie Gegenständen, die man vor ihr bewegt gut mit den Augen. Ihre Muskeln waren von Anfang an schon ganz gut ausgeprägt, sie kann den Kopf in Bauchlage schon ganz gut hochhalten und wenn sie sich windet, braucht man beide Arme, um sie sicher festzuhalten.

Ihr Geräusche-Repertoir beschränkt sich auf „Ah!“ (wenn sie trinken will und man ihr Lippenschlecken nicht beachtet) und ein „Häääau“ wenn sie etwas „erzählt“. Dafür ist sie im Schlaf unsere Soundmachine. Sie ächzt und stöhnt, sie knarrt wie eine Tür, es ist unglaublich, welche Geräusche sie produzieren kann.

Nach dem heutigen Baden (was die Schnecke ohne Murren genießt) haben wir gewogen und gemessen: 4,7 kg, 60 cm und ein Kopfumfang von 38 cm. Ende nächster Woche steht die U3 an, mal sehen, welche Werte dort ermittelt werden.

2 3/4 Jahre

Wir steuern schnurstracks auf den 3. Geburtstag der Maus zu, also wird es höchste Zeit, das letzte Vierteljahr Revue passieren zu lassen. Dieses stand ganz im Zeichen der Selbstständigkeit.

Ein riesengroßer Schritt war der Auszug aus unserem Schlafzimmer. Zunächst mit ihrem gewohnten Gitterbett, ein paar Wochen später wurde dann das große Bett geliefert. Seitdem schläft die Maus tatsächlich im eigenen Zimmer – weitestgehend völlig problemlos. Zudem hat sie von sich aus den Mittagsschlaf abgeschafft. Zunächst wollte sie ihn an den Wochenenden daheim nicht mehr machen, nach unserem Sommerurlaub dann plötzlich auch in der Krippe nicht mehr. Seitdem sind unsere Abende viel entspannter, denn die Maus schläft jetzt in der Regel zwischen 20 und 20:30 Uhr ein und schläft dann 11 – 12 Stunden.

Eine ganze Weile wollte sie in der Krippe auch ohne Windel sein. Ihr gefiel, dass sie so einen „dünnen Po“ hatte und auch die kleinen Toiletten dort gefielen ihr. Sich dort aber draufzusetzen, bevor die Hose nass ist, leuchtete ihr nicht ein. Auch das Töpfchen oder der Kloaufsatz zu Hause waren ihr unsympathisch. Irgendwann beendete sie dann das „Experiment“ Windelfreiheit auf eigenen Wunsch und nun warten wir eben auf ihren nächsten freiwilligen Anlauf.

Sprachlich hat sie weiter an sich „gefeilt“. Von heute auf morgen konnte sie „zw“ korrekt aussprechen. Sie war selbst ganz begeistert von sich. 🙂 Sie erfindet den ganzen Tag Geschichten und erzählt von imaginären Mäusen, Hasen, Schnecken und anderen Tieren, die natürlich auch alle (oft lustige) Namen haben. Wenn sie von sich selbst spricht, nennt sie sich dabei oft „Mimi-Maus“… 🙂

Motorisch ist sie auch etwas routinierter geworden. Sie rennt nun wie wild herum und springt auch wie ein galoppierendes Pferd. Nur auf der Stelle hüpfen gelingt ihr noch nicht, obwohl sie es wirklich gerne können würde. Ein paar Stufen kann sie nun komplett freihändig nach oben gehen, will aber meist doch eine Hand gereicht bekommen. Dafür ist sie mit riesigem Eifer bei der Sache, wenn es darum geht, den Tisch fürs Abendessen herzurichten. Sie trägt alle Sachen aus dem Kühlschrank ins Wohnzimmer und ist dabei auch sehr vorsichtig, so dass man ihr durchaus mal ein Olivenglas o.ä. zum Tragen anvertrauen kann.

In den letzten drei Monaten hat sie – natürlich auch saisonbedingt – alle möglichen Fahrgeschäfte für sich entdeckt. Karussell, Kinderzug, Bimmelbahn – sie kann davon nicht genug bekommen. Zum Ende des Vierteljahrs ist auch ihr Trotz wieder etwas mehr zu Tage getreten – es wirkt auf uns meist wie Wut, weil sie etwas alleine machen möchte, was sie aber nicht kann. Trotzdem war sie die letzten Monate sowas von verschmust, dass wir die Zeit einfach nur genossen haben.

Die Zusage für den „großen“ Kindergarten ab Januar hat diesen Lebensabschnitt abgerundet. Die Maus ist 96 cm groß, wiegt 12,1 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm. Nun steht ein weiterer Riesenschritt für uns alle an: Die Geburt des Geschwisterchens. Wir sind gespannt!