Schlagwort-Archive: Zähne

Wackelkandidaten (WbzH Tag 40)

Die Schnecke hat ihren ersten Wackelzahn! Als sie mir davon berichtete, dachte ich, es wäre ein Solidaritätswackelzahn – wie so oft, wenn die Maus einen neuen Wackelkandidaten im Mund hatte. Aber nein – diesmal ist es ein echter, wirklicher, wackeliger Wackelzahn! Ich schwanke zwischen Euphorie und Entsetzen – zwischen „Yeah, bald sind sie aus dem Haus!“ und „Das kann doch nicht sein, mein kleines Baby!“ Die Schnecke selbst jedenfalls freut sich wie Bolle und tut nichts anderes mehr, als am Zahn zu wackeln. Anders als ihre Schwester, die den Zahn nicht mehr benutzt oder berührt, ab dem Moment, in dem er zu wackeln beginnt. Vermutlich wird er also sehr bald ausfallen und uns dann wieder eine neue Geschichte mit der Zahnfee bescheren…

Da wir heute alle frei hatten (nun gut – alle bis auf die Maus…), startete der Tag nicht allzu früh und sehr gemütlich. Während die Maus Schulaufgaben bearbeitete, nähte ich zwei weitere Schutzmasken, damit wir genug da haben, wenn am Montag die Maskenpflicht kommt. Ich finde den Schnitt super und im Notfall passt er sogar den Kindern. Trotzdem möchte ich noch zwei Kindermasken nähen, vielleicht schaffe ich das am Wochenende ja auch noch.

Dann gab es Mittagessen und als wir fertig waren, kamen wir wieder auf das Thema Planschbecken zu sprechen. Wir hatten es die letzten Tage schon mehrfach davon, wie wir uns da etwas verbessern könnten im Vergleich zu den Vorjahren. Leider gab es für jede Möglichkeit eine ganze Liste an Minuspunkten, so dass ich schon ganz down und schlecht gelaunt war und dafür plädierte, unser 7 Jahre altes Planschbecken einfach auch ein achtes Jahr lang zu verwenden – einer der Ringe drumherum behält immerhin noch Luft. Also zumindest tat er das im letzten Sommer noch. Dann kam mein Mann aber mit einem aufblasbaren Whirlpool an. Also imaginär, nicht tatsächlich. Und ja – ich habe mich heute ein wenig damit befasst und vielleicht, ganz ganz vielleicht wäre das eine Option. Man darf weiterhin gespannt sein!

Unsere Radtour führte uns zum Pflegeheim der Oma meines Mannes. Sie ist vor eineinhalb Jahren dort eingezogen und ist nun in einer der Personengruppen, die durch Corona besonders betroffen ist. Keiner darf rein, keiner darf raus. Der Heim-Garten ist der einzige Ort, an dem man über den Zaun, zwischen ein paar kahlen Heckenteilen hindurch, ein paar Worte von Angesicht zu Angesicht wechseln kann. Und auch wenn es natürlich wichtig und geboten ist, die Heimbewohner zu schützen: Es ist so hart! Die Uroma ist 99 einhalb Jahre alt. Sie hadert schon sehr, sehr lange mit ihrem Leben – nicht erst seit sie im Heim ist. Nun aber durch Corona auch noch völlig von der Außenwelt abgeschnitten zu sein – welche Perspektive hat so eine Person da noch? Wird sie die Zeit überhaupt noch erleben, wo wir alle wieder „wie früher“ miteinander umgehen können…?

So, nun schläft mein kleiner „Wackelkandidat“. Es ist 21:37 Uhr. Und ich vermute, dass die Schnecke angesichts der spektakulären Neuigkeiten spätestens in drei Stunden wieder in meinem Bett liegen wird… Also dann – noch schnell ein paar Gewohnheitsvokabeln auf schwedisch pauken und dann meinem Mann bei der Poolsuche über die Schulter gucken…

Bettkantenbloggen und andere Gewohnheiten (WbzH Tag 39)

Seit Wochen blogge ich nun die Corona-Tagebucheinträge von der Bettkante der Schnecke aus. Das macht die Sache für mich nicht erträglicher – weder die Coronasituation, noch die gigantische Vergeudung meiner wenigen „Freizeit“, aber immerhin spare ich mir dadurch ein paar Minuten an einer anderen Stelle des Tages ein. Da wir nun jedoch langsam aber sicher auf die 50 Tage zu Hause zusteuern, sind mir die allgemeinen Beitragsüberschriften irgendwie zu unübersichtlich. Ich habe also beschlossen, für den Tag sprechendere Titel zu wählen, ergänzt um „WbzH“ (für „Wir bleiben zu Hause“) und den Tag.

Genauso habe ich begonnen zu hinterfragen, ob es Gewohnheiten in meinem Leben gibt, hinter denen ich nicht mehr stehe. Dinge, die ich nur tue, „weil es schon immer so war“. Strähnchen färben zum Beispiel. Früher bin ich gerne zum Frisör gegangen. Zwei Stunden Zeit für mich, verwöhnen lassen, einen Cappuccino trinken, Klatschblätter lesen, am liebsten Freitag Vormittag während die Kinder im Kindergarten waren. Seit der Einschulung der Maus artet es immer in Stress aus, denn der Frisörsalon öffnet um 9 Uhr, der Unterricht endet um 11:25 Uhr. Ergo habe ich 2,5 Stunden, obwohl ich mit Fahrtzeit und kleinem Puffer 3 Stunden bräuchte. Mal abgesehen davon, dass mir die Strähnchen auch nicht mehr so gefallen. Also der Beschluss: Beim Frisör gibt es vorerst nur noch Spitzen schneiden. Zwei Mal im Jahr, das reicht gut bei langen Haaren und schont obendrein den Geldbeutel.

Ich hadere zudem mit meiner Fremdsprachen-App. Genau seit 150 Tagen am Stück vertiefe ich in diesem Jahr meine Schwedisch-Kenntnisse, die ich mir letztes Jahr angeeignet habe. Jetzt wo ich weiß, dass unser Urlaub nicht stattfinden kann, könnte ich mir die Zeit auch sparen. Aber wie immer fällt es mir schwer, solche Routinen zu durchbrechen. Zumal ich mich innerlich nach wie vor nicht auf den Gedanken einlassen kann, dass Schweden dieses Jahr ausfällt. Und Italien im Sommer ziemlich sicher auch.

Ein neues Thema, das mir meine Zeit raubt, ist die Frage, ob wir in unserem Garten ein etwas größeres Planschbecken aufstellen wollen. Sonst hatten wir immer eins mit einem guten Meter Durchmesser, vielleicht 1,20 m. Wenn der Sommer aber wieder so heiß wird wie die letzten und wir vielleicht weder ans Meer noch ins Freibad können, wäre eine Abkühlung daheim schon nett. Jetzt haben wir aber einen winzigen Garten, vielleicht 2,5 Meter breit und 6 Meter tief, da kann man kein olympisches Becken einbauen. Wir tun uns momentan schwer mit der Frage, ob es ein „Tagesbecken“ sein soll wie unser Planschbecken – sprich: abends wird das Wasser zum Gießen verwendet – oder ein kleiner „Pool“, der dann gepflegt, gefiltert und womöglich mit Chemikalien versetzt werden muss. Dafür stünde er bereit, sobald wir rein wollen und man muss nicht morgens Wasser einlaufen lassen, damit es nachmittags warm ist und abends ewig mit dem Eimer das Wasser abschöpfen. Wir sammeln noch Pro und Contra, ich bin gespannt, wie unsere Entscheidung ausfällt.

Ausgefallen ist heute auch der 8. Zahn der Maus, ihr letzter Schneidezahn. Nun sieht sie wieder symmetrisch aus. ;-) Wie wir alle aussehen haben wir heute übrigens nach einer Idee der Maus gemalt. Jeder malte die anderen, wir haben uns prächtig amüsiert. Und warum die Schnecke mich mit einer Sprechblase gemalt hat, in der „Bla“ steht, kann ich mir überhaupt nicht erklären…

Morgen haben wir alle vier frei. Mal sehen, ob wir uns zu einem Outdoor-Ausflug aufraffen können…

Die Sache mit der Zahnfee

Der Tag, an dem der Maus ihr erster Milchzahn ausfiel, ist mir einen eigenen Blogbeitrag wert, denn es war ein „ganz besonderer“ Tag…

Es fing alles bei der Zahnärztin an. Wir verließen die Praxis mit einer leicht verstörten Maus und dem frisch „herausgewackelten“ Zahn in einer wubderschönen roten China-Plastikschatztruhe. Damit ihm auch ja nix passiert, verwahrte ich diesen Schatz in meiner Handtasche.

Als wir daheim angekommen waren, wollte die Maus die Truhe samt Zahn direkt beim Aussteigen aus dem Auto haben, um ihre Trophäe direkt de Schnecke und der Tante, die in der Zwischenzeit auf die Schnecke aufgepasst hatte, zu präsentieren. Ich gab ihr also die Schachtel und sie marschierte die Treppe zur Haustür hinauf. Ich schloss die Tür auf und die Maus rannte hinein und öffnete mit den stolzen Worten „Schaut mal, was ich hier habe!“ die Schatzkiste. Sie war leer.

Mir blieb das Herz stehen. Irgendwo auf den 10 Metern vom Auto bis zum Wohnzimmer musste dieser 5 mm große Zahn sein! Unter lautstarkem Geheul der Maus suchte ich im Schweiße meines Angesichts jede Ritze zwischen den Treppen ab, fand zwar auf der Fußmatte einen Stein, der genau wie ihr Zahn aussah, aber leider nicht den echten Zahn.

Kurz vor dem Verzweifeln kam mir die Idee, mal in meiner Handtasche zu suchen. Und was soll ich sagen? Er war aus der „tollen“ Schatztruhe herausgerutscht uns hatte mir die ganze Zeit beim Suchen zugeguckt. Was für eine Erleichterung!

Aber das war nicht das Ende der Geschichte. Denn nun begann das eigentliche Zeremonium, auf das zahlreiche Kinderbücher im Laufe der Jahre (unnötigerweise) hingewirkt hatten: die Sache mit der Zahnfee!

Natürlich hatte die vorausschauende Mutter bereits eine Kleinigkeit besorgt, um es dann im Fall der Fälle parat zu haben. Aber die Maus wäre nicht die Maus, wenn das alles „einfach so“ über die Bühne gegangen wäre.

Je später der Abend wurde, umso unruhiger wurde sie. Sie begann, bittere Tränen zu weinen, weil sie ihren schönen Zahn nicht an die Zahnfee abgeben wollte. Alle Bemühungen meinerseits, sie zu beruhigen oder zu behaupten, dass diese den Zahn gar nicht mitnimmt, sondern nur anschaut, liefen ins Leere. Ich war wirklich kurz davor, ihr zu sagen, dass das alles Lug und Trug ist, es keine Zahnfee gibt, keinen Weihnachtsmann und den Osterhasen sowieso nicht. Aber ich verkniff es mir.

Schon während dem Zähneputzen bat mich die Maus dann inständig, ihr zu versprechen, dass ich nicht die Zahnfee bin. Beim ersten Mal versuchte ich noch, darüber hinwegzusehen, aber auch an der Bettkante rang sie mir mehrfach dieses Versprechen ab. Und nein – nicht nur mir, sondern auch meinem Mann – diesen hatte ich mir in dem Moment nämlich als „Backup-Zahnfee“ auserkoren. Aber: versprochen ist versprochen. Und so diskutierten mein Mann und ich noch lange hin und her, was wir machen sollen, ob überhaupt, ob die Maus trauriger wäre über die Wahrheit oder über die Lüge. Mann Mann Mann.

Ich entschied mich dann dazu, ihr selbst einen Brief zu schreiben, wie stolz wir auf sie sind, dass sie ihre Zähne so toll putzt und wie tapfer sie beim Zahnarzt war, blablabla. Dann bastelte ich noch ein Pappding drumherum, klemmte das Geschenk, das eigentlich die Zahnfee gebracht hätte dran und legte es ins Zimmer der Maus während sie schlief.

Es wurde die schlimmste Nacht seit – ja, ich würde fast sagen seit Geburt unserer Kinder. Die Maus rief ab Mitternacht im Halbestundentakt nach mir. Sie hatte Angst vor der Zahnfee, Angst dass sie den Zahn nie wieder sieht, Angst dass die Zahnfee nicht kommt. Alles im Wechsel. Nachdem ich 7 Mal rübergegangen war, blieb ich bei ihr liegen und wir schliefen noch drei oder vier unruhige Stunden nebeneinander.

Mein armes Kind. Das alles wegen der doofen Zahnfee, die wir völlig unfreiwillig in unser Leben lassen mussten.

Der nächste Morgen startete natürlich mit einer Enttäuschung, da klar wurde, dass es wohl keine Zahnfee gibt. Da tröstete auch unser Geschenk nicht mehr. Nur die Tatsache, dass sie ihren Zahn behalten durfte, hellte die Stimmung ein wenig auf.

Beim zweiten Zahn schwiegen wir das Thema Zahnfee tot. Er fiel aus, wurde allen stolz gezeigt und landete in der Zahndose. Aber nicht in der aus Plastik… ;-)

Bleibender Mauszahn Nr. 1 und 2

Dieses Update ist längst überfällig – aber da ich die Grafik mit dem Milchzahngebiss erstmal auf eine für bleibende Zähne „umbasteln“ musste, hat es mal wieder länger gedauert. Aber jetzt! Jetzt sind wir gerüstet für die nächsten Jahre!

Natürlich startete auch die Sache mit den bleibenden Zähnen der Maus nicht bilderbuchmäßig. Es zeichnete sich schon bald ab, dass die beiden unteren bleibenden Schneidezähne hinter den Milchzähnen herauswachsen würden anstatt untendrunter. Somit hatte die Maus zur Einschulung zwar einen Wackelzahn – die gewünschte Zahnlücke ließ aber auf sich warten.

Mittlerweile weiß ich, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass die Zähne in zweiter Reihe herauswachsen – aber wie bei allem was man noch nicht „durch hat“, war es erstmal Neuland. Auch wenn mein Bauchgefühl mir sagte, dass das schon so passt, nervten mich meine Familienangehörigen so lange, bis ich mich verunsichern ließ und doch einen Zahnarzttermin vereinbarte.

Die Zahnärztin bestätigte mir, dass alles im grünen Bereich sei und wir dem Zahn noch ein paar Wochen Zeit geben könnten, von alleine auszufallen. Im selben Atemzug bot sie der Maus jedoch an, den Zahn mit ihr gemeinsam „herauszuwackeln“. Das klingt auf jeden Fall besser als ziehen und so sprang die Maus zu meiner großen Verwunderung sofort auf dieses Angebot an. Vermutlich, weil sie endlich eine Zahnlücke haben wollte…

Nun ja. Auch wenn der Zahn nur noch an einem Eckchen festsaß, war es natürlich etwas unangenehm, trotz aufgetupfter Betäubung. Die Maus nahm es zwar tapfer hin, aber als dann der zweite Zahn wieder hinter dem Milchzahn herauskam, war klar, dass wir ihm die Zeit zum Ausfallen geben, die er braucht.

Und er brauchte viiiiel Zeit. Denn die Maus benutzte ihn nicht mehr und wackelte auch nicht mit der Zunge daran herum. Schonhaltung. Nachdem er mehrere Tage unter großem Trara und vielen Tränen am seidenen Faden durch die Welt getragen wurde, fiel er an einem Abend quasi vom Atemhauch angetrieben einfach aus. Plopp. Große Erleichterung und Freude bei allen Beteiligten.

Zum Thema Zahnfee schreibe ich einen separaten Beitrag, das würde hier sonst zu viel Text werden.

Nun warten wir jedenfalls auf die nächsten Übeltäter. Die beiden oberen vorderen Schneidezähne wackeln schon ein bisschen. Aber es wird vermutlich noch ein halbes Jahr dauern, bis es ernst wird. Mal sehen!

2 1/4 Jahre Schnecke

Wie viel sich doch in 3 Monaten tun kann! Vier neue Zähne hat das Quartal gebracht und somit ist das Milchgebiss der Schnecke komplett! 

Zu ihrem 2. Geburtstag bekam die Schnecke den Elefanten aus der „Sendung mit der Maus“ als Kuscheltier geschenkt. Seitdem ist er – „Effi“ – überall dabei, beim Schlafen, beim Spielen, in der Krippe. Große Liebe.

Sprachlich ging es auch wieder enorm vorwärts. Sie benutzt nun neben der Ich-Form auch die Du-Form immer wieder korrekt. Ihre Sätze beginnen oft mit „Ich dachte,…“, auch wenn danach etwas völlig unerwartetes kommt wie „Ich dachte, ich will essen“. :-) Sie kann nun „bl“ aussprechen und sagt „blau“ statt „glau“ oder „Blume“ statt „Glume“. Auch die Paprika heißt nun nicht mehr „Pakipa“. Fast schade um die netten Worte! :-) Sie kann alle Familienmitglieder mit Namen aufzählen und kennt immer schwierigere Worte (v.a. durch die Bücher der Maus…), z.B. „Puckloss“ (=Spukschloss) oder „Lumpfenland“ (=Schlumpfenland). Natürlich ist sie auch im Bann der Schlümpfe, wie die Maus. Sie rennt den ganzen Tag um die Kuschelschlumpfine herum und sagt: „Luffine, siehst du dasn Luffine? Luffine, magst du das, Luffine?“

Am liebsten beschäftigt sich die Schnecke derzeit mit Puzzeln und Wasserfarben malen. Täglich muss der Tisch zu einer Malstation umgebaut werden und sie malt inbrünstig mit Wasserfarben, bis das Papier durchgerieben ist. Ihre Lieblingspuzzles, darunter sogar ein 26-teiliges, kann sie mittlerweile ohne Hilfe lösen!

Auch in Puncto Selbermachen arbeitet die Schnecke an sich. Sie möchte nun immer beim Auftragen des Essens helfen und macht die sehr eifrig. Beim Zähneputzen will sie nun auch mit dem Becher und Wasser ausspülen. 

Unsere große kleine Schnecke ist nun 2 1/4 Jahre alt, ist 89 cm groß, wiegt 13,1 kg und hat einen Kopfumfang von 49,5 cm.

23 Monate Schnecke

Man merkt, dass wir langsam auf den zweiten Geburtstag der Schnecke zusteuern – so richtig viel habe ich nämlich nicht zu berichten…

Der 23. Monat brachte der Schnecke – wie schon erwartet – den dritten und vierten Eckzahn. Nun haben wir nur noch „eine Runde Backenzähne“, mit den wir uns in (naher?) Zukunft quälen müssen…

Die Schnecke ist seit einiger Zeit wieder zugänglicher, auch Papa oder die Großeltern dürfen sich mal mit ihr beschäftigen, ohne dass sie ausflippt, weil Mama den Raum verlässt. Der Entwicklungsschub scheint also vollzogen zu sein.

Sprachlich hat sie weiter zugelegt, man versteht wirklich viel von dem, was sie sagt. Für uns irgendwie normal, da die Maus ja auch so ein „Sprachtalent“ war, aber wenn ich Gleichaltrige höre, dann merke ich erst, dass sich die Schnecke doch auch schon sehr gut mitteilen kann.

Sehr süß sind mittlerweile auch die Interaktionen zwischen den beiden Schwestern. Zumindest wenn sie sich nicht gegenseitig anschreien, versuchen zu hauen oder sich gegenseitig Sachen wegnehmen. Dann wünscht die Schnecke sich ein Lied und die Maus singt für sie, wenn es sein muss auch 100 Mal, mit den lustigsten ausgedachten Strophen. :-)

Ach ja – abends vor dem Einschlafen kommt seit neustem der „Sampa“, nicht mehr der „Manne“… :-)

Die Schnecke ist 23 Monate alt. Sie ist 87 cm groß, wiegt 12,2 kg und hat einen Kopfumfang von 49 cm.

Übrigens bin ich endlich in die Pötte gekommen und habe die letzten 4 Monatsberichte der Schnecke getippt (zurückdatiert). Also nicht wundern, wo das alles herkommt…

Schnecken-Zahn Nr. 5 bis 16

Mir war, als hätte ich die letzten 2 oder 3 Zähne der Schnecke nicht „verbloggt“. Und dann musste ich gerade eben feststellen, dass ich bei Zahn Nr. 4 aufgehört hatte, die Updates hier hochzuladen… Aber: Nichts ist verloren, ich habe alle „Erscheinungsdaten“ der Zähne (wie es sich für eine ordentliche Beamtin gehört :-) ) feinsäuberlich notiert. Hier also der – plötzlich ziemlich volle – Zahnkalender der Schnecke:

Zahnkalender2_Arial_12

17 Monate Schnecke

Fast hätte ich es nicht mehr vor dem nächsten Lebensmonat geschafft. Aber hier ist nun doch noch der Bericht zum 17. Lebensmonat.

Die Schnecke hat weiter an ihrem Vokabular gearbeitet. Sie sagt nun neuerdings „Bett“, „Bille“ (Brille), „Putze!“ (Putzen, Kehren), „Hopp, hopp, hopp“ (wenn sie auf etwas reiten will oder reitet), „Kotze!“ (Kochen :-) ), „Kacke“ (Geige doppel-:-) ), „Socke“, „Mütz“ (Mütze), „Bagge“ (Bagger), „Gucki“ (Gurke), „Batze“ (baden), „Appi“ (Apfel), „Wutz“ (Wurst), „Pok“ (Kopf), und noch vieles mehr. Zu niedich.

Der vierten Backenzahn kam durch und die Schnecke kann alleine Nase schneuzen (einschließlich Tuch halten, womit sie hier ihrer Schwester ca. 3 Jahre voraus ist… ;-) ). Sie macht wie ne Eins „gulli gulli“ (also Rollen) mit den Händen und setzt ohne Hilfe Duplo-Figuren auf die zugehörige Tiere. Sie kann alleine auf den Bobbycar auf- und von selbigem wieder ansteigen und auch das Lenken klappt immer besser.

Der wahrscheinlich einschneidendste Punkt ist allerdings wohl, dass am 1. März ihre Eingewöhnung in der Krippe begonnen hat. Sie hat sich entgegen allen unseren Erwartungen ganz gut eingefunden und wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Die Schnecke ist mit 17 Monaten 80 cm groß, wiegt 10,6 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

15 Monate Schnecke

Wow, was für ein Monat! Die Schnecke hat in diesem Lebensmonat dermaßen viele Fortschritte gemacht, dass es mir vorkommt, es wäre mindestens ein Vierteljahr gewesen…

Allem voran ihre auffälligste Errungenschaft: Sie kann freihändig laufen! Und zwar mittlerweile in einem Affenzahn. Sie steht kaum still, ist immer in Bewegung, läuft den ganzen Tag herum. Durch den Flur, um den Tisch herum, egal. Krabbeln sieht man sie fast gar nicht mehr. Wenn sie doch mal das Gleichgewicht verliert (weil sie z.B. grundsätzlich nicht schaut, ob etwas auf dem Boden liegt, sondern über alles drüberstiefelt), plumpst sie sehr elegant auf Po oder Knie.

Aber auch wenn man die Ohren spitzt, merkt man, was sich zudem getan hat: Die Schnecke hat ihr Wort- und Geräusche-Repertoir immens erweitert. Sie beherrscht jetzt diverse neue Tiergeräusche, wie „Wauwau“, „I-ah“, „Mäh“, „Gi-ga“ (Gans, Vogel), „Kiki“ (Hahn), „Muh“, „Iiiih“ (Mäusefiepen). Sie sagt nun den Namen ihrer Schwester ganz korrekt, außerdem „Nee“ (Näschen), „Baby“, „Balla“ (Ball), „Manna“ (Mann), „Tella“ (Teller), „Pipi“, „Kacka“ und „Katze“. Und „Po-po“, jeweils mit kurzem „o“ – was „Spongebob“ heißen soll… Der Einfluss der großen Schwester auf ihr Vokabular ist unverkennbar! ;-) Ach so, das Wort „Ja“ benutzt sie nun mit richtiger Bedeutung. Frage ich z.B., ob sie eine Mandarine will, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Jaaa!“

Zudem brachte dieser Monat der Schnecke zwei Backenzähne und eine fiese Erkältung, die eigentlich die ganzen 4 Wochen anhielt. Dass es bei alledem um Mamas Schlaf nicht allzu rosig aussah, brauche ich wohl kaum zu erwähnen… Also bitte mehr Ruhe und Schlaf für Lebensmonat 16! Danke.

Die Schnecke ist 78 cm groß, wiegt 10,2 kg (Premiere – sie ist zweistellig!) und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

14 Monate Schnecke

Bevor die Schnecke 15 Monate alt wird, möchte ich doch schnell noch den 14. Monat im Bericht hier festhalten. Mann, Mann, meine Blogmoral war auch schon mal besser…

Der 14. Monat war wieder voller neuer „Errungenschaften“. Allen voran machte die Schnecke große Fortschritte beim Stehen und Laufen. Sie kann nun ganz lange frei stehen, in die Hocke gehen und sich wieder aufrichten. Anfang des Monats konnte sie ein paar freihändige Schritte auf eine Person zu machen und sich dann in deren Arme fallen lassen. Zum Ende des Monats schafft sie auch einzelne freie Schritte, ohne am Ende aufgefangen zu werden.

In diesem Monat kamen viele neue Worte bzw. Geräusche hinzu. Sie sagt nun: „Bei!“ (Brei, Essen), „Sa!“/“Sat!“/“Sasa!“ (Saft), „Katte!“ (Kaffee :-) ), „Ssss“ (Schlange), „Ti-ta-ta“ (Uhr) und den Namen ihrer Schwester fast richtig. Außerdem summt sie oft minutenlang beim Spielen oder Autofahren Kinderlieder vor sich hin. Ihr Lieblingslied ist dabei zur Zeit „Hänschen klein“.

Dann hatte dieser Monat drei Schneidezähne für uns im Gepäck, jetzt sind alle 8 da und wir warten auf die Backenzähne, denn das Zahnfleisch hinten ist schon ganz dick. Ach ja, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hatte die Schnecke auch noch. Nicht verwunderlich, dass unsere Nächte (und Tage…) auch im diesem Monat oft bescheiden waren.

Außerdem bekommt sie seit eineinhalb Wochen eine Medizin gegen ihren zu harten Stuhlgang. Endlich. Nach rund vier Monaten Quälerei. Aber das werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher erzählen.

Joa. Weiter geht’s. Natürlich wünsche ich mir wieder mehr Schlaf. Was sonst. ;-)

Die Schnecke ist nun knapp 78 cm groß (erstmals im Stehen gemessen), wiegt 9,9 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

Schnecken-Zahn Nr. 1

Wow – ist es wirklich schon soweit? Nach ein paar fiesen Tagen zeigte sich unten links plötzlich der erste Zahn der Schnecke! Ich bin begeistert. Der nächste ist sicher auch schon unterwegs, denn rechts ist das Zahnfleisch auch ganz dick… Mein Schneckchen. So groß bist du schon! Der Zahnkalender folgt noch, wenn ich mal bisschen Zeit für den Laptop habe…

Und hier die erste Version des Zahnkalenders der Schnecke:
Zahnkalender2_Arial_12