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Schneckenzahn Nr. 20

Er ist da! Der letzte Milchzahn der Schnecke – der hintere Backenzahn unten rechts. Nun ist das Gebiss komplett:

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Ab sofort hat sich das Thema Zahnen für uns erledigt! Party! :-)

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Bis aufs Blut

Es ist 20:45 Uhr. Ich bin heute gut in der Zeit für unsere Verhältnisse. Geduscht hab ich schon heute Morgen und die Vesperboxen konnte ich während dem Abendessen bestücken, daher keine weitere Verzögerungen nachdem die Kinder eingeschlafen sind. Und die Bude – die hab ich einfach mal so gelassen. Alles in eine Ecke, nein, in viele Ecken, und fertig mit Aufräumen, ich mag nicht mehr.

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Ich sinke aufs Sofa. Heute war einer dieser Tage, die mich richtig auslaugen, die in letzter Zeit so häufig sind. Meine beiden Mädels verstehen, mich bis aufs Blut zu reizen.

Die Maus ist in einer Phase, die ich mir einfach nur wegwünsche. Ich dachte ja, in der schlimmsten Trotzphase befindet man sich hauptsächlich mit 2 oder 3 Jahren. Weit gefehlt. Die Maus testet auch mit ihren 4,5 Jahren aus, was geht. Sie meckert an allem herum, egal ob Essen oder Aktivitäten, ist zu jedem erstmal patzig, trödelt bis ich aus der Haut fahre und hat zu nichts Lust. Sie verhält sich wie ein Baby, ist zu bequem, sich selbst die Schuhe anzuziehen, geschweige denn selbige zuzumachen. Und wenn ich sie durch Drohungen wie „dann kommen wir eben zu spät“ oder „dann gehst du eben barfuß“ unter Druck setze, fängt sie an zu heulen wie ein Schlosshund und alles dauert noch länger. Sie nimmt mich momentan dermaßen in Anspruch, dass man meinen könnte, sie sei das kleinere Kind von beiden. Ich muss ständig mit ihr spielen, ihr vorlesen, sie zur Toilette begleiten und und und. Fast jede Nacht wacht sie wieder mindestens ein Mal auf und ruft nach uns.

Zumindest in der Nacht kann es die Schnecke mit der Maus sehr gut aufnehmen. Auch sie schläft nach wie vor furchtbar schlecht. Sie wacht gefühlte tausend Mal auf und will an die Brust. Oder auch nicht, dann ist es aber noch schlimmer, denn dann schreit sie sich in Rage und man kriegt sie kaum wieder zum Schlafen. Tagsüber kann sie sich über lange Zeit alleine beschäftigen – muss sie auch, wenn ich dauernd mit der Maus zugange bin. Blöd nur, dass ihre Beschäftigung meist darin liegt, Chaos zu stiften oder etwas zu zerreißen, zerquetschen, zerbrechen, zerstören. Wenn sie wütend wird, schmeißt sie sich im besten Fall auf den Boden und schreit aus voller Kehle oder schlägt ihren Kopf auf den Boden. Um daraufhin noch mehr zu schreien. Seit Kurzem beißt sie zudem wie ein abgerichteter Kampfhund, das finde ich furchtbar. Ich hoffe, sie tut das wegen den einschießenden Eckzähnen, die ihr gerade sehr zu schaffen machen und sie lässt das ganz bald wieder sein, denn das ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch ziemlich gefährlich. Wenn sie sich dann mal nicht selbst zu beschäftigen weiß, schreit sie und will auf meinen Arm. Egal ob ich aufm Klo sitze, Essen herausrichte, putze. Was super entspannt ist mit ihren 10 + x kg und einem Geschrei das von der Dezibelzahl her einem startenden Düsenjet in nichts nachsteht.

Meist kann ich es kaum erwarten, dass es 19 Uhr wird. Dann trudelt mein Mann von der Arbeit ein, wir essen, schauen Sandmann und starten das Abendprogramm. Trödeln, Zähne putzen, trödeln, umziehen, trödeln, Geschichte hören, singen, Nachtfläschchen, stillen. Stille. Ich liebe diese Stille, wenn beide eingeschlafen sind. Ein Gebirge fällt von meinen Schultern ab und ich schaffe oft nicht mehr, als mich für die restlichen eineinhalb, zwei Stunden vor die Glotze zu legen und die Beine hochzulegen…

 

16 Monate Schnecke

Der 16. Lebensmonat der Schnecke stand ganz im Zeichen des Sprechenlernens. Sie hat nun schon einen respektablen Wortschatz und kann uns dadurch immer öfter direkte Hinweise darauf geben, was sie möchte.

Sie sagt nun „Bam“ (Baum), „Ball“, „Latte“ (Lampe), „Li“ (Licht), ihren Namen und den Namen ihrer Lieblingsschwester (seit neustem mit -i am Ende), „Oma“ (bzw. seit neustem „Omi“), „Opo“ (Opa), „Lat“ (Latz), „sitzi“ (sitzen), „Hasi“ (Hase), „Necke“ (Schnecke), „Mil“ (Milch), „weine“ (weinen), „Conni“ (selbige aus der Bücherreihe), „Wein“ (Schwein), „Hem“ (Hemd), „Pulli“, „Hossi“ (Hose), und „Tatze“ (Tasche). Dazu noch andere Wörter, die sie einfach nachplappert, ich aber nicht aufgeschrieben habe, da sie sie nicht von sich aus verwendet. Nachdem sie letzten Monat an viele Wörter ein „a“ angehängt hat (Balla, Manna), favorisierte sie diesen Monat offensichtlich das „i“ :-). Sie sagt „Ei-ei“ und streichelt dabei sich selbst oder andere über die Backe. Ihre Küsse gibt sie nun mit einem lauten Schmatz – davor „schnüffelte“ sie einem immer „nur“ in die Backe. Beides sehr süß.

Zum ersten Mal hat sie es alleine geschafft, aufs Sofa zu klettern. Nun muss ich noch mehr aufpassen, denn sie kann zwar alleine rückwärts runter, vergisst aber manchmal, dass sie auf dem Sofa sitzt und setzt sich mit dem Po ganz nah an die Kante…

Dann gab es noch einen weiteren Backenzahn und wir haben das abendliche Fläschchen zum Einschlafen endgültig eingeführt. Wenn ich die Schnecke abends ins Bett bringe, ist anschließend aber leider immernoch Stillen angesagt. Über den Mittagsschlaf bzw. die Schwierigkeiten, sie dazu zu bringen, schreiben ich vielleicht nochmal einen extra Beitrag…

Ach ja – in diesem Monat ist die Schnecke zum ersten Mal Schlitten gefahren – mit ihrer Schwester zusammen, von Papa gezogen. Sie fand es richtig toll und war ganz sauer, als die Maus mit Papa alleine weitergezogen ist, um den Hang hinunter zu fahren.

Die Schnecke ist nun 79 cm groß, wiegt 10,4 kg und hat einen Kopfumfang von 47 cm.

Im nächsten Monat wünsche ich mir – wie immer – Schlaf, Schlaf, Schlaf, denn die Nächte sind derzeit grausam.

Nachtrag: Maus-Zahn Nr. 20 und Schnecken-Zahn Nr. 4

Auch wenn es schon zwei Monate her ist, dass uns die letzten Zähne „heimgesucht“ haben, kommen hier endlich die aktualisierten Zahnkalender unserer beiden Mädels. Das Milchzahngebiss der Maus ist somit komplett – die Schnecke hat noch einiges vor sich (und ist auch schon fleißig mit der Nr. 5 beschäftigt…).

Das Maus-Gebiss:

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Das Schnecken-Gebiss(chen):

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Schnecken-Zahn Nr. 3 und neue Features

Fast wollte ich schreiben: „Genauso unbemerkt wie bei der großen Schwester hatte die Schnecke plötzlich einen neuen Zahn.“ Stimmt aber nicht. Denn eigentlich hat er uns im Rückblick ziemlich zugesetzt. Schlaflose Nächte, knatschige Tage, viel Weinen. Wahrscheinlich lag nicht alles am neuen Zahn, aber sicher war er mit schuld. Der „Übeltäter“ ist der vordere Schneidezahn oben rechts. Und der linke steht auch schon in den Startlöchern. Nun knirscht sie vor lauter Verwunderung, was da neues im Mund ist, mit den Scheidezähnchen, dass sich mir die Zähennägel hochrollen…
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Was sicher mit zur allgemeinen Unruhe beigetragen hat, sind verschiedene neue „Features“, die von heute auf morgen plötzlich auftauchten: Seit gestern winkt die Schnecke. Schon länger liebt sie die winkende „Solar-Queen“ auf dem Fensterbrett der Oma. Gestern hat die Schnecke dann zurückgewunken. Und heute dem Papa und dem Krabbel-Besuch zum Abschied. Ich denke, das wird jetzt ins „Repertoir“ aufgenommen. :-) Außerdem hat sich die Schecke schon mehrmals aus ihrem seitlichen Liegen fast aufrecht hingesetzt – daran schein sie also neben dem Krabbeln-üben auch zu arbeiten. Fleißiges Kind! :-)

Maus-Zahn Nr. 18

Entgegen der Vermutung der Zahnärztin kam als zweiter hinterer Backenzahn nicht der untere auf der anderen Seite, sondern der „Gegenbiss“ links oben. Noch zwei Zähne, dann ist das Raubtiergebiss komplett. :-)
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Maus-Zahn Nr. 17

Wochen-, nein, monatelang kaute die Maus auf ihren Fingern herum. Mir war klar, dass da die hinteren Backenzähne Schuld sind. Gestern Mittag meinte die Maus, da würde eine Nudel an ihrem Zahn kleben. Ich empfahl ihr, ein bisschen Wasser zu trinken, um sie wegzuspülen und sie sagte, es sei nun weg. Nachmittags sah ich dann zufällig von den Seite in ihren Mund und: tadaaa! Der hintere Backenzahn unten links ist da! Unter einem „Zahnfleischlappen“ – der wohl die klebende Nudel war… :-) Langsam wird es voll hier:
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Zufällig hatten wir heute einen „Schnuppertermin“ beim Zahnarzt. Voller Stolz präsentierte die Maus ihren neuen Zahn. Und auch sonst war sie sehr begeistert. Sie durfte sogar den Stuhl selbst hochfahren und am Ende sogar ein kleines Geschenk aussuchen. Dann noch der Spielwürfel im Wartezimmer – die Maus will ganz bald mal wieder zum Zahnarzt. :-) (Und ich hoffe, sie behält diese Einstellung und wird da nicht so ängstlich wie ich es bin…)

Schnecken-Zahn Nr. 2

Vor fast einer Woche bekam Zähnchen Nr. 1 einen kleinen Kumpanen: Der vordere Schneidezahn unten rechts.

Seitdem habe ich beim Stillen nur noch wenig zu lachen – die Schnecke beißt ständig zu. Weder laut werden noch „ignorieren“ (so gut das eben geht) hat bisher Abhilfe geschaffen, weil die Schnecke entweder im Halbschlaf zubeißt oder erst wenn sie von der Brust weg will nochmal „genüsslich“ die Kiefer aufeinander beißt… :-(((

Da ich dieses Beißen von der Maus so gar nicht kenne, wäre ich dankbar, wenn jemand vielleicht eine Idee hat, was ich da machen könnte… Auaaaa! Gerade hat sie es schon wieder getan. Der kleine Vampir.

Hier noch der aktualisierte Zahnkalender:
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6 Monate Schnecke

Ein halbes Jahr ist die Schnecke heute alt – wow! Und ihr sechster Lebensmonat hat einiges an Fortschritten gebracht – und dadurch natürlich auch recht unruhige Phasen.

Allem voran ihre motorische Entwicklung. Drehte sie sich im letzten Monat nur sporadisch, ist es nun zu ihrer Hauptbeschäftigung geworden. Kaum legt man sie ab – plopp – liegt sie auf dem Bauch. Auch das Zurückdrehen schafft sie ohne Probleme. Allerdings dreht sie sich immer über die linke Körperseite. Ist dort kein Platz zum Umdrehen, gibt es Geschrei.

Für Geschrei sorgten auch die beiden Zähne, die uns plötzlich „überraschten“. Überhaupt ist der Geräuschpegel der Schnecke ziemlich hoch – wir können irgendwie nur laute Babys machen… (Ich weiß noch, wie unangenehm mir die Lautstärke der Maus noch in der Krabbelgruppe war…)

Aber auch leise Töne kommen aus der Schnecke heraus. Und zwar sehr goldige Silben wie „Dadada!“ und „Uauaua!“. Phasenweise wurde Spucke geprustet wie wild. Und die kleine spitze Zunge guckt oft raus. Eigentlich fast immer. :-)

Essenstechnisch ist der zweite Brei dazugekommen. Nach gut drei Wochen Milch-Getreide-Brei aus Pre-Nahrung bekommt die Schnecke nun abends Halbmilchbrei. Dass der ihr schmeckt wäre eine Lüge. Aber ehrlich gesagt finde ich ihn auch scheußlich. Mit der Pre-Milch war er schön süß, mit der wässrigen Milch – bah…

Ansonsten stille ich sie morgens gegen 7 und 9 Uhr. Zwischen 11:30 und 12 Uhr gibt es Mittagsbrei, dann wird sie ca. um 14 und 16 Uhr nochmal gestillt, um 19 Uhr gibt es Abendbrei und etwa 20:30 Uhr wird sie in den Schlaf gestillt und ins Beistellbett gelegt. Manchmal wacht sie gegen 23 Uhr nochmal auf, wenn ich ins Bett gehe, dann wird sie nochmal angedockt. Oft schläft die dann den Rest der Nacht in meinem Bett, weil ich beim Stillen einschlafe. Daher weiß ich auch nicht so recht, wie oft sie nachts trinkt.

Ach ja – und dann ist da noch die KiTa-Zusage, die wir für Mai 2016 bekommen haben. Hurra!

Die Schnecke ist 70 cm groß, wiegt 8,4 kg und hat einen Kopfumfang von 43,8 cm.

Zahn Nr. 16

Nach vier Monaten ohne weiteren „Zahnzuwachs“ kann ich nun vermelden, dass der letzte Eckzahn der Maus da ist, unten rechts. Er hat sich schon Anfang Juli durchgedrückt, ich bin aber bisher nicht dazu gekommen, den Zahnkalender zu vervollständigen. Heute also die neue Version davon:
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Nun warten wir mal auf die hinteren Backenzähne. Auf dass sie sich möglichst unbemerkt nach draußen schleichen! ;-)

2 1/2 Jahre

Schon wieder ist ein Vierteljahr ins Land gezogen und da es einige Fortschritte der Maus zu berichten gibt, gibt es auch wieder einen Artikel über ihren Entwicklungsstand.

Ich möchte mit dem – für mich – wichtigsten Schritt beginnen: Die Maus schläft seit zwei Wochen alleine ein. Das ist eine riesige Erleichterung, da ich dadurch abends eine halbe bis ganze Stunde für mich gewinnen (egoistisch, aber sooo schön! :-) ). Seit dem selben Zeitpunkt schläft sie auch nicht mehr mit Schlafsack, sondern mit Decke und Kopfkissen, was von Anfang an ganz gut geklappt hat – nur selten deckt sie sich nachts ein wenig auf. Der Preis für den abendlichen „Mehrschlaf“ war ein Kürzen des Mittagsschlafs von eineinhalb auf eine Stunde. Manchmal – vor allem am Wochenende – lässt sie den Mittagsschlaf auf eigenen Wunsch auch ganz weg. Das wird dann zwar abends etwas zäh, führt aber meist zu einem Blitz-Einschlafen.

Während ich so alles nachlese, was in den 3 Monaten passiert ist, kann ich z.T. kaum glauben, dass die entsprechenden Entwicklungsschritte erst vor so kurzer Zeit passiert sind. So isst die Maus z.B. erst seit Anfang dieses Quartals ihr Brot morgens und abends mit Rinde – davor musste ich diese immer wegschneiden. Durch den 3. Eckzahn, den wir Anfang März entdeckten, ist ihr Milchzahn-Gebiss nun auch fast komplett, da kann man sich schonmal an härtere Lebensmittel heranwagen. ;-)

Sprachlich hat die Maus weitere Fortschritte gemacht. Sie spricht nun nicht mehr ausschließlich in der 3. Person, sondern verwendet oft auch „ich“, „du“, „mir“, „dir“ „mein“ und „dein“ korrekt. Wenn sie Fragen stellt, folgt dieser nun häufig ein „oder?“ – z.B. „Ich gehe noch nicht schlafen, oder?“ Außerdem erfindet sie ständig Worte oder Namen für imaginäre Mäuse (z.B. „Nia-„, „Mia-„, „Lilli-“ und „Canelle-Maus“…), Hasen und ähnliche „Spielgefährten“, was sehr amüsant sein kann.

Und auch motorisch ging es wieder voran. Die Maus kann nun alleine auf ihren Hochstuhl rauf und runter klettern. Treppen kann sie seit Mitte des Quartals im Wechselschritt steigen, aufwärts seit Kurzem sogar alleine, wenn sie eine geeignete Möglichkeit hat, sich festzuhalten. Sie kann sogar ein paar Zentimeter vom Boden hochspringen, wenn sie sich irgendwo festhalten kann. Auch an Tempo hat sie mächtig zugelegt – sie flitzt wie der Wind durch die Gegend, man könnte fast schon sagen, sie rennt. ;-)
Außerdem kann sie alleine Türen und Schraubverschlüsse öffnen, ein wenig auf ihrem Wutsch-Laufrad fahren und wahrscheinlich noch vieles mehr, was mir gar nicht mehr auffällt, weil sie es einfach von heute auf morgen konnte.

Die Maus ist am Ende dieses Quartals 93,5 cm groß, wiegt 13,9 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm. Nun ist „Bergfest“ und es geht stramm auf die 3 zu… Mein Mäuschen.

Da mein „Quartals-Wunsch“ bzgl. Schlaf tatsächlich in Erfüllung gegangen ist, bin ich beinahe wunschlos glücklich. Um aber noch ein wenig weiter zu gehen, wünsche ich mir, dass die Maus das Ausquartieren aus unserem Schlafzimmer gut verkraftet, denn dieses ist eigentlich für die nächsten Wochen geplant.

Zahn Nr. 15

Der nächste Eckzahn ist da! Diesmal ist es der oben rechts. So langsam komplettiert sich das Gebiss der Maus. :-)
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Ansonsten sind wir mal wieder krank. Nachdem die Maus und mich letztes Wochenende nun doch ein Magen-Darm-Virus heimgesucht hat, und ich immernoch daran zu „knabbern“ habe, war die Maus davon schon wieder erholt, hat sich nun aber den nächsten grippalen Infekt in der Krippe abgeholt. Also wieder daheim bleiben. Immerhin bin ich heute noch krank geschrieben und musste keine Betreuung für sie organisieren. Seufz – wie lange geht diese „Winterzeit“ im Kindergarten eigentlich? Nach einem knappen halben Jahr eine-Woche-hin-eine-Woche-nicht reicht es mir eigentlich mit den ständigen Infekten…

2 1/4 Jahre

Nachdem die letzten Monatsberichte meist nicht allzu viel hergaben und meine Blog-Moral auch ein wenig nachgelassen hat, habe ich beschlossen, die Fortschritte der Maus ab sofort bis auf weiteres in Vierteljahresschritten festzuhalten. Hier also ein (wegen unserem Urlaub leider etwas verspäteter) Überblick über die Geschehnisse der letzten drei Monate.

Wir feierten bereits das 3. gemeinsame Weihnachtsfest, welches dieses Jahr harmonischer denn je ablief. Die Maus konnte alle möglichen Weihnachtslieder auswendig uns schmetterte diese auch noch Wochen nach dem Fest, wenn wir im Auto oder mit dem Kinderwagen unterwegs waren. Ihr liebstes Weihnachtsschenk war ein Puzzlekoffer mit Motiven der „Sendung mit der Maus“, mit welchem sie oft und lange spielt. Auch die 48-teiligen Puzzles kann sie mittlerweile ohne Hilfe zusammensetzen. Da die Maus an ihrem Adventskalender reges Interesse zeigte, kann sie mittlerweile alle Zahlen von 1-9 erkennen und benennen.

Die Maus stellt immer öfter selbst Fragen. Zum Beispiel gab es mal eine neue Knabberei:

Maus: „Schauen, wie das heißt?“
    Ich: „Dinkelstangen.“
    Maus: „Wer hat das gemacht?“
    …

Eine kurze Phase, in der die Maus absolut nicht mehr in die Krippe wollte, hielt zum Glück nur wenige Tage an. Mittlerweile klappt das Hinbringen wieder problemlos. Dafür hielt uns die Winterzeit krankheitstechnisch auf Trab – eine Erkältung nach der anderen brachte die Maus mit nach Hause, so dass sie seit Oktober nicht mehr richtig „schnupfenfrei“ war.

Das letzte Quartal brachte uns zwei Eckzähne, die uns lange quälten und dann doch irgendwann endlich herauslugten.

Unser leidiges Schlafthema hat sich leider nicht großartig verbessert. Die wenigen Tage, in denen ich die Maus ins Bett legen und das Zimmer verlassen konnte, sind leider nicht erwähnenswert. Lediglich dem Papa gelingt es, sie ins Bett zu bringen und gleich nach dem Vorlesen wieder zu gehen. Voraussetzung: Mama darf nicht zu Hause sein… Nach einer sehr wuseligen Phase, in der die Maus mal quer, mal mit dem Kopf nach unten im Bett aufwachte, schläft sie nun wieder ruhiger, wacht aber nach wie vor mehrmals – etwa 2-3 Mal – pro Nacht auf. Oft schläft sie dann ohne Hilfe wieder ein, manchmal, vor allem in den Morgenstunden, muss man aber ihre Hand halten.

Zum Quartalsende ist die Maus 92 cm groß, wiegt 13,4 kg und hat einen Kopfumfang von 49,75 cm.

Mein Wunsch für’s nächste Quartal ist auf jeden Fall eine Verbesserung unserer Einschlafsituation. Im Hinblick auf meine zweite Schwangerschaft muss sich da einfach etwas tun, sonst bekommen wir bald ein echtes Problem.

Dreifach-Ätz und Zahn Nr. 14

Die letzte Woche war einfach nur ätzend. Begonnen hat es damit, dass wir nach einem tollen Paarabend freitags Samstag Mittag die Maus von Oma abholen wollten, um auf eine Geburtstagsfeier zu gehen, selbige aber sehr zerknittert und fiebrig im Bett lag und nicht aufstehen wollte. Also Geburtstag für Maus und mich gecancelled und auf Besserung gehofft.

Aufgrund Panikmache im Umfeld am Montag den Kinderarzt aufgesucht (ich berichtete), Dienstag dann Aussicht auf Besserung und Mittwoch plötzlich wieder dolles Fieber. Von Donnerstag Mittag bis gestern Abend hatte ich dann eine dauernölige, ständig weinende, aufmüpfige Maus an mir kleben, die niemand außer mir in ihrer Nähe haben wollte. Sprich: Als wäre die Krankheit nicht genug, keimte auch noch eine neue Trotzphase auf, deren Ausprägung alle von mir jemals zuvor als „Trotz“ bezeichneten Ereignisse geradezu lächerlich aussehen ließ.

Und wer denkt – och ja, schon fies, aber es geht noch schlimmer: Genau, so kam es dann auch. Mindestens zwei weitere Eckzähne quälten die Maus – einer davon brach dann gestern endlich durch, der zweite davon ist auch so gut wie durch. Mann, Mann, Mann. Arme Maus. Arme Eltern…

Da Oma sich zu allem Übel auch noch bei der Maus angesteckt hat, fiel diese heute als Betreuungsperson flach, so dass wir es uns kurzerhand doch anders überlegten und die Maus in die Krippe schickten. Denn die Erkältung ist so gut wie weg, lediglich ihre Jammerlaune ist geblieben. Wir bereiteten uns auf eine Tragödie vor. Und was war? Morgens kein Mucks beim Abgeben und Mittags ein prächtig gelauntes Kind, das wahrscheinlich nach einer Woche „Hausarrest“ einfach die Schnauze voll von Mama und Papa hatte… Ich hoffe, die gute Laune hält an!

Hier noch der aktuelle Zahnkalender:
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Zahn Nr. 13

Das Christkind brachte uns pünktlich zum 24.12. ein Geschenk der besonderen Art: der erste Eckzahn! Und zwar der oben links. Nun kommt wohl als nächstes irgendwo rechts der nächste, denn die Maus-Händchen stecken immernoch den halben Tag lang im Mund…

Hier der aktualisierte Zahnkalender:Zahnkalender_13

23 Monate

23 Monate. Wow. Wir nähern uns der zwei.

In diesem Monat ist das Laufen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Unglaublich, wie schnell das geht, dass man sich nicht mehr vorstellen kann, wie es war, als der letzte Entwicklungsschritt noch nicht vollzogen war. Wie es war, als sie nicht laufen konnte. Als sie nicht krabbeln konnte. Und nicht sprechen…

Die Maus traut sich nun überall alleine zu laufen, ob zu Hause, bei Besuchen oder draußen. Sie ist zeitweise sogar ziemlich flink unterwegs, rennt nahezu durch die Zimmer. Nur selten stolpert sie dabei und landet auf den Knien. Auch in die Hocke gehen ist kein Problem, oder Dinge aus dem Stand vom Boden aufheben. Zum Ende des Monats forderte sie zum 1. Mal von sich aus, aus dem Kinderwagen raus zu dürfen, um selbst zu laufen.

In der Krippe ist sie gut angekommen. Nach knapp 3 Wochen Eingewöhnung lief alles wie selbstverständlich. Das Abgeben, das Essen, der Mittagsschlaf dort. Kein Weinen, welch Erleichterung für mein Mutterherz. :-) Zum Ende des Monats waren wir also nicht mehr auf Omas tägliche Unterstützung angewiesen. Wieder Erleichterung. Und auch die Fortschritte, die sie in der Krippe macht, sind beachtlich: Sie kann nun viel besser alleine aus einem Glas trinken und selber mit Löffel oder Gabel essen.

Außerdem zeigten sich der 12. und 13. Zahn, der erste Backenzahn oben rechts und der untere zweite Schneidezahn rechts.

Zu Beginn des Monats überraschte uns die Maus, indem sie plötzlich Gesichter malte. Wir nennen sie „Kartoffelköpfe“, denn so sehen sie aus, sie sind aber wirklich nett anzusehen und ganz deutlich zu erkennen. Außerdem kann sie nun Töne mit der Blockflöte und ihrem Plastik-Saxophon erzeugen. Mein Mädchen. ;-)

Und zum Schluss des Monats hatte die Maus vermutlich auch noch das Drei-Tage-Fieber. Oder besser gesagt das Drei-Tage-Nicht-Fieber. Drei quengelige Tage, ohne Fieber, dafür mit Ausschlag im Anschluss ans Quengeln. Da der Ausschlag natürlich am Freitag Nachmittag auftrat, es der Maus sonst sehr gut ging und ich daher nicht in die Notaufnahme wollte, habe ich keine gesicherte Diagnose, aber Dr. Google gab mir Recht und so hoffe ich, dass es das tatsächlich in abgeschwächter Form war. Dann wären wir nämlich voraussichtlich ein für alle Mal „durch“ mit dem Drei-Tage-Fieber.

Die Maße diesen Monat: 89 cm, 12,6 kg und ein Kopfumfang von 49,25 cm.

Was wünsche ich mir für den nächsten Monat? Das Einschlafen klappt an den Krippentagen ganz gut, weil die Maus da früher Mittagsschlaf macht als daheim. Also wünsche ich mir, dass wir die Geburtstagsfeier seelisch und körperlich gut über die Bühne bekommen. :-)

 

Zahn Nr. 11 und 12

Wie erwartet zeigten sich auch Zahn Nr. 11 und 12 nach einem längeren Zahnungsmarathon fast gleichzeitig – genau wie bei dem „Pendant“ (Zahn Nr. 8 und 9) auf der linken Seite. Zuerst kam der Backenzahn oben rechts raus, dann der zweite Schneidezahn unten rechts. Nun sieht das Ganze „auf dem Papier“ wieder symmetrisch aus und wir können auf die Eckzähne warten:

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22 Monate

Ein Monat im Zeichen des Laufenlernens liegt hinter uns. Zunächst in winzigen Schritten, zum Ende des Monats hin dann aber doch hopplahopp. Am letzten Tag des 22. Monats konnte die Maus freihändig mehrere Meter laufen, wenn sie ein Ziel hatte, auf das sie zusteuerte. Sie konnte auch vor dem Ziel (z.B. Sofa oder Mamas Arme) auch ohne Hilfe anhalten und umdrehen oder in die Hocke gehen. Vor dem Sofa drehte sie sich schwungvoll auf einem Bein um ihre eigene Achse und lies sich dann auf selbiges plumpsen.

Kurz vor unserem Sommerurlaub an der italienischen Adriaküste ließ sich der 10. Zahn blicken, so dass wir im Urlaub keine Zahnungsbeschwerden zu bekämpfen hatten. Die 10 Tage in Italien waren zwar wenig erholsam aber eben doch irgendwie Urlaub, da es ein ganz anderer Tagesablauf war als zu Hause. Dort verfiel sie in eine extreme „Tröstphase“ – sie will jedes Kind, das weint oder schreit (einschließlich sich selbst) getröööstet wissen. Die Maus vernachlässigte am Strand zwar ein wenig das Laufenlernen, arbeitete jedoch an ihrer Aussprache – bis wir wieder daheim waren, gingen „chen“, „sch“ und „st“ problemlos. Außerdem bildet sie nun oft ganze Sätze, wie „Das Tuch ist runtergefallen!“ und sogar „Alles Liebe zum Geburtstag!“ durfte ich mir von ihr wünschen lassen.

Ein weiteres wichtiges Ereignis fiel in diesen Monat: Die Aufnahme in die Krippe. Die ersten Tage der Eingewöhnung hat die Maus gut gemeistert, ich hoffe, es geht so weiter. Dies ist natürlich mein Wunsch für den nächsten Monat. Und dass sich vielleicht doch das abendliche Einschlafen verschnellert, jetzt wo das Laufen quasi komplettiert ist.

Maße: werden nachgereicht, ich bin noch nicht zum statistischen Teil gekommen. :-)
88 cm groß, 12,6 kg und Kopfumfang 49 cm.

Zahn Nr. 10

Tadaaa! Nach langem Leiden, nächtlichem Weinen, wenigem Essen und viel auf der eigenen Hand Rumkauen ist er endlich da! Wir haben ihn am Sonntag entdeckt, es ist wie erwartet der rechte untere vordere Backenzahn. Hier also der aktuelle Zahnkalender:

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